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U-Sing - Review (Wii)

Wertung:
82 %

Einleitung:

Karaoko-Spiele sind nicht gerade viele auf Nintendos Wii-Konsole erschienen. Angehende Sänger können jetzt allerdings Ihr Sparschwein plündern, denn über Kochmedia kommt das Spiel U-Sing auf den deutschen Markt. Das Musikspiel bietet Euch gleich dreißig Originalsongs - 10 vor allem in Deutschland populäre sowie 20 internationale Künstler. Somit dürfte für jeden etwas dabei sein. Wir konnten in den letzten Tagen die fertige Wii-Version ausgiebig testen. Ob sich eine Anschaffung für zukünftige Popstars lohnt, erfahrt Ihr in unserem Test.

 

Zum Spiel:

Da es sich bei U-Sing um ein Karaoko-Spiel handelt, benötigt man notgedrungen ein Mikrofon. Kauft Ihr das Spiel ohne das Mikrofon, so müsst Ihr zumindest ein Logitech Mikrofon mit VoxLer Technologie besitzen. Dieses wird dann ganz einfach an die Wii-Konsole angeschlossen und schon kann jeder Gamer seine Gesangskünste unter Beweis stellen. Kommen wir nun zum Spiel. Nachdem Ihr das Game gestartet habt, muss eine kleine Einführung durchlaufen werden, die uns mit den Grundlagen des Karaoke bei U-Sing vertraut macht. Es werden verschiedene Gesangsübungen durchgeführt und so bekommt man einen schnellen Einstieg in das Spiel. Im Anschluss erblickt Ihr das Hauptmenü, von wo aus wir die verschiedenen Spielarten für ein Spieler oder zwei Spieler erreichen. Mit Hilfe des Modus Jukebox kann man außerdem seine Wii-Konsole zu einer echten Jukebox verwandeln und die Musikvideos in aller Ruhe betrachten. Daneben kann man noch unter Optionen die spielrelevanten Einstellungen anpassen oder ein weiteres Mal mit Hilfe der Übung seine Sangeskünste verfeinern. Auch wenn U-Sing ein Partyspiel ist, werden sich viele zu Beginn auf den Ein-Spielermodus stürzen. Bevor es allerdings losgeht, kann man sich in aller Ruhe einen Song aussuchen. Die Playlist beinhaltet 30 internationale und nationale Künstler wie Culture Club ("Do you really want to hurt me"), Boyzone ("Better"), Cassandra Steen ("Darum leben wir", "Stadt"), Coldplay ("Viva la Vida"), DJ Ötzi ("Noch in 100.000 Jahren"), Duffy ("Mercy"), Gloria Gaynor ("I will survive"), Jackson 5 ("ABC"), James Morrison ("Wonderful World"), Jan Delay ("Oh Jonny"), Keane ("Somewhere only we know"), Kool & The Gang ("Celebration"), Lady Gaga ("Eh, eh (Nothing Else I can say"), La Roux ("Bulletproof"), Lili Allen ("22"), Lionel Richie ("All night long"), Mando Diao ("Dance with somebody"), Mika ("Love today"), Polarkreis 18 ("Allein, allein"), Rosenstolz ("Blaue Flecken", "Gib mir Sonne"), Sam Brown ("Stop"), Selig ("Schau schau"), Texas ("I don't want a lover"), The All American Rejects ("I wanna"), The Cure ("Boys don't cry"), The Mamas & The Papas ("California Dramin"), The Pussycat Dolls ("When I grow up") und the Temptations ("My Girl") mit den original Videoclips. Haben wir uns für einen Song entschieden, muss noch der Schwierigkeitsgrad bestimmt werden. Endlich darf man das Mikrofon in die Hand nehmen und loslegen. Übrigens kann man auch noch zwischen einer kurzen und der langen Version des Songs wählen. Das war noch nicht alles. Der Gamer darf zusätzlich unter Medley kurze Passagen aus 5 zufällig ausgewählten Songs singen.

Kommen wir nun zum Gameplay. Während des Singens muss der Spieler wie ein richtiger Karaokesänger möglichst korrekt und im richtigen Rhythmus die Lieder nachsingen, um den Spielstand zu verbessern. Der Text wird nach und nach auf dem Bildschirm angezeigt. Er wechselt die Farbe, wenn er gesungen werden muss. Der nachfolgende Text wird darunter und etwas kleiner angezeigt. Der Genauigkeitsgrad stellt die Position der Noten dar, die wir singen. Je nachdem, wie gut unsere Leistungen sind, erscheinen auf dem Bildschirm verschiedene Kommentare. Diese Beurteilung geht dann von "Fürchterlich" bis "Perfekt". Auf der rechten Seite des Bildschirms wird außerdem unser Spielstand angezeigt, der steigt, wenn wir korrekt singen. Damit wir wissen wie lange ein Song noch dauert, gönnt uns der Hersteller eine Countdownanzeige. Am Ende des Songs wird dann ein Spielstand ermittelt und es wird uns je nach Leistung ein Titel zugeordnet. So singen wir nun ein Song nach dem anderen und versuchen immer bessere Leistungen abzurufen. Wer nicht gerne allein vor dem Bildschirm singt, der kann das auch mit einem Mitspieler machen. Zu zweit darf man dann im Zwei-Spielermodus sein Können unter Beweis stellen. Allerdings muss ein weiteres Mikrophon zur Verfügung stehen, denn hier singt man zusammen. Im Singmodus angekommen wird nun der Spielbildschirm in zwei Bereiche geteilt. Die Benutzerfläche unterteilt sich in einen oberen und unteren Bereich. Am Ende des Songs werden die Punkte der beiden Spieler addiert, um den gemeinsamen Spielstand sowie einen Rang zu ermitteln. Wahlweise darf man zusätzlich auch gegeneinander singen. Im Modus Duell treten zwei Spieler gegeneinander an. Auch hier wird gemeinsam gesungen. Wie nicht anders zu erwarten war, gewinnt der Spieler, der am Ende den besseren Spielstand erreicht hat. Nett ist auch noch der Kampf. Wie bei den vorherigen Modi wird der Spielbildschirm in zwei Hälften geteilt und jeder Spieler hat eine eigene Partitur und einen eigenen Spielstand. Die beiden Akteure singen aber abwechselnd, wobei einer der beiden die Rolle des Angreifers übernimmt. Sein Ziel ist es, den Auftritt des Sängers zu stören. Dazu muss man an bestimmten Stellen des Songs die Noten halten, um so den einen oder anderen Malus für den Gegenspieler freizugeben. Angreifer und Sänger tauschen während des Songs regelmäßig die Rollen.

 

Technik:

Bei der technischen Seite dürft Ihr natürlich nicht zu viel erwarten. U-Sing ist nun einmal ein Karaoko-Spiel und daher werden wir bis auf überschaubare Menüs nur noch die Videoclips mit den gut platzierten Spielinfos und Texten zu sehen bekommen. Hier gibt es aber so gut wie nichts auszusetzen. Beim Sound kann man ebenfalls kaum meckern. Die Lieder werden in einer tollen Qualität abgespielt und so kann man wunderbar seinen Stars nacheifern. Über die Vielfalt darf man selbstverständlich streiten. Dreißig Songs sind zwar eine Menge, allerdings nutzen sie sich mit der Zeit recht schnell ab. Zumindest stimmt die Mischung aus deutschen und bekannten ausländischen Songs und so wird eigentlich für jeden Gamer etwas dabei sein. Mit der Steuerung kommt man ebenfalls schnell klar. Die Menüs wurden übersichtlich angeordnet und im Spiel zählt einzig die Qualität unseres Gesangs. Der Schwierigkeitsgrad ist leider nicht ganz ausgewogen. Gerade Anfänger werden ein paar Probleme bekommen. Eine passende und motivierende Herausforderung finden dagegen Genrekenner. Fasst man alles zusammen, so kann man grundlegend mit der Technik zufrieden sein.

 

Fazit:

U-Sing revolutioniert natürlich nicht das Genre. Das Game ist ein solides aber auch unspektakuläres Karaoko-Spiel das über mehrere Stunden viel Spaß macht. Die ganz große Freude kommt erst auf, wenn man mit einem Freund spielt. Gemeinsam kann man sich mit- oder gegeneinander zu Höchstleistungen antreiben. Allerdings muss man die nötige Hardware - also zwei Mikrofone - besitzen. Über die Lieder kann man wie immer streiten. Hier werden die Meinungen auseinander gehen. Nach unserer Einschätzung hat der Hersteller aber eine gute Mischung aus deutschen und ausländischen Liedern gefunden, die eigentlich jeden ansprechen dürften. Wer also auf seiner Wii-Konsole seine Gesangsfähigkeiten unter Beweis stellen will, der hat jetzt die Gelegenheit dazu. Sind Eure Erwartungen nicht zu hoch, so werdet Ihr für ein paar Stunden mit U-Sing gut unterhalten.

 

Features:

- 30 Superhits aus dem Universal-Music Portfolio - mit Originalvideos (Cassandra Steen, Coldplay, Rosenstolz, Jackson5, Mando Diao, Jan Delay uvm.)
- Mit einem Mikro können alle Solo-Modi, mit zwei Mikrophonen können außerdem die spannenden Multiplayer-Modi gespielt werden
- 3 Schwierigkeitsgraden (einfach, mittel, schwer)
- 7 Spielmodi

 

 

Screenshots:
 
 
 
 

Wertungsbox:

U-Sing (Wii)

 
  U-Sing
EUR 35,95
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Grafik: 78 %  
Sound: 86 %  
Bedienung: 84 %  
Singleplayer: 79 %  
Multiplayer: 83 %  
Spielspaß: 82 %  
Gesamtwertung:  82 %  


 

 

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