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rFactor - Review (PC)

Wertung:
84 %

Einleitung:

Auf dem PC gibt es Rennspiele wie Sand am Meer. Immer wieder kommen neue Genrevertreter auf den deutschen Markt. Allerdings können nur die wenigsten überzeugen. Vor allem Motorsportfans, die Realismus fordern, schauen oftmals in die Röhre. Jetzt kommt über Koch Media ein neues Game in den Handel, das neue Maßstäbe bei Racing Simulationen setzen möchte. Es handelt sich dabei um das ultrarealistische Simulationsspiel rFactor. Wir konnten uns die fertige PC-Version jetzt ausgiebig ansehen. Ob sich das Spiel für alle Genrefans lohnt, erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

Nachdem Ihr rFactor gestartet habt, folgt ein kleines Intro. Dieses stimmt uns auf das bevorstehende Spiel passend ein. Im Anschluss muss der Akteur einen Rennfahrer anlegen. Dazu geben wir einen Namen ein und wählen eine Rennserie aus. Das war noch nicht alles. Jetzt folgen die Wahl der Mannschaft, des Fahrzeugs, Helms und die Nationalität. Optional darf man auch ein Geburtstag und Ort eintragen. Bevor wir nun mit unserem Auto auf Spritztour gehen, sollte man die Steuerungsoptionen einstellen. Ist das erledigt, kann das Spiel endlich beginnen. Bei dieser Rennsimulation wird jedes Bastlerherz schnell höher schlagen, denn rFactor bietet sehr viele Einstellmöglichkeiten an. Das fängt schon bei dem Hauptbildschirm an, wo wir drei Bereiche vorfinden. Unter Customize tunen wir das Spiel ganz nach unseren Bedürfnissen. Zahlreiche Ingame Optionen und eine extrem modfreundliche Spielarchitektur machen es möglich. Hinzu kommt die volle Unterstützung für Add-ons aus der Community. Ihr seht schon, dass man auch über längere Zeiträume viel Spaß mit dem Spiel haben kann. Unter Control setzt Ihr Euch dann hinter das Steuer Eures Boliden und fahrt in diversen Rennen gegen computergesteuerte Gegner zum Sieg. Wer lieber ein Spiel gegen menschliche Gamer bestreiten möchte, sollte in den Bereich Connect wechseln. Hier dürft Ihr gegen talentierte Fahrer aus aller Welt antreten. Das Spiel bietet grundlegend über siebzig unterschiedliche Fahrzeuge, die in passenden Klassen unterteilt werden. Von Formula One über die GT-Serie bis hin zu gemischten Rennen ist alles vorhanden. In welcher Serie wir fahren, hängt natürlich von unserem ausgesuchten Fahrzeug ab. Damit wir ein Fahrzeug aufbauen können, benötigt man jede Menge Geld. Zu Beginn des Spiels ist davon nicht viel vorhanden. Allerdings kann man in leichten Rennen, durch gute Leistungen, schnell ein paar Taler verdienen. Die Knete wird dann in das Fahrzeug investiert. So kaufen wir z.B. neue Tuningteile oder stärkere Motoren.

Das Feintuning ist eines der wichtigsten Spielinhalte. Wir werden von den diversen Menüs fast erschlagen. Unzählige Einstellmöglichkeiten lassen das Simulationsfanherz schnell höher schlagen. Die Reifen sollen wir genauso aussuchen, wie die passenden Spoiler. Das geht dann so weit, dass wir selbst die Sitzposition im Fahrzeug beeinflussen können. Wer so ein Tuningspiel noch nie gespielt hat, wird erst einmal mit dem Kopf schütteln. Alle anderen, die schon immer ein Auto komplett einstellen wollten, werden dagegen vor Freude förmlich ausflippen. Die Simulation endet allerdings nicht beim Tuning. Auch in den anschließenden Rennen wird auf Realismus gesetzt. Die Fahrzeuge verhalten sich extrem realistisch und so ist es nicht immer einfach unfallfrei durchzukommen. Das liegt natürlich auch daran, dass sich alle Veränderungen am Auto direkt auf das Fahrverhalten auswirken. Damit wir nicht sofort in Verzweiflung ausbrechen, hat uns der Hersteller diverse Fahrhilfen gegönnt. Diese kann man zu jeder Zeit aktivieren oder ausschalten. Somit lassen sich die komplexen Boliden auch von Anfängern gut lenken. Außerdem dürfen wir die Rennen komplett beeinflussen und so alles auf unser Können anpassen. Ein nettes Feature ist auch der Videoeditor. Hiermit kann man ein erstklassiges Video von einem Rennen machen und dieses sogar online verbreiten. Der ganz große Spielspaß kommt selbstverständlich im Mehrspielerbereich auf. Jetzt kann man wirklich zeigen, was man aus seinem Vehikel rausgeholt hat. Dank der diversen Tuningmaßnahmen zählt nicht nur das fahrerische Können. Schließlich kann man mit der optimalen Einstellung ein stärkeres Auto locker schlagen. Der Spaß ist außerdem auf lange Zeiträume ausgelegt. Strecken und neue Fahrzeuge soll man später problemlos runterladen können. Hierdurch entwickeln sich unendlich viele Möglichkeiten für echte Rennspielfans. So fahren wir nun diverse Online- oder Offlinerennen, gewinnen in den unterschiedlichen Rennserien, verdienen uns hierdurch spielwichtige Knete, die wir dann in unser Fahrzeug stecken. Frisch getunt und optimal eingestellt, haben gegnerische Fahrer kaum eine Chance.

 

Technik:

Mit der technischen Seite von rFactor kann man mehr als zufrieden sein. Vor allem die Grafik braucht sich nicht hinter anderen Genrevertretern zu verstecken. Detaillierte Fahrzeuge erfreuen unser Auge, genauso wie viele unterschiedliche Strecken. Hinzu kommen tolle Tag/Nacht-Wechsel während der Rennen und diverse Wettereffekte. Der Sound ist nicht viel schlechter. Vor allem die Fahrzeuge klingen erstklassig. Daneben lauschen wir auch vielen Ingamegeräuschen, die optimal eingespielt werden. Mit der Steuerung kann man gut leben. Die Fahrzeuge verhalten sich so, wie man es von ihnen erwartet. Selbst Anfänger werden durch den Simulationsgrad nicht erschlagen. Das spricht für die gute Physik im Spiel. Der Hersteller gönnt uns außerdem jede Menge Fahrhilfen, die unterstützend eingreifen, wenn wir es wollen. Etwas schlechter kommen die Menüs rüber. Diese sind zwar ordentlich und übersichtlich aufgebaut, allerdings wird man durch die Fülle an Möglichkeiten förmlich erschlagen. Es wird lange dauern bis ein Spieler wirklich alles verstanden hat. Allerdings muss man auch erwähnen, dass es kaum anders bei so einem Simulationsspiel geht. Später ist man dann sogar dankbar, dass man wirklich alles selber beeinflussen darf. Die KI der gegnerischen CPU-Fahrer ist zeitgemäß. Sie verhalten sich sehr fair und so kommen kaum Frustmomente auf. Da der Schwierigkeitsgrad dann auch noch frei einstellbar ist, wird kein Spieler überfordert werden. Fasst man nun alles zusammen, so kann man bei der Technik kaum etwas aussetzen.

 

Fazit:

Das Spiel rFactor wird nicht jeden vom Hocker hauen. Wirklich eisenhart Simulationsfans werden förmlich dahin schmelzen, wenn sie das Game einlegen. Andere dagegen schalten den Rechner schnell wieder aus. Sie werden einfach von der Vielfalt erschlagen. Das Spiel braucht eine gewisse Einarbeitungszeit, die man notgedrungen investieren muss. Ist man dann aber so richtig eingestiegen, kommt der ganz große Suchtfaktor auf. Es macht tierischen Spaß, das letzte aus seinem Boliden herauszuholen. Selten konnte man so viel bei einem Auto beeinflussen. Wirklich genial dabei ist die Tatsache, dass sich jede Veränderung auch direkt auf das Fahrverhalten auswirkt. Wir schrauben also nicht nur fiktiv an irgendwelchen Werten herum. Etwas schade ist allerdings, dass dieses Game keine originalen Fahrzeuge hat. Es würde noch mehr Spaß machen, wenn man an seinem persönlichen Lieblingswagen herumschrauben dürfte. Auch der Umfang der Vollversion ist ein wenig mager. Bei einem Vollpreisspiel erwartet man eindeutig mehr. Allerdings muss man auch erwähnen, dass später - durch die Community - unendlich viele Möglichkeiten offen stehen. Entwickelt sich alles so, wie der Hersteller sich das erhofft, wird man Monate mit dem Spiel verbringen können. Wer also aktuell eher ein Tuning- als ein reinrassiges Rennspiel sucht, der darf bedenkenlos zugreifen. Auch wenn nicht alles Perfekt ist, konnte
das Game uns überzeugen und so können wir rFactor zum Kauf empfehlen.

 

Features:

- Umfangreiche Einstellungsmöglichkeiten für die Rennboliden
- Packende Rad an Rad Duelle durch umfangreichen Online Modus
- Kontinuierliche Neuerungen durch volle Unterstützung der Modding Szene
- Detaillierte Grafik aller Fahrzeuge und Cockpits

 

 

 

Screenshots:
 
 
 

Wertungsbox:

rFactor - Review (PC)

 
 rFactor
EUR 39,99
Bei GAME WORLD bestellen

Grafik: 83 %  
Sound: 85 %  
Bedienung: 82 %  
Singleplayer: 78 %  
Multiplayer: 86 %  
Spielspaß: 88 %  
Gesamtwertung:  84 %  

Systemvoraussetzung:

- Betriebssystem: Windows 98/ME/2000/XP
- CPU: 1,4 GHz Pentium od. 100% kompatibler Prozessor
- Speicher (RAM): ab 512 MB RAM
- CD-ROM: DVD Laufwerk erforderlich
- Grafikkarte: Geforce4 4200 or Radeon 9200 128 MB video RAM
- Empfohlen: Intel Core 2 Duo E6600 processor, Windows XP, 2048 MB RAM, Geforce 7900 GT or Radeon X1900 GT 256 MB video RAM, 2.0 GB of hard drive space for installation
- Zusatz: XP 64-bit (will NOT run in Windows 95 or Windows 98 first edition) DirectX 9.0c 2.0 GB of hard drive space for installation Runs Best With  

 

 

 

 

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