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WarPath - Review (PC)

Wertung:
75 %

Einleitung:

Fans von rasanten Shootern können sich freuen, denn Lighthouse Interactive und dtp entertainment bringen das futuristische Actionspiel WarPath auf den deutschen Markt. Noch erfreulicher ist der Anschaffungspreis. Das Egoshooterspiel kostet gerade einmal 19,99 Euro. Wir konnten uns die fertige PC-Version jetzt ausgiebig ansehen. Ob nicht nur der Preis überzeugen kann, erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

Damit wir nicht ganz grundlos in den Kampf ziehen, gönnt man uns eine kleine Rahmenhandlung. Im Mittelpunkt steht das Kaladi-System. Ein wunderschöner Planet, mit vielen Rohstoffen. Ein wahres Juwel in einem Ozean lebloser Sterne. Das Haus von Kovos, eine Gesellschaft aus den Nachfahren eines edlen Kriegergeschlechts, schützt und bewahrt diese Welt seit Jahrhunderten als heiligen Ort, an dem schon zahllose Generationen Absolution vor den Augen ihrer Götter gesucht haben. Die Ohm, unbarmherzige biomechanische Kreaturen, streben danach, mithilfe der Reichtümer des Planeten ihre Existenz zu verlängern, die einem bloßen Halbleben gleicht. Die Koalition der Menschen ist eine vergleichsweise junge Rasse, die sich, ohne es zu wissen, auf einem Planeten niedergelassen hat, der schon bald zum Kriegsschauplatz werden wird. Drei Rassen: die Kovos, die Ohm und die Menschen-Koalition. Drei unterschiedliche Ideale: Glaube, Leben, ein Neubeginn. Allesamt Dinge, für die sich ein Kampf lohnt. Die Beweggründe mögen verschieden sein, doch eine Sache ist gewiss … ein Konflikt ist unvermeidbar. Bevor wir uns für eine Seite entscheiden und in die Schlacht ziehen, wollen wir erst einmal ganz von vorne anfangen. Nachdem das Spiel installiert und gestartet wurde, erscheint das Hauptmenü mit den Punkten Einzelspieler, Mehrspieler, Profil und Einstellungen. Unter zu letzt genannten Punkt darf man die spielrelevanten Optionen einstellen und unter Profil ein gleichnamiges erstellen bzw. bearbeiten. Bevor der Spieler sich in den Mehrspielermodus stürzt, sollte er erst einmal den Einzelspielerbereich durchspielen. Hier kann man sich in aller Ruhe mit der Steuerung und dem Spielprinzip vertraut machen. Damit jeder eine passende Herausforderung findet, gönnt man uns vier unterschiedliche Schwierigkeitsstufen. Das Ziel der Einzelspieler-Kampagen ist es, die beiden feindlichen Lager vollständig zu eliminieren. Welche Nation wir spielen ist uns übrigens frei gestellt. Um zu gewinnen müssen wir alle feindlichen Zonen erobern und halten. Jede Gruppierung besitzt zu Beginn fünf Konfliktzonen, die Ihr Heimatterritorium repräsentieren. Die einzelnen Lager greifen abwechselnd an. Wenn ein Angriff erfolgt ist, kämpfen die beiden gegnerischen Gruppierungen miteinander - um die betreffende Zone.

Zu Beginn jedes Kampfes werden den beteiligten Gruppen C.A.M.s zugewiesen. Damit kann man dann die Stärke sowie die Funktionen von Waffen steigern. Für jede Zone gibt es übrigens einen anderen Spieltyp: "Deathmatch", "Team-Deathmatch", "Die Flagge erobern" und "Frontangriff". Nachdem wir unsere Waffen gewählt haben, kann der Kampf endlich beginnen. Wir agieren nun in begrenzten Arealen, die diverse Räume, Rampen, Fahrstühle und Ebenen aufweisen. Das gesamte Gameplay erinnert übrigens stark an Spiele wie Unreal Tournament. Neben unserer ausgesuchten Waffe und einem Zielkreuz erblickten wir nun den obligatorischen Gesundheitsbalken. Hinzu kommen rote Markierungen am Bildschirmrand, die anzeigen aus welcher Richtung uns Schaden zugeführt wird. Das war natürlich noch nicht alles. Eine Munitionsanzeige gibt es genauso, wie eine Reservemunitionsanzeige, Panzerungsanzeige, Timer, Clan-Symbol und einen Kill- bzw. Rang-Zähler. Gespielt wird wie nicht anders zu erwarten aus der Egoperspektive. Mit unseren Knarren ballern wir nun auf ankommende Feinde. Waffen gibt es übrigens viele. Von der Vibro Klinge über Violator bis hin zu Vanguard ist alles vorhanden. Welche Waffe wir nutzen können, hängt auch von der ausgewählten Nation ab. Jede Rasse hat spezielle Waffen, die dann auch noch aufgebaut werden dürfen. Nützliche Items um Munition aufzufüllen oder Schutzschilder findet der Spieler ebenfalls in den Levels. Einmal aufgenommen erscheinen sie nach wenigen Sekunden wieder und so stehen sie oftmals im Mittelpunkt der Auseinandersetzungen. Drei Landfahrzeuge gönnt man uns dann auch noch. Jede verfügt über andere Eigenschaften und Waffen und so sollte man sie strategisch gut gegen seine Gegner einsetzen. Haben wir dann genug vom Einzelspielermodus, können wir auch ausgiebige Mehrspielerduelle über LAN oder das Internet bestreiten. Hier warten dann fünfundzwanzig Mehrspielermaps auf uns. Bei den vier Spieltypen, die wir schon aus dem Singleplayerbereich kennen, treten wir nun gegen bis zu 16 menschliche Spieler an. Das macht natürlich am meisten Spaß, denn endlich können wir gegen intelligent handelnde Feinde kämpfen.

 

Technik:

Das Spiel nutzt eine modifizierte Unreal-Engine. Diese ist ganz nett, kann aber nicht mit aktuellen Topgames mithalten. Wir agieren in diversen In- und Outdoorleveln die nur wenige Details aufweisen. Nett sind zumindest die Licht- und Schatteneffekte. Hinzu kommen die Waffen, die beim abfeuern zum Teil heftige Explosionen verursachen. Ganz ansprechend ist auch die Levelarchitektur. Viele Ebenen und verwinkelte Ecken laden zu taktisch spannenden Gefechten ein. Eine kleine Physik-Engine ist dann auch noch vorhanden. Etwas magerer sehen allerdings die gegnerischen Figuren aus. Sie wurden nur mäßig modelliert und irgendwie sehen sie alle gleich aus. Außerdem agieren sie recht steif durch die Arenen. Auf einem etwas besseren Niveau bewegt sich der Sound. Neben einer passenden Musik werden wir diverse Ingamegeräusche und Waffen zu hören bekommen. Auf eine Sprachausgabe hat der Hersteller allerdings verzichtet. Mit der Steuerung kommt man sofort klar. Diese orientiert sich am Genre und so wird jeder, der schon einmal ein Egoshooterspiel gespielt hat, direkt in das Spiel einsteigen können. Einzig bei den etwas schwammigen Fahrzeugen bekommt man kleinere Probleme. Enttäuscht hat uns mal wieder die KI der computergesteuerten Gegner. Sie verhalten sich nur selten intelligent. Vor allem da unsere eigenen Jungs oftmals Mist bauen, ist es nicht gerade einfach gegen die CPU-Figuren zu bestehen. Wer solche Egoshooter kennt, wird allerdings den Einzelspielerbereich schnell links liegen lassen. Viel mehr Spaß macht natürlich der Mehrspielermodus. Hier kann man sich dann viele spannende Gefechte mit anderen menschlichen Widersachern liefern.

 

Fazit:

WarPath ist ein nettes Egoshooterspiel, das allerdings das Genre nicht revolutioniert. Dafür wird einfach zu viel bekannte Kost angeboten. Vor allem der Einzelspielerbereich ist - durch die schwache KI und dürftige Story - nicht gerade motivierend. Diesen Bereich sollte man nur zum Training nutzen. Mehr Fun kommt dann im Mehrspielerbereich auf. Dank upgradefähigen Waffen, netten Kampfarenen und bekannten Spielarten kann man sich hier recht lange aufhalten. Auch wenn das Spiel nicht wirklich überzeugen kann, muss man auch den Anschaffungspreis berücksichtigen. Das Spiel kostet gerade einmal 20 Euro. Für diesen Preis kann man nicht mehr erwarten. Nimmt man alles zusammen, so muss man mit dem Preis-Leistungsverhältnis zufrieden sein. Wer aktuell nicht viel Geld für ein Onlineshooter ausgeben möchte, darf bei diesem Spiel ruhig zugreifen. Erwartet Ihr nicht zu viel, so werdet Ihr für ein paar Stunden gut unterhalten.

 

Features:

- Drei unterschiedliche Alien-Rassen stehen zur Auswahl, jeweils mit komplett eigener Storyline und individuellem Aussehen.
- 4 Fahrzeuge und 8 verschiedene Waffen stehen dir in der Schlacht zur Seite.
- Waffen können bis zu dreimal aufgerüstet und somit verbessert werden.
- 16 In- und Outdoor Level, 4 Multiplayer Modes und 25 Multiplayer Level für Lan- oder Online- Gefechte.

 

 

 

Screenshots:
 
 
 
 

Wertungsbox:

WarPath (PC)

 
 WarPath
EUR 19,99

Bei Amazon bestellen

Grafik: 74 %  
Sound: 78 %  
Bedienung: 82 %  
Singleplayer: 62 %  
Multiplayer: 80 %  
Spielspaß: 76 %  
Gesamtwertung:  75 %  

Systemanforderung:

- Windows 98/2000/ME/XP
- Pentium III 1 GHz.
- 256 MB RAM
- 64 MB DirectX 9 kompatible Grafikkarte
- DirectX kompatible Soundkarte
- 2,4 GB Festplattenspeicher
- 24x CD-ROM oder DVD-Laufwerk

 


 

 

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