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Snow X Racing - Review (PS2)

Wertung:
66 %

Einleitung:  

Atari bringt mit Snow X Racing ein neues Racinggame auf den deutschen Markt. Im Mittelpunkt stehen diesmal Schneemobile, die diverse verschneite Pisten unsicher machen. Entwickelt wurde das Rennspiel übrigens von Virgin Play. Schon beim Kauf dürfen sich PS2-Besitzer freuen, denn das Spiel kommt für 29,99 Euro in den Handel. Wir konnten uns das exklusive Playstation 2-Spiel jetzt ausgiebig ansehen. Ob sich eine Anschaffung nicht nur für Adrenalinjunkies lohnt, erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

Bevor wir uns mit einem Snowmobil die verschneiten Pisten herunterstürzen, wollen wir erst einmal ganz von vorne anfangen. Nachdem das Spiel gestartet wurde, erscheint das obligatorische Hauptmenü mit den Punkten "Karrieremodus", "Schnelles Spiel", "Einzelrennen", "Geteiltes Bild" und "Optionen". Wie gewohnt kann man unter zu letzt genannten Menüpunkt alle spielrelevanten Einstellungen wie Steuerung, Audio, Spieleinstellungen oder Benutzer verändern. Wer gerne mit einem Freund ein gemeinsames Rennen bestreiten möchte, sollte ein Spiel unter "Geteiltes Bild" starten. Hier dürft Ihr im Splittscreen einen internen Wettstreit austragen. Die meisten interessieren sich natürlich für den Einzelspielerbereich. Da wäre zum einen ein schnelles Rennen. Hier gelangt Ihr ohne große Einstellungen direkt in ein vorgegebenes Rennen. Viel interessanter sind die Einzelrennen. Wählt Ihr diesen Punkt aus, so folgt ein weiteres Menü. Zuerst bestimmt Ihr einen der sechzehn zur Verfügung stehenden Fahrer. Ebenso dürfen wir unseren Schlitten aussuchen. Man gönnt uns gleich zwölf unterschiedliche Schneemobile, die alle andere Eigenschaften wie Gas geben, Tempo, Lenkung und Griff besitzen. Hierdurch verhält sich jeder Schlitten komplett anders und so sollte jeder ein passendes Gefährt finden. Haben wir alles ausgesucht, gehen wir in den Bereich Rennen. Jetzt folgt die Wahl der Strecke. Snow X Racing bietet gleich achtzehn Kurse an, die sich auf die Länder Canada, Russia, Sweden und USA aufteilen. Im Anschluss kann ein Rennen endlich beginnen. Selbstverständlich dürft Ihr diese Spielart auch zum Üben nutzen. Schließlich ist das der einzige Bereich, den Ihr dafür missbrauchen könnt. Habt Ihr Euch mit den Strecken und Schlitten vertraut gemacht, kann es endlich in den Karrieremodus gehen.

Eine neue Karriere startet man, indem wir einen Namen, unser Alter, die Herkunft und das Team angeben. Hinzu kommt ein vorgegebenes Aussehen. Haben wir alles erledigt, folgt das Spielmenü mit den Punkten "Zum Rennen", "Zur Werkstatt", "Fahrer Kleider" und "Fortschritte". Letzterer Menüpunkt zeigt uns eine Statistik über unsere Platzierungen, Unfälle, gewonnenes Geld, Stunts und so weiter. Unterschiedliche Outfits könnt Ihr dagegen für Eure Figur unter Fahrer Kleider aussuchen. Sehr interessant ist auch der Bereich Werkstatt. Hier dürft Ihr freigewordene Schneemobile erwerben. Unter Teile austauschen darf man diese dann nochmals verbessern. Vom Motor über Variator, Skier, Bahn bis hin zur Haube ist alles möglich. Alle Erweiterungen wirken sich direkt auf die Eigenschaften des Snowmobil aus und so könnt Ihr Euer Gefährt noch leistungsstärker machen. Das war natürlich noch nicht alles. Der Spieler darf sogar die Schlitten optisch verändern. Das Design und die Farben für die einzelnen Bauteile kann jeder individuell anpassen. Damit wir mit dem Motorschlitten auch zu recht kommen, steht ein ausgiebiger Übungsbereich zur Auswahl. Hier soll man alles testen und sich so für die anstehenden Rennen optimal vorbereiten. Haben wir die Vorbereitungen abgeschlossen, kann es endlich in die eigentlichen Wettbewerbe gehen. Jetzt sollt ihr diverse Wettkämpfe bestreiten, die je nach Abschluss weitere Rennen freischalten. Wir treten nun mit unserem Gefährt gegen CPU-Fahrer an. Grundlegend sollen wir der vorgegebenen Strecke folgen. Unsere Widersacher darf man nicht nur behindern, sondern auch vom Schlitten holen. Die Kunst bei den Rennen liegt darin, nicht nur auf der Strecke zu bleiben. Wir müssen die Bodenwellen optimal ausnutzen, um keine Geschwindigkeit zu verlieren. Hin und wieder gibt es auch Stellen, wo unsere Spielfigur so weit fliegt, dass atemberaubende Kunststücke ausgeführt werden können. Unser Hauptziel besteht allerdings darin, als erstes durchs Ziel zu kommen. So bestreiten wir nun ein Rennen nach dem anderen, schalten immer mehr Strecken, Schlitten und Bauteile frei und verbessern unser Schneemobil so lange, bis wir der ultimative Champion sind.

 

Technik:

Die technische Seite hat gute aber auch schlechte Seiten. Da wäre zum einen die Grafik. Wir werden viele unterschiedliche Strecken erblicken, die leider alle ein wenig trist rüber kommen. Bis auf wenige Details wie vereinzelte Gebäude, ein paar Zuschauer und Streckenbegrenzungen wird so gut wie nichts anderen gezeigt. Ein paar Objekte mehr hätten wirklich nicht geschadet. Zumindest sieht der Schnee ordentlich aus und unser Schneemobil zieht nette Schneespuren hinter sich her. Unser Gefährt sieht sehr realistisch aus, was man leider vom Fahrer nicht sagen kann. Vor allem bei Stürzen kommt einen die Figur wie eine Puppe vor. Der Sound bewegt sich auf einem ähnlichen Niveau. Zum einen werden wir nur wenige Ingamegeräusche zu hören bekommen. Selbst die Motorgeräusche klingen etwas zu künstlich. Ein wenig werden wir nur durch die fetzige Musik entschädigt. Die Kamera hat dagegen alles im Blick. Dank drei unterschiedlicher Perspektiven wird jeder einen passenden Blickwinkel finden. Die KI der Gegner ist genretypisch. Sie agieren grundlegend fair und so hat man mit ihnen kaum Probleme. Die Steuerung ist ein wenig gewohnheitsbedürftig. Die Schlitten verhalten sich äußerst schwammig. Außerdem dreht sich unser Fahrzeug viel zu schnell. Es kommt leider sehr häufig vor, dass wir so komplett aus dem Rennen geworfen werden. Ansonsten ist die Lenkung aber sehr einfach und so wird jeder die Grundfunktionen nach wenigen Minuten verinnerlicht haben. Fasst man alles zusammen, so kann die technische Seite nicht wirklich überzeugen.

 

Fazit:

Snow X Racing hätte ein wirklich gutes Spiel werden können. Eigentlich hat der Hersteller vieles richtig gemacht. Endlich kann man mal ein Rennspiel mit motorstarken Schneemobilen bestreiten. Auch die Rennstrecken und Schlitten sind in Massen vorhanden. Nett ist auch, dass wir diese in vielen Bereichen aufbauen können. So wird man gut motiviert, immer weiter zu spielen. Allerdings wird der ganz große Spielspaß von der etwas kargen Optik und vor allem von der Steuerung gebremst. Die Fahrzeuge verhalten sich viel zu schwammig und so werden gerade Anfänger viele Probleme bekommen. Selbst nach mehreren Stunden Spielzeit hat man sich an das merkwürdige Verhalten nicht gewöhnt und so ist ein Sieg auf den komplizierteren Strecken nur schwer möglich. Wer also mit technischen Schwächen leben kann und schon immer ein Snowmobil-Racinggame in seine Sammlung aufnehmen wollte, der darf bei Snow X Racing zuschlagen. Vor allem, weil der Anschaffungspreis sehr moderat ist. Alle anderen müssen nicht zum Händler eilen.

 

Features:

- 18 verschiedene Strecken, die in 8 verschiedenen Bereichen freigespielt werden können
- Mehr als 16 adrenalingeladene Stunts, die dem Spieler einen Geschwindigkeitsschub verleihen
- Individualisierung des Schneemobils über spezielle Teile, Lackierungen und Vinyl-Aufkleber
- 36 freispielbare Upgrades für die Schlitten
- Einzelspieler-Modus: Karriere-Modus, Einzelrennen und Schnelles Rennen
- Mehrspieler-Modus: 2-Spieler-Splitscreen

 

 

 

Screenshots:
 
 
 

Wertungsbox:

Snow X Racing (PS2)

 
 Snow X Racing
EUR 29,99
Bei Amazon bestellen

Grafik: 64 %  
Sound: 68 %  
Bedienung: 56 %  
Singleplayer: 74 %  
Multiplayer: 69 %  
Spielspaß: 67 %  
Gesamtwertung:  66 %  



 

 

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