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Rush for Berlin - Review (PC)

Wertung:
85 %

Einleitung:

Auf dem PC sind Echtzeitstrategiespiele schon seid Jahren sehr erfolgreich. Dabei decken diese Games fast jede Zeitepoche ab. Natürlich darf der Zweite Weltkrieg als Szenario nicht fehlen. Genau dort ist auch das neuste Deep-Silver-Spiel angesiedelt. Es handelt sich dabei um das Spiel Rush for Berlin, dass über Koch Media auf den deutschen Markt kommt. Wir konnten die taktische Kampfsimulation jetzt ausgiebig testen. Ob sich eine Anschaffung für Genrefans lohnt, erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

Das Echtzeitstrategiespiel Rush for Berlin spielt auf dem europäischen Schauplatz des Zweiten Weltkriegs in den Jahren 1944 und 1945. Hauptthema ist der Wettlauf um die Eroberung der deutschen Hauptstadt Berlin aus der Sicht der Westalliierten (USA/Großbritannien/Frankreich) und der sowjetischen Roten Armee. Das Erreichen dieses Ziels bedeutet die totale Niederlage des Dritten Reichs und das Ende des Kriegs auf dem europäischen Kontinent. Das Spiel basiert dabei auf historischen Fakten und orientiert sich am tatsächlichen Verlauf der Ereignisse. Der Spieler hat aber durchaus die Möglichkeit, die Geschichte virtuell zu ändern und eine alternative Realität zu schaffen. Bevor wir in den Krieg eingreifen können, gelangt man erst einmal in das Hauptmenü. Hier erblickt Ihr die Menüpunkte "Weiter", "Profil", "Einzelspieler", "Mehrspieler" und "Optionen". Wie gewohnt kann man unter Optionen alle spielrelevanten Einstellungen vornehmen und unter Profil ein bestehendes Spielerprofil aktivieren. Kommen wir nun zu den eigentlichen Spielarten. Hat ein Spieler eine Kampagne schon angefangen, so kann er unter dem Menüpunkt "Weiter" diese fortsetzen. Am Anfang bleibt uns selbstverständlich nichts anderes übrig, wie ein neues Spiel zu starten. Dazu begeben wir uns in den Einzelspielerbereich. Von hier aus kann man zum einen ein Einführungslevel durchspielen. Dort werden uns das Spiel und die Steuerung in kleinen Schritten beigebracht. Hat der Spieler das Tutorial beendet, so kann er sich getrost in die anderen Einsätze stürzen. Rush for Berlin besteht aus drei Hauptkampagnen für die Sowjets, Westalliierten und Deutschen. Außerdem gibt es noch eine kleine Bonus-Kampagne mit den Franzosen. Der Schwierigkeitsgrad und die historische Genauigkeit variiert dabei. Zu Beginn des Spiels stehen nur die Kampagnen für die Sowjets und die Westalliierten zur Verfügung. Welche davon gespielt wird, bleibt uns überlassen. Die deutsche Kampagne wird dagegen erst freigeschaltet, wenn die anderen beiden erfolgreich abgeschlossen wurden. Man muss allerdings erwähnen, dass die einzelnen Missionen nicht durch eine Story verbunden sind. Wirklich schlimm ist dieses allerdings nicht, denn die einzelnen Einsätze werden stimmungsvoll durch toll inszenierte Cutscenen zusammengehalten. Die verschiedenen Einsätze bilden außerdem einen Erzählstrang, der sich auf den Wettlauf nach Berlin konzentriert. Nachdem wir nun eine Mission ausgesucht haben, beginnt die Einsatzbesprechung. Eine kurze Videosequenz informiert uns über unsere Aufgaben. Außerdem erblicken wir eine Zusammenfassung des Einsatzes und so dürfte eigentlich jedem schnell klar sein, was auf dem Schlachtfeld zu tun ist. Bevor sich der Spieler in die Mission stürzt, muss er erst einmal seine Armee zusammenstellen. Habt Ihr keine Lust dazu, so könnt Ihr das auch vom Computer erledigen lassen. Nachdem die Mission nun passend eingeleitet wurde, erblicken wir endlich das Schlachtfeld.

Wie in anderen Strategiespielen gibt es auch hier Ressourcen. Allerdings müssen wir keine Rohstoffe einsammeln, denn die Ressource besteht aus der verfügbaren Zeit. Am oberen Bildschirmrand sehen wir eine Anzeige, die angibt, wie viel Zeit man noch übrig hat. Übrigens erhalten wir für erfüllte Missionsziele und Bonusziele Zeitgutschriften und so kann man sich zusätzliche Zeiteinheiten verschaffen. Einen genretypischen Aufbaubereich gibt es bei diesem Spiel ebenfalls nicht. Der Spieler soll dafür verschiedene Punkte bzw. Gebäude auf der Karte einnehmen. Diese sind dann für Reparaturen gut oder bringen uns Munitionsnachschub ein. Außerdem gibt es Gebäude in denen wir neue Einheiten bauen können. Diese bezahlen wir dann mit unserem Zeitguthaben. An Einheiten werden wir einiges zu sehen bekommen. Der Hersteller gönnt uns über 100 verschiedene Truppenteile. Selbstverständlich hat jede Nation ihre eigenen ganz speziellen Fahrzeuge und Einheiten, die unterschiedliche Vor- aber auch Nachteile haben. Von Panzer über Transportfahrzeuge bis hin zu Aufklärern ist alles vorhanden. Selbstverständlich dürfen Bodeneinheiten wie Pioniere, Scharfschützen, Flammenwerfer oder Sanitäter ebenfalls nicht fehlen. Viele unserer Einheiten besitzen übrigens diverse Spezialfähigkeiten. Diese reichen je nach Einheit von Minenlegen bis hin zu Panzersperren bauen. Das gleiche gilt auch für unsere Fahrzeuge. Auch diese weisen so einige Spezialfähigkeiten auf. So können zum Beispiel Aufklärer Bombenangriffe anfordern. Allerdings darf der Spieler diese Fähigkeiten nicht unendlich einsetzen. Es muss jeweils eine bestimmte Zeit ablaufen, bevor uns eine Aktion wieder zur Verfügung steht. Der Spieler muss also gut überlegen, wann er welche Fähigkeit einsetzt. Wichtig sind dann noch unsere Offiziere. Sie können nicht gebaut werden und so sollte man immer ein Auge auf diese Einheiten werfen. Wie auch die anderen Einheiten, verfügen unsere Offiziere über passive und aktive Spezialfähigkeiten. So können sie z.B. Luft- oder Artillerieunterstützung anfordern. Zusätzlich können sie die Truppen motivieren, besser zu kämpfen. Der russische Offizier schafft das z.B. durch eine Extraration Wodka. Wir ziehen nun mit unseren Einheiten taktisch klug über das Schlachtfeld. Dabei muss das Terrain berücksichtig werden. Zieht Ihr Eure Fahrzeuge einfach so über die Karte, landen Panzer schnell mal in einem zugefrorenen See. Also immer sorgsam drauf achten, wohin ihr zieht. Das ist natürlich nicht das einzige, worauf wir achten sollten. Da unsere Jungs Erfahrung sammeln, werden sie mit der Zeit immer schlagkräftiger. Ihr solltet daher zusehen, dass Ihr möglichst nicht grundlos Einheiten in den Tod schickt. Übrigens können unsere Soldaten auch Gebäude besetzen, die dann taktische Vorteile bringen. Sind Gegner irgendwann mal in Reichweite, fangen unsere Einheiten sofort an zu schießen. Natürlich kann der Spieler auch eine passive Haltung vorgeben. Ansonsten läuft eigentlich alles sehr genretypisch ab und so wird jeder sehr schnell mit dem Spiel klar kommen. Das Missionsdesign ist übrigens sehr abwechslungsreich. Immer wieder sollen wir andere Aufgaben erledigen und so bleiben die Aufträge sehr spannend. Wer keine Lust mehr auf den Singleplayermodus hat, kann sich zusätzlich mit dem Mehrspielerbereich beschäftigen. Über das Internet oder einem lokalen Netzwerk (LAN) darf man nun gegen andere menschliche Spieler antreten. Wie gewohnt kann man dann Spielmodis wie Kooperativ, Deathmatch, Domination, R.I.S.K. (Race-Intensive Strategie Kombat) oder R.U.S.H. (Relentlessly Utilized Score Hunt) spielen.

 

Technik:

Die Technik kann mit dem guten Gameplay locker mithalten. Das fängt schon bei der Grafik an. Neben einer üppigen Vegetation mit Bäumen, Sträuchern usw. sind auch realistisch modellierte und animierte Einheiten bzw. Fahrzeuge vorhanden. Diese kommen genauso gut rüber, wie die polygon- und detailreichen Landschaften. Außerdem verwöhnt uns das Spiel mit vielen Effekten wie Rauch oder Explosionen. Selbst glänzende Wassereffekte werden wir zu sehen bekommen. Natürlich fehlen ebenso wenig zeitgemäße Licht- und Schatteneffekte. Durch die ganze optische Pracht wird ein tolles Schlachtfeld simuliert, auf dem man gerne kämpft. Das kommt auch dadurch zustande, dass eine kleine Physikengine vorhanden ist. Bäume fallen z.B. um, wenn man auf diese schießt. Das ganze wird dann noch durch nette Filme zusammengehalten, die stimmungsvoll die Missionen einleiten. Auf einem ähnlich guten Niveau bewegt sich der Sound. Eine passende Musik ist genauso vorhanden wie realistische Motor- und Waffengeräusche. Hinzu kommen tolle Soundeffekte bei den Explosionen. Außerdem werden wir gute Sprecher zu hören bekommen. Je nachdem welche Seite wir spielen, werden unterschiedliche Sprachen eingespielt. Wir werden also nur deutsche Sprecher bei der deutschen Kampagne zu hören bekommen. Bei den anderen dürfen wir über Untertitel das gesprochene nachlesen. Mit der Kamera gibt es ebenfalls keine Probleme. Wir können diese frei drehen, kippen und zoomen. Hierdurch behalten wir in jeder Situation den Überblick. Die Steuerung ist genretypisch. Wer schon einmal ein Echtzeitstrategiespiel gespielt hat, wird sofort mit dieser zurecht kommen. Außerdem wird der Einstieg durch ein ansprechendes Tutorial erleichtert. Hinzu kommen gut sortierte Menüs und Buttons und so kann man jede Aktion sicher ausführen. Die KI der gegnerischen und eigenen CPU-Figuren ist ganz ordentlich. Es gibt zwar ein paar Probleme bei der Wegfindung aber dennoch kann die künstliche Intelligenz gut mit anderen Spielen mithalten. Vor allem bei höheren Schwierigkeitsgraden verhalten sich die CPU-Gegner recht geschickt. Fasst man nun alles zusammen, so kann die technische Seite voll überzeugen.

 

Fazit:

Rush for Berlin ist ein wirklich gutes Echtzeitstrategiespiel. Neben einer zeitgemäßen Grafik werden wir auch einen tollen Sound zu hören bekommen. Hierdurch wird eine spannende Atmosphäre erschaffen. Hinzu kommen ansprechend gestaltete und abwechslungsreiche Missionen, die einen förmlich an den Bildschirm fesseln. Schade ist allerdings, dass keine wirkliche Story vorhanden ist. Diese hätte den Einzelspielerbereich noch attraktiver gemacht. Dafür dürfen wir aber vier gute Kampagnen durchspielen. Da jede Nation eigene Einheiten und Fähigkeiten hat, machen die Missionen sehr viel Spaß. Allerdings sind die Einsätze zum Teil etwas kurz ausgefallen und so ist ein Auftrag oftmals schon nach wenigen Minuten beendet. Da wir aber sehr viele Missionen spielen dürfen, kann man damit
gut leben. Hinzu kommt natürlich ein Mehrspielerbereich, der über Wochen binden kann. Dank unterschiedlicher Spielmodis werden wir sehr interessante Gefechte erleben. Der Einstieg wird ebenfalls sehr einfach gemacht. Dank einer einfachen Steuerung und einem guten Tutorial wird jeder Spieler direkt in das Spiel einsteigen können. Außerdem bietet Rush for Berlin ansprechende Schwierigkeitsstufen, wodurch Anfänger aber auch Profis eine passende Herausforderung finden. Wer also auf WWII-Strategie-Spiele steht, der wird kaum an diesem Game vorbeikommen. Uns hat das Spiel sehr gut gefallen und daher können wir Rush for Berlin jedem Genrefan ans Herz legen.

 

Features:

- Der nächste Echtzeitstrategie-Hit von den Panzers-Machern: Stormregion
- Die Revolution im Wargaming dank innovativem Gameplay und frischen Ideen
- Alliierte und Rote Armee kämpfen im Wetterennen, um den Sturm auf Berlin '44-'45
- Die Deutschen schlagen in einer alternativen Realität mit Prototypen zurück
- Die neue Gepard-Engine liefert eine fotorealistische Grafikpracht der Extraklasse
- Über 100 verschiedene Einheiten, darunter auch Prototypen kommen zum Einsatz
- Story und Grafik versprechen Spannung und Atmosphäre vergleichbar großer Kriegsfilme
- Die Offiziere (Helden) sind Spezialeinheiten mit äußerst wirkungsvollen, individuellen Fähigkeiten
- Das detaillierte Schadensmodell der Fahrzeuge fordert strategisches Vorgehen
- Die Soldaten können Fahrzeuge und Gebäude erobern und besetzen, sowie in Häusern kämpfen
- Fabriken produzieren Nachschub, darunter "Tarnpanzer" zur Verwirrung der feindlichen Luftaufklärung
- Tag- und Nachtwechsel sowie Wetterlage haben Auswirkungen auf Spielgeschehen
- Fordernde und neuartige künstliche Intelligenz reagiert herausfordernd auf den Spieler

 

 

 

Screenshots:
 
 
 

Wertungsbox:

Rush for Berlin (PC)

 
 Rush for Berlin (DVD-ROM)
EUR 49,99
Bei GAME WORLD bestellen

Grafik: 85 %  
Sound: 80 %  
Bedienung: 88 %  
Singleplayer: 84 %  
Multiplayer: 86 %  
Spielspaß: 87 %  
Gesamtwertung:  85 %  

Minimale Systemanforderungen:

- Windows® 2000, XP mit SP1 oder XP64
- Pentium® 4 mit 1.7 GHz
- 512 MB RAM
- DirectX® 9.0c-kompatible 3D-Grafikkarte mit mind. 32 MB RAM (ATI Radeon 8000 oder GeForce 3)
- DirectX® 9.0c-kompatible 16 Bit-Soundkarte
- DVD-ROM-Laufwerk
- 4.0 GB freier Festplattenspeicher
- 56K-Modem für Multiplayer

 

Empfohlene Systemanforderungen:

- Windows® 2000, XP mit SP1 oder XP64
- Pentium® 4 mit 2,7 GHz
- 1024 MB RAM
- DirectX® 9.0c-kompatible 3D-Grafikkarte mit mind. 128 MB RAM (ATI Radeon 9700 Pro oder GeForce 5900 FX)
- DirectX® 9.0c-kompatible 16 Bit-Soundkarte
- DVD-ROM-Laufwerk
- 4.0 GB freier Festplattenspeicher
- 56K-Modem für Multiplayer

 


 

 

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