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Simon the Sorcerer: Wer will schon Kontakt? - Review (PC)

Wertung:
84 %

Einleitung:

Ohne Zweifel zählt Simon the Sorcerer mit zu bekanntesten und erfolgreichsten Adventurespielen aller Zeiten. Schon seit 1993 erfreut uns der etwas andere Zauberlehrling in regelmäßigen Abständen mit seinen Abenteuern. Mittlerweile sind wir schon beim fünften Teil angekommen. Dieser wurde vom deutschen Entwickler Silver Style Entertainment hergestellt und über Atari auf den deutschen Markt gebracht. Wir konnten uns die fertige PC-Version von Simon the Sorcerer: Wer will schon Kontakt? in den letzten Tagen ausgiebig ansehen. Ob sich das Spiel für Fans des Adventuregenres lohnt, erfahrt Ihr in unserem Test.

 

Zum Spiel:

Wie nicht anders zu erwarten war, kommt Simon the Sorcerer: Wer will schon Kontakt? nicht ohne eine Story aus. Das neue Jahr fangt ja gut an… Statt in Ruhe vor der Glotze abhängen zu können, muss Simon sich mit verschrobenen Aliens herum schlagen. Und als ob das nicht reicht, wird auch noch seine Freundin Alix entführt! Bewaffnet mit Zauberhut und schrägen Ideen, tritt er eine verrückte Reise quer durch die Galaxie an… Ob tiefschürfende Maulwurfsagenten, riesige Weltraumtintenfische oder geschminkte Piraten - Simon bleibt dabei nichts erspart! Bei seiner Rettungsmission kommt Simon weit rum. Neben der mittelalterlichen Zauberstadt verschlägt es den wortgewandten Zauberer an zahlreiche Schauplätze. So bereist Simon etwa eine futuristisch anmutende Unterwelt, idyllische Karibikstrände oder begibt sich im dampfgetriebenen Raumschiff in die unendlichen Weiten des Weltalls. Doch für Sightseeing bleibt wenig Zeit, denn die seltsamsten Wesen kreuzen Simons Weg und werfen immer neue Rätsel auf. Aber mit seinem gewohnt frechen Mundwerk und einer gehörigen Portion List funktioniert Simon die nutzlosen Gesellen kurzerhand zu unfreiwilligen Helfern der dritten Art um. Bevor wir jetzt zu viel verraten, wollen wir erst einmal ganz von vorne anfangen. Nachdem das Spiel installiert und gestartet wurde, erscheint das Hauptmenü. Hier darf man wie gewohnt die spielrelevanten Einstellungen verändern, einen bestehenden Spielstand laden oder ein neues Abenteuer beginnen. Nachdem Ihr letzteres getan habt, wird das Game durch einen kleinen Film passend eingeleitet. Es folgt noch eine kleine Erklärung zur Steuerung und schon schlüpfen wir in die Haut des sympathischen Zauberers.

Kommen wir nun zum Gameplay. Wir agieren mit unserer Spielfigur genretypisch in einer festen Hintergrundgrafik. Mit unserer Maus bewegen wir den Cursor. Interessante Objekte kann man nun wahlweise ansehen, um nette Infos zu bekommen, diese benutzen oder in unser Inventar packen. Halt so, wie man es von Adventurespielen kennt. Klickt Ihr an einen Gegenstand oder auf den Boden, so bewegt sich unser Held dort hin. Wir müssen nun das Hintergrundbild nach nützlichen Orten absuchen. Damit der Spieler nicht das ganze Bild haarklein abgrasen muss, gönnt uns der Hersteller eine kleine Hilfefunktion. Mit einem Druck auf die H-Taste werden alle wichtigen Orte mit einem kleinen Schriftzug kenntlich gemacht. Wir sehen also schnell, was wichtig ist und was nicht. Die eingesammelten Objekte darf man dann im Inventar betrachten, gegebenenfalls kombinieren und an dafür vorgesehene Orte einsetzen. Das war selbstverständlich noch nicht alles. Daneben müssen wir noch viele witzige Gespräche führen. Sobald wir einen anderen Charakter erblicken, erscheint ein Sprechblasensymbol - wenn wir mit der Maus darüber gehen. Nun können wir mit der Person reden. Das geschieht über vordefinierte Sätze, die wir frei auswählen können. Das diese Dialoge mit das wichtigste in dem Spiel sind, muss ich wohl nicht unbedingt erwähnen. Schließlich erfahren wir hier vieles über die Story und unsere Aufgaben. Außerdem sprühen diese Gespräche nur so vor Witz. Klar ist Humor Ansichtssache. Ohne Zweifel gab es schon Spiele die witziger waren. Dennoch kommen immer wieder Sprüche aus den Boxen, die einen zum Lachen bringen. So agieren wir nun in dem Spiel durch die diversen Bilder, suchen diese nach nützlichen Sachen ab, sammeln alles ein, kombinieren die Gegenstände, setzen die Objekte an dafür vorgesehene Orte wieder ein, lösen Rätsel, erledigen diverse Aufgaben und führen viele ausschweifende Gespräche. Das ganze wird dann noch durch viele gut inszenierte Filme zusammengehalten, die wunderbar die abgedrehte Story erzählen. Rundum ein Adventurespiel das viel Spaß macht.

 

Technik:

Die technische Seite kann voll überzeugen. Da wäre zum einen die Grafik. Der hier gezeigt Cel-Shading-Look passt ideal zum Spiel. Die Charaktere sehen fast perfekt aus und auch die Hintergrundbilder können mit ihren vielen Details überzeugen. Das ganze wird dann noch durch gute Filmeinspielungen abgerundet. Einziger Kritikpunkt sind die etwas steifen Animationen. Wirklich störend ist das aber nicht. Auf einem ähnlich hohen Niveau bewegt sich der Sound. Neben einer netten Musik, werden wir viele passend eingespielte Ingamegeräusche zu hören bekommen. Das Wichtigste bei so einem Spiel sind natürlich die Synchronsprecher. Diese machen ihre Arbeit wirklich gut. Allerdings klingen die Stimmen von den Nebencharakteren oftmals besser als die vom Haupthelden Simon. Dennoch kann man den Dialogen, vor allem wegen des Humors, gut zuhören. Die Steuerung ist vorbildlich. Mit der Maus können wir wirklich alles machen. Da sich das Spiel am Genre orientiert, wird jeder sofort mit dem Game klar kommen. Nett ist auch die Hilfefunktion. Mit einem Tastendruck können wir uns alle wichtigen Orte in einem Abschnitt direkt anzeigen lassen. Langes und somit frustrierendes Absuchen der Bilder entfällt zum Glück. Wer dennoch Probleme bekommt, der darf auch noch ein nützliches Tagebuch nutzen. Hier wird alles Mögliche eingetragen, was uns im Spiel oftmals hilft. Der Schwierigkeitsgrad ist dann auch noch recht einfach. Die Rätsel sind allesamt logisch aufgebaut und dank vieler Hinweise, wird man fast jede Aufgabe auf Anhieb lösen. Nur selten gönnt man uns echte Kopfnüsse.

 

Fazit:

Simon the Sorcerer: Wer will schon Kontakt? ist ohne Zweifel ein gutes Adventurespiel geworden. Klar revolutioniert es nicht das Genre, denn das Spiel setzt auf bekannte Kost. Schlimm ist das aber nicht, denn Fans der Serie werden die Rätsel genauso mögen, wie die kunterbunte Welt, die abgefahrene Story und die witzigen Dialoge. Hier wird zwar kein permanentes Lachfeuerwerk abgefeuert, dennoch erwischt man sich immer wieder, wie man über die Gespräche schmunzelt. Auch das Gameplay ist sehr einfach. Gerade jüngere Spieler werden damit und mit der einfachen Steuerung sofort klar kommen. Wirkliche Frustmomente gibt es wirklich nicht in dem Spiel. Leider bedeutet das aber auch, dass die Spielzeit relativ kurz ausfällt. Geübte Spieler werden den Abspann nach gut acht Stunden sehen. Das ist aber nichts Neues in dem Genre. Wer also einfache und leicht zu verdauende Adventurekost bevorzugt und den kleinen Zauberer mag, der darf ohne Bedenken bei dem Spiel zuschlagen. Auch wenn Simon the Sorcerer: Wer will schon Kontakt? nichts Außergewöhnliches bietet, konnte das Spiel unsere Erwartungen voll erfüllen und daher können wir eine Kaufempfehlung aussprechen.

 

Features:

- Fortsetzung der weltbekannten Simon the Sorcerer-Reihe
-Abwechslungsreiche und wendungsreiche Story
- Fünf verschiedene Spielszenarien sorgen für abwechslungsreiches Gameplay
- Hochkarätige Synchronsprecher u. a. die deutschen Stimmen von George Clooney und Robin Williams
- Individuelle Psychogramm-Erstellung am Spielende, je nach Spielweise
- Hochdetaillierte 2D/3D-Grafik mit Cel-Shading
- Intuitive Steuerung für Könner und Anfänger
- Questjournal mit integrierter Hilfefunktion

 

 

 

Screenshots:
 
 

Wertungsbox:

Simon the Sorcerer: Wer will schon Kontakt? (PC)

 
  Simon the Sorcerer: Wer will schon Kontakt?
EUR 35,99
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Grafik: 80 %  
Sound: 86 %  
Bedienung: 88 %  
Singleplayer: 82 %  
Multiplayer:   --  %  
Spielspaß: 84 %  
Gesamtwertung:  84 %  

Systemvoraussetzungen:

Minimum:

- Pentium IV mit Windows XP
- DirectX 9.0c
- DirectX 9 kompatible Grafikkarte 128 MB
- RAM 1 GB
- 2 GB freier Festplattenspeicher


Empfohlen:

- Pentium IV mit Windows XP oder Vista
- DirectX 9.0c oder 10 (für Vista)
- DirectX 9 kompatible Grafikkarte 256 MB
- RAM 2 GB
- 2 GB freier Festplattenspeicher

 


 

 

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