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Einleitung:
Über Koch Media kommt ein neues
Taktik-Echtzeit-Strategiespiel auf den deutschen Markt. Es handelt
sich dabei um das PC-Spiel War on Terror. Wie der Titel es schon
vermuten lässt, dreht sich das Spiel um die größte aktuelle
Bedrohung unserer Gesellschaft - den Terrorismus. Wir konnten uns
dieses RTS-(Real-Time-Strategy) Kampfspiel jetzt ausgiebig ansehen.
Ob sich War on Terror für angehende Terrorbekämpfer lohnt, erfahrt
Ihr in unserem Review.
Zum Spiel:
Natürlich kommt so ein Spiel nicht ohne eine Story aus. Zu Beginn des neuen
Jahrhunderts existiert der Friede nur noch in der Erinnerung an die
Vergangenheit. Unbekannte Terroristengruppen haben sich zusammengeschlossen
und starten jetzt mit vereinter Kraft mörderische Angriffe auf die
Metropolen der gesamten Erde. Niemand weiß, wann und wo sie zuschlagen
werden, aber die Attentate verlaufen mit tödlicher Präzision. Es liegt an
uns, die weltweite Verschwörung aufzudecken und der Menschheit den Frieden
zurückzubringen. Für den Spieler entfaltet sich die Story aus Sicht der drei
Gruppierungen: "World Forces", "Chinesen" und "The Order". Bevor wir nun
in das Spiel einsteigen, fangen wir erst einmal ganz von vorne an. Nachdem
das Spiel installiert und gestartet wurde, erblicken wir erst einmal ein
actiongeladenes Intro. Anschließend gelangen wir in das Hauptmenü, wo sich
die Menüpunkte "Profil ändern", "Kampagne", "Spiel laden", "Multiplayer",
"Optionen", "Einheitendatenbank" und "Multimedia" befinden. Wie gewohnt kann
man unter Optionen die spielrelevanten Einstellungen vornehmen und unter
Spiel laden einen bestehenden Spielstand aktivieren. Daneben kann sich der
Spieler unter Einheitendatenbank die Beschreibungen und statistischen Daten
der Einheiten ansehen. Unter Multimedia finden wir außerdem
Bonus-Multimediainhalte und freigeschaltete Videos. Bevor wir ein Spiel
beginnen, müssen wir wie üblich erst einmal ein Profil erstellen bzw. uns
ein bestehendes aussuchen. Anschließend können wir uns in die eigentlichen
Spielmodis stürzen. Neben dem Singleplayermodus gibt es natürlich auch einen
ausgiebigen Mehrspielerbereich. Unter Multiplayer kann man War on Terror
über das Internet oder LAN gegen menschliche Gegner spielen. Bis zu 8
Personen dürfen auf gut 20 Mehrspieler-Karten spannende Duelle austragen.
Dabei stehen die Spielmodis "Conquer", "Capture the Flag", "Steal the Flag",
"Convoy", "King of the Hill" und "Survive" zur Auswahl. Daneben gibt es auch
noch einen Karten- und Missionen-Editor, mit dem man eigene Karten für
Einzel- und Mehrspieler-Spiele erstellen kann. Die meisten werden sich
natürlich am Anfang erst einmal auf den Einzelspielermodus stürzen. Beim
Kampagnenmodus haben wir die Möglichkeit, die Geschichte beginnend mit der
Prologmission (Tutorial) durch alle Kampagnen (World Forces-Kampagne,
Orden-Kampagne und Volksrepublik China-Kampagne) hindurch zu spielen. Wenn
der Spieler alle drei Kampagnen erfolgreich abgeschlossen hat, wird die
Bonusmission Epilog-Aurora freigeschaltet. Die Story wird übrigens durch
Videos, Erzählsequenzen und Missionsbesprechungen permanent vorangetrieben.
Bevor der Spieler anfängt zu spielen, wird er aufgefordert, eine
Schwierigkeitsstufe auszuwählen. Anschließend beginnt die Besprechung, wo
wir durch einen Geheimdienstbericht alle nötigen Informationen erhalten. Ist
diese vorbei soll der Akteur seine Armee zusammenstellen. Wer keine Lust
dazu hat, darf natürlich auch mit einer Standardarmee in die Schlacht
ziehen. Wir dürfen leider nicht unzählige Einheiten rekrutieren. Die
vorgegebene Anzahl an Missionspunkten erlaubt uns nur eine bestimmte Anzahl
an unterschiedlichen Soldaten zu kaufen. Anschließend startet eine Mission.
Der Spieler soll nun primäre und sekundäre Missionsziele erfüllen. Die
primären Ziele können sich übrigens während einer Mission immer wieder
ändern, wodurch eine permanente Spannung aufgebaut wird. Grundsätzlich sollt
Ihr diverse Fahnen in einem Level erobern. Haltet Ihr so einen Punkt, so
könnt Ihr an diesem Ort Nachschub anfordern. Die Einheiten müssen allerdings
teuer erkauft werden. Orientiert wird sich übrigens mit einer recht
unübersichtlichen Minikarte, wo wichtige Orte eingezeichnet werden. Wir
können unsere Einheiten nun einzeln oder in Gruppen ziehen. Eine nützliche
Gruppierungsfunktion erleichtert dabei das agieren. Neben Fahrzeugen dürfen
unsere Soldaten auch Gebäude besetzen und so ergeben sich viele taktische
Möglichkeiten. Jede Spielfigur hat eine bestimmte Sichtweite, innerhalb
derer sie feindliche Einheiten sehen kann. Je nach unseren Anweisungen
greifen unsere Soldaten diese dann automatisch an oder sie warten auf
weitere Befehle. Oft ist es ratsam erst einmal Verstärkungen zu holen, bevor
man feindliche Truppen attackiert. Selbstverständlich haben unsere Soldaten
auch viele unterschiedliche Fähigkeiten. Sie können genauso Minen legen, wie
Mauern in die Luft sprengen oder Objekte reparieren. Auch unsere eigenen
Einheiten können durch Sanitäter geheilt werden. Daneben gibt es noch
weitere Einheitenarten, die alle ihre speziellen Vor- aber auch Nachteile
haben. Einzigartige Helden sind genauso vorhanden wie Grenadiere, Pioniere,
Spezialeinsatzsoldaten, Agenten oder schwere Infanterie. Hinzu kommen
diverse Fahrzeuge wie Reparaturfahrzeuge oder Panzer. Selbst auf
Hubschrauber können wir zurückgreifen. Natürlich hat jede Fraktion
unterschiedliche Einheiten, die allerdings grundlegend die gleichen
Funktionen haben. So agieren wir nun taktisch klug mit unseren diversen
Truppenteilen und versuchen die unterschiedlichen Aufgaben zu lösen.
Technik:
Die Grafik ist ganz ordentlich ausgefallen. Durch gute Texturen und viele
Details sehen die Levels sehr ansprechend aus. Nett sind auch die
unterschiedlichen Umgebungen, denn wir werden in Wüsten genauso agieren wie
in Städten. Hinzu kommen viele fotorealistische Gebäude. Neben einer
realistischen Vegetation wurden uns auch authentische Fahrzeuge und gute
Animationen spendiert. Diese sehen genauso gut aus wie die Figuren, Licht-
und Schatteneffekte oder Explosionen. Die Grafikpracht benötigt allerdings
einen leistungsstarken Rechner. Wer den nicht hat, wird so einige Ruckler
erleben. Neben einer ansprechenden Grafik ist auch ein stimmungsvoller Sound
vorhanden. Realistisch klingende Fahrzeuge sind genauso vorhanden wie tolle
Waffengeräusche. Hinzu kommen diverse Nebengeräusche wie z.B. plätschernder
Regen. Außerdem darf sich der Spieler auf gute deutsche Synchronsprecher
freuen. Mit der Steuerung kann man grundlegend zufrieden sein. Eigentlich
hat der Hersteller auf die genretypische Lenkung gesetzt und so werden
geübte Spieler recht schnell mit dieser klar kommen. Etwas Probleme wird
allerdings die Kamera bereiten. Wir dürfen diese zwar frei drehen und
zoomen, allerdings fallen die Schwenks etwas heftig aus. Die Übersicht
verlieren wir außerdem nicht nur in engen Gassen. Auch die Minikarte hilft
nur wenig, um sich in den großen Levels zurecht zu finden. Die KI hat leider
auch genretypische Aussetzer. Die Wegfindung ist nicht optimal und so suchen
wir oftmals verschollene Einheiten. Ebenso unverständlich verhalten sich
unsere CPU-Gegner. Nur selten gehen diese mal in Deckung und so sind sie ein
willkommenes Ziel für unsere Jungs. Trotzdem kommt man recht gut mit den
eigenen Soldaten klar und dank unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade werden
Anfänger aber auch Profis eine passende Herausforderung finden. Fasst man
nun alles zusammen, so kann man grundsätzlich mit der technischen Seite
zufrieden sein.
Fazit:
War on Terror ist eigentlich ein gutes Spiel. Viele unterschiedliche
Einzelspielermissionen sind genauso vorhanden wie ansprechende
Mehrspielerarten. Dabei werden wir immer wieder andere Aufgaben erledigen
müssen und so ist das Gameplay recht abwechslungsreich. Außerdem wird der
Spieler mit diversen Einheitenarten und Fahrzeugen agieren und so ergeben
sich viele taktische Möglichkeiten. Überzeugen kann dann noch die
Präsentation. Durch nette Filme und immer wieder eingespielte
Erzählsequenzen werden wir niemals etwas unbegründet erledigen müssen. Eine
zeitgemäße Grafik ist außerdem genauso vorhanden wie ein guter Sound.
Allerdings benötigen wir für ein ungestörtes Spielen einen leistungsstarken
Rechner. Habt Ihr diesen nicht, so werdet ihr mit Rucklern leben müssen.
Etwas nervig ist dann noch die etwas störrische Kamera. Diese ist genauso
gewöhnungsbedürftig wie die KI der CPU-Figuren. Hier hätte der Hersteller
wirklich mehr machen können. War on Terror erfindet das Genre natürlich
nicht neu. Dennoch kann es Genrefans viele Stunden am Rechner fesseln. Wer
also nichts gegen ein Terroristenstrategiespiel hat und gerne in
realistischen Szenarios spielt, darf gerne zu diesem Spiel greifen. Es gibt
zwar ein paar Kritikpunkte, aber diese stören nur selten das ansonsten gute
Gameplay. Uns hat das Spiel gut gefallen und daher können wir War on Terror
jedem Echtzeit-strategiefan zum Kauf empfehlen.
Features:
- Echte und bekannte Schauplätze (Mexiko, England etc.); glaubhafte Story.
- Vielzahl an Einheiten - Kommandieren Sie 60 verschiedene Einheiten mit
Spezialfähigkeiten: Infanterie, zivile Fahrzeuge, gepanzerte Kampffahrzeuge,
Artillerie, Helikopter und Luftunterstützung.
- Unterschiedliche Fähigkeiten: Jede Einheit verfügt über bis zu 3 passive
und 3 aktive Fähigkeiten. Insgesamt stehen 70 verschiedene
Spezialfähigkeiten zur Verfügung.
- Abwechslungsreicher Einzelspieler-Modus: Im Kampagnen-Modus warten 3
Kampagnen und 23 Missionen auf Sie - von Angriffsmissionen über
Verteidigungsmissionen bis zu Gegenangriffsmissionen.
- Fortschrittlicher Mehrspieler-Modus: Für bis zu 8 Spieler stehen 20
Mehrspieler-Karten und 6 verschiedene Modi zur Verfügung: "Conquer", "Capture
the Flag", "Steal the Flag", "Convoy", "King of the Hill", "Survive".
- Karten- und Missionen-Editor: Entwerfen Sie Ihre eigenen Karten für
Einzel- und Mehrspieler-Spiele.
- State-of-the-Art-3D-Technologie
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