|
Einleitung:
Vor einiger Zeit konnten
sich Playstation 2 Besitzer schon über das Spiel Splashdown freuen, dass
damals recht gut bewertet wurde. Es musste erst einige Zeit vergehen, bevor
der Hersteller sich entschlossen hat einen zweiten Teil auf den Markt zu
bringen. Nun ist es endlich soweit und Splashdown 2: Rides Gone Wild
erscheint in Deutschland. Wir konnten jetzt die fertige Version testen. Ob
das Spiel an dem Vorgängerteil herankommt erfahrt Ihr in unserem Review.
Zum Spiel:
Nachdem das Spiel gestartet wurde kommt der Spieler in das Hauptmenü, wo er
die Punkte Training, Karriere, Arcade, Duell, Optionen und Laden anwählen
darf. Als erstes bietet sich für Neueinsteiger der Trainingsmodus an. Hier
wird die grundlegende Steuerung der Fahrzeuge und der Stunts erklärt.
Anschließend kann man getrost in die eigentlichen Spielmodis starten. Wer
den ersten Teil kennt wird schnell merken, dass sich an dem Gameplay von
Splashdown 2 nicht viel geändert hat. Es kommt noch immer auf die hohen
Geschwindigkeiten an um genug Tempo zu haben für Stunts und den Gesamtsieg.
Die Stunts geben hierbei extra Speed - sobald eine Leiste aufgefüllt ist.
Dabei gilt das Motto: Je extremer der Stunt, desto großer die Auswirkung auf
die Turboleiste. So ist auch schnell klar, dass die Stunts nötig sind um am
Ende als erstes durchs Ziel zu fahren. Bei den Stunts kommt es auch auf die
Vielfalt an, denn macht man immer die gleichen Bewegungen geben diese immer
weniger Punkte. Da aber sehr viele unterschiedliche Stunts ausführbar sind
ist dieses kein sonderliches Problem. Eine Anleitung für die ganzen Tricks
bekommt man übrigens ausreichend im Trainingsmodus.
Bei den Rennen muss der Spieler einiges beachten. So darf er um Bojen nicht
falsch herum fahren. Wenn man einen Balken in der Turboleiste hat macht so
ein Fehler nicht viel aus, da hier nur ein Balken abgezogen wird. Ist die
Leiste aber leer bremst der Jet Ski ab und das Fahrzeug bleibt fast stehen.
Außerdem darf der Spieler in späteren Spielabschnitten kaum noch eine leere
Turboleiste haben, da er ansonsten nicht gegen die starke Konkurrenz
ankommt. Für ein Rennen darf sich der Akteur einen von vier Fahrern
aussuchen. Im späteren Spielverlauf werden dann noch weitere freigeschaltet.
Dieses ist auch notwenig, denn mit den ersten Fahrern kann man später kaum
noch was gewinnen. Hinzu kommen auch noch weitere Jet Skis und Kleidung die
der Spieler im Karrieremodus erspielt.
Splashdown 2 bietet so einige Spielarten. Neben den oben schon erwähnten
kommt auch noch ein Mehrspielermodus im Splitscreen hinzu. Die Levels selber
sind recht groß, so dass Rundenzeiten von gut 2 Minuten nichts
ungewöhnliches sind. Dabei hat der Hersteller auch auf viele Details neben
der Strecke geachtet. Explosionen sind genauso an der Tagesordnung wie
herunterfallende Objekte - z.B. Schiffe, die zwar niemanden verletzen aber
dennoch ablenken. Wenn es irgendwo mal zu einer Explosion kommt sollte der
Fahrer mal nachsehen, ob nicht eine Abkürzung entstanden ist. Diese bringt
wertvolle Zeit. Hinzu kommt das sich die Strecke im Rennen verändert, so
dass der Spieler teilweise andere Bereiche befahren muss. Egal welche
Strecke man befährt, der Spieler muss immer aufpassen, dass er nicht stürzt.
Dieses kann schnell passieren. Zum einen wenn das Gefährt gegen ein Objekt
oder eine Randbegrenzung fährt oder wenn das Vehikel nach einem Sprung nicht
richtig ausgerichtet landet. Jeder Stürz kostet wertvolle Sekunden. Das
gleiche Schicksal erfahrt Ihr, wenn das Fahrzeug von der Strecke abkommt.
Wird die Strecke nur mit schwimmenden Kugeln markiert hat man gut drei
Sekunden Zeit um wieder zurück zu kehren. Danach wird der Jet Ski
automatisch zurückgesetzt. Schlimmer ist es, wenn ein Fahrzeug eine Rampe
falsch anfährt und neben der Strecke landet - die im oberen Teil weitergeht.
Hier hat man keine Chance mehr zurück zu fahren. Nach drei qualvollen
Sekunden ist der eigene Fahrer erst wieder im normalen Rennen und kann dem
Feld hinterher eilen. Man muss aber dazu sagen, dass es vor allem am Spieler
liegt, wenn er die Strecke verlässt. Richtig unfaire Stellen gibt es in dem
Spiel nicht.
Technik:
Optisch bietet das Spiel eine aufwendige aber sehr bunte Grafik. An diese
muss der Spieler sich erst einmal gewöhnen, denn mit den Farben hat der
Hersteller nicht gespart. Nachdem man sich an diese Optik gewöhnt hat wird
man aber immer mehr auf die vielen Details achten die neben der Strecke
auftauchen. Hier gibt es wirklich viel zu sehen, so dass man permanent
abgelenkt wird. Aber auch die etwas nüchternen Stadionrennen sind optisch
sehr aufwendig gestaltet worden, auch wenn sie bei weitem nicht die
Detailfülle bieten wie die Outdoorlevel. Richtig gut werden das Wasser und
die Wellen dargestellt. Hier zeigt das Spiel seine wahre Größe. Egal ob man
Stromschnellen, hohe Wellen oder flaches Wasser sieht, es bringt den Spieler
immer wieder ins Staunen. Leider kostet diese opulente Optik, denn das Spiel
ruckelt öfters mal. Dieses stört aber nicht den Spielspaß. Die Animationen
der Fahrer sehen ebenfalls gelungen aus. Teilweise drehen sie sich nach
ihren Mitstreitern um und wenn sie auf Ihren Jet Skis Stunts ausführen sieht
alles flüssig und real aus. Ebenso gut kommt der Sound rüber, der bei der
stimmungsvollen Musik anfängt und bei den Jet Ski Geräuschen und dem
Publikum aufhört. Auch bei der KI kann man nicht meckern, denn die
gegnerischen Jet Skis fahren zwar hart aber fair. Zwar kommt es auch mal zu
Zusammenstößen aber was sollen die Fahrer auch machen - wer ausweicht
verliert. Allerdings gibt es auch wirklich negatives zu berichten. Nervig
ist bei dem Spiel vor allem eins - die lange Ladezeit. Vor aber auch nach
einem Rennen kann man lange einen Ladebalken betrachten der mit der Zeit
echt nervig wird. Insgesamt gesehen ist das Spiel trotz kleiner Macken
technisch in Ordnung, so dass das Gameplay von der Technik nicht negativ
beeinflusst wird.
Fazit:
Insgesamt gesehen kann Splashdown 2 überzeugen. Vor allen die Grafik, die
Wassereffekte, die Strecken und das gute Fahrgefühl können begeistern.
Leider wird die gute Optik durch Ruckler getrübt. Dieses ist aber nicht so
schlimm, denn das Gameplay wird hierdurch nicht gestört. Da dann auch noch
die Spiellänge stimmt kann sich jeder tagelang mit dem Spiel beschäftigen.
Dieses wird auch nicht schwer gemacht, denn das Gameplay stimmt bei dem
Spiel, genauso wie die Vielfalt. Rund 75 unterschiedliche Stunts müssen erst
einmal ausprobiert werden. Außerdem kann der Spieler viele Extras erspielen.
Richtig nervig sind eigentlich nur die langen Ladezeiten, die teilweise über
eine halbe Minute dauern. Insgesamt gesehen kann das Spiel Splashdown 2:
Rides Gone Wild an dem Niveau des ersten Teils anschließen. Wer also den
Vorgänger mochte darf hier sofort zugreifen. Alle anderen sind dazu
ebenfalls eingeladen, denn Splashdown 2 bietet alles was man sich von so
einem Spiel wünscht.
Features:
- Wilde, spektakuläre Rennen im feuchten Element
- Super-realistische Wassersimulation
- 75 verschiedene Stunts, die kombiniert werden können
- Karriere-Modus
- Zahlreiche fantasievolle Strecken: Lagunen-Romantik, Piraten-Karibik etc.
|