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Saint Seiya: Das Heiligtum - Review (PS2)

Wertung:
72 %

Einleitung:

Mangafans werden die Animeserie Saint Seiya evtl. kennen. Veröffentlicht wurden diese Abenteuer in 28 aufwändigen Manga-Comics und 114 TV-Folgen. Vor allem in den europäischen Ländern Frankreich und Italien feierte Saint Seiya große Fernseherfolge. Über Atari kommt nun das Playstation 2-Spiel Saint Seiya: Das Heiligtum auf den deutschen Markt. Wir konnten uns jetzt die fertige PS2-Version ein wenig näher ansehen. Ob sich eine Anschaffung für Beat´em Up-Fans lohnt, erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

In dem Beat´em Up-Spiel Saint Seiya: Das Heiligtum sollt Ihr nicht grundlos kämpfen. Fünf Helden stehen im Mittelpunkt der Story. Diese Krieger werden Saints genannt und sie haben die Aufgabe, das Böse zu bekämpfen und zugleich Athena, die Göttin des Friedens, zu beschützen. Der Sage nach kehren die Mächte der Finsternis alle 200 Jahre auf die Erde zurück. Hierfür werden Schreckenstruppen in sämtliche Winkel der Welt entsandt. Sie sollen die globale Herrschaft mit aller Macht an sich reißen. Zur selben Zeit erwacht die Göttin Athena, um der Erde mit ihren Kräften zu helfen. Wir sollen nun das Gute vertreten und das Böse vernichten. Nur wenn wir erfolgreich sind, kann die Welt gerettet werden. Nachdem das Spiel gestartet wurde, müssen wir erst einmal eine passende Sprache auswählen. Neben der englischen, italienischen, französischen und spanischen Sprache ist auch die deutsche vorhanden. Anschließend erblickt der Spieler das Hauptmenü. Dieses ist in unterschiedliche Bereiche aufgeteilt. Unter Optionen dürfen wir wie gewohnt alle spielrelevanten Einstellungen vornehmen - darunter auch den Schwierigkeitsgrad. Dieser wird in vier Stufen unterteilt. Somit wird jeder eine passende Herausforderung finden. Außerdem kann man hier die Sprache der Stimmen ändern. Leider wird keine deutsche Sprachausgabe angeboten. Nur französischen und japanischen Sprechern dürfen wir lauschen. Kommen wir nun zu den anderen Menüpunkten. Es sind insgesamt vier Bereiche vorhanden. Bei "12 Goldpalästen" erleben wir intensive Kämpfe zwischen Bronze- und Goldrittern. Dieser ist zugleich der Story-Modus. Freie Kämpfe dürfen wir unter "1000-Tage-Krieg" austragen. Der Menüpunkt Urlaub ist der Sammel-Modus. Hier können wir unterschiedliche Sammlungen ansehen. Hinzu kommen die Geschichten der zwölf Paläste und die freigeschalteten Musikstücke. Der vierte Modus ist am Anfang noch gesperrt. Erst später wird dieser freigeschaltet. "12 Goldpaläste" ist ohne Zweifel der wichtigste Spielmodus. Hier spielen wir die eigentliche Story durch. Eingeleitet wird das ganze durch ein nettes Intro. Anschließend dürft Ihr wahlweise ein Tutorial durchspielen. Hier wird uns die Steuerung in kleinen Schritten - mit praktischen Übungen - beigebracht.

Ist dieser Übungsbereich beendet, geht es mit der Story bzw. den Sequenzen weiter. Natürlich enden die Storyabschnitte immer wieder in einem Kampf. Diese Fights finden in begrenzten Arenen statt. Unsere Spielfigur kann natürlich viele unterschiedliche Aktionen ausführen. Zum einen stehen schwache und starke Schläge zur Auswahl. Durch Kombination der Richtungs- und Aktionstasten lassen sich diese zu Combos verketten. Außerdem verfügt unser Kämpfer über diverse Spezialangriffe - wie den Urknallangriff. Gegnerische Attacken wehren wir wie immer mit Blocken oder Ausweichen ab. Hinzu kommen noch viele weitere Aktionsmöglichkeiten, die im Tutorial erklärt werden. Da jeder Gegner anders agiert, sollte der Spieler alle Möglichkeiten seiner Figur ausschöpfen. Machen wir immer wieder die gleichen Aktionen, stellt sich der Gegner schnell darauf ein. Eine Niederlage ist somit vorprogrammiert. Haben wir eine Auseinandersetzung gewonnen, dürfen wir eine Statistik des Kampfes einsehen. Nun folgt ein weiterer Storyabschnitt, der wiederum einen neuen Kampf einleitet. Zwischen den einzelnen Fights darf der Spieler selbstverständlich auch speichern. Hierdurch gehen errungene Erfolge wie freigeschaltete Extras nicht verloren. Wer am Anfang erst einmal üben möchte, kann dieses wunderbar unter dem Menüpunkt "1000-Tage-Krieg" machen. In diesem Modus tretet Ihr mit einer freigeschalteten Spielfigur gegen einen computergesteuerten Gegner an. Der Austragungsort darf natürlich ebenfalls bestimmt werden. Eine nette Sache um sich auf die Gegner einzustellen. Schließlich kann man hier wunderbar die einzelnen Figuren und deren Fähigkeiten kennen lernen. Wer die Kampfstile der unterschiedlichen Figuren in Aktion sehen möchte, darf auch beide Kämpfer vom Rechner steuern lassen. In diesem Spiel-Modus kann man aber nicht nur gegen einen CPU-Gegner kämpfen. Spannende Fights gegen einen Freund sind ebenfalls möglich. So agiert Ihr nun in den unterschiedlichen Spielarten, kämpft gegen eine große Anzahl von Gegnern und schaltet die vielen netten Extras frei.

 

Technik:

Optisch sieht das Spiel ganz nett aus. Jeder Fight wird z.B. mit ansprechenden Filmen eingeleitet. Durch die nette Präsentation geht der Spieler hoch motiviert in die einzelnen Kämpfe. Auch die Menüs wurden übersichtlich und animiert gestaltet. Hier wird sich jeder sofort zurecht finden. Die eigentliche Spielegrafik überzeugt zum einen durch nett animierte und modellierte Kämpfer. Diese bewegen sich geschmeidig durch die detaillierten Hintergründe. Allerdings hätte der Hersteller bessere Texturen verwenden können. Die Kämpfe laufen außerdem sehr actionreich ab. Ansprechende Effekte und viele Combos laden den Spieler zum experimentieren ein. Gut ist auch der Sound ausgefallen. Das fängt bei den Ingamegeräuschen an und endet bei den Sprechern. Allerdings wird nur eine französische und japanische Sprachausgabe angeboten. Ein wenig gewohnheitsbedürftig ist die Musik. Der futuristische Sound wird wohl nur echte Animefans begeistern. Die Steuerung ist recht einfach ausgefallen. Dank eines netten Tutorial wird der Spieler alle Aktionsmöglichkeiten schnell kennen lernen. Leider reagieren die Spielfiguren sehr träge auf unsere Anweisungen. Hier hätte der Hersteller einiges besser machen können.

 

Fazit:

Eigentlich ist das Spiel nicht übel. Der Storymodus wird gut präsentiert und die Geschichte motiviert einen immer wieder weiter zu spielen. Die Fights laufen dann auch noch recht spannend ab, da wir auf eine Vielzahl von Schlägen und Combos zurückgreifen können. Allerdings muss man die Art des Kämpfens mögen. Nicht jeder will seinen Gegner mit Strahlen oder Ketten bearbeiten. Die technische Seite ist bei diesem Spiel leider nur mittelmäßig. Vor allem die Grafik und Steuerung hätte besser ausfallen können. Schade ist dann auch noch, dass nicht mehr unterschiedliche Spielarten angeboten werden. Man wird zumindest einiges zu tun haben, bis alle Extras freigeschaltet sind. Saint Seiya: Das Heiligtum ist ein actiongeladenes Beat´em Up Spiel, das vor allem Animefans anspricht. Dank einfacher Bedienung und unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen werden Anfänger genauso gefordert wie Genrekenner. Das Beat´em Up-Spiel kommt allerdings nicht an die Topspiele des Genres heran. Daher kann man das Spiel wohl nur Saint Seiya-Fans empfehlen.

 

Features:

- Es bleiben nur zwölf Stunden: Göttin Athena wurde von einem tödlichen Pfeil verwundet - nur Du allein kannst sie retten!
- Spiele die TV-Helden: Selbstverständlich trittst Du als einer der Saint Seiya-Helden an, um die Serien-Bösewichte zur Strecke zu bringen.
- Ein dutzend Gefahren: Durchquere die zwölf heimtückischen Zodiac-Kammern, die von goldenen Wächtern versperrt werden!
- Kombiniere Deine Attacken: Verbinde einzelne Angriffe deiner Helden zu mächtigen Schlagfolgen!
- Einfach unglaublich: Nutze deine Cosmo Power, um selbst die dramatischsten Gefahren abzuwenden!
- Ein episches Abenteuer: Die einzigartige 3D-Grafik schafft einen neuen Standard unter den Anime-Spielen.
- Wie die Manga-Vorlage: Stil, Optik und die dramatische Kameraperspektive sind natürlich in Tradition zu den populären Manga-DVDs gehalten.
- Kurzum: Ein absolutes Muss für jeden Manga- und Anime-Fan!

 

 

 

Screenshots:
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Wertungsbox:

Saint Seiya: Das Heiligtum (PS2)

 
 Saint Seiya
EUR 59,99
Bei GAME WORLD bestellen

Grafik: 72 %  
Sound: 70 %  
Bedienung: 75 %  
Singleplayer: 68 %  
Multiplayer: 72 %  
Spielspaß: 74 %  
Gesamtwertung:  72 %  


 

 

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