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Sacred 2: Fallen Angel - Review (PC)

Wertung:
89 %

Einleitung:

Als das Spiel Sacred vor gut vier Jahren auf den Markt kam, schlug es ein wie eine Bombe. Es zählte damals mit zu den erfolgreichsten Spielen des Jahres. Seit der Veröffentlichung sind viele Updates erschienen. Endlich kommt der offizielle Nachfolger mit dem Titel Sacred 2: Fallen Angel in den Handel. Gut vier Jahre haben 94 Ascaron-Mitarbeiter an dem Action-Rollenspielspiel gearbeitet. Erscheinen wird das Game übrigens für PC, Playstation 3 und Xbox 360. Wir konnten jetzt die fertige PC-Version ausgiebig testen. Ob sich die lange Wartezeit gelohnt hat, erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

In Sacred 2: Fallen Angel werden wir natürlich nicht ohne Grund gegen diverse Monster kämpfen. Ancaria befindet sich am Rande der Zerstörung und droht im Chaos zu versinken. Eine geheimnisvolle Energie breitet sich in der Welt aus, die Mutationen und namenloses Entsetzen verursacht. Diese lebende Energie wird zu dem seidenen Faden, an dem das Schicksal der Welt hängt. Die Kräfte des Lichtes und der Schatten stehen kurz davor, in einer unheiligen Schlacht aufeinander zu treffen, die das Ende der Welt bedeuten könnte. Bevor wir allerdings in das Abenteuer einsteigen, wollen wir erst einmal ganz von vorne anfangen. Im Hauptmenü angekommen, erblickt der Spieler die Menüpunkte Singelplayer Lokal, Multiplayer Online, Multiplayer LAN, Optionen und Specials. Wie gewohnt kann man unter Optionen alle spielrelevanten Einstellungen für Grafik, Sound und Gameplay anpassen. Unter Specials darf man dann Extras wie freigeschaltete Videos in aller Ruhe ansehen. Wer gerne mit menschlichen Spielern in das Abenteuer starten möchte, kann dieses über das Internet oder LAN machen. Allein oder im Koop-Modus soll man sich hier voll auslassen. Die meisten werden sich am Anfang allerdings für den Einzelspielermodus interessieren. Bevor es hier losgeht, muss man erst einmal einen Charakter erstellen. Wir haben hier die Wahl zwischen Serpahim, Hochelfe, Dryade, Tempelwächter, Schattenkrieger und Inquisitor. Jeder Charakter hat seine spezifischen Stärken und Schwächen, die sich im Verlauf des Spieles entsprechend anders weiterentwickeln. Zudem haben wir die Wahl die Licht- oder die Dunkelkampagne durchzuspielen. Außerdem müsst Ihr Euch für einen von sechs Göttern entscheiden. Diese spendieren unserer Figur einen besonders mächtigen Spruch. Nachdem wir dann den Schwierigkeitsgrad eingestellt haben, kann das Abenteuer endlich beginnen. Je nach ausgesuchtem Charakter beginnt nun das Spiel auf unterschiedlicher Weise. Wir schlüpfen nun in die Haut unserer Spielfigur mit der wir neben der Hauptstory auch diverse Nebenhandlungen erledigen sollen. Wie Ihr in dem Spiel vorgeht, ist komplett Euch überlassen. Natürlich wird das Spiel durch erfüllte Nebenquests leichter, da man sich mit den erarbeiteten Erfahrungspunkten mächtig aufbauen kann.

Ihr erkundet nun die riesigen Umgebungen und quatscht unzählige Personen an, die interessante Aufgaben für uns haben. Die NPCs sind recht unterhaltsam, denn sie lassen viele witzige aber auch sehr skurrile Sprüche ab. Dass es genug zu tun gibt, versteht sich von selber. Dabei greift der Hersteller allerdings auf bekannte Kost zurück. Wir sollen Sachen einsammeln, Gegner töten oder Leute eskortieren. Alles wurde in kleine Storys gepackt und so wird man gut motiviert immer weiter zu spielen. Als Belohnung bekommen wir dann jede Menge Geld und Erfahrungspunkte. Später erhalten wir dann auch spezielle Waffen oder Ausrüstungsgegenstände. Damit wir den Überblick nicht verlieren, nutzt man eine Übersichtskarte. Diese zeigt nicht nur die riesige Spielwelt, sondern auch die Quests an. Bei den Quests müssen wir erwähnen, dass diese sehr langatmig sind. Minutenlange Laufwege muss der Spieler in Kauf nehmen um eine Mission zu erfüllen. Im Spiel selber müssen wir zum Glück nicht alle Wege zu Fuß bewältigen. Man gönnt uns nützliche Reittiere, genauso wie einzigartige Wesen die uns schnell zum gewünschten Ort bringen. Nützlich ist übrigens, dass wir auf diesen Tieren Angriffe ausführen können. Wir brauchen also nicht jedes Mal absteigen, wenn ein Gegner uns angreift. Egal welche Aufgabe wir gerade erledigen, wir werden ständig auf feindlich gesinnte Gesellen treffen. Das ist kein großes Problem, denn unsere Spielfigur greift auf ein reichhaltiges Kampf- und Talentsystem zurück. Das macht sogar richtig Spaß, denn wir dürfen mehrere Fertigkeiten zu Kombos verketten. Die Talente darf man sogar weiter aufleveln. Hierdurch sind Spezialisierungen möglich. Hinzu kommen Begleiter die uns im Kampf zur Seite stehen. Das war bei weitem noch nicht alles. Uns gönnt man auch ein reichhaltiges Waffenarsenal. Unsere Mordwerkzeuge darf man dann noch mit Relikten aufmotzen. Das ist auch notwendig, denn wir bekommen es immer wieder mit mächtigen Bossgegnern zu tun. Diese wurden fantastisch in Szene gesetzt und so freut man sich förmlich auf jeden dieser gigantischen Widersacher. Das liegt auch daran, dass diese Feinde besonders gute Items fallen lassen. Die eingesammelten Objekte wandern dann sofort in unser Inventar. Das bringt uns zum Inventarsystem. Mit dem wird jeder sehr schnell klar kommen. Kleine Sortierfunktionen erleichtern unser Leben und so findet man gesuchte Gegenstände sehr schnell. Die Objekte wie Rüstungen werden dann von unserem Charakter angelegt. Das bringt dann nicht nur einen besonderen Schutz, sonder sie lässt unsere Figur auch anders aussehen. So erkunden wir nun die weitläufigen Umgebungen, erkunden diese, reden mit vielen CPU-Figuren, erledigen Quests, rüsten unsere Spielfigur immer weiter auf, kämpfen gegen unzählige Gegner und folgen der netten Story.

 

Technik:

Gerade bei der Grafik kann das Spiel voll überzeugen. Selten glänzte ein Spiel aus dem Action-Rollenspiel-Genre mit einer so detaillierten Spielwelt. An jeder Ecke gibt es etwas zu entdecken und kein Spielabschnitt gleicht dem anderen. Der Hersteller hat nicht nur an viele Details und Objekte gedacht. Alles wurde auch wunderbar animiert. Hinzu kommen tolle Licht- und Schattenspiele. Diese können genauso überzeugen, wie die atemberaubenden Effekte. Nett anzusehen sind auch unsere Spielfiguren und die immer wieder anders aussehenden Feinde. Vor allem die Bossgegner hauen uns fast vom Stuhl. Allerdings braucht man für die ganze Grafikpracht einen leistungsstarken Rechner. Der Sound kann genauso gut abschneiden. Neben einer stimmungsvollen Musik lauschen wir auch vielen passend eingespielten Ingamegeräuschen. Hinzu kommen viele gute deutsche Sprecher die den CPU-Figuren ordentlich Leben einhauchen. An eine ordentliche Portion Humor hat man selbstverständlich auch gedacht. Die Steuerung geht einem leicht von der Hand. Das Interface ist nicht überladen und dank nützlicher Sortierfunktionen kommt man auch mit dem Inventar schnell zurecht. Schon nach wenigen Spielminuten hat man sich mit der Steuerung angefreundet und so kann man schnell in das Spiel einsteigen. Das liegt auch an der genretypischen Lenkung. Wer so ein Spiel schon einmal gespielt hat, der wird sich sofort wohl fühlen. Ein kleiner Reinfall ist leider die KI. Oftmals stehen Gegner nur in der Gegend herum und reagieren gar nicht auf unsere Aktionen. Bemängeln muss man leider auch, dass noch viele Bugs vorhanden sind. Der Hersteller bietet zwar jetzt schon ein Update an, dennoch wurden nicht alle Probleme behoben. Das wird allerdings nur eine Frage der Zeit sein. Bis dahin muss man notgedrungen mit kleinen Fehlern leben.

 

Fazit:

Sacred 2: Fallen Angel erfüllt eigentlich komplett unsere Erwartungen. Wir agieren in einer wunderschönen Spielwelt, die in dem Genre seines gleichen sucht. Belebte Städte sind genauso vorhanden, wie hübsche Außenbereiche. Jeder Bereich sieht anders aus und da es an jeder Ecke etwas zu entdecken gibt, erkundet man die Welt sehr gerne. Überzeugen kann auch das Kombo- bzw. Kampfsystem. Dank vielfältiger Möglichkeiten können sich Rollenspielfans so richtig auslassen. Es macht unheimlich viel Spaß seine Spielfigur immer weiter aufzuleveln und mit besseren Kombos auszustatten. Hinzu kommen unzählige Items, Waffen und Rüstungen die zum experimentieren einladen. Dank der unterschiedlichen Figuren ist auch der Widerspielwert extrem hoch. Jeder Charakter hat andere Fähigkeiten und so kann man das Spiel immer wieder anderes durchspielen. Allerdings gibt es auch ein paar Punkte die stören. Viele Quests sind einfach nur nervig, weil man oftmals lange Laufwege in Kauf nehmen muss. Hinzu kommen kleine Fehler im Spiel, die so eigentlich nicht auftreten sollten. Allerdings kann man davon ausgehen, dass der Hersteller diese bald mit einem weiteren Update aus der Welt schafft. Nett wäre auch eine etwas spannendere Hauptstory gewesen. Zumindest werden wir durch nette Nebenquests ordentlich entschädigt. Trotz dieser kleinen Kritikpunkte zählt das Spiel ohne Zweifel mit zu den besten Action-Rollenspielen der letzten Jahre. Wer also ansatzweise das Genre mag, der wird an Sacred 2: Fallen Angel nicht vorbei kommen. Uns hat das neuste Ascaronspiel sehr gut gefallen und daher können wir eine klare Kaufempfehlung aussprechen.

 

Features:

- Riesige, frei begehbare, "lebende" Welt ohne Ladezeiten
- Zwei Kampagnen: "Licht" und "Schatten"
- Sechs einzigartige Charaktere: Seraphim, Schattenkrieger, Hochelfe, Dryade, Inquisitor und Tempelwächter
- Modifizierbare Fähigkeiten: Jede Fähigkeit kann vom Spieler weiterentwickelt werden, wodurch einzigartige Charaktere entstehen, die vor allem Online ein sehr variables Spiel ermöglichen
- Uneingeschränkte Kampffähigkeit vom Rücken des Reittieres aus: Jeder Charakter kann vom Rücken verschiedener einzigartiger Reittiere kämpfen, sowohl im Nah- und Fernkampf
- Ein Pantheon von 6 Göttern: Jeder Gott bietet dem Spieler eine individuelle, besonders mächtige Kampfkunst
- Eine in einem Action-Rollenspiel noch nie da gewesene Grafikqualität
- Das ultimative Multiplayerspiel: Neben dem Singleplayer-Modus stehen dem Spieler Multiplayer-Modi wie PvP, PvE, LAN und Instant Coop zur Verfügung und bieten sowohl Hardcore- als auch Casual-Gamern Stunden voll spannender Unterhaltung

 

 

 

Screenshots:
 
 
 
 

Wertungsbox:

Sacred 2: Fallen Angel (PC)

 
 Sacred 2 - Fallen Angel
EUR 49,99
Bei GAME WORLD bestellen

Grafik: 92 %  
Sound: 89 %  
Bedienung: 94 %  
Singleplayer: 86 %  
Multiplayer: 84 %  
Spielspaß: 90 %  
Gesamtwertung:  89 %  

Systemvoraussetzungen:

Minimum-Systemvoraussetzungen:

- 2,4-GHz-Prozessor
- 1 GB RAM
- Grafikkarte mit 256 MB RAM, DirectX®-9.0d-kompatibel, mit Pixel-Shader-2.0-Unterstützung (nVidia® GeForceTM 6800 oder ATI® RadeonTM X800 oder höher)
- DirectX-kompatible Soundkarte
- DVD-ROM-Laufwerk
- 20 GB freier Festplattenplatz
- Microsoft® Windows® XP (32 / 64 Bit) mit Service Pack 3 / Vista® 32 / 64 Bit) mit Service Pack 1
- DirectX 9.0d (im Spiel enthalten)

 

Empfohlene Voraussetzungen:

- Dual Core 2.0 GHz Prozessor
- 2 GB RAM
- Grafikkarte mit 512 MB RAM, DirectX 9.0d kompatibel, mit Pixel-Shader-2.0-Unterstützung (nVidia GeForce 8800 GTS oder ATI Radeon HD 3870 oder higher)
- DVD-ROM Laufwerk
- 5.1-Surround-Soundkarte (EAX-5.0-kompatibel, DirectX-9.0d- [für XP] oder DirectX-10.0-kompatibel [für Vista]), mit Surround-Lautsprechern oder Kopfhörern
- Maus mit Mausrad
- 25 GB freier Festplattenplatz
- Microsoft Windows XP (32 / 64 Bit) mit Service Pack 3 / Vista (32 / 64 Bit) mit Service Pack 1
- DirectX 9.0d (im Spiel enthalten)
- Optional: DSL-Modem oder Netzwerkkarte für Multiplayerspiele.

 


 

 

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