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Sentinel: Verborgene Existenzen - Review (PC)

Wertung:
80 %

Einleitung:

Wer Adventure-Spiele mag kann sich jetzt auf ein neues, preisgünstiges Game stürzen. Es handelt sich dabei um das The Adventure Company-Spiel Sentinel: Verborgene Existenzen, das für gerade einmal 29,99 Euro in Deutschland erscheint. Spieler sollen in der Zukunft in einem Science-Fiction-Setting Erkundungstouren starten und knifflige Rätsel lösen. Wir durften die fertige Version jetzt testen. In unserem Review erfahrt Ihr, ob sich eine Anschaffung nicht nur für Fans des Genres lohnt.

 

Zum Spiel:

Wie immer kommt so ein Spiel ohne eine anständige Story nicht aus. Vor vielen Jahren erlosch die Zivilisation der Tastan. Ihr einziges Vermächtnis: mysteriöse Grabstätten, die so genannten Tastan-Höhlen. Darin vermuten manche wertvolle Schätze, andere erhoffen sich Hinweise auf Wissen und Technologie des alten Volkes. In der Rolle des Grabräuber Beni erforscht der Spieler das sagenumwobene, verfluchte Grab Nummer 35. Allerdings nicht ganz freiwillig, denn Kriminelle haben Benis Schwester Carrie entführt. Nun verlangen sie von unserem Helden, dass er den ominösen Schatz aus der Gruft holt. Schon bald trifft er bei seinen Plünderungsversuchen auf Wächterin Tamara: Diese Sentinel, ein holographisches Bild mit fortgeschrittener künstlicher Intelligenz, bewacht die geheiligten Höhlen. Schon bald erahnt Ihr hinter Tamaras Maske ein tiefes Geheimnis aus Täuschung und Illusion. So starten wir in acht unterschiedliche Welten die wir ausgiebig erforschen sollen. Mit der Zeit werden wir so Orte wie eine aktive Vulkanlandschaft oder schneebedeckte Berge kennen lernen. Neben einer netten Geschichte erwarten uns auch noch über 20 anspruchsvolle Rätsel. Fangen wir aber erst einmal ganz vorne an. Nach einem einführenden Intro (mit deutschen Synchronstimmen) starten wir mit unserer Spielfigur in den ersten Abschnitt. Wir steuern unseren Helden aus der Egoperspektive. Dabei beeinflussen wir mit der Maus die Blickrichtung. In der Mitte des Bildschirms befindet sich ein Cursor, den wir mit der linken Maustaste an Objekten aktivieren. Hierdurch wird eine Handlung ausgeführt. Mit der Tastatur wird Beni dann gesteuert. Neben rechts und links können wir noch nach vorne und nach hinten gehen. Hinzu kommt die obligatorische Sprungtaste.

Am Anfang werden wir recht schnell die Grabstätte durchwandert haben. Das war aber bei weitem nicht alles. Dieser Ort ist nur unsere Ausgangsposition, von der wir über Portale zu anderen Abschnitten gelangen. Diese Portale müssen natürlich erst einmal aktiviert werden. Was muss der Spieler nun in diesem Spiel machen? Wie in solchen Spielen üblich dürft Ihr erst einmal die großen Bereiche erforschen. Hinzu kommen die vielen abwechslungsreichen Rätsel. Schalterrätsel sind genauso vorhanden wie Labyrinthe oder Puzzle. Angeboten werden nicht nur optische Aufgaben, sondern auch Rätsel mit Tönen. Schafft Ihr eine Aufgabe so wird ein Kristall freigegeben mit dem unser Held ein Portal öffnet. Die gestellten Aufgaben kann man zum einen durch logisches Denken und zum anderen durch herumprobieren bewältigen. Das bedeutet natürlich auch, dass etwas Frust aufkommen kann, wenn man nicht sofort weiter kommt. Immer wieder erscheint noch die Wächterin. Hierdurch wird die etwas magere Story vorangetrieben. Leider werdet Ihr in den großen Levels kaum andere Personen treffen, wodurch alles ein wenig öde wirkt. Hier hätte der Hersteller ruhig mehr machen können. Der Schwierigkeitsgrad schwankt sehr in dem Spiel. Mal lassen sich die Aufgaben in wenigen Minuten lösen, während andere viel Zeit in Anspruch nehmen. Große Action werdet Ihr in dem Spiel kaum erleben. Einzig kleinere Laufpassagen lassen etwas Hektik aufkommen. So erforscht Ihr nun die großen Umgebungen und löst die gestellten Aufgaben.

 

Technik:

Die Grafik sieht eigentlich ganz gut aus. Vor allem können hier die Levels mit den vielen Details überzeugen. Alle Locations sehen dabei anders aus und so erforscht man diese immer wieder gerne. Die Charaktere und Objekte sehen dann noch zeitgemäß aus, auch wenn die Figuren oftmals nur steif in der Gegend herum stehen. Leider gibt es nur wenige Effekte in dem Spiel. Da aber die Rätsel im Mittelpunkt stehen stört dieses nur wenig. Ebenso gut wie die Grafik kommt der Sound rüber. Die ganze Zeit begleitet uns eine ansprechende Musik, die selbst nach Stunden nicht langweilig klingt. Außerdem wird immer zur richtigen Zeit ein passender Sound eingespielt. Hin und wieder dürfen wir noch nette Filme mit deutschen Synchronsprechern ansehen. Dank engagierten Sprechern wirken die Figuren sehr lebendig. Insgesamt wird also ein gutes Ambiente erschaffen. Die Story kann hier nicht ganz mithalten. Sie ist zwar ganz unterhaltsam aber wirklich umhauen wird sie keinen. Dank der Egoperspektive hat der Spieler einen optimalen Blickwinkel und selbst mit der Steuerung wird jeder sofort klar kommen. Unser Held lässt sich sicher durch die großen Levels lenken und so steht den Erkundungstouren nichts entgegen. Fasst man alles zusammen so kann die technische Seite des Spiels überzeugen. Allerdings wird nichts außergewöhnliches geboten. Das Spiel lebt halt allein von der Stimmung und den vielen Rätseln.

 

Fazit:

Wer Adventure-Spiele wie Myst oder Schizm bevorzugen wird mit Sentinel: Verborgene Existenzen viel Spaß haben. Allerdings müsst Ihr in diesem Spiel komplett ohne Actionpassagen auskommen. Das Spiel bietet dafür große Levels die zum erkunden einladen und viele anspruchsvolle Rätsel. Hier liegt auch die eigentliche Stärke des Spiels, denn die vielen Aufgaben sind sehr abwechslungsreich. Außerdem hat der Hersteller ein nettes Ambiente erschaffen, was uns die ganze Zeit anspornt weiter zu machen. Allerdings solltet Ihr nicht auf eine atemberaubende Story hoffen. Trotz kleinerer Kritikpunkte kann das Spiel voll überzeugen. Vor allem wenn man den Preis sieht wird man einen Kauf nicht bereuen. Allerdings müsst Ihr solche Rätsel-Adventure auch mögen. Wer damit überhaupt nichts anfangen kann sollte lieber die Finger von dem Spiel lassen. Allen anderen kann man das Spiel ohne große Probleme ans Herz legen.

 

Features:

- Von den Entwicklern der Erfolgs-Titel Schizm und Schizm 2
- das Spiel bietet acht in Echtzeit dargestellten Welten
- Die bekannte 3D-Jupiter™-Engine aus No One Lives Forever 2™ überzeugt auch in diesem Adventure
- Wunderschöne, abwechslungsreiche Landschaften laden zu Erkundungsreisen ein
- Wagemutige Entdecker enthüllen die volle Story allein durch Bewältigung zahlreicher anspruchsvoller Rätsel
- Neben magischen Kugeln unterstützen diverse In-Game-Hinweise Suchende entlang Ihres aufregenden Weges
- Dank unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade - Leicht, Mittel und Schwer - überzeugt Sentinel auch jüngere sowie Gelegenheitsspieler

 

 

 

Screenshots:
 
 
 
 
 
 
 
 

Wertungsbox:

Sentinel: Verborgene Existenzen (PC)

 
 Sentinel - Verborgene Existenzen
EUR 29,99
Bei GAME WORLD bestellen

Grafik: 80 %  
Sound: 82 %  
Bedienung: 85 %  
Singleplayer: 76 %  
Multiplayer:   --  %  
Spielspaß: 78 %  
Gesamtwertung:  80 %  

Systemanforderungen:

- Windows® 98/ME/2000/XP
- Pentium® III 800 MHz oder höher
- 128 MB RAM (256MB für Windows® XP)
- 64MB HW T&L Direct3D kompatible Grafikkarte mit DirectX® 8.1 kompatiblen Driver (128 MB empfohlen)
- DirectSound® kompatible 16-bit Soundkarte mit DirectX® 8.1 kompatiblen Driver
- Windows® kompatible Tastatur und Maus

 


 

 

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