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SnoCross 2 featuring Blair Morgan - Review (PS2)

Wertung:
63 %

Einleitung:

Rennspiele gibt es mittlerweile auf der Playstation 2 wie Sand am Meer. Dabei wurde fast jedes fahrbare Vehikel schon missbraucht. Selbst Schneemobile wurden schon mehrfach in Spielen eingebaut. Ein weiterer Genrevertreter kommt jetzt über Oxygen Games auf den deutschen Markt. Es handelt sich dabei um das PS2-Spiel SnoCross 2 featuring Blair Morgan. Beim Kauf kommt die erste kleine Überraschung, denn das Game kostet noch nicht einmal 30 Euro. Ob es noch mehr freudige Sachen zu berichten gibt, erfahrt Ihr in unserem Test.

 

Zum Spiel:

SnoCross 2 featuring Blair Morgan ist ein genretypisches Rennspiel. Bevor wir allerdings mit den Schneemodilen auf die Piste gehen, wollen wir erst einmal ganz von vorne anfangen. Zu Beginn erblickt Ihr das Hauptmenü. Hier findet Ihr die Punkte "Schnell zum Rennen", "Bildschirm teilen", "Karriere", "Strecke erstellen" und "Optionen". Wie nicht anders zu erwarten war, darf man unter zu letzt genannten Punkt alle spielwichtigen Einstellungen anpassen. Daneben darf man noch unter Strecke erstellen in den Streckeneditor wechseln. In diesem Bereich dürft Ihr in wenigen Schritten neue Piste generieren. Kommen wir nun zu den eigentlichen Spielarten. Wer gerne mit Freunden ein Rennen bestreiten möchte, darf dieses im Mehrspielermodus machen. Über einen zweigeteilten Bildschirm kann man dann gegeneinander fahren. Wer dagegen alleine spielt, darf sich auf zwei Modis stürzen. Da wäre zum einen das Schnellrennen. Hier darf man sich einen von zehn Fahrern aussuchen und einen von ebenfalls zehn Schlitten besteigen. Mit diesem könnt Ihr nun auf über 30 Strecken Euer Können unter Beweis stellen. Alle rennrelevanten Einstellungen wie die Anzahl der KI-Fahrer sind genauso frei wählbar, wie die Rundenanzahl. Damit Euch nicht allzu schnell langweilig wird, gönnt uns der Hersteller unterschiedliche Rennarten. Bei Rennstrecke fährt der Spieler gegen die Zeit. Etwas anders läuft die Rally ab. Hier gibt es auf der Strecke verteilte Pins, die wir umhauen müssen. Bei Trickangriff sollen wir außerdem atemberaubende Tricks vollführen. Nett ist auch das Ausscheidungsrennen. Bei dieser Rennart, wird jeweils nach einer Runde der letztplatzierte aus dem Rennen genommen. Spaßig ist ebenfalls die Spielart Bowling. Wir fungieren mit unserem Schneemobil als Bowlingkugel, der nach einem Anlauf aufgestellte Pins umfahren soll.

Wer es ein wenig anspruchsvoller mag, der darf sich im Karrieremodus voll auslassen. Nachdem Ihr ein bestehendes Profil geladen bzw. ein neues erstellt habt, erscheint ein Spielmenü. Hier kann man in die einzelnen Rennen starten oder seine gewonnenen Trophäen ansehen. Außerdem dürft Ihr mit gewonnenem Geld Schneemobile kaufen oder den Fahrer optisch bearbeiten. Nett ist auch, dass der Gamer die Leistung seines Schlittens verbessern kann. Wer genügend Geld auf seinem Konto hat, kauft sich Verbesserungen in den Bereichen Aufhängung, Motor, Tread oder Skis. Um Euch allerdings hier so richtig auszulassen, müssen die diversen Events erst einmal bestanden werden. Also ab in die Rennen, die nach erfolgreichem bestehen weitere freischalten. Die Rennen laufen sehr typisch ab. Wir fahren gegen andere computergesteuerte Gegner auf vorgegebenen Strecken. Auf unserem Display sehen wir neben unseren Punktezähler (für absolvierte Tricks) auch eine Gesamtzeitanzeige, Führungsanzeige und eine Streckenkarte. Hinzu kommen unsere aktuelle Geschwindigkeit, die Platzierung und die Rundenzahl. Je mehr Tricks wir ausführen, desto schneller füllt sich dann noch unser Beschleunigungsmesser. Die Tricks werden recht einfach ausgeführt, sobald wir uns nach einem Sprung in der Luft befinden. Dazu brauchen wir nur die Kreistaste festhalten und verschiedene Richtungstasten drücken. Je länger ein Trick dauert, desto mehr Punkte bekommt man dafür. Allerdings dürfen diese nicht misslingen, denn ansonsten bekommt man keine gutgeschrieben. Ihr sollt allerdings nicht nur Kunststücke zeigen. Wichtig ist auch, dass wir vor den anderen Fahrern ans Ziel kommen. Das ist nicht so einfach, denn die Strecke ist oft seht kurvig. Damit wir enge Streckenabschnitte gut absolvieren, darf man driften. Neben diversen Sprunghügeln gibt es außerdem Kreuzungen, wo sich die Strecke aufteilt. Diese erkennt man frühzeitig auf der Minikarte. So fahren wir nun ein Rennen nach dem anderen, führen Tricks aus und geben das gewonnene Geld für nette Extras aus.

 

Technik:

Die technische Seite haut einen leider nicht vom Sofa. Da wäre zum einen die etwas dürftige Grafik. Die Strecken weisen leider kaum Details auf. Bis auf kleine Objekte und ein paar Bäumen wird man kaum etwas anderes zu sehen bekommen. Zumindest gönnt man uns viele unterschiedliche Umgebungen. Hinzu kommen sehr matschige Texturen. Wirklich gute Effekte sehen wir genauso wenig, wie imposante Lichtspielereien. Auch die Fahrer wirken etwas Plump. Zumindest sehen die Schlitten ganz passabel aus. Noch schlechter schneidet der Sound ab. Die Motoren klingen viel zu künstlich bzw. monoton und so möchte man den Ton schon nach wenigen Minuten abschalten. Auch die eintönige Musik kann nicht wirklich überzeugen. Ansonsten werden wir so gut wie keine anderen Umgebungsgeräusche zu hören bekommen. Hier hätte der Hersteller ruhig mehr machen können. Die Kamera hat zumindest alles im Blick. Unterschiedliche Perspektiven zeigen alles aus einem guten Blickwinkel und so kann man dem Treiben auf dem Bildschirm gut folgen. Sogar an eine Verfolgeransicht hat man gedacht. Die Steuerung ist sehr gewohnheitsbedürftig. Die Motorschlitten verhalten sich viel zu schwammig und so ist es nicht gerade einfach, damit zu fahren. Drückt man dann noch den Driftknopf, bricht oftmals das ganz große Chaos aus. Nicht selten drehen wir unkontrolliert und so kann man einem mühsam erkämpften Vorsprung schnell verlieren. Der Schwierigkeitsgrad ist dagegen recht ausgewogen. Man muss sich schon anstrengen um alle Rennen zu gewinnen. Fasst man nun alles zusammen, so kann die Technik insgesamt nicht wirklich überzeugen.

 

Fazit:

SnoCross 2 featuring Blair Morgan macht eigentlich vieles richtig. Es gibt viele Fahrer und Schlitten, die man sogar aufbauen darf. Hinzu kommen reichlich unterschiedliche Strecken und für Bastler ein Streckeneditor. Der ganz große Spielspaß will aber trotz guter Ansätze nicht aufkommen. Das liegt vor allem an der technischen Seite. Die Grafik und der Sound sind nicht gerade erstklassig und an die Steuerung hat man sich auch nach Stunden nicht gewöhnt. Hinzu kommen recht eintönige Rennen. Wir müssen hier immer wieder das gleiche machen. Schön der engen Strecke folgen, ein paar Tricks vollführen und hin und wieder eine Abkürzung nehmen. Das wird mit der Zeit langweilig. Die Rennen gegen einen Freund laufen dann auch nicht viel spannender ab. Zumindest muss man dem Spiel zugestehen, dass es recht umfangreich ist. Auch mit dem Anschaffungspreis kann man zufrieden sein. Dennoch können wir das Spiel nur wirklich eisenharten Schneemobile-Fans ans Herz legen.

 

Features:

- Kopf-an-Kopf-Rennen mit Schneemobilen
- 30 Strecken
- Karrieremodus
- Multiplayermodus für zwei Spieler
- Zehn Schneemobile und zehn benutzerdefinierte Charaktere
- Streckeneditor: Kreativität ist Trumpf - eigene Kurse erstellen ist möglich!
- Über 140 einsetzbare und erfolgsversprechende Gegenstände

 

 

 

Screenshots:
 
 
 
 
 
 
 
 

Wertungsbox:

SnoCross 2 featuring Blair Morgan (PS2)

 
 Sno Cross 2 feat. Blair Morgan
EUR 29,99
Bei GAME WORLD bestellen

Grafik: 62 %  
Sound: 58 %  
Bedienung: 64 %  
Singleplayer: 67 %  
Multiplayer: 63 %  
Spielspaß: 66 %  
Gesamtwertung:  63 %  


 

 

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