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Snowboard Kids - Review (NDS)

Wertung:
75 %

Einleitung:

Altgediente N64-Besitzer werden das Spiel Snowboard Kids bestimmt noch kennen. Das spaßige Funracerspiel avancierte Ende der 90er zum Kultspiel. Jetzt bringt Atari und Rising Star Games das actionreiche Wintersportspiel für den Nintendos DS auf den deutschen Markt. Wieder dürfen sich Spieler in rasante Duelle stürzen und flotte Trickkombinationen ausführen. Wir konnten uns das Spiel jetzt ausgiebig ansehen. Ob sich eine Anschaffung lohnt, erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

Bevor wir uns mit waghalsigen Manövern die Piste herunter stürzen, wollen wir erst einmal ganz von vorne anfangen. Nachdem das Spiel gestartet wurde, erblickt der Spieler das Startmenü. Hier finden wir die Menüpunkte Einzelspieler, VS-Modus, Shop, Training und Optionen. Wie gewohnt kann man unter Optionen alle spielrelevanten Einstellungen vornehmen. Daneben findet der Spieler auch noch einen Shop, wo er für seine verdienten Punkte Bonusgegenstände wie z.B. neue Charaktere, Kleidung, Kurse oder Boards kaufen kann. Am Anfang sollt jeder erst einmal den Trainingsmodus absolvieren. Hier erfahren wir Wissenswertes über die Steuerung, Waffen und Objekte. Anschließend sind wir Fit für die eigentlichen Spielmodis. Der wichtigste Modus dürfte für die meisten Spieler der Einzelspielerbereich sein. Gleich drei Veranstaltungen stehen hier zur Auswahl: Welt-Tour, Slalom und Boss-Kampf. Bei der Welt-Tour muss der Akteur erst einmal einen Charakter auswählen. Nachdem wir anschließend einen Schwierigkeitsgrad bestimmt haben, sollen wir uns in diversen Stages gegen andere Fahrer messen. Dabei wechseln sich Abfahrtsduelle gegen drei Gegner mit Slalom und Bosskämpfen ab. Bei Slalom fahren wir ein Rennen gegen die Uhr. Durch das Durchfahren von Ringen erhöht sich unsere verbleibende Zeit. Wenn diese abgelaufen ist, bevor wir über die Ziellinie gefahren sind, ist das Spiel zu Ende. Verbleibt nach dem Beenden dagegen noch Zeit, so wird diese in Punkte umgewandelt. Dann wären da noch die sehr harten Boss-Kämpfe. Hier soll der Spieler Schüsse abfeuern, um den Boss zu eliminieren. Aber Vorsicht - der Boss legt uns Hindernisse in den Weg, während wir Jagd auf ihn machen. Die unterschiedlichen Rennen dürfen wir selbstverständlich mit diversen Fahrern bestreiten. Am Anfang stehen die sechs Charaktere Slash Kamei, Brad Maltine, Nancy Neil, Jam Kuehnemund, Koyuki Tanaka und Tommy Parsy zur Auswahl. Später kann man weitere freischalten. Hinzu kommen diverse Boards, die sich erwartungsgemäß auf das Fahrverhalten auswirken.

Auf der Piste angekommen erleben wir nun rasante Rennen, die alles von uns abverlangen. Natürlich müssen wir auch viele unterschiedliche Objekte einsammeln. Vom Nitro über Turbo bis hin zu Unsichtbarkeits- oder Minenobjekte ist alles vorhanden. Fahren wir nun über eine Kiste, so nehmen wir das freiwerdende Objekt auf. Haben wir noch einen Gegenstand, so wird dieser durch den neuen ersetzt. Hinzu kommt, dass jeder Charakter einen eigenen, einzigartigen Schusstyp hat. Slash besitzt z.B. einen Blitz, Nancy Eiszapfen und Tommy Lenkraketen. Spielt Ihr nun gegen CPU-Gegner wird schnell klar, dass ein recht hoher Schwierigkeitsgrad vorhanden ist. Die gegnerischen Fahrer nutzen sehr gekonnt die herumliegenden Items und so sind wir hauptsächlich damit beschäftigt, Geschwindigkeit aufzunehmen und verlorenen Boden wieder gut zu machen. Die Items haben dann noch recht heftige Auswirkungen. Anders wie bei anderen Funracern werden wir nicht nur leicht durchgeschüttelt, wenn uns ein Geschoss trifft. Meistens fliegen wir meterhoch durch die Luft und verlieren wertvolle Sekunden. Bis wir die verlorene Zeit wieder aufgeholt haben, vergeht einiges. Trifft uns dann direkt das nächste Geschoss, können schnell Frustmomente aufkommen. Haben wir nun genug von Singleplayermodus, so können wir uns zusätzlich noch mit dem Mehrspielerbereich beschäftigen. Dabei stehen Spielarten wie Exhibition, Trick-Partie und Freie Fahrt zur Auswahl. Bei der letzteren Spielart gibt es so gut wie keine Regeln. Außerdem gibt es keine Objekte, Waffen oder Rundenbegrenzungen und so kann man gut auf den Pisten experimentieren. Im Exhibition-Modus darf man dagegen diverse Spieleinstellungen vornehmen. So können z.B. Objekte und Waffen ein- oder ausgeschaltet und die Anzahl der Runden bestimmt werden. Bei Trick-Partie muss der Spieler dann noch Tricks an Rampen und Schanzen unterschiedlicher Größe entlang der Strecke vorführen. Mit den Objekten und Waffen sollen außerdem gegnerische Fahrer behindert werden, damit die eigene Spielfigur freie Fahrt hat. Nett ist dabei, dass wir diese Spielarten auch ohne einen Mitspieler absolvieren können. So kann man sich nun stundenlang alleine oder mit Freunden auf die diversen Strecken wagen.

 

Technik:

Technisch ist das Spiel ganz in Ordnung. Es werden zwar keine neuen Maßstäbe im Bereich der Grafik gesetzt, dennoch wird das Gameplay gut unterstützt. Die Umgebung sieht dabei genauso nett aus, wie die Charakterdarstellung. Etwas schade ist allerdings, dass bei der Streckenvielfalt etwas gespart wurde. Lediglich 8 unterschiedliche Pisten dürfen wir befahren. Hier hätte der Hersteller eindeutig mehr machen müssen. Der Sound haut einen leider auch nicht vom Hocker. Eine nervige Musik ist genauso vorhanden, wie eine dürftige Sprachausgabe. Zumindest werden wir passende Ingamegeräusche zu hören bekommen. Die Steuerung ist eigentlich recht einfach ausgefallen. Wer den Trainingsbereich durchspielt, wird schnell in das eigentliche Spielgeschehen einsteigen können. Allerdings ist die Touchscreen-Unterstützung etwas nervig. Bei Supertricks muss der Spieler mitten im Sprung wilde Abfolgen auf dem Bildschirm drücken. Es wird lange dauern, bis man sich daran gewöhnt. Zum Glück gehen die übrigen Tricks leichter von der Hand, denn dafür muss der Spieler nur die normalen Knöpfe drücken. Der Schwierigkeitsgrad ist relativ hoch. Das liegt zum einen an den knüppelharten und zum Teil auch unfairen CPU-Gegnern und zum anderen an den Waffen bzw. Objekten - die viel zu großen Schaden anrichten. Eigentlich wird man durch die Geschosse viel zu weit zurückgeworfen und so kommen schnell Frustmomente auf. Fasst man alles zusammen, so kann das Spiel technisch nicht wirklich überzeugen.

 

Fazit:

Aus dem Spiel hätte ein wirklich gutes Funracespiel werden können. Leider gibt es aber ein paar Kritikpunkte, die dieses verhindert haben. So ist der Umfang des Spiels recht klein ausgefallen. In der heutigen Zeit erwartet man doch ein wenig mehr von so einem Spiel. Auch bei dem Sound hätte der Hersteller mehr machen können. Andere Spiele haben schon gezeigt, dass man aus Nintendos DS mehr rausholen kann. Probleme werden dann noch Anfänger bekommen, denn die Gegner verhalten sich äußerst aggressiv und das schon auf der einfachsten Schwierigkeitsstufe. Das Spiel macht allerdings auch Spaß, denn neben einem guten Geschwindigkeitsgefühl, hat uns der Hersteller auch eine ordentliche Fahrphysik gegönnt. Hinzu kommt eine grundlegend einfache Steuerung. Selbst mit der Grafik kann man gut Leben und so fährt man eigentlich gerne durch die Levels. Wer also schwere Funracer mag, wird sich mit Snowboard Kids eine ganze Zeit lang beschäftigen können. Vor allem, wenn man mit Freunden spielt, wird die Zeit nur so verfliegen. Obwohl das Spiel einige Macken besitzt, hat uns Snowboard Kids ganz gut gefallen und so können wir das Funracespiel auch zum Kauf empfehlen. Erwartet aber nicht zu viel von dem Spiel.

 

Features:

- Rennen für bis zu vier Freunde: Meistert die Pisten und hängt eure Gegner ab, um zuerst die Zielpiste zu überqueren!
- Benutze Spezial-Items und Attacken, um dich gegen die Konkurrenz durchzusetzen
- jeder Charakter verfügt über eine eigene Attacke!
- Freischaltbare Boards, Kurse, Modi und andere coole Sachen

 

 

 

Screenshots:
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Wertungsbox:

Snowboard Kids (NDS)

 
 Snowboard Kids
EUR 39,99
Bei GAME WORLD bestellen

Grafik: 76 %  
Sound: 68 %  
Bedienung: 78 %  
Singleplayer: 74 %  
Multiplayer: 80 %  
Spielspaß: 75 %  
Gesamtwertung:  75 %  


 

 

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