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Einleitung:
Das Spiele zu aktuellen
Filmen erscheinen ist heutzutage schon normal geworden und so verwundert es
auch nicht, dass zum Kinofilm The Italian Job - Jagd auf Millionen das
passende Spiel auf den Markt kommt. In dem Film spielen übrigens Stars wie
Jason Statham, Edward Norton oder Donald Sutherland mit. Bei dem Spiel
handelt sich um das Game The Italian Job, dass auf Playstation 2, Gamecube
und Xbox in Deutschland erscheint. Wir hatten jetzt die Gelegenheit die
Playstation 2-Version zu testen. Ob sich The Italian Job für Spieler lohnt
erfahrt Ihr in unserem Review.
Zum Spiel:
The Italian Job orientiert sich am Film und wir sitzen hinter dem Steuer
eines Wagens. Als Fahrer müssen wir nun gewisse Aufträge erfüllen. Natürlich
hat das Spiel eine Story: In Venedig wird ein spektakulärer Goldraub verübt.
Der Meisterdieb Charlie Croker wurde hierbei betrogen. Wir beginnen in Los
Angeles, wo die Story weitergeht. Die anstehenden Missionen sind dabei alle
aus dem Film entnommen. Das Spielprinzip im Storymodus ist recht einfach.
Wir müssen meistens nur von Punkt A nach Punkt B fahren. Dabei werden wir in
manchen Missionen von Gangstern aber auch von Polizisten gestört die uns
aufhalten wollen. In anderen Missionen muss der Spieler vor seinen
Mitstreitern an bestimmten Orten eintreffen. Wir haben bei der Erfüllung
nicht nur mit dem Gegenverkehr zu kämpfen, denn oft genug ist auch ein sehr
knappes Zeitlimit vorhanden das nicht überschritten werden darf. Natürlich
machen wir das nicht ohne Grund, denn vor einer Mission wird die Handlung in
einem Auftrag verpackt. So dürfen wir mal Leute abholen oder wir sollen zu
einem bestimmten Ort fahren um etwas mitzunehmen.
Die Aufträge werden in dem Spiel immer schwerer, so dass es nach einer
gewissen Zeit richtig problematisch wird. Trotz des recht hohen
Schwierigkeitsgrades ist der Story-Modus aber schnell beendet, denn der
Modus besteht aus gerade mal 15 Missionen - die alle recht kurz sind. Jede
einzelne Mission ist hierbei in unterschiedliche Abschnitte unterteilt die
nacheinander abgearbeitet werden. Scheitert man in einen Abschnitt so
beginnt der Spieler am Anfang einer Mission. Das kann recht frustrierend
sein, wenn man immer wieder die gleichen Abschnitte spielen muss. Zum Glück
hat der Hersteller noch weitere Spielmodis spendiert. Die 15 Levels wurden
übrigens aus dem Film sehr genau nachgebildet und neben dem Storymodus
stehen uns diese Strecken auch in den anderen Spielmodis zur Verfügung. Nach
jeder Mission wird dann noch das Fahrverhalten in einer ausführlichen
Statistik ausgewertet.
Neben dem Storymodus kann sich der Spieler auch noch weiteren Spielarten
zuwenden. Da wäre zum einen das Circuit Racing (Rundrennen), in dem Ihr
alleine oder mit einem Freund an den Filmschauplätzen um die Wette fahrt.
Wie in allen Modis werden auch hier die nächsten Ziele als Punkt auf dem
Radar angezeigt. Anhand der Richtung muss der Spieler nun den nächsten
Wegpunkt finden. Daneben kann man sich auch dem Stunt Driving Modus (Stunt-Fahren)
widmen. Hier soll der Spieler verschiedene Hinderniskurse mit einem
Mini-Cooper meistern. Insgesamt bietet das Spiel vier Schauplätze, 6
Rennstrecken in Form von Stadtkursen, 7 Stunt-Kurse bestehend aus
alltäglichen Hindernissen wie geparkten Autos, Betonrohren, Pfeilern, Rampen
usw. und nettem Bonusmaterial wie Entwickler / Movie Gallery, Credits,
Konzept-Arbeiten. Außerdem kann der Spieler im späteren Spielverlauf auch
andere Fahrzeuge steuern. Grundsätzlich fahren wir in einem Mini Cooper aber
später darf der Spieler auch mit LKW´s oder Geländewagen über die Straßen
rasen.
Technik:
Das Spiel ist recht arcadelastig und daher steht die Action auch im
Vordergrund. Wilde Crashs wird der Spieler genauso sehen wie
halsbrecherische Fahrmanöver - die notwenig sind um die gestellten Aufgaben
zu lösen. Dabei wurde auf Realismus wenig geachtet, denn die Fahrzeuge
nehmen keinen direkten Schaden. Irgendwann fängt der eigene Wagen aber an zu
rauchen, bevor er nach vielen Unfällen stehen bleibt. Ein wenig mehr
Detailreichtum hätte hier wirklich nicht geschadet. Ansonsten sehen die
Fahrzeuge aber ganz passabel aus. Mehr Details gibt es bei den Strecken.
Diese wurden sehr gut gestaltet und so fehlen Parkuhren genauso wenig wie
Müllcontainer. Dann wird der Spieler noch nette Zwischensequenzen zu sehen
bekommen die alle in deutscher Sprache vorgetragen werden. Auch über den
Streckenumfang kann man nicht meckern, denn dieser ist wirklich üppig
ausgefallen. Minutenlang kann der Akteur durch immer neue Umgebungen fahren
- die von Autobahnen über Landstraßen bis hin zur Innenstadt reichen.
Daneben gibt es noch viele Abkürzungen die für nette Abwechslung sorgen.
Auch gute Effekte wird der Spieler zu sehen bekommen. Die Sonne blendet
genauso realistisch wie die Regentropfen, die sich auf unsere
Windschutzscheibe setzen. Negativer kommt der Sound rüber. Denn er ist bis
auf die Motorgeräusche kaum zu hören. Die Motoren klingen dann auch noch zu
mickrig, so dass man sich hier ein wenig mehr gewünscht hätte. Die Steuerung
ist so einfach das man sich sofort damit zu Recht findet. Gas geben, bremsen
und die nützliche Handbremse sind schon die wichtigsten Elemente um das
Fahrzeug durch die Straßen zu jagen. Die KI der Gegner ist eigentlich recht
gut gelungen, denn sie nutzen die Abkürzungen genauso wie wir und wenn uns
gegnerische Fahrzeuge mal einfangen sollen geschieht das recht schnell.
Daher sollten wir die Fähigkeit des Mini voll ausnutzen. Das ist aber kein
Problem denn der Wagen kommt fast überall hin. Mal fahren wir über
Vorsprünge, dann in Abwasserkanälen und die Dächer dürfen ebenfalls nicht
fehlen.
Fazit:
Das Spiel The Italian Job bietet positive aber auch negative Punkte. So ist
die Nähe zur Filmvorlage wirklich gelungen. Vor allem wegen der Story die
erzählt wird. Leider ist diese aber auch sehr linear, so das nach einmaligen
spielen kein Anreiz geboten wird diesen noch einmal durchzuspielen.
Zumindest kann die Umgebung überzeugen die sehr realistisch aussieht. Auch
das Fahrverhalten der Fahrzeuge kann begeistern, denn sie verhalten sich
sehr spielerfreundlich. Zu jeder Zeit hat man das Auto im Griff und da die
Steuerung schnell erlernt ist kann der Spielspaß vom ersten Rennen an
losgehen. Da der Schwierigkeitsgrad mit den Missionen immer weiter ansteigt
ist der Story-Modus für eine gewisse Zeit interessant. Wäre er einfacher
würden die recht kurzen Abschnitte zu schnell durch gespielt sein. Leider
ist dieser Bereich aber insgesamt zu klein ausgefallen um dauerhaft zu
binden. Wenigstens wurden weitere Spielmodis spendiert, so dass man sich
hier ein wenig länger mit beschäftigen kann. Daher macht The Italian Job vor
allem in den ersten Spielstunden viel Freude. Mit der Zeit verfliegt aber
diese, da eigentlich immer das gleiche gemacht werden muss. Da die Städte
aber gut gestaltet worden sind macht das herumfahren in diesen richtig Spaß
und zu der netten Umgebung kommen noch diverse Sprungmöglichkeiten hinzu,
die zum experimentieren einladen. Wer actionlastige Rennspiel mag und nichts
gegen eine kurze Spielzeit hat kann bei The Italian Job zugreifen. Einige
Stunden Spielspaß wird hier jeder finden.
Features:
- 4 Schauplätze - übernommen aus dem Film
- 6 Rennstrecken in Form von Stadtkursen
- Storymodus, bestehend aus verschiedenen Fahr- missionen basierend auf der
Story des Films
- Eine Reihe von Fahrzeugen inklusive neuer und alter Mini Cooper
- 4 verschiedene Spielmodi: Missions-Modus, Rennmodus, Stunt-Modus und
Multiplayer
- Das Erreichen der Missionsziele wird (je nach benötigter Zeit,
verursachtem Schaden, erreichten Stunts...) bewertet
- Schadensmodell mit Einfluss auf das Fahrverhalten der Fahrzeuge
- Beeindruckende Umgebungseffekte und unglaubliche Fahrphysik
- Schnelles und aufregendes Arcade-Gameplay
- Echte Analogsteuerung und Unterstützung der Vibrationsfunktion
- Cinematische Perspektiven, Schnitte und Intros
- 7 Stunt-Kurse bestehend aus alltäglichen Hindernissen wie: geparkten
Autos, Betonrohren, Pfeilern, Rampen, etc.
- Special Features - Entwickler / Movie Gallery, Credits, Konzept-Arbeiten
etc.
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