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Einleitung:
Wer Strategiespiele mag und Mech-Fan ist kann sich freuen, denn ein neues
Spiel erscheint jetzt in Deutschland das beides bietet. Es handelt sich
dabei um das rundenbasierte Strategiespiel Spiel Titans of Steel: Warring
Suns wo Spieler mit riesigen Mechs gegen andere Roboter in einem Hexfeld
kämpfen. Wir konnten jetzt die fertige Version testen. Ob sich das Spiel von
THQ für Spieler lohnt erfahrt Ihr in unserem Review.
Zum Spiel:
Nachdem wir das Spiel gestartet haben erscheint nach einer spektakulärlosen
Einführung das Hauptmenü. Hier findet der Spieler neben den Optionen die
spielwichtigen Punkte Kampf, Piloten und Mechfabrik. Bevor es nun los geht
kreieren wir uns erst einmal eine Crew. Wie in einem Rollenspiel müssen hier
neben Name, Rasse und Geschlecht auch die Haupteigenschaften wie z.B.
Intelligenz, Ausdauer usw. bestimmt werden. Je nach Führungstalent des
Führers und Geschicklichkeit des Mechanikers kann die eigene Gruppe mit
entsprechend vielen Piloten und Titans bestückt werden. In der Fabrik darf
man sich einen passenden Mech aus einer sehr großen Auswahl von vorhandenen
Modellen aussuchen. Diese haben dann alle ihre speziellen Vor- aber auch
Nachteile. Bevor es nun aber endgültig los geht sollte der Spieler vorher
das Tutorial durchackern. Hier wird jedem die Grundfunktionen eines Titans
erklärt. Das reicht von Springen, Gehen, Scannen bis hin zum Feuern. Mit
dieser Hilfe und dem Handbuch hat jeder Akteur die grundlegende Steuerung
schnell raus.
Nun aber zum eigentlichen Spiel. Hier darf man sich nun z.B. der
Anfangskampagne zuwenden. Wir spielen gegen ein anderes Dojo das besiegt
werden soll. Wer jetzt bei der Auswahl der Mechs bzw. der Crew geschlampt
hat wird dieses schnell bereuen. Falls Ihr verliert stellt einfach ein neues
Team zusammen und lernt aus den begangenen Fehlern. Irgendwann hat ein
Anfänger dann die richtige Truppe zusammen und es darf erfolgreicher
gespielt werden. Gewinnt der Spieler eine Schlacht so bekommt er Credits die
sofort wieder drauf gehen für Reparaturen. Hat ein Spieler später mehr
Credits übrig kann er sich auch Neuanschaffungen zulegen. Anschließend geht
es in die nächste Mission. Ziel dieser Missionen ist es die Gegner zu
vernichten oder eine bestimmte Kartenzone zu erreichen.
Gegner vernichten ist nicht gerade einfach, denn diese fallen nicht nach
einem Schuss um. Vor allem ist es schwierig da jeder Titan aus
unterschiedlichen Trefferzonen besteht. Ist es dann endlich soweit und ein
gegnerischer Roboter wird erledigt kann es zu einer Explosion kommen,
wodurch umliegende Einheiten ebenfalls Schaden nehmen. Daher schnell weg,
bevor der feindliche Mech zu Grunde geht. Besser ist es einen Mech außer
Funktion zu setzen, indem man das Cockpit zerstört. Im Nachkampf bestimmt
man dazu eine bestimmte Trefferzone was leider auch bedeutet, dass die
Trefferquote absinkt. Später bekommt der Spieler dann Credits für die
erledigte Gegner. Feuert der Spieler auf die Gegner so muss er aufpassen,
dass der eigene Mech nicht überhitzt. Das geschieht schnell, wenn man aus
allen Rohren feuert. Dadurch kann der Roboter auch ernsten Schaden nehmen.
So werden nun die Feinde vernichtet. Im Anschluss erhält der Akteur eine
kleine Statistik. Diese beinhaltet Werte wie Trefferquote, Kills und so
weiter - für die jeweiligen Piloten. Hinzu kommen dann auch noch
Erfahrungspunkte die dem Piloten zugeschrieben werden. So kann der Akteur
die Fähigkeiten weiter ausbauen. Nach einer Reparatur und evtl. einem neuen
Modell geht es auf in die nächste Schlacht.
Der Spielverlauf ist in Gameseconds (Runden) und die Aktionen in Attack- und
Move-Mode unterteilt. Die Aktionen verbrauchen eine gewisse Zeit bis sie
ausgeführt werden. In dieser Zeit kann dann noch ein Befehl im jeweils
anderen Modus gegeben werden. Natürlich darf man auch nur abwarten bis ein
Befehl ausgeführt wird. Dadurch entsteht keine Hektik und der Spieler kann
wohl überlegt handeln. Die hier verwendete Spielart ist relativ gut gelöst,
da nicht nur das typische rundenbasierte Prinzip - der eine macht seine
Aktionen und dann ist der nächste dran - angewendet wird. Je nach
Initiativwerten ist nun jeder Roboter nacheinander dran. Wer dann vom
Einzelspielermodus genug hat darf sich auch dem Mehrspielermodus zuwenden.
Hier darf ein Spieler gegen vier andere im Internet oder LAN antreten.
Technik:
Optisch sieht das Spiel bei den Menüs und in der Hauptkarte etwas
spartanisch aus. Die Geländearten sehen ebenfalls nicht besser aus, genauso
wie Gebäude die nicht gerade in großer Vielfalt angeboten werden. Natürlich
muss man dazu sagen, dass es sich hierbei um ein Hexfeldspiel handelt, wo
keine Top-Grafik verlangt werden kann. Trotzdem hätte man ein paar Details
mehr erwarten dürfen. Den Spielspaß mindert diese Grafik aber nicht. Der
Sound ist OK mehr aber auch nicht, denn es gibt eigentlich nur Geräusche von
den Mechs und die klingen alle recht gleich. Einfach ist der Spieleinstieg,
da man nach dem Tutorial und mit Hilfe des Handbuchs sehr schnell in das
Spielgeschehen eintauchen kann. Unterstütz wird dieser leichte Einstieg
durch die gute und logische Steuerung. Auch hier benötigt man eine gewisse
Zeit aber diese dauert nicht lange. Buttons sind schnell gefunden und die
Hotkeys machen die Aktionen noch einfacher. Der Umfang der
Rollenspielkomponenten sind ein wenig klein ausgefallen Hier wäre ein wenig
mehr besser gewesen. Trotzdem macht es Spaß die Jungs aufzupäppeln und
selber durch ihre Erfahrungen zu profitieren. Insgesamt gesehen ist das
Spiel kein optisches Highlight aber dennoch darf man es als technisch
ausgereift bezeichnen.
Fazit:
Für frischen Wind, in dieses doch recht alte Genre, sorgt Titans of Steel -
Warring Suns auf jedenfall. Dank des Aufbaumodus und den vielen Mechs darf
sich jeder Spieler voll auslassen. Leider kommt es aber nicht zu riesigen
Schlachten. Neben den Missionen darf der Spieler dann auch noch eigene Mechs
und Maps kreieren. Hinzu kommt ein Rollenspielbereich, der zwar einigen
Spielspaß bietet aber nicht besonders groß ist. Ebenso gut wie der
Einzelspielerbereich ist der Mehrspielermodus, wo man mit Freunden
interessante Schlachten austragen darf. So dürfte jeder Spieler Aspekte in
dem Spiel finden die ihn ansprechen werden. Schade eigentlich, dass die
Grafik nicht mit den anderen Bereichen des Spiels mithalten kann. So muss
sich der Spieler mit einer detailarmen Umwelt auseinandersetzen - was
allerdings nicht dem Gameplay schadet. Man muss aber berücksichtigen, dass
ein Hexfeldspiel kaum optische Highlights bietet. Insgesamt gesehen macht
das Spiel aber viel Spaß und das nicht nur für Mech-Fans. Wer also
rundenbasierte Strategiespiele mag darf hier sofort zuschlagen.
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