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War on Terror - Review (PC)

Wertung:
82 %

Einleitung:

Über Koch Media kommt ein neues Taktik-Echtzeit-Strategiespiel auf den deutschen Markt. Es handelt sich dabei um das PC-Spiel War on Terror. Wie der Titel es schon vermuten lässt, dreht sich das Spiel um die größte aktuelle Bedrohung unserer Gesellschaft - den Terrorismus. Wir konnten uns dieses RTS-(Real-Time-Strategy) Kampfspiel jetzt ausgiebig ansehen. Ob sich War on Terror für angehende Terrorbekämpfer lohnt, erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

Natürlich kommt so ein Spiel nicht ohne eine Story aus. Zu Beginn des neuen Jahrhunderts existiert der Friede nur noch in der Erinnerung an die Vergangenheit. Unbekannte Terroristengruppen haben sich zusammengeschlossen und starten jetzt mit vereinter Kraft mörderische Angriffe auf die Metropolen der gesamten Erde. Niemand weiß, wann und wo sie zuschlagen werden, aber die Attentate verlaufen mit tödlicher Präzision. Es liegt an uns, die weltweite Verschwörung aufzudecken und der Menschheit den Frieden zurückzubringen. Für den Spieler entfaltet sich die Story aus Sicht der drei Gruppierungen: "World Forces", "Chinesen" und "The Order". Bevor wir nun in das Spiel einsteigen, fangen wir erst einmal ganz von vorne an. Nachdem das Spiel installiert und gestartet wurde, erblicken wir erst einmal ein actiongeladenes Intro. Anschließend gelangen wir in das Hauptmenü, wo sich die Menüpunkte "Profil ändern", "Kampagne", "Spiel laden", "Multiplayer", "Optionen", "Einheitendatenbank" und "Multimedia" befinden. Wie gewohnt kann man unter Optionen die spielrelevanten Einstellungen vornehmen und unter Spiel laden einen bestehenden Spielstand aktivieren. Daneben kann sich der Spieler unter Einheitendatenbank die Beschreibungen und statistischen Daten der Einheiten ansehen. Unter Multimedia finden wir außerdem Bonus-Multimediainhalte und freigeschaltete Videos. Bevor wir ein Spiel beginnen, müssen wir wie üblich erst einmal ein Profil erstellen bzw. uns ein bestehendes aussuchen. Anschließend können wir uns in die eigentlichen Spielmodis stürzen. Neben dem Singleplayermodus gibt es natürlich auch einen ausgiebigen Mehrspielerbereich. Unter Multiplayer kann man War on Terror über das Internet oder LAN gegen menschliche Gegner spielen. Bis zu 8 Personen dürfen auf gut 20 Mehrspieler-Karten spannende Duelle austragen. Dabei stehen die Spielmodis "Conquer", "Capture the Flag", "Steal the Flag", "Convoy", "King of the Hill" und "Survive" zur Auswahl. Daneben gibt es auch noch einen Karten- und Missionen-Editor, mit dem man eigene Karten für Einzel- und Mehrspieler-Spiele erstellen kann. Die meisten werden sich natürlich am Anfang erst einmal auf den Einzelspielermodus stürzen. Beim Kampagnenmodus haben wir die Möglichkeit, die Geschichte beginnend mit der Prologmission (Tutorial) durch alle Kampagnen (World Forces-Kampagne, Orden-Kampagne und Volksrepublik China-Kampagne) hindurch zu spielen. Wenn der Spieler alle drei Kampagnen erfolgreich abgeschlossen hat, wird die Bonusmission Epilog-Aurora freigeschaltet. Die Story wird übrigens durch Videos, Erzählsequenzen und Missionsbesprechungen permanent vorangetrieben.

Bevor der Spieler anfängt zu spielen, wird er aufgefordert, eine Schwierigkeitsstufe auszuwählen. Anschließend beginnt die Besprechung, wo wir durch einen Geheimdienstbericht alle nötigen Informationen erhalten. Ist diese vorbei soll der Akteur seine Armee zusammenstellen. Wer keine Lust dazu hat, darf natürlich auch mit einer Standardarmee in die Schlacht ziehen. Wir dürfen leider nicht unzählige Einheiten rekrutieren. Die vorgegebene Anzahl an Missionspunkten erlaubt uns nur eine bestimmte Anzahl an unterschiedlichen Soldaten zu kaufen. Anschließend startet eine Mission. Der Spieler soll nun primäre und sekundäre Missionsziele erfüllen. Die primären Ziele können sich übrigens während einer Mission immer wieder ändern, wodurch eine permanente Spannung aufgebaut wird. Grundsätzlich sollt Ihr diverse Fahnen in einem Level erobern. Haltet Ihr so einen Punkt, so könnt Ihr an diesem Ort Nachschub anfordern. Die Einheiten müssen allerdings teuer erkauft werden. Orientiert wird sich übrigens mit einer recht unübersichtlichen Minikarte, wo wichtige Orte eingezeichnet werden. Wir können unsere Einheiten nun einzeln oder in Gruppen ziehen. Eine nützliche Gruppierungsfunktion erleichtert dabei das agieren. Neben Fahrzeugen dürfen unsere Soldaten auch Gebäude besetzen und so ergeben sich viele taktische Möglichkeiten. Jede Spielfigur hat eine bestimmte Sichtweite, innerhalb derer sie feindliche Einheiten sehen kann. Je nach unseren Anweisungen greifen unsere Soldaten diese dann automatisch an oder sie warten auf weitere Befehle. Oft ist es ratsam erst einmal Verstärkungen zu holen, bevor man feindliche Truppen attackiert. Selbstverständlich haben unsere Soldaten auch viele unterschiedliche Fähigkeiten. Sie können genauso Minen legen, wie Mauern in die Luft sprengen oder Objekte reparieren. Auch unsere eigenen Einheiten können durch Sanitäter geheilt werden. Daneben gibt es noch weitere Einheitenarten, die alle ihre speziellen Vor- aber auch Nachteile haben. Einzigartige Helden sind genauso vorhanden wie Grenadiere, Pioniere, Spezialeinsatzsoldaten, Agenten oder schwere Infanterie. Hinzu kommen diverse Fahrzeuge wie Reparaturfahrzeuge oder Panzer. Selbst auf Hubschrauber können wir zurückgreifen. Natürlich hat jede Fraktion unterschiedliche Einheiten, die allerdings grundlegend die gleichen Funktionen haben. So agieren wir nun taktisch klug mit unseren diversen Truppenteilen und versuchen die unterschiedlichen Aufgaben zu lösen.

 

Technik:

Die Grafik ist ganz ordentlich ausgefallen. Durch gute Texturen und viele Details sehen die Levels sehr ansprechend aus. Nett sind auch die unterschiedlichen Umgebungen, denn wir werden in Wüsten genauso agieren wie in Städten. Hinzu kommen viele fotorealistische Gebäude. Neben einer realistischen Vegetation wurden uns auch authentische Fahrzeuge und gute Animationen spendiert. Diese sehen genauso gut aus wie die Figuren, Licht- und Schatteneffekte oder Explosionen. Die Grafikpracht benötigt allerdings einen leistungsstarken Rechner. Wer den nicht hat, wird so einige Ruckler erleben. Neben einer ansprechenden Grafik ist auch ein stimmungsvoller Sound vorhanden. Realistisch klingende Fahrzeuge sind genauso vorhanden wie tolle Waffengeräusche. Hinzu kommen diverse Nebengeräusche wie z.B. plätschernder Regen. Außerdem darf sich der Spieler auf gute deutsche Synchronsprecher freuen. Mit der Steuerung kann man grundlegend zufrieden sein. Eigentlich hat der Hersteller auf die genretypische Lenkung gesetzt und so werden geübte Spieler recht schnell mit dieser klar kommen. Etwas Probleme wird allerdings die Kamera bereiten. Wir dürfen diese zwar frei drehen und zoomen, allerdings fallen die Schwenks etwas heftig aus. Die Übersicht verlieren wir außerdem nicht nur in engen Gassen. Auch die Minikarte hilft nur wenig, um sich in den großen Levels zurecht zu finden. Die KI hat leider auch genretypische Aussetzer. Die Wegfindung ist nicht optimal und so suchen wir oftmals verschollene Einheiten. Ebenso unverständlich verhalten sich unsere CPU-Gegner. Nur selten gehen diese mal in Deckung und so sind sie ein willkommenes Ziel für unsere Jungs. Trotzdem kommt man recht gut mit den eigenen Soldaten klar und dank unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade werden Anfänger aber auch Profis eine passende Herausforderung finden. Fasst man nun alles zusammen, so kann man grundsätzlich mit der technischen Seite zufrieden sein.

 

Fazit:

War on Terror ist eigentlich ein gutes Spiel. Viele unterschiedliche Einzelspielermissionen sind genauso vorhanden wie ansprechende Mehrspielerarten. Dabei werden wir immer wieder andere Aufgaben erledigen müssen und so ist das Gameplay recht abwechslungsreich. Außerdem wird der Spieler mit diversen Einheitenarten und Fahrzeugen agieren und so ergeben sich viele taktische Möglichkeiten. Überzeugen kann dann noch die Präsentation. Durch nette Filme und immer wieder eingespielte Erzählsequenzen werden wir niemals etwas unbegründet erledigen müssen. Eine zeitgemäße Grafik ist außerdem genauso vorhanden wie ein guter Sound. Allerdings benötigen wir für ein ungestörtes Spielen einen leistungsstarken Rechner. Habt Ihr diesen nicht, so werdet ihr mit Rucklern leben müssen. Etwas nervig ist dann noch die etwas störrische Kamera. Diese ist genauso gewöhnungsbedürftig wie die KI der CPU-Figuren. Hier hätte der Hersteller wirklich mehr machen können. War on Terror erfindet das Genre natürlich nicht neu. Dennoch kann es Genrefans viele Stunden am Rechner fesseln. Wer also nichts gegen ein Terroristenstrategiespiel hat und gerne in realistischen Szenarios spielt, darf gerne zu diesem Spiel greifen. Es gibt zwar ein paar Kritikpunkte, aber diese stören nur selten das ansonsten gute Gameplay. Uns hat das Spiel gut gefallen und daher können wir War on Terror jedem Echtzeit-strategiefan zum Kauf empfehlen.

 

Features:

- Echte und bekannte Schauplätze (Mexiko, England etc.); glaubhafte Story.
- Vielzahl an Einheiten - Kommandieren Sie 60 verschiedene Einheiten mit Spezialfähigkeiten: Infanterie, zivile Fahrzeuge, gepanzerte Kampffahrzeuge, Artillerie, Helikopter und Luftunterstützung.
- Unterschiedliche Fähigkeiten: Jede Einheit verfügt über bis zu 3 passive und 3 aktive Fähigkeiten. Insgesamt stehen 70 verschiedene Spezialfähigkeiten zur Verfügung.
- Abwechslungsreicher Einzelspieler-Modus: Im Kampagnen-Modus warten 3 Kampagnen und 23 Missionen auf Sie - von Angriffsmissionen über Verteidigungsmissionen bis zu Gegenangriffsmissionen.
- Fortschrittlicher Mehrspieler-Modus: Für bis zu 8 Spieler stehen 20 Mehrspieler-Karten und 6 verschiedene Modi zur Verfügung: "Conquer", "Capture the Flag", "Steal the Flag", "Convoy", "King of the Hill", "Survive".
- Karten- und Missionen-Editor: Entwerfen Sie Ihre eigenen Karten für Einzel- und Mehrspieler-Spiele.
- State-of-the-Art-3D-Technologie

 

 

 

Screenshots:
 
 
 
 
 

Wertungsbox:

War on Terror (PC)

 
 War on Terror
EUR 49,99
Bei GAME WORLD bestellen

Grafik: 83 %  
Sound: 85 %  
Bedienung: 78 %  
Singleplayer: 82 %  
Multiplayer: 84 %  
Spielspaß: 80 %  
Gesamtwertung:  82 %  

Systemanforderungen: 

- Windows 2000/XP
- ab 512 MB RAM
- 2,0 GHz Pentium od. 100% kompatibler Prozessor
- 64MB DirectX 9 Grafikkarte
- DVD-ROM
- 4 GB Festplattenspeicher

 


 

 

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