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Titans of Steel: Warring Suns - Review (PC)

Wertung:
79 %

Einleitung:

Wer Strategiespiele mag und Mech-Fan ist kann sich freuen, denn ein neues Spiel erscheint jetzt in Deutschland das beides bietet. Es handelt sich dabei um das rundenbasierte Strategiespiel Spiel Titans of Steel: Warring Suns wo Spieler mit riesigen Mechs gegen andere Roboter in einem Hexfeld kämpfen. Wir konnten jetzt die fertige Version testen. Ob sich das Spiel von THQ für Spieler lohnt erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

Nachdem wir das Spiel gestartet haben erscheint nach einer spektakulärlosen Einführung das Hauptmenü. Hier findet der Spieler neben den Optionen die spielwichtigen Punkte Kampf, Piloten und Mechfabrik. Bevor es nun los geht kreieren wir uns erst einmal eine Crew. Wie in einem Rollenspiel müssen hier neben Name, Rasse und Geschlecht auch die Haupteigenschaften wie z.B. Intelligenz, Ausdauer usw. bestimmt werden. Je nach Führungstalent des Führers und Geschicklichkeit des Mechanikers kann die eigene Gruppe mit entsprechend vielen Piloten und Titans bestückt werden. In der Fabrik darf man sich einen passenden Mech aus einer sehr großen Auswahl von vorhandenen Modellen aussuchen. Diese haben dann alle ihre speziellen Vor- aber auch Nachteile. Bevor es nun aber endgültig los geht sollte der Spieler vorher das Tutorial durchackern. Hier wird jedem die Grundfunktionen eines Titans erklärt. Das reicht von Springen, Gehen, Scannen bis hin zum Feuern. Mit dieser Hilfe und dem Handbuch hat jeder Akteur die grundlegende Steuerung schnell raus.

Nun aber zum eigentlichen Spiel. Hier darf man sich nun z.B. der Anfangskampagne zuwenden. Wir spielen gegen ein anderes Dojo das besiegt werden soll. Wer jetzt bei der Auswahl der Mechs bzw. der Crew geschlampt hat wird dieses schnell bereuen. Falls Ihr verliert stellt einfach ein neues Team zusammen und lernt aus den begangenen Fehlern. Irgendwann hat ein Anfänger dann die richtige Truppe zusammen und es darf erfolgreicher gespielt werden. Gewinnt der Spieler eine Schlacht so bekommt er Credits die sofort wieder drauf gehen für Reparaturen. Hat ein Spieler später mehr Credits übrig kann er sich auch Neuanschaffungen zulegen. Anschließend geht es in die nächste Mission. Ziel dieser Missionen ist es die Gegner zu vernichten oder eine bestimmte Kartenzone zu erreichen.

Gegner vernichten ist nicht gerade einfach, denn diese fallen nicht nach einem Schuss um. Vor allem ist es schwierig da jeder Titan aus unterschiedlichen Trefferzonen besteht. Ist es dann endlich soweit und ein gegnerischer Roboter wird erledigt kann es zu einer Explosion kommen, wodurch umliegende Einheiten ebenfalls Schaden nehmen. Daher schnell weg, bevor der feindliche Mech zu Grunde geht. Besser ist es einen Mech außer Funktion zu setzen, indem man das Cockpit zerstört. Im Nachkampf bestimmt man dazu eine bestimmte Trefferzone was leider auch bedeutet, dass die Trefferquote absinkt. Später bekommt der Spieler dann Credits für die erledigte Gegner. Feuert der Spieler auf die Gegner so muss er aufpassen, dass der eigene Mech nicht überhitzt. Das geschieht schnell, wenn man aus allen Rohren feuert. Dadurch kann der Roboter auch ernsten Schaden nehmen. So werden nun die Feinde vernichtet. Im Anschluss erhält der Akteur eine kleine Statistik. Diese beinhaltet Werte wie Trefferquote, Kills und so weiter - für die jeweiligen Piloten. Hinzu kommen dann auch noch Erfahrungspunkte die dem Piloten zugeschrieben werden. So kann der Akteur die Fähigkeiten weiter ausbauen. Nach einer Reparatur und evtl. einem neuen Modell geht es auf in die nächste Schlacht.

Der Spielverlauf ist in Gameseconds (Runden) und die Aktionen in Attack- und Move-Mode unterteilt. Die Aktionen verbrauchen eine gewisse Zeit bis sie ausgeführt werden. In dieser Zeit kann dann noch ein Befehl im jeweils anderen Modus gegeben werden. Natürlich darf man auch nur abwarten bis ein Befehl ausgeführt wird. Dadurch entsteht keine Hektik und der Spieler kann wohl überlegt handeln. Die hier verwendete Spielart ist relativ gut gelöst, da nicht nur das typische rundenbasierte Prinzip - der eine macht seine Aktionen und dann ist der nächste dran - angewendet wird. Je nach Initiativwerten ist nun jeder Roboter nacheinander dran. Wer dann vom Einzelspielermodus genug hat darf sich auch dem Mehrspielermodus zuwenden. Hier darf ein Spieler gegen vier andere im Internet oder LAN antreten.

 

Technik:

Optisch sieht das Spiel bei den Menüs und in der Hauptkarte etwas spartanisch aus. Die Geländearten sehen ebenfalls nicht besser aus, genauso wie Gebäude die nicht gerade in großer Vielfalt angeboten werden. Natürlich muss man dazu sagen, dass es sich hierbei um ein Hexfeldspiel handelt, wo keine Top-Grafik verlangt werden kann. Trotzdem hätte man ein paar Details mehr erwarten dürfen. Den Spielspaß mindert diese Grafik aber nicht. Der Sound ist OK mehr aber auch nicht, denn es gibt eigentlich nur Geräusche von den Mechs und die klingen alle recht gleich. Einfach ist der Spieleinstieg, da man nach dem Tutorial und mit Hilfe des Handbuchs sehr schnell in das Spielgeschehen eintauchen kann. Unterstütz wird dieser leichte Einstieg durch die gute und logische Steuerung. Auch hier benötigt man eine gewisse Zeit aber diese dauert nicht lange. Buttons sind schnell gefunden und die Hotkeys machen die Aktionen noch einfacher. Der Umfang der Rollenspielkomponenten sind ein wenig klein ausgefallen Hier wäre ein wenig mehr besser gewesen. Trotzdem macht es Spaß die Jungs aufzupäppeln und selber durch ihre Erfahrungen zu profitieren. Insgesamt gesehen ist das Spiel kein optisches Highlight aber dennoch darf man es als technisch ausgereift bezeichnen.

 

Fazit:

Für frischen Wind, in dieses doch recht alte Genre, sorgt Titans of Steel - Warring Suns auf jedenfall. Dank des Aufbaumodus und den vielen Mechs darf sich jeder Spieler voll auslassen. Leider kommt es aber nicht zu riesigen Schlachten. Neben den Missionen darf der Spieler dann auch noch eigene Mechs und Maps kreieren. Hinzu kommt ein Rollenspielbereich, der zwar einigen Spielspaß bietet aber nicht besonders groß ist. Ebenso gut wie der Einzelspielerbereich ist der Mehrspielermodus, wo man mit Freunden interessante Schlachten austragen darf. So dürfte jeder Spieler Aspekte in dem Spiel finden die ihn ansprechen werden. Schade eigentlich, dass die Grafik nicht mit den anderen Bereichen des Spiels mithalten kann. So muss sich der Spieler mit einer detailarmen Umwelt auseinandersetzen - was allerdings nicht dem Gameplay schadet. Man muss aber berücksichtigen, dass ein Hexfeldspiel kaum optische Highlights bietet. Insgesamt gesehen macht das Spiel aber viel Spaß und das nicht nur für Mech-Fans. Wer also rundenbasierte Strategiespiele mag darf hier sofort zuschlagen.

 

 

Screenshots:
 

Wertungsbox:

Titans of Steel: Warring Suns (PC)

 
 Titans of Steel - Warring Suns
EUR 34,99
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Grafik: 69 %  
Sound: 74 %  
Bedienung: 82 %  
Singleplayer: 80 %  
Multiplayer: 84 %  
Spielspaß: 82 %  
Gesamtwertung:  79 %  

Mindestanforderungen:

- Windows 98/ME/2000/XP
- Pentium II mit 400 MHz
- 64 MB RAM
- 16 Bit Direct Sound komp. Soundkarte
- 8 MB Grafikkarte
- 8x CD-Rom
- 400 MB Festplattenspeicher frei

 

 

 

 

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