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WarTech: Senko no Ronde - Review (Xbox 360)

Wertung:
69 %

Einleitung:  

Vor über zwei Jahren erschien in japanischen Spielhallen ein actionreiches Arcadegame. Jetzt kommt die Xbox 360-Umsetzung über Ubisoft auf den deutschen Markt. Es handelt sich dabei um das G.rev-Spiel WarTech: Senko no Ronde. Das Actiongame ist eine interessante Mischung aus Versus-Fighter und Shoot'em Up. Wir konnten jetzt einen Blick auf die fertige Version werfen. Ob sich alle Genrefans auf das neuste Xbox 360-Spiel freuen können, erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

In WarTech: Senko no Ronde schlüpft der Spieler in die Rolle eines ultimativen Mech-Piloten in der Zukunft. Die Erde ist nur noch Touristenattraktion und Rohstofflieferant und wird von verschiedenen Fraktionen umkämpft. Ihr nehmt es im Verlauf der Story als Mitglied einer dieser Fraktionen mit allen Herausforderern auf und bringt dabei unzählige Angriffe, Combos und Schilde zum Einsatz. Dafür benötigen wir neben schnellen Reaktionen auch gutes Timing und eine abgestimmte Taktik. Bevor wir uns allerdings in die Kämpfe stürzen, wollen wir erst einmal ganz von vorne anfangen. Nachdem das Spiel gestartet wurde, erscheint ein einführendes Intro. Dieses besteht leider nur aus kleinen Bildern. Hinzu kommen eine japanische Sprachausgabe und englische Texte. Leider hat der Hersteller das Spiel nicht lokalisiert und so werden sprachunkundige Spieler nicht viel von der Story mitbekommen. Wer jetzt glaubt, im Handbuch Hilfe zu bekommen, der irrt sich. Auch dieses ist in englischer Sprache. Wirklich schlimm ist die fehlende Übersetzung aber nicht, denn die Story ist eher belanglos. Da das Game dann noch sehr einfach aufgebaut ist, kommt jeder - auch ohne deutsche Erklärung - mit dem Spiel sofort klar. Nach dem einführenden Film erscheint das Hauptmenü mit den Punkten Story, Score Attack, Versus, Xbox Live, Training, Extras und Options. Wie gewohnt könnt Ihr unter zu letzt genannten Punkt alle spielrelevanten Einstellungen wie Controller-, Sound-, Grafik-, Display- und Screen-Settings anpassen. Daneben finden wir noch den Bereich Extras, wo sich freischaltbare Bonusobjekte wie die Gallery befinden. Damit wir das Spiel und die Steuerung erst einmal kennen lernen, sollte jeder am Anfang in den Trainingsmodus gehen. In diesem Übungsbereich kann man die Figuren, das Setting und die Spieleinstellungen frei aussuchen und alles in Ruhe ausprobieren. Schon nach wenigen Minuten kommt man mit dem Spiel klar und so kann es recht schnell in die eigentlichen Spielmodis gehen. Der wichtigste Bereich dürfte ohne Zweifel der Story-Modus sein. Nachdem wir einen Charakter ausgesucht haben, wird eine kleine Sequenz eingespielt. Im Anschluss kämpfen wir mit unserer Figur gegen einen CPU-Gegner. Gewinnen wir diesen Kampf, so folgt der nächste Film und so weiter.

Wer dazu keine Lust hat, darf unter Score Attack auf Highscorejagd gehen. Gegen diverse computergesteuerte Fighter sollen wir nun zeigen, was wir so drauf haben. Je weiter wir kommen, desto mehr Punkte erhält der Gamer. Sind unsere Leben verbraucht, so endet das Spiel. Mögt Ihr dagegen Auseinandersetzungen gegen einen menschlichen Spieler, so bieten sich zwei Spielarten an. Über Xbox Live dürft Ihr gegen andere Menschen über das Internet antreten, während Ihr im Versus-Modus daheim gegen einen Freund spielt. Egal welche Spielart Ihr nun aussucht, irgendwann erblickt der Akteur endlich den Kampfbildschirm. Gekämpft wird grundlegend mit unserer Spielfigur. Macht Euch jetzt auf eine ungewöhnliche Mischung aus Shooter und Beat em-Up gefasst. Wie bei einem klassischen Prügelspiel kämpfen wir in einer kunterbunten Arena gegen einen Widersacher. Neben diversen Nahkampfschlägen und Combos können wir auch aus der ferne Projektilwaffen einsetzen. Außerdem darf sich jede Figur auf Knopfdruck verwandeln. Mit dem mutierten Roboter werden dann wahre Partikelsalven auf den Gegner abgefeuert. Der Charakter, der als erstes seine Lebensleiste verbraucht hat, verliert das Duell. Natürlich können wir auch so etwas wie eine Barriere aufbauen - um gegnerische Attacken abzuschwächen. Jede Figur verfügt selbstverständlich über andere Fähigkeiten wie Schnelligkeit, Verteidigung oder Spezialattacken und so hat jeder Fighter andere Vor- aber auch Nachteile. Hierdurch entwickeln sich durchaus interessante Kämpfe, schließlich kann man verschiedene Taktiken mit einer Figur verfolgen. Um unseren Charakter sind dann noch zwei Kreise. Diese Felder symbolisieren die Reichweite unserer Haupt- und Zweitwaffe. Nur innerhalb dieser Kreise machen die Waffen wirklich Sinn. Also muss der Spieler immer zusehen, dass der Gegner nah genug an uns heran kommt. Allerdings müssen wir gleichzeitig drauf achten, dass wir seinen Attacken ausweichen. Eine Sache die nicht immer einfach ist. So kämpfen wir nun mit unseren Mechfightern gegen eine Vielzahl von Gegnern.

 

Technik:

Wirklich vom Hocker haut einen die technische Seite leider nicht. Zumindest wird
bei den Kämpfen ein wahres Grafikfeuerwerk auf dem Bildschirm gezaubert. Imposante Explosionen erfreuen unser Auge, genauso wie diverse Lichteffekte. Hinzu kommen nette Hindergründe, die optimal zu dem farbenfrohen Game passen. Etwas magerer sehen die Fighter bzw. Mechs aus. Hier hätte man ruhig ein paar Details mehr einbauen können. Allerdings fällt das kaum auf, denn die Kamera zoomt doch recht weit heraus. Sind die Protagonisten etwas weiter weg, so kann man nur schwer etwas erkennen. Ansonsten hat die Kamera aber alles im Blick. Die Schwenks beim Wechseln zwischen Nah- und Fernkampf klappen recht gut und so kann man dem Treiben sehr gut folgen. Die Steuerung selber ist kinderleicht. Die Padbelegung wurde gut gewählt und so sind selbst Mehrfachcombos kein Problem. Anfänger können sich außerdem im Übungsbereich lange mit den diversen Steuerungsmöglichkeiten vertraut machen. Somit finden auch ungeübte Spieler schnell in das Spiel hinein. Das bringt uns auch schon zum Schwierigkeitsgrad. Dieser ist recht ausgewogen. Zu Beginn kann man direkt erste Erfolge einfahren, denn die Gegner bieten unseren Attacken kaum etwas entgegen. Im späteren Spielverlauf ändert sich dieses. Dann muss der Spieler schon taktischer vorgehen, um ein Duell zu gewinnen. Somit werden Anfänger aber auch Genrekenner gleichermaßen gefordert. Der Sound ist ein wenig gewohnheitsbedürftig. Fetziger Technomusik treibt das Geschehen wuchtig voran. Mag man diese Musikrichtung, so wird man bestens unterhalten. Daneben werden wir noch diverse Ingamegeräusche zu hören bekommen, die immer passend eingespielt werden. Wie oben schon erwähnt, lauschen wir außerdem japanischen Sprechern, die emotional die Story vorantreiben. Leider wird alles nur mit englischen Texten übersetzt. Wer der Sprache nicht mächtig ist, schaut also in die Röhre. Wirklich atemberaubend ist leider auch die Präsentation nicht. So etwas wie imposante Filme gibt es nicht und so müssen wir etwas kargen Bildern folgen. Fasst man nun alles zusammen, so kann die recht solide Technik leider nur bedingt überzeugen. In der heutigen Zeit erwartet man doch ein wenig mehr von so einem Spiel.

 

Fazit:

WarTech: Senko no Ronde wird wohl nur eisenharten Arcade- bzw. Shooterfans gefallen. Das liegt hauptsächlich am etwas drögen Gameplay. Die Beat´em Up-Fights bietet zu wenig Kombinationsmöglichkeiten und so werden diese auch nur selten eingesetzt. Das Kämpfen aus der Ferne macht da schon mehr Spaß. Hier kann man die Fähigkeiten der Charaktere so richtig ausspielen. Verwandelt man sich dann noch in einen mächtigen Mech, so kommt die ganz große Freude auf. Durch diese Variationen ergibt sich auch ein taktisch anspruchsvoller Fight. Nur wer die richtige Strategie verfolgt und die Möglichkeiten seiner Figur passend einsetzt, wird erfolgreich vom Schlachtfeld gehen. Noch mehr Spaß machen selbstverständlich Kämpfe zwischen menschlichen Spielern. Das tröstet ein wenig darüber hinweg, dass der Hersteller auf eine Lokalisierung komplett verzichtet hat. Warum man uns noch nicht einmal ein deutsches Handbuch gönnt, bleibt uns ebenfalls ein Rätsel. Wer also taktisch fordernde Arcadespiele mag, der darf gerne bei
WarTech: Senko no Ronde zuschlagen. Sind Eure Erwartungen nicht zu hoch, so werdet Ihr für ein paar Stunden gut unterhalten.

 

Features

- Rasante Kämpfe im 1vs1 Arcade-Style: Die Flug-Mechs duellieren sich in epischen Schlachten.
- 24 Flug-Mechs zur Auswahl: Jeder mit unterschiedlichen Stärken, Schwächen und einzigartigen Spezialattacken.
- Große Auswahl an Special Moves, Power Ups, Attacken für Nah- und Fernkampf, Schutzschilden und Angriffsdronen.
- Epische Bosskämpfe: Duelle mit mächtigen Endgegnern.
- Single Player Story Modus:Spiele die unterschiedlichen Storylines der Piloten oder trainiere mit frei skalierbaren Sparringspartnern.
- Xbox Live Multiplayer: Fordere Freunde zu spannenden Duellen heraus oder kämpfe online gegen die besten Spieler der Welt und teste deine Skills um dein Xbox Live Ranking zu verbessern.

 

 

 

Screenshots:
 
 
 
 
 
 
 

Wertungsbox:

WarTech: Senko no Ronde (Xbox 360)

 
 Wartech Senko no Ronde
EUR 64,99
Bei GAME WORLD bestellen

Grafik: 68 %  
Sound: 64 %  
Bedienung: 74 %  
Singleplayer: 66 %  
Multiplayer: 72 %  
Spielspaß: 69 %  
Gesamtwertung:  69 %  



 

 

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