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Einleitung:
Mit Terminator 3 - Krieg der Maschinen
erscheint wieder einmal eine Filmumsetzung. Oft genug kommt es vor das diese
Spiele nicht überzeugen können. Zumindest sind diesmal die
Grundvoraussetzungen bei dem Spiel gut, denn der Film war eines der
Highlights in diesem Jahr. Wir konnten jetzt die fertige PC-Version testen.
Ob sich das Spiel von der breiten Masse absetzen kann könnt ihr in unserem
Review erfahren.
Zum Spiel:
Dank einer kurzen Installation gelangen wir nach dem Starten schnell ins
Hauptmenü. Vorher gibt es leider kein einstimmendes Intro oder eine andere
Anleitung zu sehen. Im Hauptmenü angekommen erblicken wir die Punkte
Profiles, Single Player, Multiplayer, Optionen und Credits. Unter Optionen
dürfen alle Spielrelevanten Einstellungen vorgenommen werden. Bevor wir
loslegen erstellen wir unter Profiles ein neues Profil. Nun dürfen wir uns
für Einzel- oder Multiplayer-Modus entscheiden. Egal was wir nun wählen,
beides ist sehr ähnlich. Zur Wahl stehen jeweils verschiedene Karten in
denen wir spielen dürfen. Anschließend entscheiden wir uns für eine Seite.
Zur Verfügung stehen hier die Parteien Menschen oder Terminatoren. Nachdem
wir dann eine Einheit ausgesucht haben startet das Spiel.
Nun kommt die erste Enttäuschung. Eine Story ist bei dem Spiel so gut wie
nicht vorhanden. Jede Karte hat nur feste Ziele, die aus mehreren Punkten
auf der Karte bestehen. Diese müssen nun von uns eingenommen und gehalten
werden. Der Unterschied zwischen dem Single- und Multiplayermodus besteht
nur darin, dass die Gegner entweder CPU gesteuert oder menschlich sind.
Somit wird jeder Spieler schnell erkennen, dass außer dem Titel und den
Einheiten das Spiel wenig mit dem Film zu tun hat. Da auch keine richtige
Story vorhanden ist beschränkt sich das Spiel auf diverse Karten in denen
wir kämpfen. Schade denn bei dem Titel wünscht man sich einfach eine gute
Geschichte. Da Spiele wie Battlefield 1942 ähnlich gelagert sind kann man
aber noch kein Urteil abgeben. Jetzt liegt alles am Gameplay und an der
Technik.
Das Spiel bietet viele unterschiedliche Waffen die beim Plasmagewehr
anfangen und bei verschiedenen Maschinengewehren aufhören. Hinzu kommen noch
diverse Granaten und Sprengstoffe. Geht die Munition mal zu neige füllen wir
unsere Waffen bei Munitionsstationen wieder auf. Um die eigenen Gesundheit
aufzufrischen, darf der Spieler vorhandene Gesundheitsstationen nutzen. Im
Spiel trifft man dann auch auf feststehende Waffen. Mit dieser Artillerie
kann der Nutzer nun gegen feindliche Einheiten vorgehen. Daneben dürfen wir
auch diverse Fahrzeuge fahren. Hier reicht die Bandbreite vom schweren LKW
bis hin zu Anschlag-Fahrzeugen. Manche haben dann noch festinstallierte
Waffen. So agieren wir nun in den diversen Maps. Diese zeigen
unterschiedliche Umgebungen. Hier spielen wir mal in einem Stadtzentrum,
einem Einkaufszentrum oder in einer U-Bahn. Alle unterscheiden sich
thematisch, so dass ein wenig Abwechslung geboten wird.
Technik:
Schnell fallen bei dem Spiel die langen Ladezeiten auf. In der Map
angekommen erwartet uns erst einmal eine kleine Diashow die sich nach
wenigen Minuten ein wenig beruhigt. Das liegt jetzt nicht an einem zu
kleinen Rechner, sondern am weiteren nachladen. Schnell erkennt man, dass
die gebotene Grafik nicht mehr zeitgemäß ist. Das fängt bei den Animationen
an die so gut wie nicht vorhanden sind. Alle Figuren bewegen sich sehr steif
und unrealistisch. Das wird auch nicht besser, wenn man sieht wie die
Figuren fallen. Zwar bekommen wir dann einige Explosionen bzw. Licht und
Schatteneffekte zu sehen aber da die anderen verwendeten Texturen nicht
gerade perfekt sind sieht das gesamte Spiel eher trist aus. Beim Sound
werden wir vor allem eins hören - laute Waffengeräusche. Diese klingen
zumindest ganz nett. Hinzu kommen dann noch diverse Funksprüche die uns
begleiten. Neben verschiedenen Umgebungsgeräuschen werden wir dann noch eine
Musik hören die genauso wenig überzeugen kann wie die Optik.
Zufrieden kann
der Spieler dann mit der Steuerung sein. Diese ist so wie man es von anderen Ego-Shootern kennt. Wer will kann die vorhandene Einstellung auch anpassen.
Negativ fällt dann noch auf, dass kein gutes Gleichgewicht zwischen den
unterschiedlichen Parteien vorhanden ist. So sind die Terminatoren klar im
Vorteil, da sie eine viel größere Feuerkraft haben. Spielt man diese so kann
der Spieler fast immer davon ausgehen das er gewinnt. Da die KI im
Singleplayermodus nicht schlecht ist wird es unheimlich schwer als Mensch zu
gewinnen. Spielt man dann im Multiplayermodus so verlieren - bei gleich
starken Spielern - immer die Menschen. Das liegt auch daran das sie neben
einer größeren Feuerkraft über fliegende Einheiten verfügen. Nett ist dann
eigentlich nur das wir diverse Fahrzeuge nutzen können. Das lockert das
Spiel ein wenig auf.
Fazit:
Wie schon oft kann ein Lizenzspiel nicht gut abschneiden. Das hat mehrere
Gründe. Zum einen liegt es an der Technik. Optisch wirkt das Spiel sehr
veraltet. Trotz realistischer Umgebungen sieht alles sehr öde aus was auch
an den Texturen liegt. Hinzu kommen die katastrophalen Animationen die
absolut nichts mit geschmeidigen Bewegungen zu tun haben. Zumindest ist die
Steuerung und das Leveldesign ganz ordentlich gelungen. Eigentlich ist das
Spiel im Einzel- aber auch im Mehrspielermodus nichts anderes, wie ein
Multiplayergame das mit wenigen Karten auskommt. So etwas wie eine Story
wird der Spieler hier ebenfalls nicht finden. Viel hat das Spiel dann auch
nicht mit dem Terminatorfilm zu tun, denn bis auf die Einheiten bzw. Figuren
und dem Titel gibt es kaum weitere Hinweise auf den Film. Hier wurde mal
wieder ein beliebiges Spiel mit einem bekannten Namen versehen. Ganz nett
ist eigentlich nur das der Spieler vorhandene Fahrzeuge nutzen kann.
Ansonsten bietet Terminator 3 nichts außergewöhnliches. Hinzu kommt dann
auch noch das Ungleichgewicht bei den Parteien. Spielt jemand die
Terminatoren so ist er fast immer auf der Siegerstraße. Betrachtet man alles
zusammen muss man leider feststellen, das dieses Spiel nicht das bietet was
der Titel eigentlich verspricht. Schade.
Features:
- Sie sind tödlich: setzen Sie zahlreiche moderne und futuristische Waffen
ein! Ob Laser, Raketenwerfer, Sturmgewehr oder Ihre Fäuste - Ihnen ist jedes
Mittel recht.
- Es erwarten Sie knallharte Feuergefechte in dramatischer Ich-Perspektive
- Gut oder böse? Schlagen Sie sich auf die Seite der Menschen, um sich den
Angriffswellen der Terminatoren entgegenzustellen. Oder schlüpfen Sie in das
metallische Endoskelett eines Terminators, um die Erdbevölkerung
auszuradieren.
- Mehr Spieler = mehr Spielspaß: Spielen Sie online mit bis zu 32 Spielern!
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