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Einleitung:
Schon seid Jahren zählt die
Rainbow Six-Reihe zu den erfolgreichsten Taktik-Shooter-Spielen. Wer immer
noch nicht genug von Tom Clancy´s-Terror-Fantasien hat, darf sich nun auf
den neusten Teil - mit dem Titel Tom Clancy´s Rainbow Six Lockdown -
stürzen. Das Spiel kommt über Ubisoft für alle gängigen Systeme auf den
deutschen Markt. Wir konnten jetzt die fertige Playstation 2-Version testen.
Ob sich das actiongeladene Spiel für Fans des Genres lohnt, erfahrt Ihr in
unserem Review.
Zum Spiel:
Wie in allen Rainbow Six-Spielen sollt Ihr auch bei Lockdown nicht grundlos
gegen Terroristen kämpfen. Die Globale Befreiungsfront (GBF) ist eine
radikale Terrororganisation, die überall auf der Welt Mitglieder besitzt.
Sie hat nur ein Ziel: die Vernichtung der Regierung der Industrienationen.
Die GBF ist in Besitz eines tödlichen Nanotech-Virus, den sie bei einem
Nato-Gipfel in Spanien einsetzen wollen. Damit wollen sie die Führer der
Industrienationen ausschalten und so diese Länder und die ganze Welt ins
Chaos stürzen. Rainbow ist mobilisiert, aber die GBF - bis an die Zähne
bewaffnet - könnte ihnen das Leben extrem schwer machen. Sie sind mit
hochmoderner Technik ausgestattet und setzen Rainbows Taktiken gegen sie
ein. Betrogen und in aussichtsloser Lage muss Rainbow einen Weg finden,
seinen bisher stärksten Gegner zu besiegen. Und als Mitglied von Rainbow
gefangen und gefoltert werden, geht es auch um Vergeltung. Die Story wird
übrigens mit gut gemachten Filmen erzählt - aber das kennt man ja schon aus
den anderen Teilen. Kommen wir nun zum eigentlichen Spiel. Nachdem wir ein
Profil angelegt haben schlüpfen wir in die Rolle von Ding Chavez. Er
kommandiert eine vierköpfige Spezialeinheit. Die Ziele werden uns immer
frühzeitig bekannt gegeben, so dass nie unklar ist, was wir aktuell zu
erledigen haben. Wir schleichen uns nun durch die Areale und kämpfen alles
nieder, was vor unserer Waffe läuft. Dabei agieren wir nicht alleine - denn
die Teamkollegen unterstützen uns tatkräftig. Der Spieler muss seinen
Mitstreitern diverse Anweisungen geben, damit eine Mission erfolgreich
beendet werden kann. Wer gerne alleine agiert wird hier echte Probleme
bekommen. Nur mit Teamarbeit wird man die knackigen Aufträge schaffen. Hin
und wieder müssen wir dann noch die Rolle des Scharfschützen Dieter Weber
übernehmen. Dieses wird vom Spiel vorgegeben - Ihr dürft also nicht
entscheiden, wann Ihr den Scharfschützen spielt. Bei einem Sniperlevel
werdet Ihr dann so richtig gefordert. Das liegt vor allem daran, dass alles
sehr hektisch abläuft. Auch auf die Unterstützung unserer Teamkollegen
müssen wir hier verzichten.
Am meisten agieren wir allerdings mit Chavez und der kann immer auf seine
Kollegen zählen. Diese variieren allerdings in den unterschiedlichen
Missionen. Ihr werdet also nicht alle Aufträge mit den gleichen
Teammitgliedern bestreiten. Die Befehle an unsere Kameraden geben wir sehr
bequem über das Steuerkreuz. Dabei reicht das Repertoire von Spähen,
Vorrücken oder Verteidigen bis hin zu Räumbefehlen. Diese werden verfügbar,
wenn wir uns einer Tür nähern. Je nach Ausrüstung können unsere Mitstreiter
die Tür nun unterschiedliche öffnet. Hinzu kommt, dass wir mit der Taktik
bestimmen, wie sich unsere Truppe anschließend verhält. Zwischen aggressiven
bis passiven Verhalten ist alles möglich. Neben den ständigen Kontakt mit
den Teammitgliedern kommunizieren wir auch noch mit der Leitstelle, die uns
mit allen wichtigen Informationen versorgt. So sollen wir nun diverse
Aufträge erledigen, die von Bombenentschärfungen bis hin zu
Geiselbefreiungen reichen. Damit wir die Missionen erfolgreich bestreiten
können, darf der Spieler auf ein reichhaltiges Waffenarsenal zurückgreifen.
Der Spieler hat sowohl Primär- also auch Sekundärwaffen. Hinzu kommen
diverse Sprengwaffen. Eine Reihe an Hightech-Ausrüstungen darf
selbstverständlich nicht fehlen. Neben Nacht- und Wärmesichtgeräten kommen
diesmal auch Herzschlagsensoren zum Einsatz. Hierdurch ist es relativ
einfach jeweilige Gegner auszumachen und zu eliminieren. Wer dann vom
Singleplayermodus genug hat, darf sich auch im Multiplayermodus auslassen.
Rainbow Six Lockdown bietet hier Online- sowie Offline-Varianten. Unter
anderem dürfen wir auch die Einzelspieler-Missionen zusammen durchspielen.
Dabei wird das Team aus menschlichen Spielern zusammengestellt. CPU
gesteuerte Teammitglieder gibt es hier leider nicht mehr. Zusammen macht das
Spiel natürlich noch mehr Spaß. Schließlich agieren menschlicher Spieler
doch ein wenig anders wie computergesteuerte Figuren.
Technik:
Grafisch ist das Spiel ganz in Ordnung. Rainbow Six Lockdown kann allerdings
optisch mit aktuellen Topspielen nicht mithalten. Die Levels sehen zwar ganz
gut aus, allerdings stören die vielen verschwommenen Texturen. Zumindest hat
der Hersteller viele Objekte in die Levels eingebaut. Vor allem die
Außenbereiche können hier überzeugen. Bäume, Sträucher oder Bänke sind
genauso vorhanden wie Laternen, Autos oder Müllcontainer. Schön wäre es
gewesen, wenn die Innenbereiche ebenso gut ausgesehen hätten. Der Spieler
muss außerdem mit leichtem Flimmern und diversen Grafikfehlern leben. Die
Charaktermodelle dagegen sehen wirklich gut aus - auch wenn die Bewegungen
nicht immer gelungen sind. Ganz ansprechend sind auch noch die
Waffenmodelle, Licht und Schatteneffekte und Explosionen. Der Sound ist ein
wenig besser ausgefallen. Die Lokalisierung ist gut gelungen und über die
Sprachausgabe kann man kaum meckern. Der übrige Sound passt ebenfalls gut
zum Spiel. Waffen klingen genauso realistisch wie die Umgebungsgeräusche.
Der Musik werden wir allerdings nur im Menü lauschen dürfen. Im Spiel selber
fehlt diese - was aber nicht verkehrt ist. Schließlich möchte man ein
realistisches Spiel haben. Die Steuerung ist genauso gut wie bei den
Vorgängerspielen. Alle Funktionen wurden logisch auf dem Pad verteilt und
die Spielfigur folgt unseren Anweisungen sehr direkt. Die KI der
computergesteuerten Feinde ist gewohnt mager. Selten verhalten sie sich
realistisch. Unsere eigenen Teammitglieder machen es im Einzelspielermodus
etwas besser. Hier kann man gut mit deren Aktionen leben. Leider müssen wir
aber auch diesmal damit rechnen, dass sie in unser Feuer laufen. Aber das
kennt man ja von solchen Spielen.
Fazit:
Rainbow Six Lockdown kann vor allem durch sein gelungenes Gameplay
überzeugen. Es macht sehr viel Spaß mit seiner Truppe gegen Terroristen
vorzugehen. Vor allem Fans von Taktik-Shooter-Spielen werden hier voll auf
ihre Kosten kommen. Schade ist vor allem die enttäuschende KI der
computergesteuerten Gegner. In der heutigen Zeit erwartet man doch ein wenig
mehr von einem Topspiel. Zumindest muss man den Hersteller für seine
intuitive Team-Steuerung loben. Diese geht schnell ins Blut über. Für etwas
Abwechslung sorgen dann noch die Sniper-Missionen. Viel Spaß machen außerdem
die Mehrspielermodis. Hier kann man sich so richtig auslassen. Wer also
aktuell ein nettes Taktik-Shooter-Spiel sucht und mit einer eher
mittelmäßigen Grafik und KI leben kann, darf bei Rainbow Six Lockdown gerne
zugreifen. Trotz kleinerer Macken ist das Spiel sein Geld wert. Uns hat das
Spiel ganz gut gefallen und daher können wir das neuste Tom Clancy-Abenteuer
ohne bedenken Genrefans zum Kauf empfehlen.
Features:
- Verbesserte KI für die Teamkameraden und Gegner: Die Teamkameraden
reagieren korrekt auf Bedrohungen und die Umwelt. Wenn sie sich in den
Straßen bewegen, dann gehen sie automatisch in Deckung und gehen stets
vorsichtig um Ecken, um böse Überraschungen zu vermeiden. Das neue Rainbow
Six bietet ebenfalls eine neue Art der Teaminteraktion: Durch
Zwischensequenzen oder Funksprüche im Spiel wissen sie immer über die genaue
Position und die Aktionen der Teamkameraden bescheid.
- Zugänglicher Schwierigkeitsgrad: Gegner können grafisch hervorgehoben
werden, um sie besser zu erkennen, automatische Zielunterstützung für den
Spieler, anpassbarer Schwierigkeitsgrad im Spielverlauf. All diese Optionen
bieten optimale Einstellungsmöglichkeiten für Anfänger und Fortgeschrittene.
- Emotionale und spannende Feuergefechte: Der Handlungsverlauf wird durch
technisch aufwendige und packende Zwischensequenzen vorangetrieben.
Handlung, Hintergründe und die einzelnen Charaktere werden auf diese Weise
aufwendig in Szene gesetzt und ausgebaut.
- Dynamische Einzelspieler-Missionen: Im Einzelspieler-Modus startet das
Team mit einem Missionsziel, welches im Spielverlauf abhängig von den
Geschehnissen im Level dynamisch erweitert oder abgeändert wird ... wie im
echten Leben!
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