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Einleitung:
Fans von WWII-Spielen dürfen Ihre
Festplatte putzen, denn ein neues Kriegsspiel kommt auf den
deutschen Markt. Es handelt sich dabei um das
Panzer-Simulationsspiel WWII Battle Tanks: T-34 vs. Tiger. Schon
beim Kauf kommt die erste kleine Freude auf, denn das Lighthouse
Interactive-Spiel kostet keine 30 Euro. Wir konnten uns das Zweite
Weltkriegsspiel jetzt genauer ansehen. Ob sich eine Anschaffung
lohnt, erfahrt Ihr in unserem Test.
Zum Spiel:
In WWII Battle Tanks: T-34 vs. Tiger werden wir zurück in die Zeit
des Zweiten Weltkriegs versetzt. An Bord des deutschen Tiger-Panzers
nehmen wir an der legendären Weißrusslandoffensive teil oder
versuchen auf sowjetischer Seite die selbige im stählernen Koloss
T-34 abzuwehren. Bevor wir die Luke schließen und auf Panzerjagd
gehen, wollen wir erst einmal ganz von vorne anfangen. Nachdem das
Spiel installiert und gestartet wurde, erscheint das obligatorische
Hauptmenü. Dort erblicken wir die Menüpunkte Einzelspieler,
Mehrspieler und Einstellungen. Unter zu letzt genannten Punkt dürft
Ihr wie gewohnt alle spielrelevanten Einstellungen für Audio, Video,
Steuerung und das Spiel vornehmen. Wer gerne gegen menschliche
Spieler antreten möchte, der kann das im Mehrspielermodus machen.
Bis zu 16 Gamer dürfen hier per LAN oder Internet auf diversen
Karten gegeneinander oder im Teammodus auf Panzerjagd gehen. Bevor
Ihr Euch allerdings so richtig auslasst, sollte jeder den
Einzelspielermodus durchspielen. Schließlich muss man das Game und
die Steuerung verinnerlicht haben um gegen andere Spieler zu
bestehen. Im Singleplayermodus gibt es nun zwei missionsbasierte
Kampagnen - eine russische und eine deutsche. Bei der russischen
spielen wir in einem T-34/85 von der russischen Seite aus und bei
der deutschen in einem Tiger auf deutscher Seite. Nach der
Missionsauswahl wird uns ein Text gezeigt, der die Mission inkl. der
Ziele erklärt. Anschließend begeben wir uns in unseren Panzer und
die Schlacht kann beginnen. Mit unserem gepanzerten Vehikel sollen
wir nun die vordefinierten Ziele erfüllen. Damit wir einen guten
Überblick erhalten, gönnt man uns eine kleine Karte. Hier werden
neben unseren auch die feindlichen Truppen eingezeichnet. Da das
Spiel sehr simulationslastig ist, werden wir nicht alles
gleichzeitig machen können. Vielmehr gibt es drei Bereiche für die
sich der Spieler entscheiden kann. Entweder wir setzen uns auf den
Fahrersitz um den Panzer zu steuern oder wir hocken uns als Schütze
hinter das MG bzw. die Kanone. Wollt Ihr lieber als Kommandant
agieren, so ist auch das möglich. Wahlweise darf man alle drei
Positionen bekleiden oder man entscheidet sich für eine und lässt
den Rest vom Computer machen. Diverse Ansichten werden uns daneben
auch noch angeboten. Eine innere Sicht ist genauso vorhanden, wie
die aus der Third-Person-Perspektive oder diverse andere
Mannschaftspositionen. An den jeweiligen Positionen muss der Spieler
nun wirklich alles machen. Als Fahrer bestimmen wir nicht nur die Drehzahl
unseres Motors, sondern auch die Richtung in der wir fahren. Der
Schütze muss dagegen die Ziele ins Visier nehmen und gegebenenfalls
das Zielerfassungsgerät nachjustieren. Nach einem Schuss aus unserer
Kanone, wird realitätsnah nachgeladen. Wir dürfen also ein paar
Sekunden lang nicht feuern. Ihr müsst nun Euren Panzer geschickt
über die Karte fahren, Deckungsmöglichkeiten nutzen und taktisch
klug gegen die feindlichen Truppen und Panzer vorgehen. Wer einfach
nur drauf losfährt und eine direkte Konfrontation sucht, der wird
schnell den Ladebildschirm erblicken. Haben wir dann eine Mission
abgeschlossen, so gönnt man uns eine kleine Statistik und der
nächste Auftrag darf angenommen werden.
Technik:
Die Grafik ist leider kein Meilenstein. Wir werden zwar eine nette
Umgebung mit einer guten Vegetation zu sehen bekommen, dennoch
wirken die Landschaften recht karg. Bis auf ein paar Gebäude, Hügel,
Bäume und Sträucher wird kaum etwas gezeigt. Hinzu kommen
verwaschene Texturen und kleinere Effekte. Zumindest sehen die
Panzer recht ansprechend aus. Außerdem wurden kleine Physikeffekte
eingebaut. So können wir z.B. Bäume umfahren. Wegschießen darf man
diese allerdings nicht. Gut gelungen ist außerdem die Innenansicht
des Panzers. Hier gönnt man uns Instrumente, Schalter und andere
Details. Zufrieden kann man auch mit den Ansichten sein. Eigentlich
wird uns jede gewünschte Perspektive angeboten. Auf einem ähnlichen
Niveau bewegt sich der Sound. Neben vereinzelten Ingamegeräuschen
wird noch eine stimmungsvolle Musik eingespielt. Recht authentisch
klingen die Motorgeräusche und die Waffen. Hin und wieder werden
dann noch ein paar Sprachfetzen eingespielt, die allerdings allesamt
ein wenig überzogen klingen. Die Steuerung ist recht kompliziert. Da
kein anfängliches Tutorial angeboten wird, muss man sich mit Hilfe
des Handbuchs in die einzelnen Steuerungsarten einlesen. Kommt es
dann zum ersten Gefecht, bricht gerade zu Anfang das Chaos aus.
Schließlich will man alle drei Positionen besetzen. Übergibt man
allerdings ein paar Aufgaben dem Computer, so kann man sich gut mit
einer Aufgabe beschäftigen und langsam dazu lernen. Später
beherrscht man die Lenkung dann aber und da alle Aktionen passend
ausgeführt werden, kommt man gut mit dem Spiel zurecht. Der
Schwierigkeitsgrad ist recht anspruchsvoll. Da das Spiel simulationlastig ist, muss man schon taktisch klug agieren um am
Ende als Sieger vom Schlachtfeld zu gehen. Fasst man nun alles
zusammen, so gibt es leider ein paar Sachen die man besser hätte
machen können.
Fazit:
WWII Battle Tanks: T-34 vs. Tiger ist ein nettes
Panzer-Simulationsspiel das gerade Genrefans begeistern kann. Alles
ist recht authentisch und dank drei unterschiedlicher Positionen,
kann man sich wie ein echter Panzerfahrer fühlen. Der ganz große
Spielspaß will aber dennoch nicht aufkommen, denn zum einen ist die
Präsentation etwas mager. Die Missionen werden nur mit Texten
eingeleitet und auch das Gameplay ist recht eintönig. Eigentlich
braucht man nur mit seinem Panzer zu den feindlichen Stellungen bzw.
Panzer fahren und dann angreifen. Da dann noch nicht einmal eine
atemberaubende Grafik angeboten wird, muss man sich schon ordentlich
selber motivieren um lange dabei zu bleiben. Allerdings kostet das
Game keine 30 Euro und daher darf man auch nicht zu viel von WWII
Battle Tanks: T-34 vs. Tiger erwarten. Wer also mit technischen Defiziten leben kann und gerne mit Panzern die legendäre
Weißrusslandoffensive nachspielen möchte, der darf gerne bei dem
Spiel zuschlagen. Erwartet aber nicht zu viel von dem Spiel.
Features:
- Erlebe realistische Physikeffekte und Ballistik im
originalgetreuen Panzer
- Meistere deine Waffe: T34 oder Panzer VI "Tiger"
- Vertraue auf Luftunterstützung und fürchte Erdkampfflieger
- Kommandiere, fahre oder schiesse - Kommandant, Fahrer oder Schütze
- Du wählst frei, der Computer übernimmt die anderen Positionen
- Kämpfe in der Ego-Perspektive oder in der Außenansicht
- Siege in der umfangreichen Kampagne auf deutscher oder russischer
Seite
- Erobere und verteidige zahlreiche Maps gegen bis zu 16
menschlichen Gegner in LAN- und Internetschlachten
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