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Warhammer 40.000: Dawn Of War - Winter Assault - Review (PC)

Wertung:
88 %

Einleitung:

Mit Warhammer 40.000: Dawn of War - Winter Assault veröffentlicht THQ die heiß erwartete Erweiterung zum Strategie-Hit Dawn of War. Kein Wunder das so viele auf dieses Spiel warten, schließlich war das Hauptspiel mit das beste Echtzeitstrategiespiele im Jahr 2004. Das Add-on von Relic führt jetzt eine weitere Streitmacht auf die Schlachtfelder des 41. Jahrtausends und erstmals stellt sich auch die Imperiale Armee den Kräften des Chaos, den Orks und den Eldar entgegen. Wir konnten Winter Assault ausgiebig testen. Ob die Erweiterung des mehrfach ausgezeichneten Warhammer 40,000: Dawn of War ein muss für jeden Echtzeit-Strategie-Fan bzw. Besitzer des Hauptspiels ist, erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

Nicht grundlos werdet Ihr in die neuen Schlachten geführt. Unter den zu Staub zerfallenen Ruinen einer längst vergessenen Stadt liegt ein Imperator-Titan! Ein Kriegsgerät von unvorstellbarer Macht, das einst in den riesigen Schmelzöfen auf dem Mars geschmiedet wurde und von Milliarden als Inbegriff der imperialen Vorherrschaft verehrt wird. Wer es kontrolliert, hat die Macht eine ganze Welt zu zerstören oder zu verteidigen. Das Imperium würde es einsetzen, um größeres Unheil abzuwenden; die Kräfte des Chaos würden genau das Gegenteil damit machen; die Orks in ihrem Blutrausch würden es vermutlich zerstören und die Eldar in ihrer Arroganz ignorieren. Neben der Story bietet das Spiel aber noch weitere Neuerungen. Warhammer 40.000: Dawn Of War - Winter Assault bringt den Spielern neben einer neuen Partei - der Imperialen Armee - auch neue Fahrzeuge, Infanterieeinheiten und Gebäude. Hinzu kommen 20 Mehrspielerkarten. Der Hersteller hat außerdem viel Wert auf den Einzelspieler-Modus gelegt. Wir können nun mit allen fünf Rassen Imperiale Armee, Space Marines, Eldar, Orcs und Chaos-Space-Marines agieren. Zur Verfügung stehen zwei Kampagnen mit je sechs Missionen … also insgesamt 12 neue Einzelspielermissionen. Dabei sind die Levels nicht linear aufgebaut. Mal spielen wir die eine, dann die andere Seite. Teilweise dürfen wir sogar aussuchen welche Fraktion wir spielen möchten. Hierdurch ergeben sich dann unterschiedliche Enden. Ihr fragt Euch wie dieses funktioniert? In einer Kampagne gehen zwei Rassen eine Art Bündnis ein, wodurch sie gemeinsam kämpfen. Wir als Spieler wählen jeweils mit welcher Gruppe wir agieren. Am Ende bestimmen wir dann, welche Rasse wir in die finale Schlacht führen.

Die Einsätze laufen dann recht actionlastig ab. Der Wirtschaftsteil - Basis aufbauen - ist nicht sonderlich groß ausgefallen und so werden wir hauptsächlich mit unserer Armee auf dem Schlachtfeld sein. Diese sind gigantisch groß ausgefallen. Hunderte von Einheiten sorgen für opulente Massenschlachten. Das bedeutet allerdings auch, dass Eurer Rechner einiges verpacken muss. Selbst bei starken PC´s werden Spieler öfters mal Ruckler sehen. In den Missionen müssen wir uns um relativ viele Aufgaben kümmern. Diese haben öfters neue Ziele, sodass man nie weiß, was als nächstes auf einen zukommt. So sollen wir mal Geleitschutz geben, ein feindliches Lager erstürmen oder unser eigenes halten. Obwohl wir mehrere Rassen spielen, braucht sich keiner davor zu fürchten. Alle Gruppen lassen sich ähnlich handhaben und auch der Aufbau der Basis ist fast identisch. Ihr müsst Euch also nicht stundenlang in die unterschiedlichen Fraktionen einarbeiten. Grundsätzlich hat sich am Gameplay wenig geändert. Immer noch sollt Ihr Posten einnehmen. Die daraus resultierenden Punkte werden in Updates oder neuen Einheiten investiert. Die Story selber wird noch mit gut gemachten Zwischensequenzen in Echtzeitgrafik erzählt. Natürlich sind auch diesmal deutsche Synchronsprecher vorhanden. Eins noch zum Schwierigkeitsgrad. Dieser ist noch höher wie beim Hauptspiel. Ihr solltet also Dawn of War vor dem Add-on durchgespielt haben. Wer dann genug vom Einzelspielermodus hat, darf sich zusätzlich in den Mehrspielermodus wagen. Hier dürfen dann auf über 20 Karten Duelle mit bis zu 8 Spielern ausgetragen werden.

 

Technik:

Die Grafik hat sich eigentlich kaum geändert. Das was am schnellsten auffällt, sind die winterlichen Landschaften. Allerdings sind diese wieder einmal recht detailarm. Hier hätte der Hersteller ruhig mehr machen können. Zumindest wird man wieder einmal durch die sehr gut modellierten und animierten Einheiten entschädigt. Tolle Effekte wie Explosionen oder Licht- und Schatteneffekte sind ebenfalls in einer guten Qualität vorhanden. Wie oben schon beschrieben kosten die Massenschlachten Rechnerpower, daher solltet Ihr schon einen starken PC besitzen. Ein kleines Problem gibt es außerdem mit der Kamera. Diese zoomt kaum weg, wodurch es manchmal etwas unübersichtlich wird. Ansonsten kann man mit dem gezeigten sehr zufrieden sein. Der Sound ist ebenfalls toll. Genauso wie beim Hauptspiel werdet Ihr einen erstklassigen Sound zu hören bekommen. Neben den guten Ingame-Geräuschen können auch die deutschen Synchronsprecher und die Musik überzeugen. Die Steuerung bereitet keine Probleme. Da man diese aber aus dem Hauptspiel schon kennt, war auch nichts anderes zu erwarten. Kommen wir nun zum Schwierigkeitsgrad. Diese ist mehr als ordentlich. Nur wer sich im Hauptspiel gut auskennt wird eine Chance bei diesem Add-on haben. Das liegt zum Teil an der guten KI des Gegners. Vor allem werdet Ihr Probleme bekommen, wenn Ihr Euch gleichzeitig mit mehreren Fraktionen anlegt. Wundert Euch also nicht, wenn Ihr eine Mission öfters mal durchspielt. Nur selten schafft Ihr ein Level beim ersten Versuch. Man muss aber auch dazu sagen, dass es nie unfair wird. Mit der richtigen Strategie werdet Ihr immer ans Ziel kommen. Fasst man nun alles zusammen, so kann man mit der technischen Seite mehr als zufrieden sein.

 

Fazit:

Das Add-on kann voll überzeugen. Die Einsätze sind packend und die Massenschlachten genial. Hinzu kommen neue Einheiten, interessante Fraktionswechsel und anspruchsvolle Missionen. Wer meint, dass die 12 neuen Einzelspieler-Missionen zu wenig sind, sollte bedenken, dass jeder Auftrag locker eine Stunde dauert. Somit werdet Ihr allein mit dem Solomodus über 12 Stunden beschäftigt sein. Hinzu kommt noch der erweiterte Mehrspielerbereich. Hiermit könnt Ihr Euch wochenlang beschäftigen. Einzig der Schwierigkeitsgrad ist ein wenig zu hoch ausgefallen. Hier hätte der Hersteller ruhig etwas tiefer stapeln können. Das Spiel macht also nur dann Sinn, wenn Ihr das Hauptspiel nicht zu schwer fandet. Wer also knackige Echtzeit-Strategie-Spiele mag und Dawn Of War besitzt, muss die Erweiterung einfach kaufen. Wer sich dann noch gerne in Mehrspielerduelle stürzt wird kaum noch von dem Spiel loskommen. Selten hat dieser Bereich so viel Spaß gemacht.

 

Features:

- Erste Erweiterung zu einem Echtzeit-Strategiespiel, das ein völlig neues Volk einführt: die Imperiale Armee
- Neue Einheiten für jede bereits existierende Streitmacht
- Brandneuer Einzelspieler-Modus mit zwei Kampagnen
- Mehr Animationen und Finishing Moves
- Kämpfen Sie in eisigen Winterlandschaften und auf einzigartigen Einzelspieler-Karten
- Weiterentwickelter Online-Modus, inklusive Beobachterfunktion, ausgewähltem Team-Play und verbessertem Automatch

 

 

Screenshots:
 
 
 

Wertungsbox:

Warhammer 40.000: Dawn Of War - Winter Assault (PC)

 
 Dawn of War - Winter Assault
EUR 29,99
Bei GAME WORLD bestellen

Grafik: 89 %  
Sound: 87 %  
Bedienung: 85 %  
Singleplayer: 86 %  
Multiplayer: 90 %  
Spielspaß: 92 %  
Gesamtwertung:  88 %  

Mindestanforderungen:

- Windows 98, Windows ME, Windows XP
- DirectX 9.x
- Pentium-III 1400 MHz
- 256 MB freier Hauptspeicher
- 2 GB freier Festplattenplatz
- CD-ROM-Laufwerk, Soundkarte,
- Joystick oder Game-Controller

 

 

 

 

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