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Einleitung:
Atari und Rising Star Games
bringen mit Swords of Destiny ein neues Action-Adventure-Spiel auf den
deutschen Markt. Schon beim Kauf dürfen sich Playstation 2-Besitzer freuen,
denn das Spiel kommt mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von gerade
einmal 29,99 Euro in den Handel. Wir konnten uns das epische Spiel jetzt
genauer ansehen. Ob die Umsetzung des aus Japan stammenden Spieletitels
gelungen ist, erfahrt Ihr in unserem Review.
Zum Spiel:
Natürlich kommt so ein Spiel nicht ohne eine Story aus. Die von Lei Yung´s
Meister zuvor besiegte allgegenwärtige Bedrohung kehrt in der Gestalt von
Gyakis, einer Rasse von mächtigen Dämonen und ihrer tyrannischen Kaiserin
zurück, wild entschlossen Tod und Zerstörung über das Land zu bringen. Lei
Yung ist der einzige der sich dieser scheinbar unaufhaltsamen Armee des
Bösen stellt. Wir übernehmen natürlich die Rolle von Lei Yung, einem sehr
begabten Lehrling. Bevor sich unser Held den Gefahren stellt, wollen wir
erst einmal ganz von vorne anfangen. Nachdem das Spiel gestartet wurde,
erscheint das Hauptmenü. Hier finden wir die Menüpunkte New Game, Load Game
und Option. Wie Ihr evtl. schon bemerkt habt, wurde das Spiel nicht
übersetzt. Ihr müsst Euch also mit englischsprachigen Menüs
auseinandersetzen. Zum Glück spediert uns der Hersteller ein deutsches
Handbuch, das alle wichtigen Bereiche des Spiels gut erklärt. Kommen wir
zurück zum Hauptmenü. Wie gewohnt kann man unter Option alle spielrelevanten
Einstellungen vornehmen. Besteht ein Spielstand, so kann man diesen unter
Load Game aktivieren. Am Anfang bleibt uns natürlich nichts anderes übrig,
wie ein neues Spiel zu starten. Nachdem der Akteur auf den Menüpunkt New
Game gedrückt hat, muss er erst einmal den Schwierigkeitsgrad einstellen.
Gewählt werden kann zwischen den beiden Stufen Easy und Normal. Im Anschluss
startet das Spiel recht unspektakulär mit einer Art Tutorial. Im
Einführungsbereich werden wir die Steuerung mit Hilfe von englischen Texten
und kleinen praktischen Übungen gut kennen lernen. Sind wir damit fertig,
folgt ein gut gemachtes Intro. Auch hier wird die Story mit englischer
Sprachausgabe und Texten wiedergegeben. Wer der Sprache nicht mächtig ist,
wird ein kleines Problem bekommen. Allerdings müssen wir auch erwähnen, dass
man der Story mit gewissen Sprachkenntnissen gut folgen kann.
Kommen wir zurück zum Spiel. Die Geschichte beginnt mit Yan Des
Trainings-Dojo auf dem Auraberg. In einem Level angekommen sollen wir nun -
mit unserer Spielfigur - alles weg hauen, was sich auf dem Bildschirm
bewegt. Dazu bewegen wir uns durch sehr lineare Levels, in denen die Gegner
immer wieder aus dem Boden auftauchen. Dabei werden wir es nicht nur mit
einfachen Monstern zu tun bekommen. Hin und wieder sollen wir auch fette
Bosskämpfe gewinnen - was nicht immer einfach ist. Nur mit der richtigen
Taktik werden wir gegen diese übermächtigen Gegner erfolgreich sein. Alle
anderen Gegenspieler sind natürlich ein gefundenes Fressen für unsere
Waffen. Damit wir den Überblick nicht verlieren, kann man - mit einem
einfachen Tastendruck - einen Gegner direkt ins Visier nehmen. Somit
verlieren wir ihn nicht aus dem Auge und können problemlos auf ihn
eindreschen. Neben einfachen Attacken gibt es auch noch Sprintattacken,
Ausweichattacken, Sprungangriffe, Luftattacken und Drachenattacke. Ist ein
Gegner etwas weiter weg, kann man sich durch einen Sprint schnell zu ihm
hinbewegen. Dank unserer Sprungfähigkeiten sind selbst Gegner in der Luft
und in den Levels eingebaute Fallen kein großes Problem. Sind alle Gegner in
einem Bereich besiegt, öffnet sich eine Tür, die uns in den nächsten
Abschnitt bringt. Hin und wieder soll der Spieler dann noch Objekte
aufsammeln und selten vorkommende Gegenstände zerstören, die ebenfalls nette
Extras beinhalten. So erhalten wir dann auch neue Waffen - wie das Schwert
des Erwachens oder die von Göttlichen Bestien besessenen Schwerter. Durch
Einsatz der im Kampf verdienten Erfahrungspunkte, kann der Spieler übrigens
die Fähigkeiten seiner Göttlichen Bestien ausbauen. So agieren wir nun durch
die verschiedenen Levels und besiegen was uns vor die Klinge kommt.
Technik:
Die Grafik ist eigentlich in Ordnung. Viele Effekte sind genauso
vorhanden wie gut modellierte Gegner. Selbst unsere Spielfigur bewegt sich
recht geschmeidig durch die Levels. Diese sehen dagegen nicht ganz so schön
aus. Zum einen bestehen die Levels aus engen Gängen, die in etwas größeren
Plätzen enden. Neben schwachen Texturen werden wir auch immer wieder die
gleichen Gegner zu sehen bekommen. Außerdem wären ein paar Details mehr - in
den Räumen bzw. Gängen - echt nett gewesen. Etwas unverständlich ist auch,
dass wir kaum Objekte zerstören können. So macht selbst das Absuchen nach
nützlichen Items wenig Spaß. Da wir sehr hoch springen können, erblicken wir außerdem viele
schwarze Bereiche - die sich hinter den Mauern befinden. Ein wenig mehr Mühe
hätte sich der Hersteller wirklich geben können. Der Sound kann dagegen
überzeugen. Neben passenden Ingamegeräuschen und einer stimmungsvollen
Musik, dürfen wir auch professionellen Synchronsprechern lauschen. Leider
hat uns der Hersteller keine deutsche Sprachausgabe gegönnt und so sollte
man der englischen Sprache mächtig sein. Nett wäre natürlich ein deutscher
Untertitel gewesen. Dieser ist aber ebenfalls nicht vorhanden. Zumindest
wird in dem deutschsprachigen Handbuch alles gut erklärt und so kann jeder
schnell in das Spielgeschehen einsteigen. Die KI der Gegner ist genretypisch
mager. Sie warten förmlich darauf von uns erledigt zu werden. Nur die
Bosskämpfe laufen ein wenig härte ab. Mit der Steuerung wir jeder sehr
schnell klar kommen. Zum einen liegt das am Einführungslevel. Hier kann man
schon im Vorfeld alle wichtigen Aktionen erlernen. Außerdem wurden die
Funktionen gut auf das Pad gelegt und so kann der Akteur schon nach kurzer
Zeit die wildesten Combos ausführen. Etwas nervig ist allerdings die Kamera.
Diese muss der Akteur permanent selber nachjustieren. Einzig wenn wir einen
Gegner ins Visier nehmen, dreht sich diese automatisch. Wird es mal
hektisch, so kann man hierdurch recht schnell den Überblick verlieren. Fasst
man alles zusammen, so kann die technische Seite leider nicht wirklich
überzeugen. In der heutigen Zeit erwarten man einfach mehr von einem Spiel.
Fazit:
Swords of Destiny ist ein nettes Action-Adventure, dass allerdings schnell
langweilig wird. Grundlegend läuft das Spiel immer gleich ab - alles
niedermetzeln was sich bewegt. Hinzu kommen etwas dürftig gestaltete und vor
allem sehr lineare Levels. Nett ist zumindest, dass ein paar eingebaute Fallen
unser Leben hin und wieder erschweren. Wirklich vom Hocker hauen einen diese
Herausforderungen aber nicht. Zumindest muss man dem Spiel zugute halten, dass die
Eingewöhnungsphase sehr kurz ist. Schon nach wenigen Minuten kann man alle
Aktionen sicher ansetzten und so ist man sehr schnell im Spielgeschehen
drin. Nett sind auch die gut funktionierenden Combosysteme. Selbst
Genreneulinge werden sofort wilde Attacken hinbekommen. Gelungen ist auch
die Steuerung. Einzig die etwas nervige Kamera vermasselt die eine oder
andere Aktion. Nett wäre natürlich auch eine deutsche Übersetzung gewesen.
Diese fehlt genauso wenig, wie eine deutsche Sprachausgabe. Besser ist da
schon die Vielfalt der Waffen. Der Hersteller hat uns davon gleich 48
gegönnt. Trotz diverser Kritikpunkte muss man auch den Anschaffungspreis
berücksichtigen. Das Spiel kommt für unter 30 Euro auf den Markt und so muss
man wohl einige Macken verschmerzen. Wer also einfache und sehr lineare Hack´n Slay-Spiele mag, der darf gerne zu diesem Spiel greifen. Sind Eure
Erwartungen nicht allzu hoch, so könnt Ihr mit Swords of Destiny einige
spaßige Stunden verbringen.
Features:
- Die fesselnde Storyline wird in atemberaubenden Zwischensequenzen erzählt
- Schauplatz ist das altertümliche China, das in überwältigender Graphik
umgesetzt wurde.
- 48 wählbare Waffen, von denen manche nur durch spezielle Tötungsarten
freigespielt werden können.
- Das intuitive "Swords-Time" Combo-System, führt auch noch nach längerer
Spielzeit zu begeisterter Combo-Action.
- Kämpfen Sie gegen ihre Gegner auf dem Boden oder mitten in der Luft.
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