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Summer Athletics - Review (Wii)

Wertung:
80 %

Einleitung:

Die Olympischen Spiele der Neuzeit finden alle vier Jahre statt. In diesem Jahr ist es mal wieder soweit, denn in wenigen Tagen versuchen hunderte von Sportlern in China olympisches Gold zu gewinnen. Es ist schon fast normal geworden, dass pünktlich zu solchen sportlichen Großereignissen passende Videospiele auf den Markt kommen. Auch diesmal trudeln gleich mehrere Sportspiele in den Handel ein. Eines davon ist das 49Games-Spiel Summer Athletics. Der Hersteller hat übrigens schon bei Sportspielen wie RTL Skispringen und RTL Wintergames sein Können unter Beweis gestellt. Das neuste Game erscheint für Xbox 360, Wii, PC und PS2. Wir konnten uns jetzt die fertige Wii-Version ansehen. Ob sich das Spiel für alle Möchtegernolympioniken lohnt, erfahrt Ihr in unserem Test.

 

Zum Spiel:

Bevor wir erste Rekorde aufstellen, wollen wir erst einmal ganz von vorne anfangen. Wie bei solchen Spielen üblich, kann der Spieler diverse Spielmodis auswählen. Wahlweise darf man die einzelnen Sportarten einzeln spielen, einen freien Wettkampf mit den Lieblingsdisziplinen zusammenstellen oder eine vorgegebene Meisterschaft absolvieren. Das Herzstück des Spiels ist natürlich der Karrieremodus. Bevor Ihr eine Karriere anfangt, muss ein neuer Charakter erstellt werden. Ein Karriere-Charakter hat fünf grundlegende Fähigkeiten: Geschwindigkeit, Technik, Kraft, Sprungkraft und Ausdauer. Jede dieser Fähigkeiten kann trainiert und verbessert werden. Vor dem ersten Wettkampf kann man seinen Athleten mit 50 Punkten trainieren, nach jeder Disziplin wird man mit 100 Punkten belohnt. Von diesen Punkten darf der Spieler beliebig viele auf jede der Fähigkeiten verteilen, die sich anschließend auf die Leistungen des Sportlers auswirken. Bei den anderen Spielmodis läuft es übrigens ein wenig anders ab. Im Vorfeld sollt Ihr Euren Charakter auswählen, den Schwierigkeitsgrad bestimmen und die Anzahl der Spieler festlegen. Bis zu vier Gamer können dann gegeneinander antreten. Außerdem legt man noch den Spielmodus (Sport Modus oder Arcade Modus) fest. Bei der zu letzt genannten Variante darf man fünf Boosts einsetzen, welche die Fähigkeiten des Athleten verbessern. Egal welche Spielart Ihr nun auswählt, irgendwann müssen wir mit unserem virtuellen Sportler Leistungen zeigen. Jede einzelne Disziplin wird mit einem kleinen Film passend eingeleitet. Im Vorfeld wird außerdem die Steuerung sehr genau erklärt. Das macht auch Sinn, denn wir müssen bei den verschiedenen Disziplinen immer etwas anderes machen. Wir dürfen uns nun auf die 26 Sportarten stürzen. Die Disziplinen sind im einzelnen Schwimmen (100m Brust/100m Rücken/200m Schmetterling/100m Freistil/ 4x 100m Staffel), Turmspringen, Stabhochsprung, Weitsprung, Dreisprung, Hochsprung, Kugelstoßen, Diskus, Hammer, Speer, 100m Sprint, 200m Sprint, 400m Sprint, 4x 100m Staffel, 110m Hürden, 800m Mittelstrecke, 1500m Mittelstrecke, Bogenschießen (Compound und Recurve) und Radfahren (Scratch, Mannschaftsverfolgung und Team Sprint). Auch wenn es sich hierbei um viele unterschiedliche Sportarten handelt, ändert es kaum etwas am Gameplay. Der Spieler muss meistens zum richtigen Zeitpunkt schnelle oder rhythmische Bewegungen mit Nunchuk und Wii-Fernbedienung ausführen, was teilweise zu einem ordentlichen Reaktionstest ausartet. Dabei werden die Topleistungen nur erreicht, wenn man genügend Feingefühl mitbringt. Hinzu kommt, dass sich die jeweilige Steuerung an der Sportart orientiert. So muss man beim Speerwerfen mehr kraftvolle Aktionen ausführen, während beim Turmspringen oder Radrennen das richtige Timing und sanfte Bewegungen verlangt werden. Nach ein paar Versuchen hat man die Lenkung erlernt und so stehen Höchstleitungen nichts mehr im Wege. Allerdings müsst Ihr ordentlich Kondition mitbringen. Das Spiel verlangt von Euch nicht nur spielerische Höchstleistungen, sondern auch körperliche Fitness. Da die Lenkung für die Wii optimiert wurde, muss man ordentlich mitgehen um die gestellten Aufgaben zu bewältigen. Naja, Wii-Spieler kennen das ja von solchen Sportspielen. Der ganz große Spaßfaktor kommt dann vor allem auf, wenn man das Game mit Freunden spielt. Hier könnt Ihr dann über einen geteilten Bildschirm oder nacheinander die unterschiedlichen Sportarten absolvieren. So bestreiten wir nun eine Sportart nach der anderen und stellen Höchstleistungen auf.

 

Technik:

Mit der technischen Seite kann man ganz gut leben. Bei der Grafik werden wir zum Beispiel detailreiche Orte erblicken. Ein passendes Publikum ist genauso vorhanden, wie viele kleine Details. Hinzu kommen etwas grob modellierte und animierte Figuren. Ganz ansprechend ist die Präsentation ausgefallen. Kleine Filme leiten alles passend ein und so kommt schnell das richtige Feeling auf. Zum guten Ambiente trägt auch der Sound bei. Die Ingamegeräusche werden passend eingespielt und selbst die etwas monotone Musik kann grundlegend überzeugen. Außerdem gönnt man uns deutsche Synchronsprecher. Mit der Steuerung kommt man ebenfalls schnell klar. Vor einer Sportart wird uns die entsprechende Lenkung ausgiebig erklärt und so kann man sich direkt in die einzelnen Sportarten stürzen. Die Aktionen werden außerdem direkt von unserem Sportler ausgeführt. Allerdings müsst Ihr auch genau das machen, was das Spiel von Euch verlangt. Gerade am Anfang keine leichte Aufgabe. Der Schwierigkeitsgrad bewegt sich auf einem angemessenen Niveau. Anfänger werden dank eines einstellbaren Schwierigkeitsgrades genauso gefordert wie Genrekenner. Wirklich herausfordernd wird das Game allerdings erst, wenn man gegen andere Menschen spielt. Jetzt zählen nur noch die Rekorde.

 

Fazit:

Summer Athletics wird Euch den Schweiß auf die Stirn treiben. Das liegt vor allem am motivierenden Gameplay. Es macht einfach nur Spaß, bei den diversen Sportarten Höchstleistungen zu erbringen. Gerade weil man mit den Athleten so mitgeht, wird man auch selber körperlich gefordert. Spielen dann noch andere menschliche Spieler mit, knallt der Funfaktor bis zur Decke. Mit dem Umfang kann man ebenfalls gut leben. Die Anzahl der Disziplinen ist ausreichend und auch das Gameplay geht einem leicht von der Hand. Allerdings braucht man ein wenig Übung um wirklich in allen Sportarten Rekorde aufzustellen. Das liegt zum Teil auch an den kleinen Timing-Problemen. Nach einer gewissen Zeit gewöhnt man sich aber an diese Macken. Toll ist auch, dass man bei den Spielmodis alles so einstellen kann, wie man es haben möchte. Ist mal eine Disziplin dabei, die man absolut nicht mag, dann lässt man diese einfach links liegen. Erwähnen müssen wir allerdings auch noch, dass sich das Game vor allem für Mehrspielerfans lohnt. Spielt Ihr alleine, so wird Summer Athletics nach wenigen Tagen langweilig. Bis auf den Karrieremodus, der nicht sonderlich groß ausgefallen ist, kann man nur noch auf Rekordjagd gehen. Wer dagegen mit Freunden die Abende verbringt, wird kaum noch von dem Spiel los kommen. Mögt Ihr also schweißtreibende Sportspiele, so können wir Euch das Spiel ohne Bedenken zum Kauf empfehlen. Uns hat Summer Athletics wirklich Spaß gemacht.

 

Features:

- Packende Wettkämpfe in 26 Sommersportarten
- Effekt- und actiongeladener Spielspaß
- Zwei Spielmodi: Arcade & Realistisch
- Einzigartiges Karriere-Feature
- Vier unterschiedliche Schwierigkeitsgrade
- Innovative und abwechslungsreiche Steuerung
- Leicht verständliches Charakter-Designtool
- Starker Fokus auf das Multiplayer-Erlebnis

 

 

Screenshots:
 

Wertungsbox:

Summer Athletics (Wii)

 
 Summer Athletics
EUR 39,99
Bei GAME WORLD bestellen

Grafik: 81 %  
Sound: 76 %  
Bedienung: 84 %  
Singleplayer: 72 %  
Multiplayer: 86 %  
Spielspaß: 83 %  
Gesamtwertung:  80 %  


 

 

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