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Einleitung:
Veteranen im Gamesbereich werden sich sicherlich noch an das Spiel Space
Invaders erinnern. Das Spiel war eines der ersten großen Arcade-Hits
gewesen, das vor gut 25 Jahren ins Leben gerufen wurde. Nachdem Space
Invaders in den Spielhallen erschien konnten sich später auch
Konsolenbesitzer und PC-User an dem Spiel versuchen. Nun kommt über BigBen
eine Neuauflage des Spiels - mit dem Titel Space Invaders: Invasion Day -
auf den Markt, das zum kundenfreundlichen Low-Budget-Preis angeboten wird.
Wir hatten nun die Möglichkeit das Spiel zu testen. Ob sich eine Anschaffung
lohnt, erfahrt Ihr in unserem Review.
Zum Spiel:
Das Original-Konzept des Spiels wurde recht frei umgesetzt. Ihr kämpft gegen
diverse Aliens und zwar nicht im Weltraum, sondern auf der Erde. Die fiesen
Gesellen zerstören Städte und Länder der Erde und so müssen sie von Euch
aufgehalten werden, bevor sie die ganze Welt vernichten. Die Story wird
recht interessant über Intros erzählt. Nach dem Einführungsfilm gelangt Ihr
erst einmal ins Hauptmenü. Hier dürfen neben den Optionen zwei Spielarten
angewählt werden. Zum einen der Story-Modus, wo Ihr alleine gegen die Aliens
antreten müsst. Dabei sollen rund 50 Abschnitte bestritten werden, die dann
einige Endgegner beinhalten. Das klingt zwar nach langem Spielspaß aber
durch die Weiterspielfunktion ist der Storymodus nach ein paar Stunden
erledigt. Daneben steht auch noch der Survival-Modus an, wo Ihr alleine oder
zu zweit gegen die anstürmenden Feinde agiert. Im Gegensatz zum ersten Modus
ist hier nur die Punktzahl entscheidend. Stirbt man in diesem Modus ist das
Spiel beendet während man im Storymodus weiter machen darf.
Egal welchen Modus Ihr nun auswählt, es stehen drei Figuren zur Auswahl. Zum
einen ist es die junge Fotographin Ashley, dann der Streetgang-Anführer
Justin oder als drittes der Polizist Naji. Die Figuren unterscheiden sich
nicht nur durch ihr äußeres. Jede Figur hat eine andere Bewaffnung. Außerdem
ist der Storyverlauf ein wenig anders. Beginnt ein Level so tauchen Wellen
von Aliens auf die immer näher auf uns zukommen. Neben den Figuren sind auch
noch die Schüsse gefährlich und so muss der Spieler nicht nur Gegner killen,
sondern auch feindlichen Angriffen ausweichen. Um die Aliens ins Jenseits zu
befördern kann der Spieler eine normale Standardwaffe nutzen oder die
beschränkt zur Verfügung stehende Sekundärfunktionen. Damit können dann
Granaten und Laser abgefeuert werden, die durch Power-Ups wieder aufgefüllt
werden. Ist eine Welle beseitigt kommt recht schnell die nächste. Nach einer
gewissen Zeit erscheint der Endgegner den wir ebenfalls wegputzen müssen.
Unsere Figur ist bei den Bewegungen recht eingeschränkt. Lediglich nach
links und rechts dürfen wir uns bewegen. Schüsse und Gegner kann der Spieler
dann noch mit seitlichen Sprüngen ausweichen. Das war es auch schon mit
unseren Bewegungen. Wie bei alten Arcade-Shootern kommen die Gegner einfach
von oben runter so das man eigentlich nur zwei Aufgaben hat - Gegner
abballern und Schüssen ausweichen.
Technik:
Viel bietet das Spiel leider nicht. Die Intros fallen hierbei noch am besten
auf. Recht gut erzählen sie die Story die uns ermutigen soll weiter zu
machen. Optisch hätte es ruhig ein wenig mehr sein können. Für ein
Low-Budget-Spiele ist die Grafik aber recht gut. Die Hintergründe sehen noch
ganz ansprechend aus. Die Figuren wie Gegner dagegen treffen bei weitem
nicht mehr den Puls der Zeit. Richtige Animationen sieht man so gut wie nie
und die Bewegungen unserer Spielfiguren sind genauso bescheiden wie die
Aktionsmöglichkeiten. Leider können wir uns nur nach rechts und links
bewegen, so das wir nichts anderes machen müssen wie schießen und
ausweichen. Ein wenig problematischer wird das ganze dann auch noch, wenn
man im Survival-Modus mit einem Freund spielt. Die Figuren behindern sich
gegenseitig, so das man seinen Mitstreiter sogar in die Ecke drängen kann.
Ansonsten ist die Steuerung sehr direkt, so dass man Schüssen gewollt
ausweichen kann. Der Sound passt zum Spielgeschehen und so wird er auch nach
Stunden nicht nervig. Große Highlights wird der Spieler aber nicht erleben.
Technisch ist das Spiel leider nicht am Puls der Zeit was aber auch
verständlich ist, wenn man den Anschaffungspreis sieht.
Fazit:
Mit einem empfohlenen Verkaufspreis von 14,99€ setzt Bigben Interactive
einen neuen Preispunkt für Playstation 2 Spiele. Gerade weil "Space Invaders:
Invasion Day" keine Zweitvermarktung ist, fällt dieser Preis positiv auf.
Aufgrund des niedrigen Preises kann man wohl auch erklären, warum nicht
allzu viel geboten wird. Der Umfang ist mit zwei Spielmodis noch OK und die
Level- und Endgegneranzahl kann ebenfalls überzeugen. Leider war es das dann
auch schon mit den positiven Aspekten. Zwar ist die Steuerung noch recht gut
aber das fällt auch nicht schwer da wir uns gerade mal nach links und rechts
bewegen dürfen. Da dieser Bewegungsfreiraum dann auch noch im zwei
Spielermodus eingeschränkt wird, bewegen wir uns auf einen sehr kleinen
Raum. Ansonsten können wir uns nur darauf konzentrieren nicht getroffen zu
werden und feindliche Gegner abzuballern. Zumindest kann man sich neben dem
Storymodus auch noch mit dem Highscore-Modus beschäftigen. So wird
eigentlich recht viel für das Geld geboten. Da die Story dann auch noch mit
ansprechenden Intros erzählt wird findet man sogar genug Motivation um das
Spiel bis zum Ende zu spielen. Eigentlich ist das Spiel nicht mehr
zeitgemäß, aber wenn man den Anschaffungspreis sieht relativiert sich das
ein wenig. Für 14,99 € bekommt der Spieler recht viel geboten, auch wenn es
nicht an normale Spiele heran reicht. Eigentlich kann man Space Invaders:
Invasion Day nur die Spieler empfehlen die alten Arcade-Spiele mögen und
solche Spiele im neuen Look sehen wollen. Der günstige Preis lädt ebenfalls
zu einem Kauf ein. Wer auf Spiele ohne großen Anspruch steht kann bei Space
Invaders: Invasion Day ruhig zugreifen. Spieler die anspruchsvoll Spiele
bevorzugen sollten lieber zu anderen Titeln greifen, die er aber in dem
Preisbereich nicht finden wird.
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