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Einleitung:
Jüngere Spieler dürfen sich auf ein
neues Funspiel stürzen. Es handelt sich dabei um das spaßige
Rennspiel Turbo Strauss. Diesmal stehen witzige Strauße im
Mittelpunkt. Das Spiel der russischen Spieleschmiede Geleos kommt
übrigens über Zuxxez auf den deutschen Markt. Gleich beim Kauf fällt
der günstige Anschaffungspreis auf. Für gerade einmal 19,99 Euro
darf sich jeder in ein rasantes Rennen wagen. Wir konnten das Spiel
jetzt testen. Ob sich eine Anschaffung lohnt erfahrt Ihr in unserem
Review. Zum Spiel:
Natürlich wird der Spieler nicht grundlos in ein Rennen geschickt. Eine
nette kleine Geschichte begleitet uns. Direkt am Anfang wird mit einer
deutschen Stimme erzählt worum es eigentlich in dem Spiel geht. Die Strauße
sind ein überaus friedliebendes Völkchen und bewohnen einen kleinen
Planeten, irgendwo in einer Ecke des Universums. Leider gibt es wohl überall
einen Störenfried. Von den Straußen völlig unbemerkt, hat sich auf einem
nahe gelegenen Trabanten ein wahnsinniger Professor eine Weltraumstation
eingerichtet. Er hat sich in den Kopf gesetzt, den Planeten der Strauße zu
unterjochen. Das Perfide seines Planes besteht darin, dass er dies mit Hilfe
der arglosen Strauße selbst bewerkstelligen möchte. Er hat vor, alle
Straußeneier zu rauben und aus ihnen eine seelenlose Armee des Bösen zu
züchten. Der Professor schickt nun seinen Assistenten der dieses erledigen soll. Bei
Nacht und Nebel schleicht sich der schamlose Eierdieb in die Kinderzimmer
und raubt die Eierchen. Allerdings hat sein Sack, in der er die Eier packt,
ein Loch und so kullern diese einzeln wieder raus. Dadurch zieht er eine
Spur hinter sich her, die direkt zu seinem Raumschiff führt. Als die Eltern
am nächsten Morgen bemerken, was geschehen ist, ist das Elend groß. Der
Eierdieb darf nicht entwischen und so werden die Schnellsten und Stärksten
Strauße losgeschickt um den Schurken zu stellen.
So nun ist der Spieler an der Reihe. Zum Spieleinstieg eignet sich der
Kampagnen-Modus am besten. Bevor es losgeht müssen wir einen Strauß als
unsere Spielfigur aussuchen. Zur Auswahl stehen 8 Strauße wie der Oxygen
Strauß, Nanny Strauß, Admiral Strauß und so weiter. Alle Strauße sehen
unterschiedlich aus und so kann jeder Spieler einen anderen Charakter
auswählen. Nun nur noch den Namen eintragen und das Abenteuer kann beginnen.
Es gibt in dem Spiel eine Reihe von Gegnern. Zum einen sind es die anderen
Strauße, die in dem Rennen mitlaufen. Berührt unsere Spielfigur diese so
stürzt er - was wertvolle Zeit kostet. Weiterhin tummeln sich die vom
Professor in Trance versetzten Tiere wie Hasen oder Igel auf den Wegen.
Normalerweise sind sie ja harmlos aber in diesem Zustand laufen sie ständig
zwischen unseren Beinen herum. Andere Tiere schrecken selbst vor Gewalt
nicht zurück. Daher ist ausweichen Pflicht. Es gibt aber noch weitere
Hindernisse denen wir ausweichen sollten. Türen öffnet sich plötzlich,
Harken liegen auf der Strecke herum und immer wieder gibt es feste Objekte
wie Baumstämme. Der Spieler muss nun versuchen den Hindernissen auszuweichen
bzw. über diese zu springen. Schaffen wir das nicht, stürzt der Rennvogel und
wir verlieren oftmals unsere aktuelle Position. Außerdem büßen wir
Lebenspunkte (Federn) ein, welche nur begrenzt zur Verfügung stehen. Sind
alle Lebenspunkte aufgebraucht ist das Rennen leider vorbei. Allerdings gibt
es auch nette Items auf der Strecke, welche uns z.B. neue Federn bescheren.
Ein Rennen besteht meistens aus drei Runden. In dieser Zeit müssen wir es
schaffen als erstes durchs Ziel zu kommen. Das ist aber nicht unsere einzige
Aufgabe. Jeder Abschnitt hat noch besondere Aufgaben für uns. So sollen wir
z.B. die verloren gegangenen Eier aufsammeln. Im ersten Rennen müssen wir
davon 100 Stück einsacken. Schafft der Spieler das nicht, so darf er das
Rennen noch einmal bestreiten. Der Spieler hat also in einem Rennen einiges
zu tun. Er muss die Rennstrecke absolvieren, den Hindernissen ausweichen,
erster werden und noch Objekte auflesen. Außer Eiern kann unser Strauß noch
andere Gegenstände einsammeln. Es handelt sich dabei um Turbogegenstände.
Diese werden automatisch angewendet sobald wie sie berühren. Durch einen
Schuh läuft unser Strauß vorübergehend schneller und mit einer Sprungfeder
erhöhen wir die Sprungkraft unserer Spielfigur. Außerdem existieren noch
Schilde die uns vor Verlust einer Feder schützen. Neben dem Singlerplayermodus gibt es noch einen Mehrspielerbereich. Hier können sich
dann bis zu vier Spieler im Netzwerk in ein Rennen stürzen. Hinzu kommt ein
Spiel über Split Screen.
Technik:
Optisch wird nicht sonderlich viel geboten. Das liegt aber auch daran, das
dieses Spiel keine hohen Systemanforderungen benötigt. Hinzu kommt der
Comic-Stil der nicht viel zulässt. Es werden zumindest nette Details und
einige Effekte gezeigt. Alles wirkt leider viel zu trist und selbst die
Oberflächen sehen lieblos aus. Nicht viel anders kommen die Strauße rüber.
Sie sehen zwar alle unterschiedlich aus aber dennoch hätte man sich nettere
Spielfiguren gewünscht. Auch die Animationen wirken zu hölzern. Da aber eher
das jüngere Publikum angesprochen werden soll kann man darüber noch hinweg
sehen. Etwas besser ist der Sound ausgefallen. Neben einer deutschen
Sprachausgabe werden wir noch eine nette Musik hören. Hinzu kommen kleinere
Sound-Effekte. Trotz allem wird kein sonderlich gutes Ambiente geschaffen.
So etwas wie Umgebungsgeräusche zum Beispiel werden erst gar nicht
eingespielt. Die Steuerung ist insgesamt gut gelungen. Die Strauße lassen
sich einfach lenken und nach wenigen Rennen kommt jeder mit der Lenkung
klar. Allerdings ist dieses auch nicht sonderlich schwer. Neben den
Richtungstasten dürfen wir nur noch mit einer Taste über Objekte springen.
Das war es dann auch schon. Der Schwierigkeitsgrad ist so angemessen, dass
jeder eine passende Herausforderung findet. Darunter ist auch ein sehr
einfacher Schwierigkeitsgrad. Fasst man alles zusammen so bietet das Spiel eine solide Technik.
Allerdings wird nicht sehr viel geboten.
Fazit:
Das Spiel spricht ganz klar das jüngere Publikum an. Das fängt bei der sehr
einfachen Steuerung an. Neben den Lenkbewegungen wird der Spieler nur noch
springen müssen. Das war es dann auch schon. Zumindest wird man dank
unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade immer eine passende Herausforderung
finden. Nett wäre auch noch gewesen, wenn die Grafik besser aussehen würde.
Das gezeigt ist leider nicht mehr zeitgemäß. Viel zu wenig Details und
schlechte Texturen trüben das Gameplay. Insgesamt kann man aber
damit noch leben. Spielerisch wird trotzdem ein nettes Funrennspiel geboten.
Die Strecken sind sehr abwechslungsreich und nette Aufgaben, wie das
einsammeln der Eier, fordern schon viel Geschick vom Spieler. Hinzu kommen
nette Details wie Abkürzungen und sinnvolle Power-Ups. Ältere und erfahrene
Spieler werden sicherlich kaum Spaß an dem Spiel haben. Jüngere und
Genreneulinge können sich allerdings eine gewisse Zeit lang mit dem Spiel
beschäftigen. Wer also Kinder hat kann ohne Probleme zu diesem Spiel
greifen. Die Kids werden dank ansprechender Präsentation und netten Levels
einige Stunden unterhalten. Fordert Ihr dagegen mehr von einem Funrennspiel,
so bietet Turbo Strauss doch zu wenig. Das wirklich gute an dem Spiel ist
der Kaufpreis. Für gerade einmal 19,99 Euro kommt dieses Spiel in den
Handel. Somit ist das Preis-/Leistungsverhältnis recht gut. Hierdurch
erklärt sich dann auch unsere Bewertung. Man muss ein Spiel mit so einem
Kaufpreis anders bewerten wie ein Game das gut dreimal so teuer ist. Für
jüngere Spieler mit kleinem Geldbeutel ist das Spiel eine nette Alternative.
Spielen sie dann noch mit Freunden vergehen die Stunden wie im Flug.
Features:
- Erfrischend neuer Mix aus "Racer" und "Jump and Run" mit erhöhtem
Suchtfaktor
- 8 verschiedene steuerbare Charaktere
- 15 irre witzige Spielwelten mit zahlreichen Hindernissen und Gemeinheiten
(Kampagne)
- 2 versteckte Level im Kampagnen-Modus
- 10 spielbare Maps im Multiplayer und Split-Screen
- Turbo Gegenstände motzen Ihren Strauß so richtig auf
- 7 Gegner im Singleplayer
- Split-Screen Vergnügen für 2 Spieler an einem Rechner
- Multiplayer Spaß mit bis zu 4 Spielern über Netzwerk oder LAN
- Mit aktuellster "Cell-shading-Technologie" erstellte schrille Cartoons
- Drei Schwierigkeitsgrade, von leicht knackig bis absolut superknackig
- Liebevolle Details und Animationen
- Und featuring: die besten Pobacken seit Lara Croft |