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Spy Hunter Nowhere to Run - Review (PS2)

Wertung:
66 %

Einleitung:  

Midway bringt mit Spy Hunter Nowhere to Run die Fortsetzung der bekannten Spy Hunter-Reihe auf den deutschen Markt. Diesmal werden wir uns nicht nur in den verwandlungsfähigen Interceptor schwingen. Erstmals in der Geschichte der Serie findet die Action auch abseits der Straße statt. Wir konnten uns das exklusive Playstation 2-Spiel jetzt näher ansehen. Ob sich das Actiongame für Genrefans lohnt, erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

Spy Hunter Nowhere to Run kommt natürlich nicht ohne eine Story aus. In dem Actionspiel verkörpert der Action-Superstar Dwayne "The Rock" Johnson Alex Decker, einen ehemaligen Kampfpiloten, der jetzt als Undercoveragent für die Regierung arbeitet. Die skrupellose Geheimorganisation NOSTRA hat es auf die neuesten Technologien der Regierung und den einzigartigen Superspionschlitten Interceptor abgesehen - und nur einer kann sie aufhalten: Alex Decker. Bevor wir uns mit dem Helden in das Abenteuer stürzen, wollen wir erst einmal ganz von vorne anfangen. Nachdem das Spiel gestartet wurde, erscheint das Hauptmenü mit den Menüpunkten "Spiel starten", "Mission wählen", "Bonus Modus" und "Optionen". Wie gewohnt kann der Spieler unter letzterem Punkt alle spielrelevanten Einstellungen vornehmen. Unter anderem finden wir hier auch den Schwierigkeitsgrad, der drei unterschiedliche Stufen hat. Somit wird jeder Spieler eine angemessene Herausforderung finden. Daneben gibt es noch den Bereich "Bonus-Modi". Nach jedem Level im Hauptspiel erhalten wir einen Rang auf Basis der Anzahl erreichter Missionsziele. Die Ränge sind Rekrut, Agent und Spy Hunter. Der in einem Level erreichte Rang bestimmt, was im Menü "Extras" freigeschaltet wird. So gibt es neben Bonus Level auch neue Waffen und Filme. Natürlich darf der Akteur auch - über das Hauptmenü - die einzelnen absolvierten Missionen noch einmal durchspielen. Dieses geschieht über den Menüpunkt "Mission wählen". Da am Anfang alles noch gesperrt ist, bleibt uns nichts anderes übrig, wie ein neues Spiel zu starten. Nachdem wir auf den Menüpunkt "Spiel starten" geklickt haben, kann das Abenteuer endlich beginnen. Eingeleitet wird das ganze durch einen kleinen Film. Im Anschluss soll der Spieler erste Fieslinge - mit seinem Wagen - abschütteln und einen Zielort erreichen. Dazu dürfen wir Defensiv-, Primär-, Sekundär- und Seitenwaffen benutzen. Damit der Einstieg etwas leichter fällt, erklären kleine Texteinblendung die Steuerung. Haben wir unsere erste Aufgabe erledigt, wird ein weiterer Film inkl. deutscher Sprachausgabe eingespielt. Durch diese Sequenzen wird übrigens die Story immer wieder vorangetrieben und so wird der Spieler niemals grundlos in ein neues Level geschickt.

Ist auch dieser Film zu Ende, wird der Akteur die andere Seite des Spiels kennen lernen. Jetzt schlüpfen wir in die Haut des muskelbepackten Decker. Dieser soll nun schlagkräftig diverser Aufgaben erledigen. Damit wir genau wissen, was zu tun ist, werden vor einer Mission die unterschiedlichen Ziele genannt. Die primären und sekundären Aufgaben kann man übrigens auch zu jeder Zeit unter Start nachlesen. Wir steuern nun unsere Spielfigur aus der Third-Person-Perspektive. Dieser hat selbstverständlich so einige Moves drauf. Ankommende Feinde erledigen wir durch leichte oder harte Schläge. Außerdem darf man Gegner greifen und so auf unterschiedliche Arten erledigen. Das war natürlich noch nicht alles. Unsere Spielfigur kann sich abrollen, in die Hocke gehen, Angriffe blocken und leise schleichen. Außerdem darf unser Actionheld auch noch Granaten schmeißen und diverse Waffen benutzen. Das Waffenarsenal reicht dabei von einfachen Pistolen - wie der MASADA 50 - über diverse Maschinengewehre bis hin zur Schrotflinte. Minen, Brand- oder Splittergranaten ergänzen unsere Ausrüstung. So stellen ankommende Feinde kaum eine Gefahr für uns da. Haben wir unsere Widersacher erledigt, sollen wir noch Bomben legen, Schalter drücken oder kleinere Rätsel lösen. Dabei wird der Spieler diverse Orte erkunden. Das innere eines Schiffes werden wir genauso kennen lernen, wie diverse Gebäude. Immer wieder wechselt das Spiel dann zwischen den actionlastigen Third-Person-Einlagen und den Inteceptor-Missionen. Diese finden nicht nur auf der Straße statt. Neben den Rennaufgaben - mit unserem vier bzw. zweirädrigen Gefährt - sollen wir auch im Wasser und in der Luft unterschiedliche Abenteuer bestehen. Passende Schießeinlagen, bei denen wir unsere Widersacher ins Jenseits schicken, runden die Fahrmissionen dann ab. Dabei dürfen wir das klassische MG genauso verwenden, wie Raketen oder Bomben. Nett ist auch der Spezialmodus, der von Zeit zu Zeit aktiviert werden darf. Jetzt kann der Spieler innerhalb ganz kurzer Zeit alle Feinde über sich markieren. Im Anschluss erfolgt der Abschuss automatisch. So agieren wir entweder zu Fuß oder mit unserem schießwütigen Wagen durch diverse Levels, knallen oder hauen feindliche Gegner weg und erfüllen unterschiedliche Haupt- und Nebenaufgaben.

 

Technik:

Die Grafik haut einen leider nicht vom Hocker. Wir agieren in tristen und sehr öden Umgebungen, die nur wenige Details aufweisen. Vor allem die Innenbereiche hätten ruhige etwas unterschiedlicher ausfallen können. Etwas besser sehen zumindest die Außenbereiche aus. Hier werden wir u.a. ein paar nette Wassereffekte erblicken. Daneben gönnt man uns kleinere Licht- und Schattenspiele, sowie diverse Effekte. Auch bei den Texturen gibt es etwas auszusetzen. Diese sehen oftmals sehr verwaschen aus. Etwas nervig sind dann noch kleinere Clippingfehler. Mit den Figuren kann man ebenfalls nur bedingt leben. Sie wurden zwar einigermaßen modelliert, allerdings bewegen sie sich sehr hölzern durch die Levels. Zumindest sieht es ganz cool aus, wenn unser Held
wuchtige Schläge und Würfe ausführt. Es wäre dann noch ganz nett gewesen, wenn sich alle Figuren etwas flotter bewegen würden. Durch das träge Verhalten verliert das Spiel an Dynamik und so muss man sich immer wieder selber motivieren, weiter zu spielen. Die Fahrzeuge selber weisen dann noch einige nette Details auf. Man hat auf der Playstation 2 zwar schon bessere Wagen gesehen, aber dennoch kann man mit diesen leben. Der Sound ist ganz in Ordnung. Neben einer passenden Musik und Ingamegeräuschen, dürfen wir einer guten deutschen Sprachausgabe lauschen. Kommen wir nun zur Steuerung. Grundlegend kann man alle Aktionen sicher ausführen. Allerdings ist auch hier nicht alles Perfekt. Die Lenkung ist zwar sehr einfach ausgefallen, allerdings auch etwas schwammig. Es ist genauso schwierig mit unserer Figur spielrelevante Orte zu treffen, wie den Interceptor auf der Straße zu halten. Hier hätte man einiges besser machen können. Hinzu kommt dann noch, eine etwas miese Kollisionsabfrage. Außerdem ist es nicht gerade einfach einen Gegner anzuvisieren. Nur mit viel Übung wird man zielsicher seine Waffen abfeuern können. Die KI der Gegner ist gewohnt mager. Wirklich intelligente Aktionen werden leider nicht ausgeführt. Hinzu kommt, dass CPU-Figuren oftmals ganz und gar unlogisch handeln. Teilweise warten Gegner nur darauf, von uns erledigt zu werden. Fasst man nun alles zusammen, so kann die technische Seite leider nicht überzeugen. In der heutigen Zeit erwarten man einfach mehr von einem Vollpreisspiel.

 

Fazit:

Grundlegend hätte Spy Hunter Nowhere to Run ein wirklich gutes Spiel werden können. Eine ansprechende Präsentation ist genauso vorhanden, wie ein ordentliches Spielkonzept. Actionreiche Renneinlagen und spannende Missionen - mit einer frei bewegbaren Spielfigur - hätten bestimmt viel Spaß machen. Allerdings scheitert der ganz große Spielspaß an der Technik. Diverse Grafikfehler und eine etwas langweilige Optik sind leider genauso vorhanden, wie träge Figuren und eine schwammige Steuerung. Hier hätte der Hersteller einiges besser machen können. So verkommt der neuste Spy Hunter-Teil zu einem mittelmäßigen Actiongame. Außerdem vermisst man einen Mehrspielerbereich. Gerade die Fahrzeuglevels hätten mit mehreren Spielern sehr viel Spaß gemacht. Zumindest bietet das Game viel Abwechslung und ein ordentlichen Sound. Auch die wuchtigen Kämpfe - mit der The Rock-Figur - können für kurze Zeit unterhalten. Der Einstieg ist ebenso einfach wie der Schwierigkeitsgrad und so werden vor allem Anfänger selten überfordert. Wer also mit einer dürftigen Technik leben kann und einfache Actionspiele bevorzugt, der darf gerne zuschlagen. Erwartet Ihr nicht zu viel von dem Spiel, so werdet Ihr für ein paar Stunden ansprechend unterhalten. Alle anderen müssen bei diesem Spiel nicht unbedingt zuschlagen.

 

Features:

- Machen Sie Ihren Feinden mit Hilfe der Wrestling-Moves von "The Rock" den Garaus
- Mit seinem umfangreichen Waffenarsenal ist der Interceptor eine tödliche Waffe - egal, ob zu Lande oder zu Wasser
- Außerdem kann sich dieser ultimative Abfangjäger blitzschnell vom Auto in ein Boot und ein Motorrad verwandeln.

 

 

 

Screenshots:

Wertungsbox:

Spy Hunter Nowhere to Run (PS2)

 
 Spy Hunter: Nowhere to Run
EUR 49,99
Bei GAME WORLD bestellen

Grafik: 60 %  
Sound: 75 %  
Bedienung: 62 %  
Singleplayer: 64 %  
Multiplayer:   --  %  
Spielspaß: 68 %  
Gesamtwertung:  66 %  



 

 

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