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Tycoon City: New York - Review (PC)

Wertung:
89 %

Einleitung:

Tycoon-Spiele gibt es mittlerweile wie Sand am Meer und fast jeden Monat erscheinen neue Spiele für diesen Bereich. Kein Wunder, denn die Tycoon-Fangemeinde ist riesig. Dabei wurde schon fast jedes Thema in diesen Spielen verarbeitet. Jetzt versucht Atari mit dem Spiel Tycoon City: New York frischen Wind in das Genre zu bringen. Dieses Wirtschaftssimulationsspiel dreht sich ausschließlich um die Weltstadt New York. Endlich können wir nicht nur eine Stadt errichten, sondern auch Wirtschaftsmogul werden. Wir konnten das Spiel jetzt ausgiebig testen. Ob sich eine Anschaffung lohnt, erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

Nachdem wir das Spiel gestartet haben, gelangen wir erst einmal in das Hauptmenü. Hier erblicken wir die Menüpunkte "Neues Spiel", "Spiel laden" und "Optionen". Wie gewohnt können wir unter Optionen alle spielrelevanten Einstellungen vornehmen und unter Spiel laden einen vorhandenen Spielstand aktivieren. Am Anfang bleibt uns natürlich nichts anderes übrig, wie ein neues Spiel zu starten. Nachdem der Spieler auf den entsprechenden Menüpunkt geklickt hat, soll er erst einmal ein Profil anlegen. Dazu geben wir unseren Namen ein und suchen uns ein Foto aus. Natürlich dürfen wir auch selbst erstellte Bilder verwenden und so unser wirkliches Portrait in das Spiel mit einbinden. Anschließend können wir aus den Spielarten "New York bauen" und "Sandkasten" eine Spielart aussuchen. New York bauen ist der eigentliche Kampagnenmodus von Tycoon City. Im Sandkastenmodus dagegen haben wir alle Freiheiten. Wir können ein ganz neues New York nach unseren eigenen Vorstellungen und ganz ohne Verpflichtungen erschaffen. Außerdem ist in diesem Modus Manhattan vollständig freigeschaltet und der Spieler kann rund um die berühmten Wahrzeichen seine Gebäude errichten. Selbstverständlich dürfen wir auch die Anfangsparameter wie Bargeld, Gegner und deren Baurate beeinflussen. Am Anfang sollte allerdings jeder Spieler erst einmal den Kampagnenmodus angehen. Da noch nicht alles freigeschaltet ist, kann man hier die Gebäude und die vielen Menüs in aller Ruhe kennen lernen. Hinzu kommt ein Tutorial, das uns das Spiel und die Steuerung in kleinen Schritten erklärt. In dem Spiel fängt der Spieler natürlich erst einmal ganz klein an. Mit einfachen Geschäften versuchen wir ansprechende Profite zu erwirtschaften und mit Wohngebäuden locken wir viele Menschen in unsere Viertel. Die virtuellen Figuren bringen auch Mieteinnahmen ein, wenn wir unsere Wohnflächen vermieten können. Ob Leute in unsere Wohnungen ziehen, hängt natürlich auch davon ab, ob sie sich in unserer Gegend wohl fühlen und ob die Häuser das bieten, was sich die Mieter wünschen. Schließlich haben die Bewohner Bedürfnisse und diese sollen wir befriedigen. Stimmt die Mischung aus Wohnraum und Wirtschaftsbereich, so fühlen sich die Menschen schnell in unserem Viertel wohl und demzufolge klingelt bei uns auch die Kasse. Mit der Zeit werden immer mehr Gebäudearten frei geschaltet und so wachsen auch unsere Möglichkeiten - um noch mehr Geld zu verdienen. Dabei müssen wir auf viele Details achten, denn billige Mietshäuser sollten nicht neben Luxusapartments stehen.

Das gleiche gilt für die Geschäfte. Schließlich macht sich ein Feinkostladen nicht sonderlich gut neben einer Burgerbude. Hinzu kommt das die Klientel stimmt muss. Studenten fordern Internetcafes und Kopiershops, während gutbetuchte eher auf luxuriöse Restaurants und Kulturangebote stehen. Es bleibt natürlich nicht nur beim Bau eines Geschäftes. Der Spieler darf noch viel mehr beeinflussen, denn er soll nicht nur Anzeigetafeln an Gebäude anbringen, sondern auch nette Sitzgruppen oder Pflanzen im Eingangsbereich platzieren. Jetzt braucht Ihr Euch aber keine Sorgen zu machen, dass Ihr zu viele Einstellungen vornehmen müsst. So etwas wie Preisgestaltung oder Wareneinkauf braucht Ihr nicht zu organisieren. Einzig die Gebäude erbauen und deren Attraktivität steigern liegt in unserer Hand. Selbstverständlich sind wir nicht die einzigen Unternehmer in der Stadt. Die Konkurrenz schläft nicht und so sollten wir immer deren Aktivitäten beobachten. Baut z.B. der Computer ein Restaurant, so sollte der Spieler nicht nachziehen und dort ebenfalls eins errichten. Sind mehrere vorhanden nehmen sie sich automatisch die Kunden weg und der Profit sinkt. Daher sollten wir einen Ort suchen, wo wir ungestört ein Geschäft errichten können. Mit der Zeit dürfen wir uns auch um die ganz besonderen Bauwerke - wie die Freiheitsstatue oder das Empire State Building - kümmern, die eine Wohngegend noch attraktiver machen. Allerdings wird uns nicht gestattet Verkehrswege wie Straßen oder U-Bahnen zu planen. Diese sind leider schon vorhanden. So bauen wir nun ein Gebäude nach dem anderen, erforschen die Meinungen der Leute, erfüllen deren Wünsche und verdienen Unsummen an Geld. Die verdiente Knete stecken wir natürlich wieder in unsere Stadt. Schließlich sollen wir in der Kampagne Aufgaben lösen. Wenn diese auftauchen muss der Spieler innerhalb eines Zeitlimits Bedingungen - wie z.B. einen Straßenzug für eine Parade vorbereiten - erfüllen. Bei dem Spiel läuft alles recht stressfrei ab, denn wir werden uns nicht wirklich in ein kompliziertes Mikromanagement einarbeiten müssen. Auch die Zeitvorgaben sind so groß gesteckt, dass man alle Aufgaben bewältigen kann. Wie bei solchen Spielen üblich, dürfen wir auf einen großen Statistikbereich zurückgreifen, der alles haarklein auseinander nimmt. Allerdings werden wir nicht durch die Informationen erschlagen und selbst Fehler verzeiht uns das Spiel. Allerdings sollten wir nie unsere Finanzen aus dem Auge verlieren, denn nur wenn unser Konto gefüllt ist, können wir neu investieren und unsere Bürger glücklich machen.

 

Technik:

Die Grafik kann voll überzeugen. Das fängt bei den Gebäuden an, die unzählige Details aufweisen. Hinzu kommen viele Objekte in unseren Vierteln und gut modellierte und animierte Figuren. Natürlich fehlt eine stadttypische Vegetation genauso wenig, wie Zebrastreifen oder Bürgersteige. Außerdem wirkt die Stadt sehr lebendig. Das kommt zum einen durch die vielen Menschen zustande, die überall herumlaufen. Zum anderen liegt es aber auch an vorhandenen Autos, die ebenfalls die Straßen unsicher machen. Daneben werden wir noch unterschiedliche Tageszeiten und nette Wassereffekte zu sehen bekommen. Insgesamt wird so ein sehr nettes Stadtleben simuliert. Der Sound bewegt sich auf einem ähnlichen Niveau. Zum einen hören wir alle stadttypischen Töne, wie Motorgeräusche oder Hupen. Hinzu kommen viele Naturgeräusche, wie das Rauschen des Windes. Das war aber noch nicht alles. Sobald wir Personen anklicken, werden diese Sätze von sich geben - die von guten deutschen Synchronsprechern gesprochen werden. Daneben hören wir auch noch Stimmen von vorübergehenden Passanten. Außerdem nimmt die Lautstärke eines Geräusches zu, wenn wir uns der Quelle nähern. Hierdurch wirkt alles sehr realistisch. Das bringt uns nun zur Kamera. Diese können wir komplett kontrollieren. Eine fantastische Zoomfunktion ist genauso vorhanden, wie totale Bewegungsfreiheit. Hierdurch haben wir alles im Blick. Einzig, wenn wir uns durch Häuserschluchten bewegen, gibt es ab und zu mal ein paar kleinere Probleme. Die Steuerung ist ebenfalls erstklassig. Da wir alles mit der Maus steuern können, ist die Bedienung sehr einfach. Außerdem werden wir es mit gut sortieren und übersichtlichen Menüs zu tun bekommen, die fast selbsterklärend sind. Dank eines guten Tutorials wird man außerdem gut in das Spiel eingeführt und so kann der Spielspaß sehr schnell beginnen. Fasst man alles zusammen so kann die technische Seite voll überzeugen.

 

Fazit:

Tycoon City: New York ist ein tolles Wirtschaftssimulationsspiel. Vor allem spricht das Spiel Genreneulinge an. Selten wird man unter Druck gesetzt und so kann man in aller Ruhe seine Ziele verfolgen. Hinzu kommt eine einfache Bedienbarkeit. Selbsterklärende Menüs sind genauso vorhanden, wie übersichtliche Statistiken. Selbst das agieren mit der Maus fällt einem nicht schwer. Die technische Seite ist ebenfalls sehr vorbildlich, denn selten hat man eine so schöne Grafik bei einem Tycoon-Spiel gesehen. Toll sind auch die vielen Möglichkeiten im Spiel. Bis man alles gebaut und erweitert hat, wird eine Ewigkeit vergehen. Allerdings werden wahre Tycoonfetischisten etwas enttäuscht sein, da das Mikromanagement relativ klein ausgefallen ist. Wir finden dieses aber sehr angenehm, da Anfänger aber auch Genrekenner sich lange mit dem Spiel beschäftigen können. Uns hat das Spiel sehr gut gefallen und somit können wir Tycoon City: New York jedem ans Herz legen. Wer schon immer einmal eine Stadt aufbauen wollte hat jetzt die Gelegenheit dazu. Sucht Ihr also aktuell ein neues Wirtschaftssimulationsspiel, so kommt Ihr kaum an Ataris neustem Tycoon-Spiel vorbei.

 

Features:

- Aufbauend: Platzieren Sie Gebäude, wo immer Sie wollen - Erschaffen Ihr eigenes New York!
- Göttlich: Errichten Sie die Freiheitsstatue, das Empire State Building und weitere Wahrzeichen von Big Apple!
- Vielseitig: Wählen Sie aus über 50 Geschäftszweigen Ihre Favoriten-Laufbahn und starten Sie eine Bilderbuch-Karriere!
- Aufsteigend: Nutzen Sie hunderte von Möglichkeiten, um Ihren Geschäftszweig gewinnbringend auszubauen!
- Lebendig: Die Stadt pulsiert an jeder Straßenecke und jede Aktion beeinflusst das Leben "Ihrer" New Yorker - schließlich besitzt jeder Einwohner seinen eigenen Charakter!
- Auf gute Nachbarschaft: Kultivieren Sie auch die umliegenden Gebiete - jedes mit seinem individuellen und authentisch-kulturellen Touch.

 

 

 

Screenshots:
 
 
 
 
 
 
 
 

Wertungsbox:

Tycoon City: New York (PC)

 
 Tycoon City - New York
EUR 49,99
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Grafik: 87 %  
Sound: 89 %  
Bedienung: 90 %  
Singleplayer: 92 %  
Multiplayer:   --  %  
Spielspaß: 88 %  
Gesamtwertung:  89 %  

Systemanforderung:

- Betriebssystem: Windows(r) 98 SE
- Prozessor: Pentium(r) 4 1,8 GHz oder AMD Athlon(tm) mit 1,8 GHz oder mehr
- Speicher: 256 MB RAM (512 MB empfohlen)
- Festplattenplatz: 1,5 GB frei
- Grafik: Hardware-T&L-kompatible Grafikkarte mit 64 MB RAM (128 MB empfohlen)
- Sound: DirectX(r) 9.0c-kompatible Soundkarte
- DirectX(r): DirectX(r) 9.0c (enthalten) oder höher

 


 

 

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