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The Fall - Last Days of Gaia Extended Version - Review (PC)

Wertung:
84 %

Einleitung:

Fans von Endzeitspielen mussten lange auf ein gutes Rollenspiel warten. Im November 2004 war es endlich soweit - das Spiel The Fall - Last Days of Gaia erschien in Deutschland. Allerdings kam das Silver Style Game etwas verfrüht auf den Markt. Viele Bugs verdarben damals so manchem Spieler den Spielspaß. Trotzdem konnte das Spiel viele gute Wertungen abstauben. Knapp 6 Monate später veröffentlicht der Hersteller eine neue Verkaufsversion. Diesmal sollen keine Bugs den Spielspaß trüben. Es handelt sich dabei um das Spiel The Fall - Last Days of Gaia Extended Version. Wir konnten das fertige PC-Spiel jetzt testen. Ob sich eine Anschaffung lohnt, erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

Natürlich darf bei so einem Spiel eine passende Story nicht fehlen. The Fall - Last Days of Gaia versetzt Euch in eine düstere Vision unserer Zukunft, in der eine globale Katastrophe jegliche Zivilisation hinweggefegt hat. Brutale Gangs haben das Sagen, und es gilt nur noch das recht des Stärkeren. In dieser Welt leben wir mit unserer Familie. Natürlich führt unsere Spielfigur kein friedliches Leben, denn eines Tages - als wir nicht zu Hause waren - wird unser Dorf von einer Gang angegriffen. Bei unserer Rückkehr finden wir nichts als Schutt und Asche vor ... und den Tod. Fasst alle die uns was bedeutet haben wurden brutal niedergemetzelt. Allerdings wurde nicht unsere ganze Familie ausgelöscht. Unser Vater und unsere Schwester Anie werden vermisst. Selbstverständlich müsst Ihr sie jetzt suchen ... aber wo fängt man am besten an? Erst vor kurzem haben wir von der neuen Regierung gehört, die sich im Südwesten gebildet haben soll. Angeblich gibt es dort sogar jemanden, der sich Präsident nennt. Und angeblich sucht dieser Mann Söldner, um für Ordnung und Stabilität zu sorgen. Das Schicksal scheint sich auf unsere Seite zu schlagen. Als Söldner der neuen Regierung und mit anderen (unserer Söldnergruppe) könnten wir vielleicht die Mörder unserer Familie finden. Eines Morgens stehen wir vor den Toren der neuen Regierung. An diesem Punkt greift Ihr in das Spiel ein. Wie bei Rollenspielen üblich müssen wir diverse Einstellungen vornehmen. Am Anfang beziehen sich
diese erst einmal auf den Namen und das Aussehen. Der Spieler darf sich außerdem zwischen einem männlichen und einem weiblichen Spielcharakter entscheiden. Nach ein paar Minuten sollen weitere Einstellungen - wie die Fähigkeiten unserer Spielfigur - vorgenommen werden. Je nachdem wie wir unsere Einstellungen wählen, können wir z.B. mehr Fleisch aus getöteten Tieren nehmen. Außerdem besteht die Möglichkeit deren Felle weiterzuverarbeiten. Diese dürfen wir bei ansässigen Händlern gegen andere Gegenstände eintauschen. Da es kein Geld gibt, ist der Handel die gängigste Methode um Waren einzukaufen. Natürlich finden wir an den meisten Orten auch noch nützliche Gegenstände. Allerdings kann unsere Spielfigur - durch sein begrenztes Inventar - nicht alles mitnehmen. Der Spieler agiert nun in einer großen Spielwelt, die aus mehreren Orten besteht. In diesen Ortschaften trifft der Held auf unterschiedliche Figuren, mit denen er sich ausgiebig unterhalten kann. Durch die vielen Gespräche erhält der Spieler alle nötigen Informationen und Aufgaben. So ist auch schnell eine Söldnertruppe zusammengestellt und das erste Abenteuer kann beginnen. Immer wieder wird unsere Gruppe in Kämpfe verwickelt, die in Echtzeit ausgetragen werden. Das Spiel wird jedes Mal unterbrochen, wenn ein Gegner erscheint. So habt Ihr genug Zeit um Euch eine Taktik auszudenken oder die Waffen zu wechseln. Wird es im Kampf mal hektisch kann das Spiel zu jeder Zeit unterbrochen werden. Unsere Spielfiguren können bei den Auseinandersetzungen diverse Aktionen ausführen. Zum einen dürfen wir uns hinknien, hinlegen oder im Stehen agieren. Das macht sich auch in der Zielgenauigkeit bemerkbar. Wie gut wir treffen hängt aber auch von der jeweiligen Waffe ab. Sniper sind natürlich genauer wie Maschinengewehre, die allerdings eine höhere Schussfrequenz haben. Somit hat jede Waffe ganz eigenen Vor- aber auch Nachteile. Neben den Schießereien dürft Ihr auch noch Fights mit Fahrzeugen austragen. So agiert Ihr nun sehr realistisch in den vielen unterschiedlichen Umgebungen, redet mit Leuten, kämpft, sammelt und handelt, organisiert eine schlagkräftige Truppe, agiert mit Objekten und löst diverse Aufgaben.

 

Technik

Bei
The Fall - Last Days of Gaia Extended Version handelt es sich um die technisch überarbeitete 1.8 Version des Spiels. Die meisten lästigen Bugs wurden behoben und so kann man endlich ohne Probleme spielen. Die Grafik sieht wirklich gut aus. Allerdings solltet Ihr einen leistungsstarken Rechner haben, damit alles flüssig läuft. Der Hersteller hat bei dem Spiel auf viele Details geachtet und so sind Tageszeitwechsel genauso vorhanden wie nette Licht- und Schatteneffekte. Hinzu kommen gut animierte Figuren, die sich geschmeidig bewegen. Außerdem wirkt die Umgebung sehr lebendig. In den Ortschaften selber findet man unzählige Objekte die Ihr untersuchen könnt. Dabei werden immer wieder nette Sprüche eingespielt die wunderbar unterhalten. Die Sprecher selber sind ganz OK, auch wenn sie manchmal etwas unmotiviert reden. Wirklich störend ist das aber nicht. Dafür kann man bei den Gesprächen aus unterschiedlichen Fragen/Antworten immer wieder andere Gesprächsabläufe bestimmen. Die Kamera selber macht ab und zu ein paar Probleme. Grundsätzlich bestimmt man selber wie stark der Zoom eingestellt ist oder wie wir aktuell auf unsere Figuren blicken. Wenn aber Gebäude oder Berge ins Spiel kommen muss der Spieler oftmals nachjustieren, da sich die Kamera selbstständig macht. Mit der Steuerung selber kommt man schnell klar. Die einzelnen Figuren lassen sich genauso gut lenken wie die gesamte Gruppe. Hinzu kommen viele unterschiedliche Fahrzeuge. Nach ein paar Minuten fährt man auch mit diesen recht sicher.

 

Fazit:

Wie bei den meisten Spielen ist nicht alles Perfekt. Allerdings kann man mit den kleinen Fehlern gut Leben, da das Gameplay stimmt. Hat man sich erst einmal an die Steuerung, den Menüs und das Spielprinzip gewöhnt macht das Spiel richtig Spaß. Dank einer guten Story, vielen Handlungsmöglichkeiten und abwechslungsreichen Quests wird man wunderbar unterhalten. Hinzu kommen viele Dialoge, die in deutscher Sprache eingespielt werden. Witzig ist auch das wir nicht nur zu Fuß unsere Aufgaben erledigen. Viele Fahrzeuge bringen immer wieder eine ganz andere Action ins Spiel. Strategen werden sich bei den wilden Schießereien auslassen können. Da The Fall - Last Days of Gaia Extended Version technisch überarbeitet wurde gibt es auch kaum noch Bugs die den Spielspaß stören. Hinzu kommen zusätzliche Karten, mehr Quests, neue Charaktere sowie überarbeitete Grafiken und Soundaufnahmen. Wer also damals noch nicht zugegriffen hat und Endzeit-Rollenspiele mag, sollte jetzt schleunigst in sein Sparschwein greifen. Uns hat das Spiel gut gefallen und daher können wir es auch zum Kauf empfehlen.

 

Features:

- Innovatives 3D-Endzeit-Rollenspiel mit packender nicht linearer Story
- Komplette post-apokalyptische Welt mit realistisch agierenden Charakteren
- Bis zu 6 miteinander interagierende Partymitglieder mit eigenen charakterlichen Merkmalen
- Dutzende neue Features und Quests

 

 

 

Screenshots:
 
 

Wertungsbox:

The Fall - Last Days of Gaia Extended Version (PC)

 
 The Fall - Last Days of Gaia Extended Version
EUR 29,99
Bei GAME WORLD bestellen

Grafik: 80 %  
Sound: 85 %  
Bedienung: 82 %  
Singleplayer: 84 %  
Multiplayer:   --  %  
Spielspaß: 87 %  
Gesamtwertung:  84 %  

Minimum:

Win 98, ME, 2000, XP
256 MB RAM
P 1,2 GHz (oder gleichwertig)
650 MB freier Festplattenspeicher
32 MB DirectX kompatible Grafikkarte
CD-ROM Laufwerk


Empfohlen:

Win 98, ME, 2000, XP
512 MB RAM
P 1,8 GHz (oder gleichwertig)
650 MB freier Festplattenspeicher
64 MB DirectX kompatible Grafikkarte
CD-ROM Laufwerk

 

 

 

 

 

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