Konsolen-World: Onlinemagazin für Konsolen- und PC-Spiele

 
- Spiele-Charts
- Wertungen
          Onlinecounter:
   Home / Startseite                                                                                                     Favoriten hinzufügenStartseite machen

Aktuell:
- Aktuelle News







Tom Clancy´s Splinter Cell: Pandora Tomorrow - Review (PS2)

Wertung:
92 %

Einleitung:

Als das Spiel Tom Clancy's Splinter Cell vor über einem Jahr auf den aktuellen Konsolen und PC erschien schlug es ein wie eine Bombe. Dieses Spiel wurde nicht nur sehr gute verkauft, sondern es erhielt auch überall hohe Wertungen. Jedem war klar, dass ein Nachfolger erscheinen musste. Vor ein paar Monaten war es dann soweit und Splinter Cell: Pandora Tomorrow wurde für PC und Xbox veröffentlicht. Jetzt erscheint das Spiel auch auf der Playstation 2. Ob das Game von Ubisoft auf Sonys Konsole ebenso gut abschneiden kann wie der Vorgänger erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

Im Mittelpunkt von Splinter Cell: Pandora Tomorrow steht der Held Sam Fisher. Natürlich darf bei so einem Spiel eine Story nicht fehlen. Als Antwort auf die immer weiter zunehmende Zahl der fortgeschrittenen, digitalen Verschlüsselungsmechanismen hat die NSA ein neues Zeitalter der Informationsbeschaffung eingeläutet. Die als streng geheim eingestufte Operationsstruktur namens Third Echelon wurde gegründet. Diese basiert auf den klassischen und bewährten Spionageprinzipen, die durch technisch fortschrittlichste Überwachungsgerätschaften und neuste Waffentechnik aufgewertet wurden. Das neue an dem Konzept ist, dass aktiv hinter den feindlichen Linien an der Informationsbeschaffung gearbeitet wird. So wird Third Echelon eingesetzt um Geheimdienstinformationen zu beschaffen wenn herkömmliche Wege scheitern. Einer dieser Agenten ist der Held Sam Fisher, den wir schon aus dem ersten Teil kennen. Wir schreiben das Jahr 2006. Die USA richtet eine provisorische Militärbasis in Osttimor ein. Gruppen in dieser Region sind entsetzt über diese Aktion und organisieren die Gegenwehr. Der Anführer Suhadi Sadono besetzt die US-Botschaft in Dili und nimmt Geiseln. Wir werden nun vor der Aufgabe gestellt die Beweismittel zu vernichten damit diese nicht in die Hände der Feinde gelangen.

Wir müssen bei dem Spiel wie gewohnt unerkannt und sehr vorsichtig vorgehen. So ist auch oft das Ziel ein Level zu beenden ohne einen Gegner zu töten. Zumindest dürfen wir aber Feinde betäuben. Natürlich verfügt unser Held über eine Reihe von Bewegungen. So können wir ducken, hinaufsteigen, an Kanten hängen, Nahkampftechniken ausführen, klettern, abrollen, hangeln, rutschen und uns mit dem Rücken an eine Wand stellen. Außerdem haben wir auch noch komplexere Bewegungen drauf. Der Spagat-Sprung ist ebenso verfügbar wie der halbe Spagat-Sprung. Bewegungen dürfen auch mit Angriffen kombiniert werden. So könnt Ihr bei Feinden einen Sprung Angriff genauso ausführen wie ein Abseil-Schuss oder einen hängenden Schuss am Seil. Hinzu kommen der Überkopf-Schuss, Spagat-Sprung-Schuss, verdeckter Schuss und der verdeckte Wurf. Kommen wir nah an einen Gegner heran darf Sam Fisher einen Wurfangriff anwenden. Das verhören einer Person und der erzwungene Kooperationsmodus ist ebenfalls wieder vorhanden und ist ein Gegner erst einmal KO gegangen so können wir dieses entweder als Schutzschild nutzen oder wegtragen. Letzteres ist sehr wichtig damit ein Körper nicht entdeckt werden. Geschieht dieses so wird sofort Alarm geschlagen.

Da die Hauptfigur einer Spezialeinheit angehört greift diese auf eine Reihe von technischen Hilfsmitteln zurück. Im Mittelpunkt steht das SC-20K AR M.A.W.S. Diese ist ein Sturmgewehr das eine hohe Feuerkraft hat. Das Mehrzweckgewehr hat einen Schalldämpfer und ein Scharfschützenmodus. Die Ideale Waffe für unsere Spielfigur. Um Gegner kampfunfähig zu machen setzen wir Ringflächengeschosse ein. Mit Haftkameras können wir uns dann auch noch wichtige Informationen beschaffen. Eine Weiterentwicklung der Haftkamera ist das Ablenkungssystem. Mit diesem locken wir durch Geräusche Gegner an um sie anschließend mit CO2 Gas zu betäuben. Außerdem ist der beliebte Taser wieder in unserer Ausrüstung. Gasgranaten, Splittergranaten und Blendgranaten sind natürlich ebenfalls vorhanden, genauso wie die bekannten Haftminen die durch Bewegung ausgelöst werden. Eine Pfeife und Magnesiumfackeln dürfen wir dann ebenfalls nutzen. Mit einem Fernglas haben wir dann auch noch alles im Blick und nehmen wir doch einmal Schaden heilen wir uns mit den allseits beliebten Medipacks. Das ist aber noch nicht alles. Der Dietrich darf ebenfalls nicht fehlen. Mit diesem knacken wir Schlösser und erlangen somit Zugang zu verschlossenen Räumen. Mit Hilfe eines Nachtsichtgerätes haben wir dann auch noch eine gute Sicht in der Dunkelheit und ein Laser-Zielsystem hilft uns beim zielen mit der Waffe. Ihr seht schon das wir wieder voll bepackt in unser Abenteuer starten.

Wir klettern, hangeln, schleichen und rennen nun durch die sehr großen und gut durchdachten Levels und versuchen die vielfältigen Aufgaben zu lösen. Natürlich stören uns immer wieder Gegner die wir gekonnt durch unterschiedliche Aktionen ausschalten. Interessant ist das neue Feature mit dem pfeifen. Dadurch können wir einzelne Wachen aus einer Gruppe locken. Das anschließende ausschalten geht so leichter von der Hand, als wenn wir uns direkt mit der ganze Gruppe anlegen. Die Gegner verhalten sich im Spiel sehr intelligent und der Hersteller hat auch diesmal darauf geachtet das die Personen nicht immer an derselben Stelle erscheinen. Begleitet wird das Geschehen durch eine interessante Story die von Anfang an begeistern kann. Dadurch wird jeder genug motiviert um das Spiel weiterzuspielen. Dieses fällt nicht immer leicht denn der Schwierigkeitsgrad ist recht hoch. Anfänger könnten hier ein paar Probleme bekommen. Durch das geniale Spielprinzip wird aber genug Motivation geboten. Selbst Anfänger werden immer wieder einen neuen Versuch starten. Da es nie unfair zugeht wird auch niemand gefrustet das Pad zur Seite legen. Ein wenig einfacher wäre es gewesen wenn man zu jeder Zeit speichern könnte. Leider wird dieser Service nicht angeboten und so starten wir immer an vorgegebenen Punkten. Sterben werden wir vor allem durch Feindeinwirkung. Werden wir entdeckt so haben wir aber immer noch die Möglichkeit zu fliehen.

Wer genug von Einzelspielermodus hat darf sich dem Mehrspielerbereich zuwenden. Zum ersten Mal könnt Ihr auch Online gegen andere Gamer antreten. Es ist zwar schwer vorstellbar das man ein Schleichspiel Online zockt aber bei Splinter Cell: Pandora Tomorrow klappt dieses Feature überraschend gut. Leider könnt Ihr Euch in einer Map nur mit vier Leuten messen. Dabei kämpfen zwei Parteien gegeneinander. Ihr dürft Euch hier in unterschiedlichen Multiplayer-Modis auslassen. Zur Auswahl stehen der Neutralisations-Modus, der Sicherstellungs-Modus und der Sabotage-Modus. Jeder dieser Spielarten hat jeweils bestimmte Ziele für die einzelnen Gruppen die zu erfüllen sind. Im Mittelpunkt steht immer der ND133-Behälter. Beim Neutralisations-Modus muss der Behälter vom Shadownet Team neutralisiert werden. Das Argus Team soll dieses in der vorgegebenen Zeit verhindern. Im Sicherstellungs-Modus sollt Ihr Röhren zum Startpunkt bringen. Beim Sabotage-Modus dagegen müssen die Spieler einen Behälter neutralisieren oder generische Einheiten erledigen. Natürlich ist auch eine Sprachkommunikation vorhanden. Der Hersteller hat dann auch noch an eine Online-Rangliste gedacht was zusätzlich motiviert. Ein wirklich gelungener Mehrspielerbereich der mit weiteren Spielern noch mehr Spaß gemacht hätte. Neben der Onlinevariante ist übrigens auch ein lokales Netzwerk möglich.

 

Technik:

Optisch wird mal wieder feinste Kost geboten. Selten hat man auf der Playstation 2 ein Spiel gesehen das so genial rüber kommt. Natürlich glänzt das Spiel vor allem mit den Licht- und Schatteneffekten. Aber auch Qualm, Staub, Nebel, Feuer und Explosionen können sich sehen lassen. Tolle Texturen lassen alles sehr real erscheinen. Ebenso überzeugen kann die Spielphysik. Die Objekte bewegen sich so wie man es erwartet. Insgesamt wir so eine sehr realistische Spielewelt erzeugt. Auf einem ebenfalls hohen Niveau befindet sich der Sound. Dieses ist bei dem Spiel auch sehr wichtig da man über Geräusche oft Feindbewegungen einschätzt. Waffen und Effekte klingen dann auch perfekt und mit den Synchronstimmen kann der Spieler ebenfalls gut leben. Leider sind diese aber manchmal etwas unmotiviert was aber nur wenig stört. Mit der Steuerung wird jeder sofort klar kommen. Vor allem weil sie einem am Anfang gut beigebracht wird. Trotz der großen Vielfalt - bei den Bewegungen - hat der Hersteller die Padbelegung sinnvoll angeordnet. Nach wenigen Minuten geht diese direkt ins Blut über. Die KI bei den NPC kann sich dann ebenfalls sehen lassen. Die computergesteuerten Einheiten agieren sehr intelligent und daher kann man sie nur schwer einschätzen. Vor allem dadurch macht der Singleplayermodus sehr viel Spaß. Selbst bei der Kamera wird man keine Mängel feststellen können. Am Schluss muss auch noch der Mehrspielerbereich erwähnt werden. Dieser wird viele begeistern. Leider können nur vier Spieler an einem Game teilnehmen was ein wenig schade ist. Trotzdem machen Duelle sehr viel Spaß. Fasst man alles zusammen so ist Splinter Cell: Pandora Tomorrow ein technisches Meisterwerk.

 

Fazit:

Fans von Stealth-Action-Spielen müssen bei Splinter Cell: Pandora Tomorrow einfach zuschlagen. Hier stimmt einfach alles. Eine spannende Story begleitet das Spiel. Das Leveldesign, die Spielphysik und die tolle Grafik überzeugen dann genauso wie der Sound und so wird ein geniales Gameplay erzeugt. Trotz des etwas hohen Schwierigkeitsgrades wird keiner überfordert. Ein etwas besseres Speichersystem wäre allerdings nicht verkehrt gewesen. Wer dann noch gerne Mehrspielerduelle mag wird hier ebenfalls auf seine Kosten kommen. Spiele mit drei weiteren Mitspielern machen riesigen Spaß und motivieren einen immer wieder dazu das Spiel aus dem Regal zu holen. Leider dürfen nicht mehr Spieler an einem Match teilnehmen. Fasst man alles zusammen so ist Splinter Cell: Pandora Tomorrow ein würdiger Nachfolger des ersten Teils. Das Spiel sollte in keiner Spielesammlung fehlen. Wir können das Stealth-Action-Spiel somit ohne Einschränkungen zum Kauf empfehlen.

 

Features:

- Ein spannender neuer Spionage-Thriller aus der Feder von Tom Clancy
- Atemberaubende visuelle Effekte und Videos mit Kinoatmosphäre
- Neue, tödliche Schleichtaktiken, Bewegungen
- Allerneueste Spionage-Werkzeuge und Ausrüstung
- Spielen Sie als Spion oder Söldner in einem revolutionären Online-Mehrspieler-Modus Online

 

 

 

Screenshots:
 

Wertungsbox:

Splinter Cell: Pandora Tomorrow (PS2)

 
 Splinter Cell: Pandora Tomorrow
EUR 54,95

Bei Amazon bestellen

Grafik: 92 %  
Sound: 90 %  
Bedienung: 94 %  
Singleplayer: 92 %  
Multiplayer: 86 %  
Spielspaß: 95 %  
Gesamtwertung:  92 %  



 

 

Copyright © 1999 - 2017 Konsolen-World.de - Disclaimer / Impressum / Kontakt