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Technicus: Ten hours left - Review (PC)

Wertung:
81 %

Einleitung:

Das Spiel Technicus: Ten hours left zeigt, das Lernspiele nicht nur langweilige Programme sind. Technicus ist der bislang aufwändigste Titel in der vielfach mit Preisen ausgezeichneten Lernspielreihe von Heureka. Diesmal steht eine Meisterdiebin im Mittelpunkt, die im Auftrag eines mysteriösen Millionärs allerlei Schätze stehlen soll. Wir konnten das fertige Spiel jetzt testen. Ob sich eine Anschaffung lohnt erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

Natürlich darf eine spannende Story nicht fehlen. Diese dreht sich um die clevere Meisterdiebin Tanja, die natürlich von Euch gesteuert wird. Die Dame soll als sportliche Herausforderung das Schloss eines Multimillionärs innerhalb von zehn Stunden ausrauben. Nach dem Start von Ten hours left gelangen wir erst einmal in das Hauptmenü. Von dort aus können wir ein neues Spiel starten, bestehende Spielstände laden, unseren aktuellen Spielstand speichern und diverse Eintellungen vornehmen. Außerdem finden wir hier den Menüpunkt Hilfe. Unter diesem Punkt können wir uns einen Überblick über alle spielrelevanten Elemente (Steuerung, Schadenspunkte, Ringtypen etc.) verschaffen. Außerdem gibt es noch den Menüpunkt Technikblatt - wodurch wir einen schnellen Zugriff auf die Bücher erhalten, die Tanja im aktuellen Spiel findet. Am Anfang bleibt uns natürlich nichts anderes übrig wie ein neues Spiel zu starten. Nach dem Intro befindet sich Tanja auf dem Bahnsteig eines kleinen verschlafenen Bahnhofs. Das Abenteuer kann beginnen. Wir bewegen uns in festen, gut aussehenden Umgebungsbildern. Anhand der Wege kann man die Übergänge gut erkennen und herumliegende Gegenstände werden mit einem Text hervorgehoben, sobald wir uns diesen nähern. So erkennen wir schnell welches ein wichtiges oder unwichtiges Objekt ist. In der Welt von Ten hours left gibt es viele Objekte (z.B. einen Tisch, eine Maschine, einen Eingabemechanismus usw), die sich Tanja genau ansehen muss. Wir sollen herauszufinden, was zu tun ist oder komplexe Interaktionen mit Inventargegenständen ausführen. Wenn wir unsere Spielfigur zu einem solchen Objekt hinbewegen, wechselt das Spiel automatisch in die Interaktionsansicht. Die Interaktion erfolgt hier ausschließlich via Mausklick. Anhand der unterschiedlichen Mauscursor-Formen erkennt der Spieler schnell welche Aktion er ausführen darf. Dort können wir nun Rätsel lösen oder nette Utensilien einsammeln.

Unsere Spielfigur steuern wir ausschließlich mit der Tastatur. Dieses ist nicht gerade einfach, denn oftmals bleiben wir an Kanten oder Objekten hängen. Im Spiel werden wir verschiedene Personen treffen. Mit diesen führt unsere Heldin witzige Gespräche. Außerdem erhalten wir von den Figuren viele spielrelevante Informationen. Dank sehr guter deutscher Synchronsprecher kann man diesen Dialogen wunderbar folgen. Ziel des Spiels ist es, in möglichst kurzer Zeit so viel Beute wie möglich zu machen. Wenn jedoch die Zeit abgelaufen ist, muss Tanja die Insel wieder verlassen. Zur Beute zählen ausschließlich Ringe, die sich in Schatzkisten befinden. Wertvolle Ringe spüren wir auch noch mit einem Metalldetektor auf. Daneben findet man auch noch viele weitere nützliche Gegenstände in den Kisten. Allerdings ist das öffnen dieser Behälter nicht ganz ungefährlich. Es liegt an Euch ob Ihr das Risiko eingehen wollt. Ist eine Falle (z.B. Feuer, Giftwolke, elektrischen Entladungen) eingebaut kostet das öffnen der Kiste Lebenspunkte. Zum Glück dürft Ihr diese mit passenden Ringen wieder auffüllen. Daneben gibt es noch weitere Gefahren wie die Stachelfalle. Lauft Ihr im richtigen Moment los sind diese kein größeres Problem. Ein wenig aufpassen müsst Ihr auch noch bei herumliegenden Minen. Kommt Ihr diesen zu nahe explodieren sie. Allerdings zeigen sie vorher kurz an das sie aktiviert wurden. Auf dem Raubzug wird Tanja viele Rätsel lösen müssen. Hinweise dazu gibt es in Büchern, die kreuz und quer über die Insel verstreut sind. Es lohnt sich auch einige Ritter auf die Rätsel anzusprechen, denn jeder hat ein Angebot an Lösungshilfen zu einer festgelegten Gruppe von Rätseln. So durchstöbern wir die vielen Bereiche und lösen unterschiedliche Aufgaben. Dank einer großen Vielfalt werdet ihr immer vor ein anderes Problem gestellt. Auf spielerische Art erwerben wir dabei Wissen über Werkstoffe, Kraftübertragung, Mechanik und Elektrotechnik. Hinzu kommen viele logische Aufgaben die einiges von Euch abverlangen.

 

Technik:

Grafisch wird einiges gezeigt. Die Hindergründe wurden mit viel Liebe zum Detail gestaltet. Jeder Abschnitt sieht toll und realistisch aus. Hinzu kommen nette Lichteffekte, Wasserspiegelungen und andere optische Effekte. Kleine Animationen lassen alles sehr lebendig wirken und treffen wir mal auf Personen stehen diese nicht nur dumm in der Gegend herum. Unsere eigene Spielfigur sieht nicht nur detailliert aus, sondern sie wurde auch noch gut animiert. Allerdings wirkt sie ein wenig klein. Man kann also insgesamt zufrieden mit der Optik sein. Das gleiche gilt für den Sound. Hier erwartet Euch ebenfalls eine gute Qualität. Technicus: Ten hours left bietet neben einer guten Musik und netten Geräuschen auch erstklassige Synchronsprecher. Der Hersteller konnte für das Spiel namhafte Sprecher wie den Berliner Schauspieler Ernst Meincke (Synchronstimme von Captain Picard aus Star Trek: Die nächste Generation) gewinnen. Hinzu kommt der Sprecher Bert Franzke, der in den deutschen Versionen der Spielfilmhits Galaxy Quest, Gladiator und Moulin Rouge zu hören ist. Mit der Steuerung wird jeder schnell klar kommen. Sie ist relativ einfach ausgefallen - auch wenn sich unsere Spielfigur etwas störrisch lenkt. Hinzu kommt eine etwas empfindliche Kollisionsabfrage, wodurch wir oftmals an Ecken hängen bleiben. Mit ein wenig Übung kommt aber jeder schnell damit zurecht. Der Schwierigkeitsgrad ist recht anspruchsvoll. Das liegt natürlich an den gestellten Aufgaben die einiges von Euch abverlangen. Allerdings kommt man mit etwas Logik schnell auf die Lösung. Fasst man alles zusammen so kann man mit der gebotenen Technik sehr zufrieden sein.

 

Fazit:

Technicus: Ten hours left kann eigentlich voll überzeugen. Die ganzen Rätsel und Aufgaben wurden in eine nette Geschichte gepackt und dank eines guten Gameplays wird jeder die anstehenden Herausforderung gerne annehmen. Dabei beschränkt sich das Spiel nicht nur auf logische Rätsel. Hin und wieder werden Euch auch mal Fragen gestellt die Ihr erst einmal beantworten müsst. Dank herumliegender Bücher werdet Ihr ausreichend Hilfe bekommen. Für genügend Abwechslung wurde auch noch gesorgt. Neben den Aufgaben werdet Ihr noch viele Gespräche führen müssen. Diese werden dank toller Dialoge und Synchronsprecher gut rüber gebracht. Für ein wenig Aktion wurde dann auch noch gesorgt. Diverse Fallen machen Euch das Leben schwer. Allerdings werden auch genügend Heilringe angeboten, so dass jeder mit diesen klar kommt. Ansonsten müsst Ihr noch viele Erkundungstouren starten. Immer wieder trefft Ihr auf kleine Herausforderungen die erst einmal gemeistert werden müssen. So entwickelt sich insgesamt ein gutes und vor allem interessantes Spiel. Man sieht an Technicus: Ten Hours Left sehr gut das Lernspiele auch Spaß machen können. Es wurde eine gute Mischung gefunden wodurch eigentlich jeder angesprochen wird. Somit können wir allen Fans von solchen Spielen Technicus: Ten Hours Left ans Herz legen. Selbst Fans von Adventure-Spielen werden hier auf ihre Kosten kommen. Sucht ihr aktuell ein gutes, unterhaltsames Knobelspiel so dürft Ihr ohne bedenken bei diesem Spiel zuschlagen. Selten hat ein Lernspiel so viel Spaß gemacht.

 

Features:

- Aufwändige, liebevoll gerenderte Grafik
- Zwei verschiedene Spielmodi stehen zur Auswahl: Mit und ohne Zeitlimit
- 24 spannende Phänomene aus der Welt der Technik und 23 knifflige Logikknobeleien
- Highscore-Vergleich im Internet mit anderen Meisterdieben
- Über 90 interaktive Szenen
- 13 aufwändig modellierte Charaktere stehen hilfsbereit zur Seite
- Bekannte Synchronsprecher: Ernst Meincke (Captain Picard aus "Star Trek"), Bert Franzke (Gladiator, Moulin Rouge)
- Abwechslungsreicher und atmosphärischer Soundtrack
- Fallen fordern Geschicklichkeit heraus
- Gewaltfrei, unterhaltsam und spannend

 

 

 

Screenshots:

Wertungsbox:

Technicus: Ten hours left (PC)

 
  Technicus: Ten hours left

EUR 39,95
Bei Amazon bestellen

Grafik: 82 %  
Sound: 86 %  
Bedienung: 74 %  
Singleplayer: 80 %  
Multiplayer:   --  %  
Spielspaß: 83 %  
Gesamtwertung:  81 %  

Mindestanforderungen:

- Pentium III 800 MHz
- 256 MByte RAM
- Festplattenspeicher ca. 900 MByte
- CD-ROM-Laufwerk
- Win 98/ME/2000/XP
- Soundkarte

 

 

 

 

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