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The Westerner 2: Fenimore Fillmore's Revenge - Review (PC)

Wertung:
67 %

Einleitung:

Als das Spiel The Westerner im Jahr 2004 in den Handel kam, konnte es große Erfolge feiern. Das lag natürlich auch an den guten Bewertungen, die das Spiel bekommen hat. Gut fünf Jahre hat es gedauert, bis Teil 2 auf den deutschen Markt kommt. Dementsprechend hoch sind auch die Erwartungen. Wir konnten in den letzten Tagen das neuste Atari-Spiel mit dem Titel The Westerner 2: Fenimore Fillmore's Revenge ausgiebig spielen. In unserem Test erfahrt Ihr, ob sich die lange Wartezeit gelohnt hat und ob sich das Game für Fans des ersten Teils lohnt.

 

Zum Spiel:

Eine Story ist selbstverständlich auch bei The Westerner 2: Fenimore Fillmore's Revenge vorhanden. Das Spiel schickt uns in die staubige Wüste des Wilden Westens, wo wir den sympathischen Anti-Helden Fenimore Fillmore und seine bezaubernde Freundin Rhiannon bei der Jagd nach einem sagenumwobenen Schatz begleiten. Wir liefern uns in dem Spiel aufregende Showdowns mit fiesen Banditen, überlisten giftige Schlangen und knacken in dem Adventure diverse Rätsel. Bevor wir jetzt zuviel verraten, wollen wir erst einmal ganz von vorne anfangen. Nachdem das Spiel gestartet wurde, starten wir direkt nach einem kleinen Film inkl. deutscher Synchronisation in das Abenteuer. Schon hier merken wir schnell, dass nicht nur der Hauptheld Fenimore Fillmore spielbar ist. Hin und wieder schlüpfen wir auch in die Haut der attraktiven Rhiannon. Kommen wir nun zum Gameplay. Bei The Westerner 2: Fenimore Fillmore's Revenge handelt es sich um ein Adventure. Dementsprechend müssen wir viele Rätsel lösen. Leider geizt das Spiel an Hilfen und so müssen wir ständig über das Prinzip "Versuch und Irrtum" auf die Lösung kommen. Da die Rätsel allerdings recht logisch aufgebaut sind, kommt man grundsätzlich recht zügig auf die Lösung. Die Steuerung ist übrigens sehr einfach, denn wir können alles mit der Maus machen. Das heißt allerdings noch lange nicht, dass hier keine Probleme auftauchen. Die Steuerung ist grundlegend sehr schwammig und auch das agieren mit dem Cursor wird durch etwas zu dicke Symbole oftmals erschwert. Nervig ist außerdem, dass wir gezwungen werden, dass Bild Pixel für Pixel nach wichtigen Objekten abzusuchen. Das sollte in der heutigen Zeit nicht mehr vorkommen. Die Rätsel selber sind sehr genretypisch aufgebaut. Es gilt die richtigen Objekte zu finden, diese gegebenenfalls zu kombinieren und an die dafür vorgesehene Stelle zu packen. Das war natürlich noch nicht alles. Das Spiel setzt uns ständig unter Zeitdruck. Erfüllen wir manche Aufgaben nicht in der vorgegebenen Zeit, so scheitern wir an einer Aufgabe oder eine Person segnet das Zeitliche. Da oftmals Figuren sterben, werden wir leider ständig ein Kapitel von Anfang an neu spielen müssen. Gute Checkpoints hätten dem Gameplay echt gut getan. Nur, wer ständig manuell speichert, wird diese Frustmomente nicht erleben. Übel an der ganzen Sache ist vor allem, dass uns das Spiel nicht verrät, wann die Zeit abläuft. Der Spieler muss selber merken, wann es eng wird. Manche wird das motivieren, viele andere werden dadurch aber oftmals die Maus in die Ecke schmeißen. Negativ aufgefallen ist dann auch noch die kurze Spielzeit. Ohne Probleme kann man das Game in sechs Stunden durchspielen. Da kein Wiederspielwert vorhanden ist, landet das Spiel anschließend im Schrank. Kommen wir aber zurück zum Gameplay. Neben den adventuretypischen Rätselaufgaben gibt es auch noch Actioneinlagen. Jetzt wird in einen schachbrettähnlichen Modus geschaltet. In der Third-Person-Ansicht steuern wir nun unsere Figur von Deckung zu Deckung und erledigen unsere Gegner. Das geschieht alles wieder einmal mit einer schwammigen und nicht wirklich gut funktionierenden Steuerung. Wirklich spaßig ist dieser Spielabschnitt nicht. So rätseln wir uns durch das Spiel, folgen der Story und beweisen uns in eher unmotivierenden Actionpassagen.

 

Technik:

Bei der Grafik kommen ebenfalls keine Jubelstürme auf. Die Spielabschnitte sind wenig detailliert und neben den mageren Polygonen wurden auch nur verwaschene Texturen verwendet. Zumindest wurden die Charaktere nett modelliert und animiert. Der Sound hat uns schon besser gefallen. Neben diversen passend eingespielten Ingamegeräuschen lauschen wir auch einer stimmungsvollen Musik. Wirklich abwechslungsreich ist diese zwar nicht, dennoch untermalt die Musik das Gezeigte ganz gut. Nett sind auch die deutschen Synchronsprecher, die den Charakteren Leben einhauchen. Die Steuerung ist eine wahre Katastrophe. Zwar kann man alles mit der Maus machen und durch die wenigen Funktionen wird auch jeder sehr schnell in das Spiel hineinfinden. Dennoch kommen hier schnell Frustmomente auf. Die Lenkung ist sehr schwammig und auch bei den Schießeinlagen möchte man nur, dass diese schnell zu Ende sind. Nervig sind dann noch die Kollisionsabfrage und die Kamera. Die Ansicht wechselt ständig und nicht immer wird eine Aktion beim ersten Mal ausgeführt. Checkpoints im Spiel und eine Hotspotfunktion wären dann ebenfalls wünschenswert gewesen. Darauf müssen wir dann genauso verzichten, wie auf eine lange Spielzeit. Fasst man nun alles zusammen, so kann das Spiel technisch nicht wirklich überzeugen.

 

Fazit:

The Westerner 2: Fenimore Fillmore's Revenge ist leider nicht das erhoffte spaßige Westernabenteuer geworden. Neben einer eher mittelmäßigen Technik, müssen wir uns auch noch mit einem dürftigen Gameplay begnügen. Auch die Spielzeit ist viel zu kurz. Noch kürzer wäre diese, wenn wir eine nützliche Hilfefunktion im Spiel bekommen hätten. So verbringen wir die meiste Zeit damit, Objekte zu finden. Enttäuschend sind auch die Story und vor allem das Ende. Allerdings wollen wir jetzt nichts vorweg nehmen. Klar, spielen kann man The Westerner 2: Fenimore Fillmore's Revenge, wenn man über diverse Punkte hinwegsieht. Das Spiel hätte auch ohne Probleme eine bessere Wertung bekommen, wenn der Hersteller nicht so viele kleine aber auch vermeidbare Fehler eingebaut hätte. Noch nicht einmal eine ordentliche Portion Humor gönnt man uns und so können wir das Spiel auch nur eisenharten Westerfans zum Kauf empfehlen.

 

Features:

- 3rd-Person 3D-Adventure
- Storyabhängige Auswahl aus zwei verschiedenen Charakteren
- Aufwendig stilisierte Charaktere
- Großartiger Sound
- Ansprechendes, stets logisches Rätseldesign
- Intuitive Steuerung durch Point & Click

 

 

 

Screenshots:
 
 
 
 
 
 
 
 

Wertungsbox:

The Westerner 2: Fenimore Fillmore's Revenge (PC)

 
 The Westerner 2
EUR 39,99
Bei GAME WORLD bestellen

Grafik: 67 %  
Sound: 82 %  
Bedienung: 58 %  
Singleplayer: 65 %  
Multiplayer:   --  %  
Spielspaß: 64 %  
Gesamtwertung:  67 %  

Mindestkonfiguration:

- Pentium IV
- Windows XP
- DirectX 9.0c
- DirectX 9 kompatible Grafikkarte 128 MB
- RAM 1 GB
- Festplatte: 2 GB freier Festplattenspeicher


Empfohlene Konfiguration:

- Pentium IV
- Windows XP oder Vista
- DirectX 9.0c oder 10 (für Vista)
- DirectX 9 kompatible Grafikkarte 256 MB
- RAM 2 GB
- Festplatte: 2 GB freier Festplattenspeicher

 


 

 

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