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Scrapland - Review (Xbox/PC)

Wertung:
84 %/84 %

Einleitung:

American McGee dürfte in der Gamerszene recht bekannt sein. Schließlich arbeiteten die Entwickler schon an Spiele wie Quake, Doom und Alice. Nun kommt ein ganz neues futuristisches Spiel auf den deutschen Markt. Es handelt sich dabei um das Spiel Scrapland. In dem Spiel werdet Ihr in eine faszinierende Roboterwelt gebracht. Erscheinen wird das Action-Adventure übrigens über Koch Media Deutschland GmbH. Wir konnten jetzt die fertige PC und Xbox-Version testen. Ob sich das Spiel gegen die breite Konkurrenz in dem Genre durchsetzen kann und ob sich beide Versionen lohnen, erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

Wie in jedem guten Action-Adventure ist auch bei Scrapland eine Story vorhanden. Der Roboter D-Tritus baute sich selber auf einem weit entfernten Schrottplatz zusammen und entschied eines Tages, das Universum zu erforschen und andere Wesen zu treffen. Seine Reise brachte ihn zuerst zum Asteroiden Scrapland, der von einer merkwürdigen Robotergesellschaft bewohnt wurde. Scrapland ist eigentlich der alte Planet Erde, der von Menschen ausgeplündert wurde. Die Menschen verließen die Erde, und die Roboter kamen. Seitdem halten Roboter nicht viel von der Menschheit, sie schauen auf Menschen herab und fürchten sie. Unter den Überresten der Myriaden in Scrapland gestrandeter Raumschiffe fanden die Roboter die Große Datenbank GDB, eine Maschine die jeden toten Roboter wieder zum Leben erwecken kann, so lange sie seine Daten noch hat. Es ist also kein Platz für den Tod auf Scrapland … Aber eines schönen Tages wird der Erzbischof von Kimera - die Stadt der Roboter - ermordet, offensichtlich von einem Menschen. Als die DGB versucht, ihn wiederzubeleben, wird entdeckt, dass seine Daten gestohlen wurden, was bedeutet, dass der Erzbischof auf ewig tot ist. D-Tritus findet einen Job als Fotograf bei dem örtlichen Mediennetzwerk. Sein erster Auftrag, er soll über den schrecklichen Mord am Erzbischof berichten. Jeder denkt, der Mörder sei ein Mensch, aber … mehr wollen wir jetzt nicht verraten. Schließlich möchten wir die Handlung nicht vorweg nehmen. In dem Spiel steuert der Spieler natürlich D-Tritus, wenn er sich zu Fuß bewegt, sonst seine Schiffe, die er auf Kimeras Straßen navigiert. Unser Held kann sich dabei in 15 verschiedene Figuren verwandeln. Jede dieser Figuren hat ganz besondere Fähigkeiten. Natürlich steuern wir auch alle 20 verfügbaren Raumschiffe. Hinzu kommt eine Sammlung einmaliger Schiffe die wir zusammenstellen können. Hunderte Kombinationen sind möglich, da wir hier bestehende Einzelteile frei kombinieren können. Das Ziel des Spiels ist es das mörderische Monster zu finden. Allerdings dürfen wir noch viel mehr machen. Der Spieler agiert sehr frei in der großen Spielwelt. Es gibt hier Innen- und Außenbereiche. Mit unserem Kampfschiff fliegen wir z.B. durch die Straßen der großen Stadt. Hinzu kommt das wir auch in die Häuser gehen dürfen. Dort treffen wir auf unterschiedliche Bewohner, mit denen wir uns unterhalten können. Wichtig ist in dem Spiel auch noch das Geld. Dieses verdienen wir auf unterschiedliche Weise. Jede Figur oder Schiff das wir z.B. zerstören hinterlässt Geld. Dieses können wir aufsammeln. Daneben gibt es aber noch viele andere Möglichkeiten um an Knete zu kommen. Wer Langeweile hat kann zusätzlich Rennen und diverse Kämpfe bestreiten. Wetten dürfen natürlich auch abgeschlossen werden. Außerdem kann der Spieler in dem Spiel für Chaos sorgen, sich als eine andere Figur ausgeben, eine Bank überfallen und so weiter. Es liegt allein in unserer Hand was wir aktuell machen möchten. Auf Scrapland wird der Spieler auf unterschiedliche Roboter treffen. Diese unterscheiden sich nicht nur im Aussehen, sondern auch durch ihre Funktionen. Da wir eine spezielle Fähigkeit besitzen, können wir uns in jeden Robotertyp verwandeln. Das ist allerdings illegal und so sollten wir dabei nicht beobachtet werden. Hierdurch können wir alle möglichen Aufgaben und Probleme lösen. Eine Polizeisperre wird z.B. überwunden, indem wir uns einfach in einen Polizeiroboter verwandeln. Machen wir etwas illegales, so wird die Polizei einschreiten … der Spieler muss also höllisch aufpassen. Allerdings taucht die Polizei nicht sofort auf, erst wenn der Verdächtigungsgrad ein gewisses Maß übersteigt, wird der Alarm ausgelöst. Jetzt versuchen uns Wachen das Leben schwer zu machen. Wir sollten nun solange fliehen bis der Alarm aufgehoben ist.

 

Technik:

Das Spiel bzw. die Levels sind relativ bunt ausgefallen. Alles wurde sehr farbenfroh gestaltet. Das ist aber nicht negativ, denn optisch passt einfach alles. Hinzu kommen viele kleine Details wodurch alles sehr lebendig wirkt. Auch das futuristische Design der Fluggeräte und der Roboter können voll überzeugen. Außerdem erwartet uns eine gigantisch große und abwechslungsreiche Stadt, in der es viel zu erkunden gibt. Nach einer gewissen Zeit erkennt man schnell wo man sich gerade befindet, denn jede Gegend sieht komplett anders aus. Als Orientierungshilfe dient uns ein kleines Radar. Dieses zeigt die Umgebung allerdings nur in 2D an. Nicht berücksichtigt werden die unterschiedlichen Ebenen - was ein wenig irritiert. Zumindest zeigt uns ein Richtungspfeil an, wohin wir als nächstes gehen sollen. Kennt man sich dann ein wenig in der Stadt aus, so wird man sich recht gut orientieren können. Der Sound bewegt sich auf einem ähnlichen Niveau wie die Grafik. Neben einer netten Musik, guten Soundeffekten, ansprechenden Umgebungsgeräuschen wird man auch gute deutsche Synchronsprecher zu hören bekommen. Allerdings sollte der Spieler die Soundabmischung etwas nachjustieren. Die Gespräche gehen teilweise unter. Das Gameplay wird ebenfalls viele ansprechen. Am Anfang läuft aber alles erst einmal sehr gradlinig ab. Nach den ersten Aufgaben steht die Story und wir bekommen mehr Freiheit zugesprochen. Jetzt beginnt der eigentliche Spielspaß. Nachdem die wichtigsten Orte verfügbar sind, wir die ersten guten Raumschiffe gebastelt und die anfänglichen Missionen erfüllt haben dürfen wir die Stadt Kimera erforschen. Jetzt kann sich der Spieler vielen kleinen Nebenhandlungen zuwenden. Natürlich sollte die Hauptstory nicht vernachlässigt werden. Mit der Steuerung beider Versionen wird man sofort klar kommen. Der Spieler wird in dem Spiel mit zwei Lenkungen konfrontiert. Zum einen mit der Steuerung der Spielfigur. Diese lässt sich auf dem PC genauso gut und sicher lenken wie auf der Xbox. An die Steuerung mit den Fluggeräten muss man sich dagegen erst einmal gewöhnen. Nach einer gewissen Zeit kommt man aber auch damit gut zurecht. Einzig bemängeln kann man bei der gesamten Lenkung, dass diese ein wenig zu sensibel ist. Ein wenig Fingerspitzengefühl braucht man schon um alle Aktionen sicher auszuführen. Die Xbox aber auch die PC-Version von Scrapland bieten einen Mehrspielerbereich. Leider wird man bei der Xbox-Version nur über Splitscreen mit einem Freund spielen können. Die PC-Version erlaubt uns dagegen im lokalen Netzwerk oder über das Internet zu spielen. In beiden Versionen können wir nun diverse Mehrspielermatches bestreiten. Diese ähneln bekannten Spielarten wie Deathmatch oder Capture the Flag. Leider muss man die Multiplayerspiele einzeln betrachten. Sie haben nichts mit dem Singleplayermodus zu tun.

 

Fazit:

Beide Versionen von Scrapland können voll überzeugen. Nett sind vor allem die interessante Story, die vielen Details, die deutschen Synchronsprecher und die riesige Spielwelt. Hinzu kommt ein gutes und vor allem abwechslungsreiches Gameplay - das über viele Stunden fesseln kann. Der Mehrspielerbereich ist zwar nur ein netter Bonus, aber wer mal etwas anderes machen möchte, darf sich auch hier für eine gewisse Zeit auslassen. Wirklich Spaß macht vor allem der Singleplayermodus. Hier dürfen wir in eine fantastische, futuristische Zukunftswelt eintauchen. Das erkunden der großen Stadt Kimera mach wirklich viel Spaß. Der Humor kommt dann auch nicht zu kurz. Wir werden hier wunderbar unterhalten. Wer also mal ein etwas anderes Action-Adventure-Spiel spielen möchte, sollte hier unbedingt zugreifen. Da die Xbox und PC-Version gut spielbar sind können wir beide Versionen
zum Kauf empfehlen.

 

Features:

- Uneingeschränkte Bewegungsfreiheit in einer riesigen, knallbunten Science Fiction-Welt
- Fesselnde und abgedrehte Story
- Realistische Physik-Engine
- Bis zu 140 Hauptmissionen bieten fast ungegrenzten Spielspaß
- Spektakuläre Rennen mit frei entworfenen oder geklauten Raumschiffen
- Multiplayer-Modus via LAN oder Internet (PC-Version) bzw. Splitscreen (Xbox-Version)

 

 

 

Screenshots:
 
 
 
 
 
 
 

Wertungsbox:

Scrapland (Xbox)

 
 Scrapland
EUR 59,99
Bei GAME WORLD bestellen

Grafik: 88 %  
Sound: 84 %  
Bedienung: 82 %  
Singleplayer: 85 %  
Multiplayer: 78 %  
Spielspaß: 86 %  
Gesamtwertung:  84 %  

Wertungsbox:

Scrapland (PC)

 
 Scrapland
EUR 44,99
Bei GAME WORLD bestellen

Grafik: 88 %  
Sound: 84 %  
Bedienung: 80 %  
Singleplayer: 85 %  
Multiplayer: 81 %  
Spielspaß: 86 %  
Gesamtwertung:  84 %  


Systemanforderungen: 

- Betriebssystem: Windows 98/ME/2000/XP
- Arbeitsspeicher: ab 256 MB RAM
- Festplattenspeicher: ab 1,5 GB frei
- Prozessor: 800 MHz Pentium od. 100% kompatibler Prozessor

 



 

 

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