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Wildlife Park 2 - Review (PC)

Wertung:
80 %

Einleitung:

Tierliebhaber können sich in Wildlife Park 2 wieder einmal ausgiebig um einen Zoo kümmern. Das Deep Silver-Spiel wurde übrigens Mitte 2003 zum ersten Mal auf den PC gebracht. Anschließend folgte das Add-On Wildlife Park: Wild Creatures. Jetzt kommt endlich der heiß erwartete Nachfolger auf den deutschen Markt. Wir konnten das Spiel ausgiebig testen. Ob sich Wildlife Park 2 nicht nur für angehende Zoodirektoren lohnt, erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

Die diversen Tiere stehen natürlich im Mittelpunkt dieses Aufbau- bzw. Wirtschaftssimulationsspiels. Allerdings wollen wir uns jetzt nicht direkt auf den Zoo und die darin befindlichen Bewohner stürzen. Lieber fangen wir ganz von vorne an. Nachdem das Spiel gestartet wurde, erblickt der Spieler erst einmal das Hauptmenü. Hier finden wir die Menüpunkte "Weiterspielen", "Spiel laden", "Missionen", "Freies Spiel" und "Einstellungen". Wie gewohnt kann man unter Einstellungen alle spielrelevanten Optionen wie Grafik, Sound oder Bedienoberflächen verändern und unter Spiel laden einen bestehenden Spielstand aktivieren. Außerdem darf der Spieler unter dem Menüpunkt "Weiterspielen" in ein zuvor beendetes Spiel wieder einsteigen. Kommen wir nun zu den eigentlichen Spielmodis. Zum einen wäre da die Spielart Missionen. Am Anfang sehen wir erst einmal eine Liste mit zahlreichen Einzelabenteuern. Einige Einführungsmissionen zeigen dem Spieler die ersten Schritte, um ein erfolgreicher Zoodirektor zu werden. Später warten sogar Forschungsaufgaben auf uns, wenn es gilt, ausgestorbene Tierarten wieder zum Leben zu erwecken. Zu Beginn sind allerdings nur die ersten vier Einführungsmissionen freigeschaltet. Sobald wir eine Mission erfolgreich beendet haben, werden die nächsten Missionen verfügbar. Daneben gibt es noch die Spielart "Freies Spiel". In diesem Bereich haben wir die Möglichkeit, vorgefertigte, klimatisch und landschaftlich unterschiedliche Umgebungen rund um den Globus auszusuchen. In diesen können wir unseren Wildpark nach eigenen Vorstellungen und ohne Zielvorgaben errichten. Auf den Karten sind natürlich sämtliche Bauoptionen freigeschaltet und alle Tierarten stehen zur Verfügung. Ebenso kann der Spieler bestimmen, mit wie viel Startkapital er ein Spiel beginnen möchte. Egal welche Spielart wir nun ausgewählt haben, irgendwann beginnt das eigentliche Spiel. Natürlich muss sich der Akteur nicht um alles kümmern. Angestellte sorgen sich liebevoll um die Tiere. Sie füllen z.B. die Futterstellen automatisch auf. Werden unsere Tiere mal Krank, so wird auch gleich ein Arzt gerufen. Das Personal wurde übrigens in sieben Berufe aufgeteilt und so kann fast jede Aufgabe von ihnen übernommen werden. Allerdings muss auch der Spieler so einiges machen. Vor allem die Bedürfnisse der Tiere sollen befriedigt werden. Daneben müssen wir uns auch um das Wohlergehen der Besucher kümmern. Jede virtuelle Figur die etwas benötigt, wird durch ein kleines Symbol kenntlich gemacht und so sieht der Spieler schnell, wo er noch Hand anlegen muss.

Neben den Zufriedenheitssymbolen kann man noch mehr sehen. Klickt der Spieler z.B. auf ein Tier, so werden weitere Details über deren Bedürfnisse angezeigt. Anhand der Reihenfolge erkennen wir schnell, welches Problem als erstes gelöst werden soll. Hat ein Tier z.B. Hunger, so muss der Akteur schnell Futter besorgen. Außerdem will unser Schützling auch mal spielen und so schaffen wir gleichzeitig ein paar Spielgeräte an. Damit es nicht zu langweilig für die Tiere wird, kann man auch noch Trainingsgeräte spendieren. Sind die Grundbedürfnisse gestillt, geht es gleich mit den nächsten Wünschen weiter. Ein weicherer Boden wäre genauso wünschenswert, wie eine Partnerin und so verschaffen wir den Tieren schnell ein Luxusleben. Das wäre natürlich alles kein Problem, wenn nur ein Tier aufschreien würde. Allerdings läuft das bei Wildlife Park 2 ein wenig anders ab. Nicht selten sind gleich ein paar Dutzend Tiere oder Besucher unzufrieden und so kommt der Spieler schnell ins Schwitzen. Ihr müsst selbstverständlich noch mehr machen. Gehege sollen angelegt oder vergrößert und der Park immer weiter aufgebaut werden. Das klappt natürlich nicht ohne die passenden Geldmittel. Haben wir genügend Geld auf unserem Konto, so kann man noch viel mehr machen. Da wäre z.B. die Geländebearbeitung. Je nach Wunsch kann man das Terrain verändern und so die Grundlage für einen schönen Park schaffen. Pflanzen spielen ebenfalls eine wichtige Rolle. Sie sind nicht nur eine wichtige Parkverschönerung, sondern sie dienen auch hervorragend als Futterquelle. Die Tiere selber kann der Spieler, bei vorhandenem Kleingeld, ebenfalls käuflich erwerben. Da besondere Tiere die Attraktivität unseres Parks verbessern, sollte jeder auf eine gute Mischung und viel Abwechslung achten. Dabei müssen wir vieles berücksichtigen, denn die Lebensumstände sollten für jede Tierart angemessen sein. Zum Glück darf man neben Unterkünfte auch Temperaturregulierungen anschaffen und so kann der Spieler Wüstentiere genauso halten, wie Tiere die arktische Temperaturen lieben. Außerdem soll der Spieler mit Hilfe von Forschungsgebäuden ausgestorbene Urtiere züchten. Attraktionen auf die nicht nur wir scharf sind. Schließlich werden durch besondere Sehenswürdigkeiten zahlende Besucher angelockt. Neben den Landtieren gibt es auch noch Lebewesen, die das Wasser bevorzugen. Auch für diese Gattung kann man einiges anschaffen und so entsteht schnell ein abwechslungsreicher Park. Die Besucher wollen selbstverständlich ebenfalls umsorgt werden. Bauen wir z.B. Imbissbuden, Getränkeautomaten, Teleskope, Aussichtstürme, Toiletten, Geldautomaten und Souvenirstände bleiben sie gerne in unserem Park. Stimmt dann noch die Sauberkeit, so wird man kaum Klagen von ihnen hören. So kümmern wir uns nun um unsere Gäste, den Zoo und natürlich um unsere diversen Tiere. Finden wir mal etwas Ruhe, kann man sich auch noch wunderbar mit Tierbeobachtungen die Zeit vertreiben.

 

Technik:

Die Grafik ist ganz ordentlich. Nett anzusehende 3D-Tiere bewegen sich in vielseitig gestaltbaren Umgebungen. Dabei muss man vor allem die virtuellen Lebewesen hervorheben. Diese wurden nett animiert und modelliert und so sehen sie ihren Originalen sehr ähnlich. Nett kommt dann noch die Vegetation rüber. Pflanzen wie Bäume oder Sträucher passen optisch gut zum Park und so entstehen schnell tolle Gehege. Zufrieden kann man auch mit den diversen Gebäuden und Einrichtungen sein. Dank vieler Details sehen diese sehr unterschiedlich aus. Da stört es kaum noch, das ein paar Clipping-Fehler zu sehen sind oder das ein paar unschöne Kollisionsabfragen das ansonsten gute Gesamtbild schmälern. Hinzu kommen dann noch unterschiedliche Wetterbedingungen, die genauso gut rüberkommen wie die Wassereffekte. Der Sound ist ebenfalls ganz in Ordnung. Neben einer netten Musik werden wir auch ein paar Ingamegeräusche zu hören bekommen. Hier hätte allerdings ein wenig mehr Abwechslung nicht geschadet. Ebenso bei der Vielfalt kann man nicht klagen. Das Spiel spendiert uns neben 20 Missionen auch 50 verschiedene Tier- und 30 Pflanzenarten. Hinzu kommen mehr als 100 Tierhäuser, Besuchereinrichtungen, Personalgebäude, dekorative Parkelemente und Gehegeausstattungsobjekte. Hiermit lässt sich schon ein wirklich netter Zoo gestalten. Mit der Steuerung wird ebenfalls jeder sehr schnell zurecht kommen. Die Menüs wurden ordentlich und übersichtlich aufgebaut und so kommt man mit diesen genauso gut klar, wie mit der frei einstellbaren Kamera. Nett ist auch, dass wir direkt mit den Tieren interagieren können. Es macht schon Spaß diese zu streicheln oder durch ihr Gehege zu scheuchen. Ansprechend ist ebenfalls ihr Verhalten. Jedes Tier hat ein eigenes Sozialleben und selbst das Thema Sex wurde nicht fallen gelassen. Geburten sind genauso vorhanden, wie eine realistische Alterung. Mit dem Schwierigkeitsgrad kann man nur bedingt leben. Vor allem in den Missionen ist dieser ein wenig zu hoch ausgefallen. Anfänger werden oftmals Probleme bekommen und so sind kleinere Frustmomente vorprogrammiert. Fasst man alles zusammen, so kann man grundsätzlich mit der technischen Seite zufrieden sein.

 

Fazit:

Wildlife Park 2 ist eigentlich ein gutes Aufbausimulationsspiel. Vor allem die Vielfalt bei den Tieren und Pflanzen kann überzeugen. Nett ist auch, dass die Tiere ein Eigenleben haben. Allerdings zeigt die KI der Besucher und Tiere hin und wieder kleinere Aussetzer. Das ist allerdings nicht ganz so schlimm, denn wir werden durch viele nette Features großzügig entschädigt. Toll ist z.B. die Steuerung. Dank selbsterklärenden Menüs und einfacher Lenkung wird jeder sehr schnell mit dem Spiel klar kommen. Ihr könnt also direkt in das Spielgeschehen einsteigen. Ein wenig lästig ist allerdings die Tatsache, dass viel zu viele virtuelle Figuren etwas von uns wollen. Fast jeder will etwas haben und so kann das Spiel schnell stressig werden. Hinzu kommt ein etwas hoher Schwierigkeitsgrad. Vor allem Anfänger werden oftmals überfordert. Genrekenner werden dagegen voll auf ihre Kosten kommen. Hin und wieder gibt es auch mal Momente, wo man sich entspannt den Tieren zuwenden kann. Vor allem im Freien Spiel darf man wunderbar deren Verhalten beobachten. Wer also schon immer einmal einen Zoo aufbauen wollte, sollte schnell zum nächsten Händler eilen. Im Großen und Ganzen hat uns das Spiel gut gefallen und so können wir Wildlife Park 2 auch zum Kauf empfehlen.

 

Features:

- Zoo-, Tier- und Pflanzensimulation in Real Time 3D
- 20 Missionen rund um den Globus
- 50 verschiedene Tierarten, 30 Pflanzenarten
- Mehr als 100 Tierhäuser, Besuchereinrichtungen, Personalgebäude, dekorative Parkelemente und Gehegeausstattungsobjekte
- Direkte Interaktion mit Tieren, z.B. Streicheln, Füttern, Scheuchen etc.
- Realistisches Tierverhalten mit individuellem Sozial- und Sexualleben, Geburten und Alterung, Aggression und Trainierbarkeit
- Rückzüchtung von exotischen und ausgestorbenen Tier- und Pflanzenarten über spezielle Forschungslabors
- Aufwändige Wassersimulation mit Unterwasserwelt, Wasserfällen usw.
- Brückensysteme, Unterwassertunnel und Jeeps für wahre Safariabenteuer
- Besucher-Modus für eigenen Parkrundgang bzw. -rundfahrt
- Fotoalbum zur Organisation selbst erstellter Parkfotos
- Enzyklopädie mit vielen nützlichen Informationen zu den Tier- und Pflanzenarten
- Werbe- und Marketingmaßnahmen zum Anlocken neuer Besucher

 

 

 

Screenshots:
 
 
 
 
 

Wertungsbox:

Wildlife Park 2 (PC)

 
 Wildlife Park 2
EUR 24,99
Bei GAME WORLD bestellen

Grafik: 78 %  
Sound: 74 %  
Bedienung: 84 %  
Singleplayer: 82 %  
Multiplayer:   --  %  
Spielspaß: 80 %  
Gesamtwertung:  80 %  

Minimale Systemanforderungen:

- Intel Pentium IV 2 GHz oder kompatibel
- Hauptspeicher: 512 MB RAM
- Betriebssystem: Windows 2000 oder Windows XP
- Freier Festplattenspeicher: 1,5 GByte
- Grafikkarte: DirectX 8.1 kompatibel mit 64 MB RAM
- CD-Laufwerk
- Maus

 


 

 

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