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Strike Fighters Project 1 - Review (PC)

Wertung:
83 %

Einleitung:

Simulationen mit Kampfflugzeugen konnten PC-Spieler immer schon auf ihren PC bewundern. Die meisten Spiele in dem Bereich beschäftigten sich aber mit aktuellen Flugzeugmodellen bzw. mit heutigen Technologien. Raketen flogen dank Lasertechnik automatisch ins Ziel und die Technik siegte oft über den Menschen. Das es auch anders geht zeigt nun THQ mit dem Spiel Strike Fighters Project 1. Hier schlüpft der Spieler in die Rolle eines Kampfpiloten der einen Jet der 60er Jahre steuert. Hier ist noch alles Handarbeit und so kann nur der gewinnen der sein Jet wirklich beherrscht. Die Umsetzung dieser Thematik wurde übrigens von dem Programmierteam gemacht, das schon mit Simulationen wie "European Air War" und "Longbow 2" überzeugen konnten.

 

Zum Spiel:

Die Technik hat sich in den 60er-Jahre geändert. Propellermaschinen wurden zum ersten mal durch triebwerksgesteuerte Jets ersetzt. Nur die Waffen sind fast die gleichen und so kommt es nicht drauf an wer die modernsten Raketen, Bomben oder Bordkanonen hat, sondern wer die fähigsten Piloten in einen Luftkampf schickt. Bei Strike Fighters Project 1 könnt Ihr so zum ersten mal eine Flugsimulation erleben, die sich ausschließlich mit dieser Zeitepoche beschäftigt. Der Spieler wird die berühmten F-4 Phantom, F-104 Starfighter, F-100 Super Sabre und die A-4 Skyhawk kennen lernen die komplett nachgebildet wurden. Eine Schwierigkeit bei solchen Spielen ist immer die richtige Mischung aus Simulation und gutem Gameplay zu finden. Dieses wurde bei dem Spiel eigentlich recht gut gelöst. Viele komplizierte Bedienelemente sind auf einen Knopf reduziert worden. Das Realistische was bei einer Simulation auf dem PC sinn macht wurde aber behalten und so kann sich der Spieler auf ein reales Flugverhalten freuen. Es wurde auch darauf geachtet das es unterschiede Anforderungen an dem Piloten gibt, wenn er seine Waffensysteme bedient. So ist das abschießen der Luft-Boden-Raketen anspruchsvoller in der Ausführung als das Abwerfen der Napalm Bomben.

Nicht ganz so real sind die Szenarien in dem der Spieler sein Flugzeug steuert. Damalige Krisengebiete wie der Vietnamkrieg werden hier nicht abgehandelt, sondern Ihr kämpft in einem fiktiven afrikanischen Land. So agiert der Spieler in dieser Wüstenlandschaft was sich automatisch auch auf die Umgebung auswirkt. Die Landschaft bietet nur Varianten in unterschiedlichen Brauntönen und da Ihr nur diese eine Karte spielen könnt werdet Ihr nicht viel Abwechslung am Boden haben. Dieses scheint zwar ein negativer Punkt zu sein aber es wirkt sich kaum auf das Gameplay aus. 

Bevor ein Auftrag starten muß der Spieler erst einmal sein Flugzeug mit den nötigen Waffen bestücken. Falls es nötig ist darf auch ein Zusatztank für Treibstoff montiert werden - das erweitert nicht nur die Reichweite des Jet, sondern es ermöglicht auch den häufigeren Gebrauch des Nachbrenners. Nach dem Ausstatten der Flugzeuge geht es schon zur Sache und so kann der Spieler dann mit unterschiedlichen Flugzeugen Feindjäger abfangen, Bombern Feuerschutz geben oder Bodenziele angreifen. Dabei beschränkt sich das Gameplay nicht nur auf dröges Knopfdrücken und zusehen wie die Raketen das Ziel findet. Da die Technik dieses nicht zulässt muß eine Rakete wie die AIM 4 Sidewinder direkt hinter einem Flugzeug abgefeuert werden damit die hitzesuchenden Sensoren Ihr Ziel auch finden können. Dadurch entwickeln sich spannende Luftkämpfe die bisher kaum so zu sehen waren. Fliegerisches Können steht im Vordergrund und dadurch wird ein Spielspaß entwickelt der über Stunden begeistern kann. Dafür sorgt auch die KI der Gegner die einiges vom Spieler abverlangen. Dazu kommen dann auch noch unterschiedliche Vorraussetzungen der Jets. Das liegt daran da die amerikanischen Jäger schnell aber auch schwerfällig sind und die MiGs dafür wendiger aber auch langsamer agieren. Diese Kämpfe darf der Spieler dann in unterschiedlichen Kampagnen spielen - zur Auswahl stehen hier die verschiedenen Modis "Einzelne Missionen", "Kampagne" und Instant-Action. 

 

Technik:

Technisch gesehen ist das Spiel ausgereift. Nette Metalleffekte lassen die Maschinen sehr realistisch aussehen und wenn man dann noch die Triebwerke hört wird man sich fast vor einem richtigen Jet der damaliger Zeit vorkommen. Der Relaismus wird dann in der Luft mit hektischen Funksprüchen untermalt. Der Hersteller hat aber auch auf viele Details geachtet - so sieht der Spieler auch Kondensstreifen am Himmel, wenn ein Flugzeug diese erzeugt und die Bewegungen der Flugzeuge sehen so aus wie man sich das vorstellen würde. Nette Sonneneffekte runden den guten Gesamteindruck ab. Ebenso gut wurde das Cockpit gestaltet und auf Umgebungsdetails wie unterschiedliche Wettereffekte und Tageszeiten hat der Hersteller ebenso geachtet. Schade eigentlich das diese Detailfülle nicht auf die Bodenlandschaft übernommen wurde. Wie in fast jeder Flugsimulation sind die Bodentexturen recht mager ausgefallen. Dafür kann sich der Spieler aber auf eine sehr gute Steuerung freuen die leicht erlernt ist. Auf Anweisungen reagiert das Flugzeug sehr direkt und sogen damit für ein realistisches Fluggefühl. Dank unterschiedlicher Schwierigkeitsstufen werden übrigens Anfänger genauso viel gefordert wie echte Flugexperten.

 

Fazit:

Mit dem Spiel Strike Fighters Project 1 kommt endlich mal wieder ein gutes Spiel auf den Markt das alles von einem Spieler abverlangt. Wie in jedem Spiel gibt es aber auch Kritikpunkte wie in diesem Fall die mageren Bodenlandschaft oder das kein damaliger Krisenherd wie Vietnam gewählt wurde. Richtig störend wirken sich diese Dinge aber nicht auf das Gameplay aus. Dieses wurde sehr gut in dem Spiel verwirklicht. Das Flugverhalten ist sehr realistisch und die Gegner sorgen dafür das die Luftkämpfe immer spannend bleiben. Auch auf unterschiedliches Können wurde geachtet und so werden Anfänger genauso viel Spielspaß erleben wie Leute die solche Spiele voll drauf haben. Dank einer recht geringen Mindestanforderung läuft das Spiel auch noch auf älteren Rechnern ohne das wichtige Elemente abgeschaltet werden müssen. Wer dann noch Lust hat darf sich über LAN in Merhspielermodus gegen seine Freunde messen. Rundum bietet das Spiel alles was man sich von einem guten Simulationsspiel erhofft. Es hätten zwar noch ein paar Kampagnen mehr sein können aber auch ohne diese wird jeder Spieler gut 30 Stunden Spielspaß bekommen, bevor er alles gesehen hat. Wer realistische Flugsimulationen mag und mal wissen wollte wie es in den 60er-Jahren war sollte bei dem Spiel auf jedenfall zuschlagen. 

 

Features:

- 3 weitere Flugzeugmodelle stehen neben der F-4 Phantom II zur Auswahl: 
- F-100 Super Sabre 
- F-104 Starfighter 
- A-4 Skyhawk 
- "Next Generation" 3D-Grafik-Engine 
- Klassische Dog-Fighting-Action 
- Vollständig konfigurierbarer Schwierigkeitsgrad 
- Offene System-Architektur: Add-ons und Mods sorgen für Abwechslung 
- Abwechslungsreiche Spielmodi: Einzelne Missionen, Kampagne, Instant-Action 
- Präzise Simulation einer der interessantesten Epochen der militärischen Luftfahrtgeschichte

 

 

Screenshots:

Wertungsbox:

Strike Fighters Project 1 (PC)

 
 Strike Fighters Project 1
EUR 39,99
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Grafik: 84 %  
Sound: 82 %  
Bedienung: 85 %  
Singleplayer: 83 %  
Multiplayer: 81 %  
Spielspaß: 84 %  
Gesamtwertung:  83 %  

Systemvoraussetzungen PC:

- Windows XP/2000/ME/98/95
- 500-MHz-CPU
- 128 MB RAM 
- 3D-Grafikkarte
- 450 MB Festplatte


 

 

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