|
Einleitung:
Konsolenspieler werden das
Spiel Spy Hunter evtl. schon kennen, denn auf den aktuellen Konsolen ist das
Action-Rennspiel schon vor einiger Zeit erschienen. Das Spiel Spy Hunter
kommt nun auch auf den PC raus. Mac-User wurden ebenfalls nicht vergessen,
denn das Game darf für den PC und für den Macintosh genutzt werden. Spy
Hunter von Aspyr verspricht pure Action, wenn Spieler mit dem G-6155
Interceptor in gut 14 unterschiedlichen Missionen loslegen. Wir konnten nun
die fertige PC/Mac-Version testen. Ob sich das Spiel für Fans des Genres
lohnt erfahrt Ihr in unserem Review.
Zum Spiel:
Ein Spion hat es nicht leicht. Ausgestattet mit einem passenden Fahrzeug
wird das Leben aber einfacher. In 14 unterschiedlichen Missionen dürft Ihr
unter anderem diverse feindliche Objekte zerstört und wichtige Utensilien
aufsammeln. Begleitet wird das Spiel mit englischsprachigen Intros. Spy
Hunter soll die teuflischen Pläne der NOSTRA-Organisation verhindern. Dafür
nützt Ihr den modernsten Wagen der Welt - den G-6155 Interceptor. Der
Sportwagen hat alles was sich ein Agent nur wünschen kann. Genug Power unter
der Haube bietet der spezielle Wagen genauso wie ein Maschinengewehr, EMP
Blasts oder Raketen. Diese Waffen lassen sich im Spiel auch noch weiter
aufbauen. Neben offensiven Waffen dürft Ihr auch noch defensive Aktionen
ausführen. Das Auto kann aber noch mehr. Kommt Wasser ins Spiel so wird aus
dem Rennboliden ein Motorboot. Aber auch eine Verwandlung in ein
zweirädriges Geschoss ist möglich. Dieses geschieht wenn der Wagen zu viel
Schaden genommen hat. Ihr braucht Euch jetzt aber keine Sorge wegen der
Steuerung machen. Jedes Fahrzeug lässt sich gleich leicht lenken.
In den Missionen wird der Spieler viele unterschiedliche Schauplätze zu
sehen bekommen. Das Spiel ist eine Mischung aus Renn- und Actionspiel.
Natürlich müssen diverse Streckenverläufe absolviert werden. Fahrerisches
Können ist aber nicht das einzige was Ihr zeigen müsst. Daneben sollt Ihr
auch noch andere Aufgaben erfüllen. Der Spieler muss in jedem Level diverse
Primär- und Sekundärziele erfüllen. Diese sind recht vielfältig und nur wenn
eine bestimmte Anzahl von Aufgaben erledigt ist darf das nächste Level
angegangen werden. Allerdings müssen die Nebenziele nicht unbedingt
abgearbeitet werden. Alle nötigen Informationen zu den Zielen werden in
deutscher Sprache vor einer Mission angezeigt. Habt Ihr die
Einzelspielerkampagnen durchgespielt dürft Ihr Euch an den Zweispielermodus
wagen. Neben den Aufgaben im Singleplayermodus müsst Ihr auch noch auf ein
Zeitlimit achten. Dieses sorgt für extra Stress und oftmals scheitert der
Spieler an dieser Zeit. Außerdem müsst Ihr auch versteckte Wege finden um
manche Aufgaben zu erledigen. Meint Ihr ein Level besser beenden zu können
dürft Ihr diese noch einmal angehen. So springt Ihr in den unterschiedlichen
Missionen über Schanzen, zerstört Objekte und versucht die vorgegebene Zeit
zu unterbieten.
Technik:
Optisch wird leider nicht allzu viel geboten. An aktuelle Spiele kommt die
gezeigt Grafik einfach nicht heran. Trotzdem wird so viel geboten, dass die
Optik nicht das Gameplay stört. Der Wagen und die Strecken hauen einen zwar
nicht vom Hocker aber da der Spieler immer beschäftigt ist wird er mit dem
gebotenen leben können. Leider kommt es ab und zu mal vor das Clippingfehler
auftauchen. Durch die vielen Effekte und Explosionen wird der Spieler aber
entschädigt. Leider wird keine Spiegelung auf dem Lack oder ein echtes
Schadensmodell geboten. Beim Sound kann man eigentlich nicht meckern. Er
klingt recht gut und unterstützt das Spiel mit den richtigen Geräuschen. Die
Lenkung ist ganz ordentlich gelungen. Eigentlich hat jeder Spieler den Wagen
sehr sicher im Griff. Auch der Einstieg wird sehr leicht gemacht. Dank eines
Trainingsmodus wird ein Spieler schnell mit dem Wagen und seinen Fähigkeiten
klar kommen. Der Schwierigkeitsgrad ist leider ein wenig hoch ausgefallen.
Dadurch könnten Anfänger Probleme bekommen. Mit ein wenig Übung kommen aber
auch diese Spiele mit dem Game zurecht. Nett sind die versteckten
Abkürzungen die für ein wenig Abwechslung sorgen. Die Menüs sind
übersichtlich aber auch nicht mehr. Optisch hätte man hier mehr machen
können. Insgesamt kann das Spiel technisch mit anderen aktuellen Titeln
nicht mithalten. Dafür können aber auch Leute das Spiel genießen die keinen
fetten Rechner haben. Somit erklärt sich auch zum Teil die etwas veraltete
Technik. Obwohl die Grafik nicht überzeugen kann stört diese den Spielspaß
nicht.
Fazit:
Spy Hunter kann vor allem durch das Gameplay überzeugen. Hier wird jeder
Spieler so richtig auf seine Kosten kommen. Das herumfahren und zerstören
macht genauso viel Spaß wie das agieren in den unterschiedlichen Fahrzeugen.
Schade ist nur das die Optik nicht besser ausgefallen ist. So reicht es
leider nicht an die aktuellen Topspiele heran. Aber das ist nun einmal das
harte Los eines Spiels das verspätet auf den Markt kommt. Schon vor geraumer
Zeit ist Spy Hunter nämlich auf den aktuellen Konsolen erschienen. Zumindest
wird das Spiel zu einem annehmbaren Preis angeboten, was dann doch ein wenig
entschädigt. Trotz der Technik macht das Spiel aber Spaß. Vor allem werden
die Leute angesprochen die nicht nur auf banale Rennspiele stehen. Mit der
Kombination aus Action und Fahrkönnen bietet das Game viel Abwechslung. Da
dann aber immer wieder die gleichen Missionsziele zu erfüllen sind schleicht
sich mit der Zeit ein wenig Langeweile ein. Wer also auf etwas ältere Spiele
steht und viel Action mag darf sich das Spiel gerne zulegen. Kurzfristig
kann es begeistern, so dass sich ein Kauf unterm Strich lohnt. Erwartet aber
nicht zu viel sonst könntet Ihr enttäuscht sein. Zumindest müsst Ihr nicht
allzu viel zahlen um in den Genuss zu kommen. Für das gebotene wird ein
fairer Preis verlangt.
Features:
- 14 verschiedene und abwechslungsreiche Missionen.
- Diverse Waffen- und Verteidigungssysteme stehen zur Verfügung und werden
mit jeder bestandenen Mission erweitert.
- Wandlungsfähiges Fahrzeug, welches sich in Sportwagen, Boot, Jet-Ski und
Motorrad umwandeln kann.
- Alle klassischen Spy-Hunter-Elemente wurden beibehalten und stark
verbessert.
- Erstklassiger Soundtrack, natürlich mit klassischem Peter-Gunn-Groove.
- Wird auf einer Hybrid-CD ausgeliefert und enthält sowohl die
Macintosh-Version, als auch die PC-Fassung. Freigegeben ab 12 Jahren gemäß §
14 JuSchG.
|