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Einleitung:
Viele werden bestimmt noch
die Ninja Turtles kennen. In den Neunzigern wurden die vier Schildkröten
Leonardo, Raphael, Michelangelo und Donatello durch Comics, Filme und
diverse Spiele zu wahren Kultfiguren. Imagi Animation Studios bringt jetzt
den Animationsfilm Teenage Mutant Ninja Turtles in die deutschen Kinos.
Passend dazu veröffentlicht Ubisoft das gleichnamige Spiel. Dieses erscheint
übrigens für Xbox 360, Playstation 2, PSP, Wii, Gamecube, GBA, Nintendo DS
und PC. Wir konnten uns jetzt die fertige PS2-Version ausgiebig ansehen. Ob
sich das Spiel nicht nur für Filmfans lohnt, erfahrt Ihr in unserem Review.
Zum Spiel:
Teenage Mutant Ninja Turtles kommt natürlich nicht ohne eine passende Story
aus. Die vier Turtles haben sich in alle Himmelsrichtungen verstreut … und
gehen fortan getrennte Wege. Splinter, der Ersatzvater der Turtles und
Ninjutsu-Meister in Rattengestalt, hat Leonardo nach Südamerika geschickt,
auf dass er dort seine Ausbildung abschließe und sich auf die Suche nach
einem Medaillon begebe, das wegen seiner mystischen Fähigkeiten berühmt ist.
In New York, ist Raphael unbemerkt in die Rolle des Nightwatchers
geschlüpft. Durch seine nächtlichen Streifzüge und das Ungemach, das er
seinen Freunden zufügt, gerät der dunkle Wächter schnell ins Blickfeld des
Gesetzes und ist längst nicht bei allen Bürgern gut gelitten. Donatello und
Michelangelo gehen derweil ihren eigenen Geschäften nach. Cowabunga
Carl-Kinderpartys. Für ein mageres Trinkgeld schlüpft Michelangelo, der alte
Spaßvogel, in ein Turtle-Kostüm und tut alles, um hyperaktive Kinder bei
Laune zu halten, während sein Bruder, Donatello, die Familienfinanzen im
Gleichgewicht zu halten versucht. Als die Turtles wieder einmal vereint
waren, kam es zu Spannungen zwischen Leo und Raphie. Derweil musste die
Familie alles daransetzen, die jüngste Monstererscheinung sowie die Rolle
eines mysteriösen Milliardärs, der mit dem Foot-Clan in Verbindung zu stehen
schien, aufzuklären. Die Teenage Mutant Ninja Turtles - Leonardo, Raphael,
Michelangelo und Donatello - müssen in diesem Ninja-Adventure allen
Widrigkeiten trotzen und das Böse bekämpfen, um den Zusammenhalt der Familie
zu sichern. Bevor wir allerdings in die Haut der Schildkröten schlüpfen,
wollen wir erst einmal ganz von vorne anfangen. Nachdem das Spiel gestartet
wurde, muss der Spieler erst einmal ein Profil und einen Speicherstand
anlegen. Anschließend erblicken wir das Startmenü mit den Punkten Spielen,
Extras, Statistik und Optionen. Wie gewohnt kann man unter zu letzt
genannten Menüpunkt alle spielrelevanten Einstellungen vornehmen. Unter
Statistik findet der Spieler dann noch seine aktuellen Erfolge - mit vielen
interessanten Infos. Nett ist auch der Bereich Extras. Hier kann man sich in
aller Ruhe Grafiken, Videos, Herausforderungen und Gimmicks ansehen. Dazu
benötigen wir allerdings Münzen. Diese bekommt der Akteur im eigentlichen
Spiel. Um dahin zu kommen, muss man den Punkt Spielen aktivieren. Jetzt
könnt Ihr entweder ein neues Game oder einen gesicherten Spielstand starten.
Nachdem ein komplett neues Spiel begonnen wurde, wird ein einführender Film
im Comiclook gezeigt. Dieser leitet die Story passend ein. Im Anschluss
starten wir mit dem Level Geheimnisvoller Dschungel, das als Tutorial dient.
In kleinen Schritten wird uns die Steuerung und das Gameplay erklärt und so
kann man recht schnell in das Abenteuer starten. In Teenage Mutant Ninja
Turtles sollt Ihr nun mit den vier Helden oder als Nightwatcher diverse
Aufgaben meistern. Vor allem viele Kämpfe werdet Ihr austragen. Dazu nützt
man die individuellen Kampftechniken der Turtles. Jeder Charakter hat
spezielle Moves drauf und alle Charktere nutzt andere mächtige Waffen wie
Nunchucks, Bo-Stab, Sai oder Duell-Katana. Damit haben Gegner wie Streuner,
Purple Dragons, Black Gators, Der Foot-Clan oder die besonders harten
Schurken keine Chance. Im Kampf füllen wir durch unsere Aktionen eine
Stern-Anzeige auf. Ist diese voll, so darf man einen Mega-Angriff starten,
der gleich mehrere Feinde unschädlich macht. Hinzu kommen später noch
Tag-Team Moves. Die speziellen Fähigkeiten dienen außerdem dazu, hoch
gelegene Orte zu erreichen. Diese finden wir
überall in den Levels.
Dementsprechend besteht unsere zweite Aufgabe darin, Jump & Run-Einlagen zu
meistern. Die Levels sind so aufgebaut, dass die Spielfigur immer wieder
diverse Hindernisse überwinden muss. Dazu nutzen wir unsere akrobatischen
Fähigkeiten. Diese sind recht vielfältig. Neben Sprüngen und Doppelsprüngen
kann unsere Figur noch an Mauern laufen, Vogelsprünge zwischen zwei Wänden
ausführen, an Stäben hangeln oder Vorsprünge nutzen. Das war natürlich noch
nicht alles. Eine Rettungsrolle kann man genauso ausführen, wie die
charakterspezifischen Aktionen Schattengänger, Bo-Bogen, Nunchuck-Helikopter
oder Raphies Power-Klettereinlagen. Handlungen mit mehreren Turtles gibt es
dann auch noch. Vom Bruderwurf bis hin zum Mega-Familienangriff ist alles
vorhanden. Außerdem gönnt uns der Hersteller noch kleine Minigames. So
agieren wir nun mit den unterschiedlichen Figuren durch die recht linearen
Levels, überwinden mit unseren Fähigkeiten diverse Hindernisse
und kämpfen gegen eine Vielzahl von Gegnern.
Technik:
Die technische Seite ist recht solide. Zum einen werden wir nett gemachte
Levels erblicken, die immer wieder neue Herausforderungen aufweisen.
Allerdings zeigen die Spielabschnitte nur wenige Details. Hinzu kommt, dass
die Levels sehr linear ablaufen. Dank einer Lichtfunktion und auftauchenden
Münzen wird der Spieler immer wissen, wohin er als nächstes soll. Ein paar
kleinere Effekte gibt es dann ebenfalls noch. Wirklich bombastisch sehen die
Figuren leider auch nicht aus. Unsere Gegner aber auch die spielbaren Helden
sind recht klobig. Hinzu kommt, dass wir immer wieder gegen die gleichen
Feinde kämpfen. Das wird mit der Zeit ein wenig langweilig. Die Präsentation
ist ebenfalls nur mittelmäßig. Zwar werden immer wieder kleine Filme inkl.
deutscher Sprachausgabe eingespielt, diese bestehen
allerdings hauptsächlich
aus einfachen Comicbildern. Zumindest ist der Sound in Ordnung. Neben
diversen Ingamegeräuschen, werden wir auch einer netten Musik lauschen.
Hinzu kommen gute deutsche Synchronsprecher, die den Charakteren Leben
einhauchen. Die Steuerung ist sehr einfach. Dank eines einführenden
Tutorials werden wir mit der Lenkung sofort klar kommen. Die Aktionen werden
dann noch sehr direkt von den Spielfiguren ausgeführt und so sind selbst
komplexe Jump & Run-Aufgaben kein Problem. Die vielen Kämpfe laufen leider
sehr unspektakulär ab, denn die KI der Gegner ist mehr als bescheiden.
Wirklich intelligente Handlungen sieht man kaum und so sind die Widersacher ein
gefundenes Fressen für unsere bärenstarken Turtles. Etwas nervig ist dann
noch die Kamera. Hier wird uns nur eine feste Einstellung angeboten, die
nicht immer alles optimal zeigt. Hinzu kommt eine gewisse Trägheit. Rasen
wir durch ein Level, so kommt die Ansicht kaum nach.
Fazit:
Teenage Mutant Ninja Turtles ist ein nettes Spiel, das allerdings nur
eingefleischte Turtles-Fans anspricht. Das liegt vor allem am
grundlegenden Gameplay. Immer wieder sollen wir die gleichen Aufgaben
bewältigen, die allesamt nicht sonderlich schwer sind. Das bezieht sich
jetzt auf die Hüpfeinlagen, genauso wie auf die recht monotonen Kämpfe.
Meistens reicht es schon aus, auf einen Knopf zu drücken - um ankommende
Gegner ins Jenseits zu schicken. Allerdings kann man sich trotz diverser
Kritikpunkte mit dem Spiele eine ganze Zeit lang beschäftigen. Das liegt
hauptsächlich an der Story und dem actionlastigen Gameplay. Hierbei
überzeugen hauptsächlich die Kletteraktionen. Nett ist dann auch noch, dass
viele Extras freigespielt werden können. Hierdurch
wird man gut motiviert alles abzusuchen. Wer also nicht allzu viel von dem
Titel erwartet und gerne Jump & Run-Spiele mag, der darf ruhig zugreifen. Sind Eure Erwartungen nicht
zu hoch, so werdet Ihr zumindest für ein paar Stunden gut unterhalten.
Features:
- Intensive Ninjakämpfe: Nutze die Stärken des Ninjitsu und werde Meister
des Kampfes. Leonardo, Raphael, Donatello und Michelangelo sind spielbar und
jeder hat seine speziellen Bewegungen, Waffen und Kampffähigkeiten, wie z.B.
Michelangelos schneller Nunchuck-Schlag und Raphaels kraftvollen Sai-Wurf.
- Einzigartige akrobatische Navigation: Die Turtles springen von Dach zu
Dach, erklimmen riesige Hochhäuser, machen Tauchgänge im Abwasserkanal und
sind in allen Ecken der Stadt unterwegs, um ihre Gegner zu stellen.
- Mächtige Tag-Team Moves: Die Turtles können sich zusammen tun, um Orte zu
erreichen, die allein unerreichbar sind oder ihre Feinde gemeinsam
bekämpfen.
- Diverse Gegner und Bosse: Charaktere aus dem Film und der original
Comicbuchserie - inklusive der Purple Dragon Street Gang und dem
berüchtigten Foot Clan - und einer ganz neuen Gruppe von Feinden, die aus
der Dunkelheit herauskommt, um die Turtles zu stellen.
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