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Einleitung:
The Adventure Company bietet Fans des
Adventuregenre mit The Omega Stone ein mystisches Abenteuer an. Bei dem
Spiel handelt es sich um den Nachfolgeteil des PC-Spiels "Das Geheimnis der
Sphinx". Wir konnten jetzt die fertige PC-Version testen, die mit 4 CD´s
ausgeliefert wird. Ob sich das Spiel für Fans des Genres lohnt erfahrt Ihr
in unserem Review.
Zum Spiel:
Die Story beginnt da, wo der erste Teil endete. In dem Spiel werden wir auf
eine faszinierende Reise durch historische und archäologische
Abenteuerwelten geführt. Zahlreiche Mysterien längst vergessener Kulturen
warten auf uns. Nachdem The Omega Stone gestartet wurde wird erst einmal ein
Intro gezeigt. In diesem Video erwachen wir aus einer Bewusstlosigkeit und
sehen einen alten Bekannten wieder. Dieser erzählt uns von einer
Schriftrolle die er gerade übersetzt hat. In dieser wird eine drohende
Katastrophe angekündigt. Nun sollen wir zahlreiche mystische Rätsel von
längst vergessenen Kulturen lösen. Das Video wir übrigens in einer passablen
Qualität mit einem echten Schauspieler abgespielt, der mit einer guten
deutschen Synchronstimmen die Story wiedergibt. In dem Intro führt uns unser
Freund in eine Pyramide, wo wir die Steuerung übernehmen. Wir spielen nun in
einer Egoperspektive und können uns um 360 ° drehen. Die Umgebung wird
übrigens mit realistischer 3D-Nachbildung dargestellt. Um uns umzuschauen
nutzen wir die Maus die auf dem Bildschirm mit einem Zeiger dargestellt
wird. Dieser Cursor hat unterschiedliche Symbole. Sobald wir auf wichtige
Objekte lenken wird jeweils ein anderer Cursor angezeigt. Erblicken wir z.B.
eine Lupe so untersuchen wir ein gefundenes Objekt. Ist dagegen der
Aktioncursor zu sehen führen wir eine Aktion aus. Daneben haben wir noch ein
Inventar, der durch einen Rucksack dargestellt wird. Wichtige Hinweise
fotografieren wir mit unserer vorhandenen Kamera. Die Bilder können wir uns
dann jederzeit im Inventar ansehen. Finden wir in dem Spiel Objekte so
verstauen wir diese ebenfalls in unserem Rucksack. Alles ist recht simple
und logisch aufgebaut. So wird kaum einer mit dieser Steuerung Probleme
bekommen.
Die Fortbewegung in dem Spiel erfolgt durch Bildwechsel. Dieses geschieht,
sobald am Cursor ein Licht leuchtet. Klicken wir nun wird das nächste Bild
geladen. In diesem können wir uns wieder umsehen. Bei interessanten
Gegenständen wird dann noch einmal ein vergrößertes Bilder geladen. In dem
Spiel werden sowohl Innen- als auch Außenaufnahmen gezeigt. Außerdem dürfen
wir uns zu verschiedenen Orten auf der Erde begeben. So agieren wir am
Anfang bei der Sphinx und später auch in Stonehenge, den Osterinseln, dem
Bermudadreieck, Atlantis und so weiter. Bevor wir die neuen Länder erreichen
wird durch einen kleinen Film gezeigt wie wir dort ankommen. Jeder Ort hat
dabei sein eigenes Fortbewegungsmittel - Motorboot, Hubschrauber und
diversen Fahrzeuge. Der Spieler muss nun jeden Ort penibel untersuchen. Vor
allem finden wir viele Texte in Form von Büchern, Zetteln oder Briefen.
Außerdem gibt es auch noch viele andere Gegenstände die uns weiterhelfen.
Nicht alle sind ungefährlich. Auf den Osterinseln liegt z.B. in einem Zelt
ein Sprengsatz. Stecken wir diesen in die Tasche und betätigen den Zünder
ist das Spiel beendet. Selbst wenn wir diesen weit weg an den Monumenten
legen ereilt uns der Tod. Eine riesige Lavawelle beendet unser Spiel. Also
immer schön Speichern, denn Ihr wisst nie, wann es mal kritisch wird. Neben
diesen Einlagen ist das Spiel allerdings sehr ruhig und so stehen vor allem
die Puzzle und Rätsel im Mittelpunkt.
Technik:
Optisch wirkt das Spiel mit den vorberechneten Grafiken sehr realistisch.
Verstärkt wird dieses durch die netten kleinen Filme die immer wieder
eingespielt werden und direkt in die Spielegrafik übergehen. Auch das An-
und Abfahren wurde sehr realistisch gelöst. Schade nur, dass die Auflösung
sehr gering ist. Hinzu kommt eine starke Komprimierung und daher wirkt alles
ein wenig unscharf. Trotz dieses Mankos kann man alle wichtigen Objekte gut
erkennen. Nachteilig ist dann noch das alle Orte menschenleer sind. Bis auf
unseren Begleiter werden wir kaum einen anderen Menschen zu sehen bekommen.
Dadurch kommt keine wirklich gute Stimmung auf. Ebenso zweigeteilt ist der
Sound. Die Gespräche laufen sehr angenehm ab, da der Sprecher hoch
motivierend redet. Allerdings werden wir bis auf ein paar Umgebungs- und
Aktionsgeräusche kaum andere Töne zu hören bekommen. Hier hätte der
Hersteller wirklich mehr machen müssen. Die Steuerung ist dagegen sehr
einfach und schnell erlernt. Dank dieser präzisen Lenkung wird kaum ein
Spieler Probleme bekommen. Da wir aber nicht viel machen können, konnte der
Hersteller auch kaum was falsch machen. Das Spiel wird übrigens mit 4 CD´s
geliefert. Ihr habt die Möglichkeit entweder nur die Grundinstallation
durchzuführen oder alle 4 CD´s komplett auf den Rechner zu packen. Das hat
dann den Vorteil, dass nicht ewig die CD gewechselt werden muss. Wer jetzt
glaubt, dass es sowieso nur ein paar mal vorkommt hat sich geschnitten. Bei
fast jedem Ortswechsel wird nach einer anderen CD verlangt. Die
Vollinstallation verlangt dann aber leider einige GByte von Eurem Rechner.
Habt Ihr die übrig läuft das Spiel um einiges flüssiger. Vergleich man The
Omega Stone technisch mit genreüblichen Titeln schneidet es trotz leichten
Macken recht gut ab.
Fazit:
So eine Spielart muss einem schon liegen, damit man The Omega Stone wirklich
mit Freude spielen kann. Das liegt vor allem daran das der Spieler
eigentlich immer das gleiche macht. Ein Bild weiterklicken um dann alles zu
untersuchen was nach einem wichtigen Objekt aussieht. Gefunden Hinweise in
Form von Texten lesen und wichtige Informationen nutzen. So stehen dann auch
die Puzzle und Rätsel allein im Mittelpunkt des Spiels. Action werdet Ihr
hier genauso wenig erleben wie weitere Spielfiguren. So kommt das Spiel
recht öde rüber. Wir bewegen uns halt nur in menschenleeren Umgebungen. Eine
richtige Stimmung will so einfach nicht aufkommen. Zumindest muss man The
Omega Stone zugestehen, dass es recht gut präsentiert wird. Schade nur, dass
der Hersteller eine so geringe Auflösung gewählt hat. Wer aber solche Spiele
mag wird mit The Omega Stone gut 50 Stunden Knobelspaß bekommen. Das Spiel
braucht sich zumindest nicht vor Klassikern wie Atlantis oder Myst zu
verstecken. Wer also diese Spiele mag darf hier sofort zuschlagen.
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