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Einleitung:
Aktuell kommt das
Filmspektakel Transformers in die deutschen Kinos. Passend dazu bringt Activision das
Spiel Transformers: The Game auf den Markt. Das offizielle
Videospiel lehnt sich natürlich an den Film an. Erscheinen wird das Actiongame übrigens für PC, Nintendo DS, PSP, PlayStation 2, XBox 360, Wii
und PlayStation 3. Wir konnten uns jetzt die fertige PS2-Version ein wenig
genauer ansehen. Ob die Zerstörungsorgie auf Sonys zweiter Konsole gelungen
ist, erfahrt Ihr in unserem Review.
Zum Spiel:
Wie bei solchen Spielen üblich kommt auch Transformers: The Game nicht ohne
eine Story aus. Vor langer Zeit tobte auf dem weit entfernten Planeten
Cyberton ein Bürgerkrieg zwischen zwei Gruppen einer autonomen robotischen
Lebensform um ein Artefakt unbeschreiblicher Macht, das der Spezies das
Leben geschenkt hatte: der AllSpark. Die Autobots, die den AllSpark um jeden
Preis beschützen wollen, kämpfen heldenhaft gegen die verräterischen
Decepticons, die die Macht des AllSpark für böse Zwecke nutzen wollen. In
einem letzten Akt der Aufopferung schließlich katapultierten die Autobots
den AllSpark in die Tiefen des Weltraums, wo er für unzählige Jahre auf
einem entlegenen Planeten namens Erde versteckt blieb. Nun sammeln sich die
Kräfte des Guten und des Bösen wieder, um den Kampf um den AllSpark
fortzusetzen. Der Krieg, der auf Cyberton begann, wird auf der Erde sein
Ende finden. Bevor wir in das Spiel einsteigen, wollen wir allerdings erst
einmal ganz von vorne anfangen. Nachdem Transformers: The Game gestartet
wurde, erscheint ein erstklassiges Intro, dass inkl. deutscher Sprachausgabe
die Story passend einleitet. Im Anschluss folgt das obligatorische Hauptmenü
mit den Punkten "Neues Spiel", "Spiel laden" und "Optionen". Wie gewohnt
kann der Spieler unter zu letzt genannten Punkt alle spielrelevanten
Einstellungen wie Grafik oder Sound verändern. Wer einen Spielstand besitzt,
darf diesen außerdem über Spiel laden aktivieren. Alle anderen müssen
notgedrungen ein neues Spiel starten. Nachdem wir auf den gleichnamigen
Menüpunkt gedrückt haben, erscheint ein weiteres Menü. Hier kann man u.a. in
den Extrabereich gelangen, wo Bonusfilme, Bilder und Charaktere auf uns
warten. Um diese allerdings freizuschalten, muss der Gamer erst einmal das
Spiel durchspielen. Zum Spiel gelangen wir über den Punkt Kampagne. Andere
Spielarten werden leider nicht angeboten. Im Anschluss müsst Ihr Euch für
eine der beiden Seiten entscheiden: Autobot oder Decepticon. Beide Kampagnen
erzählen eine eigene Story und dementsprechend muss man andere Aufgaben
erledigen. Haben wir uns nun für eine Seite entschieden, wird die Steuerung
anhand eines Bildes recht schnell erklärt. Nach einem weiteren Film und
einem Textfenster, das die Missionsziele bzw. Story zeigt, kann das
Abenteuer endlich beginnen.
Wir erblicken nun unsere Spielfigur aus der Third-Person-Perspektive. Diese
hat natürlich unterschiedliche Gestalten. Durch einen einfachen Knopfdruck
kann der Akteur zwischen dem Roboter- und dem Fahrzeugmodus wechseln. Dass
wir beide Formen benötigen, werdet Ihr schnell feststellen. So müssen wir
z.B. als Autobot innerhalb eines knappen Zeitlimits zu vorgegebenen Orten
gelangen. Das klappt selbstverständlich nur, wenn wir als Fahrzeug rasant
durch das Level flitzen. Übrigens werden wir mit der Zeit viele
unterschiedliche Formen kennen lernen. Vom Rennauto über Kampfjet bis hin zu
einem Helikopter ist alles vorhanden und so ändert sich immer wieder das
Gameplay. Nette Nebenaufgaben wie z.B. eine Verfolgungsjagd sorgen für
zusätzliche Abwechslung. An vorgegebenen Stellen, die wir übrigens auf einer
kleinen Karte gut sehen, treffen wir dann auf unsere Widersacher. Diese
greifen uns genretypisch direkt an und so beginnt schnell ein heißer Kampf.
Mit Hilfe der Zielerfassung nehmt Ihr nun einen Feind ins Visier und dank
unserer diversen Waffen, die in leichte und schwere unterschieden werden,
wird der Gegner schnell kalt gemacht. Allerdings können wir nicht nur auf
Feinde schießen. Ist ein feindlicher Roboter in unserer Nähe, so kann er mit
Hilfe diverser Nahkampfschläge in seine Einzelteile zerlegt werden. Damit
wir ein Level schaffen, muss sich unsere Spielfigur selbstverständlich auch
schützen. Mithilfe einer Blockfunktion, die einen Schild generiert, werden
feindliche Schläge bzw. Beschuss passend abgewehrt. Nehmen wir doch einmal
Schaden, so kann man diesen durch herumliegende Items wieder regenerieren.
Das war natürlich noch nicht alles. In einem Level trifft der Spieler immer
wieder auf Objekte, die er mit seiner Figur aufnehmen kann. Als Wurfgeschoss
missbraucht, darf man diese wunderbar gegen seine Widersacher schleudern um z.B. Schutzschilde
zu durchdringen. Die Gegner können dieses selbstverständlich auch
und so entbrennt schnell ein heißer Kampf. Durch immer wieder eingespielte
Filme wird das ganze dann noch passend zusammengehalten. Hinzu kommen sich
ständig ändernde Missionsziele, die erfüllt werden müssen. Dabei solltet Ihr
Euch nicht unendlich viel Zeit lassen. Knackige Zeitlimits sorgen öfters
dafür, dass wir recht gestresst durch die Levels jagen. Allerdings werden
wir auch immer wieder etwas Zeit haben, um die Umgebung näher zu erkunden.
Dazu kann unsere Figur z.B. auf Gebäude klettern. Dass sich die
Erkundungstouren lohnen, erkennt Ihr schnell, wenn erste Items auftauchen.
So agieren wir in den beiden Kampagnen mit unseren diversen Figuren, erledigen die gestellten Missionsziele und bestreiten
unzählige Kämpfe. Leider endet der Spaß schon nach kurzer Zeit, denn beide
Seiten hat man schon nach wenigen Stunden durchgespielt.
Technik:
Für Playstation 2-Verhältnisse wird eigentlich eine ganz ordentliche Grafik
gezeigt. Wir agieren in recht großen Levels, die wir frei durchstreifen
können. Dabei wird ein Gebiet recht detailliert dargestellt. In einer Stadt
z.B. treffen wir auf diverse Fahrzeuge, die sich auf der Straße befinden.
Diese werden genauso in das Geschehen mit eingebunden, wie die komplette
Umgebung. Wirklich ansehnlich wird das Spiel allerdings erst, wenn wir auf
Gegner treffen. Jetzt wird ein wahres Feuerwerk auf dem Bildschirm
abgefeuert. Massig Explosionen und Effekte erfreuen unser Auge und so kann
man dem Geschehen wunderbar folgen. Wirklich gelungen sehen auch die
Transformers aus. Etwas unansehnlicher sind allerdings die Fahrzeugformen,
die recht einfach modelliert wurden. Das ganze wird dann noch mit passenden
Animationen abgerundet. Toll ist auch, dass das Spiel durch viele
erstklassige Filme zusammengehalten wird. Hierdurch werden wir gut motiviert,
immer weiter zu spielen. Allerdings endet das Vergnügen recht schnell, denn
nach wenigen Stunden hat man beide Seiten durchgespielt. Mit dem Sound kann
man ebenfalls gut leben. Neben guten deutschen Synchronsprechern lauscht der
Spieler einer stimmungsvollen Musik. Hinzu kommen viele Ingame- und
Waffengeräusche. Etwas dürftig ist allerdings die Steuerung. Vor allem die
Fahrzeuge lassen sich nicht immer sicher lenken. Selbst nach einigen Levels
hat man sich nicht an die schwammige Lenkung gewöhnt und so scheitert eine
Mission oftmals an der ungenauen Steuerung. Hinzu kommt dann noch eine
dürftige Kollisionsabfrage. Zumindest lassen sich die Figuren einigermaßen
sicher lenken. Die KI der Gegner ist genretypisch mager. Wirklich
intelligente Handlungen sieht man von ihnen kaum. Aber das kennt man ja von
solchen Spielen. Etwas verbesserungswürdig ist auch die Kamera. Diese muss der
Spieler immer wieder selber nachjustieren. Gerade bei den Kämpfen wird das
Geschehen hierdurch recht hektisch. Der Schwierigkeitsgrad ist grundlegend recht einfach. Meistens
kann man seine Widersacher recht zügig zerlegen. Allerdings heißt das noch
lange nicht, dass wir jede Mission auf Anhieb schaffen. Das liegt an den
teilweise vorhandenen Zeitlimits, die recht knapp bemessen wurden. Fasst man
nun alles zusammen, so kann man insgesamt recht zufrieden mit der
technischen Seite sein.
Fazit:
Transformers: The Game revolutioniert natürlich nicht das Actiongenre.
Allerdings wird das auch keiner von einem Lizenzspiel erwarten. Grundlegend
macht das Spiel sogar vieles richtig. Eine zeitgemäße Präsentation inkl.
deutscher Sprachausgabe ist genauso vorhanden, wie ein actionreiches
Gameplay und eine ordentliche Technik. Allerdings ist nicht alles gut in dem
Actionspiel. Die Steuerung - gerade bei den Fahrzeugen - ist ein wenig
nervig und auch beim Missionsdesign hätte der Hersteller sich ruhig mehr
anstrengen können. Hinzu kommt eine relativ kurze Spielzeit. Schon nach
wenigen Stunden habt Ihr beide Seiten durchgespielt und da dann keine
weiteren Spielmöglichkeiten offen stehen, landet das Game recht schnell ins
Regal. Zumindest gibt es ein paar freischaltbare Extras. Außerdem hat man
auf einen Zweispielermodus komplett verzichtet. Warum bleibt uns ein Rätsel,
denn gerade so ein Spiel hätte sich wunderbar dafür angeboten. Wer also
unbedingt das offizielle Spiel zum Film haben möchte und nichts gegen recht
kurzweilige Spiele hat, der darf ruhig Transformers: The Game kaufen.
Erwartet Ihr nicht zu viel, so werdet ihr für ein paar Stunden anständig
unterhalten. Alle anderen müssen hier nicht zuschlagen, denn insgesamt
bietet das Spiel zu wenig für ein Vollpreisspiel.
Features:
- Die Erde schützen oder zerstören: Die Transformers landen auf der Erde und
Sie müssen eine Wahl treffen. Schütze die Erde als Teil der Autobots oder
zerstöre sie mit den Decepticons. In dieser Doppelkampagne liegt das
Schicksal der Welt allein in deiner Hand.
- Verwandlungskünstler: Verwandele dich im Nullkommanichts von einem
überlebensgroßen Roboter in ein leistungsstarkes Fahrzeug und lasse deine
Gegner mit einer Staubwolke hinter dir.
- Komplett zerstörbar: Alle Objekte in der Spielwelt, auch die Gebäude und
Fahrzeuge, können zertrümmert, umgekippt, demoliert und sogar als Waffe
verwendet werden!
- Zahlreiche spielbare Charaktere: Wähle aus einer ganzen Armee an Figuren
aus dem Transformers -Universum und nutze ihre besonderen Fähigkeiten, um
Missionen zu erfüllen.
- Abwechslungsreiche Kämpfe: Setze die einzigartigen Nahkampf-Moves der
Charaktere in den Kopf-an-Kopf-Schlachten ein. Auf größere Distanz kannst du
deine Gegner im Roboter- und im Fahrzeug-Modus mit diversen
Langstreckenwaffen ausschalten.
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