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TrackMania DS - Review (NDS)

Wertung:
80 %

Einleitung:

Auf dem PC ist die TrackMania-Reihe schon seit Jahren eine feste Große. Die Rennspielserie konnte fast mit jedem Spiel überzeugen. Nach einer langen Wartezeit dürfen sich nun auch Nintendo DS-Besitzer freuen, denn Koch Media bringt die erste Handheldumsetzung auf den deutschen Markt. Es handelt sich dabei um das Spiel TrackMania DS. Wir konnten die fertige NDS-Version jetzt ausführlich testen. Ob sich eine Anschaffung für Rennspielfans lohnt, erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

TrackMania DS ist eine Mischung aus Rennspiel und Streckenbaukasten, in der wir die verrücktesten Strecken bauen und fahren können. Das alles geschieht in den drei Umgebungen Stadion, Wüste und Rallye. Jede dieser Umgebungen verfügt über eine eigene Fahrzeugklasse und erfordert einen entsprechenden Fahrstil. Bevor wir nun auf die Details eingehen, wollen wir erst einmal ganz von vorne anfangen. Nachdem das Spiel gestartet und ein Profil angelegt wurde, erscheint das Hauptmenü mit den Punkten Einzelspieler, Editor, Mehrspieler, Shop, Profil und Optionen. Unter zu letzt genannten Punkt dürft Ihr alle spielrelevanten Einstellungen wie Sprache, Steuerung, Anzeige oder Sound anpassen. Wer gerne sein Profil wechseln möchte, kann das unter gleichnamigen Punkt machen. Außerdem darf man hier seinen Namen bearbeiten, seine Fahrzeuge ansehen oder die Statistik betrachten. Neue Strecken, Blöcke und Skins kauft man dann im Shop. Dazu benötigt man allerdings Coppers. Das ist die Währung im Spiel. Sein Konto füllt man im Einzelspieler- und Mehrspielermodus auf. Wer gerne gegen einen Freund ein Rennen wagen möchte, der darf das im Mehrspielermodus machen. Hier kann man Duelle austragen oder eigene Strecken zwischen Nintendo DS-Systemen tauschen. Insgesamt werden vier Spielmodis unterstützt. Wahlweise darf man die Rennen im Hotseat, Multi-Karten-Spiel oder Einzelkarten-Spiel austragen. Selbstverständlich werden die Rennen komplett nach den Vorstellungen der Spieler generiert. Die freie Wahl der Zeiteinstellung darf von Euch genauso bestimmt werden, wie die Umgebungsart, Zeitlimit, Spielmodus, Challenge-Reihenfolge oder der Schwierigkeitsgrad. Bevor Ihr allerdings hier Euer Können unter Beweis stellt, sollte jeder im Vorfeld den Einzelspielerbereich spielen. Schließlich muss man für spannende Duelle die Steuerung und das Gameplay beherrschen. Nachdem wir in den Solobereich gekommen sind, erscheint ein weiteres Menü. Im Einzelspielerbereich geht es darum, in einer Reihe von abgestuften Rennveranstaltungen Medaillen und Coppers zu gewinnen. Diese Veranstaltungen sind unterteil in fünf Spielmodi - Rennen, Plattform, Puzzle, schnelles Rennen und eigenes Rennen. Das Ziel im Modus Rennen ist simpel, denn Ihr sollt hier so schnell wie möglich fahren und alle Checkpoint durchqueren. Rennen-Challenges wiederum sind unterteilt in fünf Schwierigkeitsgrade (Training, Leicht, Mittel, Schwer und Extrem). Zu Beginn steht nur die Stufe Training zur Verfügung, allerdings könnt Ihr die weiteren Stufen freispielen, wenn Ihr Medaillen gewinnt.

Im Plattformmodus geht es ebenfalls darum, vom Start bis zur Ziellinie zu fahren und dabei alle notwenigen Checkpoints zu passieren. Darüber hinaus gibt es jedoch das zusätzliche Ziel, so wenige Versuche wie möglich zu benutzen. Plattformstrecken sind komplizierter und erfordern deutlich mehr Geschicklichkeit als eine gewöhnliche Rennstrecke. Puzzle Challenges sind ebenfalls ganz nett. Diese bestehen aus zwei Teilen. Zuerst muss der Spieler mit dem Editor eine Strecke vervollständigen. Anschließend wechselt man in den Rennmodus und das Rennen kann beginnen. Wer dagegen direkt in ein Rennen starten möchte, der kann das unter schnelles Rennen machen. Daneben gibt uns noch das eigene Rennen die Möglichkeit, auf einer beliebigen selbst erstellten Strecke zu fahren. Egal welche Spielart Ihr nun ausgewählt habt, irgendwann sitzen wir endlich hinter dem Steuer eines Vehikels. Dabei werden wir immer wieder andere Autos erblicken, die sich notgedrungen alle ein wenig anders fahren lassen. Von schnellen und flinken Flitzer bis hin zu sehr trägen Vehikeln ist alles vorhanden und so müssen wir uns in den Rennen immer wieder umstellen. Die Steuerung ist sehr einfach. Mit dem A-Knopf beschleunigt Ihr Euer Fahrzeug. Mit B wird gebremst und mit der X-Taste werden wir zurück auf die Strecke gesetzt. Daneben kann man sich noch mit der Y-Taste direkt zum Start zurück setzten lassen oder mit der Select-Taste die Kameraperspektiven ändern. Gesteuert wird dann mit dem Steuerkreuz. So fahren wir nun ein Rennen nach dem anderen. Diese zeichnen sich serientypisch durch ein abgefahrenes Streckenprofil aus. Rampen und Schrägen sind genauso vorhanden, wie gefährliche Steilkurven. Das bringt uns auch schon zum Editor, einem wesentlichen Bestandteil des Spiels. Hier dürft Ihr dann in einer 3D-Ansicht auf dem Touchscreen Eure eigenen Challenges in den Umgebungen Stadion, Wüste und Rallye erstellen. Da hier sehr viel angeboten wird, können sich baufreudige Spieler so richtig auslassen. Gerade wenn man dieses Feature ausgiebig nutzt, gibt es unendlich viele Möglichkeiten um neuen Herausforderungen entgegenzutreten.

 

Technik:

Die Grafik haut einen leider nicht vom Hocker. Bei den Strecken wird leider nur das notwenigste gezeigt. Abseits der Piste werden außerdem kaum Details eingeblendet und selbst auf der Strecke wird man eigentlich nur von dem irren Streckenverlauf angesprochen. Ändert man die Perspektive, so wird alles noch matschiger. Zumindest gönnt man uns viele unterschiedliche Autos. Der Sound bewegt sich auf einem ähnlichen Niveau. Neben einer etwas eintönigen Musik, werden wir nur vereinzelten Ingamegeräuschen wie Wind lauschen. Etwas besser fällt der Sound der Motoren aus. Hier erklingen hin und wieder fette Motoren. Die Steuerung ist grundsätzlich sehr einfach. Das liegt allerdings nur daran, dass wir kaum etwas machen können. In einem Rennen soll der Spieler einzig lenken, Gas geben und bremsen. Die Fahrzeuge verhalten sich außerdem recht schwammig, was das Gameplay ein wenig herunterzieht. Allerdings ist das unterschiedliche Fahrverhalten auch ein Teil des Spiels und so muss man damit wohl oder übel leben. Der Schwierigkeitsgrad ist eigentlich recht fair. Da wir gegen unterschiedliche starke Gegner fahren, kann man sich im Vorfeld schon aussuchen, wie stark man seinen Kontrahenten macht. Fahr Ihr im Bronzebereich, so sind die Wagen recht langsam. Bei der Goldmedaille muss man sich schon mehr anstrengen um als erstes durchs Ziel zu kommen. Fasst man nun alles zusammen, so gibt es doch ein paar negative Punkte die das Gameplay stören.

 

Fazit:

TrackMania DS ist eigentlich ein nettes Rennspiel, was über Wochen am Nintendo DS-Handheld binden kann. Das liegt vor allem am allgemeinen Gameplay. Es macht schon Spaß die knackigen aber auch kurzen Strecken zu meistern und immer wieder Bestzeiten aufzustellen. Auch das Feature mit dem Editor kann überzeugen, denn durch die unzähligen Designelemente hat man unendlich viele Möglichkeiten bzw. Strecken. Langzeitspielspaß pur. Vor allem, wenn Freunde ebenfalls das Spiel besitzen, kommt der ganz große Spielspaß auf. Jetzt kann man nicht nur Strecken tauschen, sondern auch noch spannende Challenges austragen. Wer also gerne kurze Rennen mag und sich lange mit Editoren beschäftigen kann, der wird viel Zeit mit dem Spiel verbringen können. Eure Erwartungen sollten allerdings nicht zu hoch sein.

 

Features:

- Unglaublicher 3D-Streckeneditor mit mehr als 150 einzigartigen Blöcken
- 3 Einzelspielermodi: Rennen, Plattform & Puzzle
- 3 Hauptumgebungen: Wüste, Rallye & Stadion
- Mehrspielermodus gegen bis zu 4 Freunde

 

 

 

Screenshots:
 
 
 
 
 
 
 

Wertungsbox:

TrackMania DS (NDS)

 
  TrackMania DS

EUR 39,95
Bei Amazon bestellen

Grafik: 76 %  
Sound: 78 %  
Bedienung: 80 %  
Singleplayer: 79 %  
Multiplayer: 83 %  
Spielspaß: 81 %  
Gesamtwertung:  80 %  



 

 

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