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Starship Troopers - Review (PC)

Wertung:
76 %

Einleitung:

Starship Troopers kann auf eine sehr lange Geschichte zurückschauen. Angefangen hat alles 1959 mit dem Literaturklassiker. Anschließend folgte 1997 der Film. Passend dazu kommt jetzt ein Spiel auf den deutschen Markt. Es handelt sich dabei um den gleichnamigen Ego-Shooter aus dem Haus Empire Interactive. Erscheinen wird das Spiel übrigens über Frogster Interactive. Wir konnten das PC-Spiel jetzt ausgiebig testen. Ob sich das Spiel für angehende Kammerjäger lohnt, erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

Natürlich werden wir nicht grundlos gegen die Bugs kämpfen. Fünf Jahre nach ihrem ersten großen Sieg - über die bösartigen Bugs - setzt die Menschheit mit neuen Waffen und Taktiken zum Vernichtungsschlag an. Unter dem Kommando von General Jonny Rico stürzen sich patriotische Spieler in ein adrenalingeladenes Abenteuer, dass die besten Elemente aus der Romanvorlage, dem Kinofilm sowie der TV-Kultserie "Starship Troppers: Der Kampf geht weiter" miteinander vereint. Zahlreiche Original-Filmsequenzen erzeugen dabei eine authentische Atmosphäre. Diese werden übrigens regelmäßig zwischen den Einsätzen - mit deutschen Synchronsprechern - eingespielt. Wir beginnen in dem Spiel als Marauder, eine Art Supersoldat, den kaum etwas erschüttern kann. Natürlich sind die fiesen Bugs, eine Rasse von Insektenwesen, unsere Feinde. Diese haben ihre eigene Hierarchie und jede Spezies ist entweder ein Kriegertyp (Infanterie), Projektiltyp (Artillerie), Flugtyp (Luftwaffe), gepanzerter Typ oder Oberbefehlstyp. So bekommen wir es in dem Spiel mit dem Warrior-Bug, Hopper-Bug, Tanker-Bug, Tiger, Kliffmilbe, Chariot, Blaster, Sentinel und dem Rhino zu tun. Wie nicht anders zu erwarten besteht unsere Hauptaufgabe darin, ankommende Bugs mit diversen Waffen niederzustrecken. Unser Waffenarsenal ist reich bestückt. In den unterschiedlichen Levels kann der Spieler auf das Scharfschützenmodell der M2-Serie genauso zurückgreifen, wie auf das Mehrfach-Raketenwerfer-Pack, das M2C Sniper-Gewehr, den Minenleger, das altmodische Sturmgewehr Morita Mark 2 - Scatter oder das Mobile Infanterie-Taktikgewehr. Neben den Primär- gibt es auch Sekundärfunktionen, die meistens Granaten abfeuern.

Als Schauplätze dienen unterschiedliche Orte auf diversen Planeten. Natürlich kämpfen wir genauso am Tage wie in der Nacht. Damit wir nicht sofort von den Bugs zerfleischt werden, trägt unsere Spielfigur einen Kampfanzug. Dieser schützt uns nicht nur, sondern er zeigt auch unsere aktuelle Position und die momentane Gesundheit. Werden wir mal verletzt, so füllt sich unsere Gesundheitsleiste - nach einer gewissen Zeit - automatisch auf. Zur besseren Orientierung nutzen wir ein Radar, das nicht nur uns, sondern auch die nächsten Ziele anzeigt. So rennen wir nun ständig zu den nächsten Missionspunkten auf dem Radar. Alle Bugs die uns entgegenkommen werden natürlich abgeknallt. Außerdem sollen wir herumliegende Energiezellen finden und Bomben platzieren. Daneben dürfen Eskortiermissionen oder Rettungseinsätze nicht fehlen. Egal welche Aufgabe wir haben, wirkliche Ruhepausen wird es kaum geben. Ständig greifen uns unzählige Bugs an. Das macht natürlich richtig Spaß. Vor allem an festen Geschütztürmen können wir uns so richtig auslassen. Für die richtige Stimmung sollen unsere Kollegen sorgen, die ständig irgendwelche Kommentare ablassen. Hierdurch erhalten wir übrigens auch wichtige Hinweise. Schließlich können nur wir wichtige Hebel betätigen oder spielentscheidende Positionen besetzen. Wer vom Einzelspielermodus genug hat, kann sich auch im Mehrspielerbereich auslassen. Bis zu 8 Spieler können eine eigene Squad der Mobilen Infantrie bilden und zusammen 3 Koop-Level, 3 Deathmatch-Level sowie 3 Team-Deathmatch-Level spielen. Deathmatch gegen andere Trooper sind natürlich auch möglich.

 

Technik:

Leider haut einen die Technik nicht gerade vom Hocker. Das fängt schon bei den Figuren an, die wenig Details aufweisen. Auch deren Animationen hätten geschmeidiger ausfallen können. Besser sehen da schon die vielen Bugs aus, die vor allem in Massen toll rüber kommen. Hinzu kommen ordentliche Licht- und Schatteneffekte und diverse Spezialeffekte wie Explosionen. Bei Landschaften, Waffendesign und Texturen hat man leider auch schon besseres gesehen. Zumindest kommt es nur vereinzelt zu Rucklern, was bei der Anzahl der Gegner schon verwundert. Allerdings solltet Ihr auch einen leistungsstarken PC haben um das Spiel ohne Einschränkungen spielen zu können. Kommt Euer Rechner mit neusten Spielen nicht klar, so werdet Ihr kaum Freude an dem Spiel haben. Kommen wir nun zum Sound. Dieser ist ebenfalls nur mittelmäßig. Vor allem die Musik nervt mit der Zeit. Zumindest dürfen wir uns auf diverse Soundeffekte freuen. Wirklich mies ist die deutsche Synchronisation ausgefallen. Oftmals passen die Stimmen gar nicht zu den Figuren oder sie sprechen viel zu übertrieben. Hier hätte der Hersteller deutlich mehr machen können. Hin und wieder hören wir aber auch Sprecher die ihren Beruf nicht verfehlt haben. Die Steuerung ist relativ einfach ausgefallen. Genrekenner werden sofort mit dieser klar kommen. Fraglich ist nur, warum wir eine Sprungfunktion haben. Unsere Spielfigur kann damit kaum Höhen überwinden. Hinzu kommen ein paar kleinere Probleme beim Zielen. Die KI ist auch sehr dürftig. Vor allem unsere Kameraden treiben uns oftmals zur Weißglut. Sie laufen häufig vor unsere Waffe oder rennen direkt in einen Haufen Bugs rein. Die Bugs verhalten sich da schon ein wenig besser. Greifen diese uns an, so werden wir oftmals in Bedrängnis kommen. Fasst man nun alles zusammen, so kann die technische Seite nicht wirklich überzeugen.

 

Fazit:

Starship Troopers ist leider nicht das angekündigte Hammerspiel. Viele kleine Macken stören oftmals das Gameplay. Nicht desto trotz kann man das Ego-Shooter-Spiel gut bis zum Ende spielen. Auch wenn die Vielfalt mit der Zeit auf der Strecke bleibt, kämpft man gerne gegen die vielen unterschiedlichen Bugs. Vor allem die großen Massenschlachten wurden toll in Szene gesetzt. Nett ist auch, dass wir bekannte Szenen aus dem Film nachspielen dürfen. Vor allem Filmfans wird dieses ansprechen. Leider gibt es aber ein paar wirklich störende Punkte. Wenn der Hersteller z.B. bessere Synchronsprecher engagiert hätte, wäre bestimmt mehr Stimmung aufgekommen. Auch die KI bereitet uns hin und wieder Probleme. Allerdings ist das Spiel kein schlechter Genrevertreter. Da eigentlich permanente Action angesagt ist, spielt man hoch motiviert bis zum Ende. Wirklich empfehlen kann man das Spiel allen Filmfans. Allerdings solltet ihr Euch auf einen ordentlichen Schwierigkeitsgrad einstellen. Wenn Eure Erwartungen nicht allzu hoch sind, dürft Ihr gerne zu diesem Spiel greifen. Starship Troopers ist zwar kein Meilenstein im Ego-Shooter-Genre, aber dennoch kann es gut unterhalten.

 

Features:

- Gigantische Echtzeitschlachten mit Hunderten von Feinden und verdeckte Missionen hinter den feindlichen Linien. Zusätzlich zu den Orten des Films gibt es verschiedene Kampfumgebungen
- Innen- und Außenlevel, weite Schlachtfelder, Geheimlabors, klaustrophobische Bug-Nester, verlassene Minen und einsame Außenposten.
- Unter den Waffen befinden sich u. a. das "Standard"-Morita-Gewehr (auch zu sehen im Film) sowie das Plasmagewehr, Schrotflinten und Raketenwerfer, intelligente Granaten und der berüchtigte Atombombenwerfer.
- Ein Mehrspielermodus mit 3 Koop-Levels, 3 Deathmatch-Levels sowie 3 Team-Deathmatch-Levels steht für bis zu 8 Spieler bereit.

 

 

 

Screenshots:
 
 
 
 
 
 

Wertungsbox:

Starship Troopers (PC)

 
 Starship Troopers
EUR 49,99
Bei GAME WORLD bestellen

Grafik: 78 %  
Sound: 72 %  
Bedienung: 76 %  
Singleplayer: 77 %  
Multiplayer: 73 %  
Spielspaß: 78 %  
Gesamtwertung:  76 %  

Systemanforderungen:

- Windows XP
- Minimum: P4 2 Ghz
- 512 MB Ram
- GeForce FX 5900XT oder Radeon 9800
- DirectX 9.0c
- DVD Laufwerk

 


 

 

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