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TMNT: Teenage Mutant Ninja Turtles - Review (PS2)

Wertung:
79 %

Einleitung:

Viele werden bestimmt noch die Ninja Turtles kennen. In den Neunzigern wurden die vier Schildkröten Leonardo, Raphael, Michelangelo und Donatello durch Comics, Filme und diverse Spiele zu wahren Kultfiguren. Imagi Animation Studios bringt jetzt den Animationsfilm Teenage Mutant Ninja Turtles in die deutschen Kinos. Passend dazu veröffentlicht Ubisoft das gleichnamige Spiel. Dieses erscheint übrigens für Xbox 360, Playstation 2, PSP, Wii, Gamecube, GBA, Nintendo DS und PC. Wir konnten uns jetzt die fertige PS2-Version ausgiebig ansehen. Ob sich das Spiel nicht nur für Filmfans lohnt, erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

Teenage Mutant Ninja Turtles kommt natürlich nicht ohne eine passende Story aus. Die vier Turtles haben sich in alle Himmelsrichtungen verstreut … und gehen fortan getrennte Wege. Splinter, der Ersatzvater der Turtles und Ninjutsu-Meister in Rattengestalt, hat Leonardo nach Südamerika geschickt, auf dass er dort seine Ausbildung abschließe und sich auf die Suche nach einem Medaillon begebe, das wegen seiner mystischen Fähigkeiten berühmt ist. In New York, ist Raphael unbemerkt in die Rolle des Nightwatchers geschlüpft. Durch seine nächtlichen Streifzüge und das Ungemach, das er seinen Freunden zufügt, gerät der dunkle Wächter schnell ins Blickfeld des Gesetzes und ist längst nicht bei allen Bürgern gut gelitten. Donatello und Michelangelo gehen derweil ihren eigenen Geschäften nach. Cowabunga Carl-Kinderpartys. Für ein mageres Trinkgeld schlüpft Michelangelo, der alte Spaßvogel, in ein Turtle-Kostüm und tut alles, um hyperaktive Kinder bei Laune zu halten, während sein Bruder, Donatello, die Familienfinanzen im Gleichgewicht zu halten versucht. Als die Turtles wieder einmal vereint waren, kam es zu Spannungen zwischen Leo und Raphie. Derweil musste die Familie alles daransetzen, die jüngste Monstererscheinung sowie die Rolle eines mysteriösen Milliardärs, der mit dem Foot-Clan in Verbindung zu stehen schien, aufzuklären. Die Teenage Mutant Ninja Turtles - Leonardo, Raphael, Michelangelo und Donatello - müssen in diesem Ninja-Adventure allen Widrigkeiten trotzen und das Böse bekämpfen, um den Zusammenhalt der Familie zu sichern. Bevor wir allerdings in die Haut der Schildkröten schlüpfen, wollen wir erst einmal ganz von vorne anfangen. Nachdem das Spiel gestartet wurde, muss der Spieler erst einmal ein Profil und einen Speicherstand anlegen. Anschließend erblicken wir das Startmenü mit den Punkten Spielen, Extras, Statistik und Optionen. Wie gewohnt kann man unter zu letzt genannten Menüpunkt alle spielrelevanten Einstellungen vornehmen. Unter Statistik findet der Spieler dann noch seine aktuellen Erfolge - mit vielen interessanten Infos. Nett ist auch der Bereich Extras. Hier kann man sich in aller Ruhe Grafiken, Videos, Herausforderungen und Gimmicks ansehen. Dazu benötigen wir allerdings Münzen. Diese bekommt der Akteur im eigentlichen Spiel. Um dahin zu kommen, muss man den Punkt Spielen aktivieren. Jetzt könnt Ihr entweder ein neues Game oder einen gesicherten Spielstand starten.

Nachdem ein komplett neues Spiel begonnen wurde, wird ein einführender Film im Comiclook gezeigt. Dieser leitet die Story passend ein. Im Anschluss starten wir mit dem Level Geheimnisvoller Dschungel, das als Tutorial dient. In kleinen Schritten wird uns die Steuerung und das Gameplay erklärt und so kann man recht schnell in das Abenteuer starten. In Teenage Mutant Ninja Turtles sollt Ihr nun mit den vier Helden oder als Nightwatcher diverse Aufgaben meistern. Vor allem viele Kämpfe werdet Ihr austragen. Dazu nützt man die individuellen Kampftechniken der Turtles. Jeder Charakter hat spezielle Moves drauf und alle Charktere nutzt andere mächtige Waffen wie Nunchucks, Bo-Stab, Sai oder Duell-Katana. Damit haben Gegner wie Streuner, Purple Dragons, Black Gators, Der Foot-Clan oder die besonders harten Schurken keine Chance. Im Kampf füllen wir durch unsere Aktionen eine Stern-Anzeige auf. Ist diese voll, so darf man einen Mega-Angriff starten, der gleich mehrere Feinde unschädlich macht. Hinzu kommen später noch Tag-Team Moves. Die speziellen Fähigkeiten dienen außerdem dazu, hoch gelegene Orte zu erreichen. Diese finden wir
überall in den Levels. Dementsprechend besteht unsere zweite Aufgabe darin, Jump & Run-Einlagen zu meistern. Die Levels sind so aufgebaut, dass die Spielfigur immer wieder diverse Hindernisse überwinden muss. Dazu nutzen wir unsere akrobatischen Fähigkeiten. Diese sind recht vielfältig. Neben Sprüngen und Doppelsprüngen kann unsere Figur noch an Mauern laufen, Vogelsprünge zwischen zwei Wänden ausführen, an Stäben hangeln oder Vorsprünge nutzen. Das war natürlich noch nicht alles. Eine Rettungsrolle kann man genauso ausführen, wie die charakterspezifischen Aktionen Schattengänger, Bo-Bogen, Nunchuck-Helikopter oder Raphies Power-Klettereinlagen. Handlungen mit mehreren Turtles gibt es dann auch noch. Vom Bruderwurf bis hin zum Mega-Familienangriff ist alles vorhanden. Außerdem gönnt uns der Hersteller noch kleine Minigames. So agieren wir nun mit den unterschiedlichen Figuren durch die recht linearen Levels, überwinden mit unseren Fähigkeiten diverse Hindernisse und kämpfen gegen eine Vielzahl von Gegnern.

 

Technik:

Die technische Seite ist recht solide. Zum einen werden wir nett gemachte Levels erblicken, die immer wieder neue Herausforderungen aufweisen. Allerdings zeigen die Spielabschnitte nur wenige Details. Hinzu kommt, dass die Levels sehr linear ablaufen. Dank einer Lichtfunktion und auftauchenden Münzen wird der Spieler immer wissen, wohin er als nächstes soll. Ein paar kleinere Effekte gibt es dann ebenfalls noch. Wirklich bombastisch sehen die Figuren leider auch nicht aus. Unsere Gegner aber auch die spielbaren Helden sind recht klobig. Hinzu kommt, dass wir immer wieder gegen die gleichen Feinde kämpfen. Das wird mit der Zeit ein wenig langweilig. Die Präsentation ist ebenfalls nur mittelmäßig. Zwar werden immer wieder kleine Filme inkl. deutscher Sprachausgabe eingespielt, diese bestehen
allerdings hauptsächlich aus einfachen Comicbildern. Zumindest ist der Sound in Ordnung. Neben diversen Ingamegeräuschen, werden wir auch einer netten Musik lauschen. Hinzu kommen gute deutsche Synchronsprecher, die den Charakteren Leben einhauchen. Die Steuerung ist sehr einfach. Dank eines einführenden Tutorials werden wir mit der Lenkung sofort klar kommen. Die Aktionen werden dann noch sehr direkt von den Spielfiguren ausgeführt und so sind selbst komplexe Jump & Run-Aufgaben kein Problem. Die vielen Kämpfe laufen leider sehr unspektakulär ab, denn die KI der Gegner ist mehr als bescheiden. Wirklich intelligente Handlungen sieht man kaum und so sind die Widersacher ein gefundenes Fressen für unsere bärenstarken Turtles. Etwas nervig ist dann noch die Kamera. Hier wird uns nur eine feste Einstellung angeboten, die nicht immer alles optimal zeigt. Hinzu kommt eine gewisse Trägheit. Rasen wir durch ein Level, so kommt die Ansicht kaum nach.

 

Fazit:

Teenage Mutant Ninja Turtles ist ein nettes Spiel, das allerdings nur eingefleischte Turtles-Fans anspricht. Das liegt vor allem am grundlegenden Gameplay. Immer wieder sollen wir die gleichen Aufgaben bewältigen, die allesamt nicht sonderlich schwer sind. Das bezieht sich jetzt auf die Hüpfeinlagen, genauso wie auf die recht monotonen Kämpfe. Meistens reicht es schon aus, auf einen Knopf zu drücken - um ankommende Gegner ins Jenseits zu schicken. Allerdings kann man sich trotz diverser Kritikpunkte mit dem Spiele eine ganze Zeit lang beschäftigen. Das liegt hauptsächlich an der Story und dem actionlastigen Gameplay. Hierbei überzeugen hauptsächlich die Kletteraktionen. Nett ist dann auch noch, dass viele Extras freigespielt werden können. Hierdurch wird man gut motiviert alles abzusuchen. Wer also nicht allzu viel von dem Titel erwartet und gerne Jump & Run-Spiele mag, der darf ruhig zugreifen. Sind Eure Erwartungen nicht zu hoch, so werdet Ihr zumindest für ein paar Stunden gut unterhalten.

 

Features:

- Intensive Ninjakämpfe: Nutze die Stärken des Ninjitsu und werde Meister des Kampfes. Leonardo, Raphael, Donatello und Michelangelo sind spielbar und jeder hat seine speziellen Bewegungen, Waffen und Kampffähigkeiten, wie z.B. Michelangelos schneller Nunchuck-Schlag und Raphaels kraftvollen Sai-Wurf.
- Einzigartige akrobatische Navigation: Die Turtles springen von Dach zu Dach, erklimmen riesige Hochhäuser, machen Tauchgänge im Abwasserkanal und sind in allen Ecken der Stadt unterwegs, um ihre Gegner zu stellen.
- Mächtige Tag-Team Moves: Die Turtles können sich zusammen tun, um Orte zu erreichen, die allein unerreichbar sind oder ihre Feinde gemeinsam bekämpfen.
- Diverse Gegner und Bosse: Charaktere aus dem Film und der original Comicbuchserie - inklusive der Purple Dragon Street Gang und dem berüchtigten Foot Clan - und einer ganz neuen Gruppe von Feinden, die aus der Dunkelheit herauskommt, um die Turtles zu stellen.

 

 

 

Screenshots:
 
 
 
 
 
 

Wertungsbox:

TMNT: Teenage Mutant Ninja Turtles (PS2)

 
 TMNT: Teenage Mutant Ninja Turtles
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Grafik: 76 %  
Sound: 81 %  
Bedienung: 84 %  
Singleplayer: 74 %  
Multiplayer:   --  %  
Spielspaß: 78 %  
Gesamtwertung:  79 %  



 

 

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