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Einleitung:
Das Spiel Risiko ist eines
der bekanntesten Brettspiele. Schon seid gut 40 Jahren begeistert das Spiel
Massen von Spielern. Vor geraumer Zeit sind Umsetzungen auf der PSOne
erschienen. Leider konnten diese Spiele nicht immer überzeugen. Atari bringt
nun die erste Umsetzung dieses Kultspiels auf der Playstation 2 raus. Es
handelt sich dabei um das Spiel Risiko: Die Weltherrschaft. Wir konnten das
Spiel jetzt testen. Ob die Brettspielumsetzung auf Sonys Konsole überzeugen
kann erfahrt Ihr in unserem Review.
Zum Spiel:
Nachdem das Spiel gestartet wurde, dürfen wir erst einmal die Sprache
auswählen. Anschließend folgt ein kleines Intro das uns auf das Spiel
einstimmen soll. Direkt danach erscheint das Hauptmenü. Dort finden wir als
erstes den Menüpunkt Audio-Optionen. Hier dürfen wir individuelle
Audioeinstellungen vornehmen. Bei Ordensammlung kann sich jeder Spieler die
Orden ansehen, die er sich verdient hat. Außerdem werden durch diese neue
Computergegner und besondere Gegenstände freigeschaltet. Bevor wir nun das
eigentliche Spiel starten, sollte erst einmal das Lernprogramm angegangen
werden. Ihr werden hier mit dem Spiel, der Steuerung und allen Möglichkeiten
vertraut gemacht. Anschließend sind wir endgültig bereit für das eigentliche
Spiel. Dieses erreichen wir durch den Menüpunkt Neues Spiel. Habt Ihr später
einen Spielstand könnt Ihr diesen vom Hauptmenü laden. Nachdem wir nun ein
neues Spiel gestartet haben, sehen wir eine Reihe von vorgegebenen Spielern.
Diese sind, bis auf unsere eigene Spielfigur, alle CPU gesteuert. Mit einem
Tastendruck kommen wir in ein neues Menü, wo wir die Eigenschaften ändern
können. Unter anderem wird hier auch der Schwierigkeitsgrad aller CPU
Akteure eingestellt. Wir müssen noch ein paar Einstellungen machen, bevor
das Spiel startet. Da wäre zum einen die Spielart. Es werden die Spielmodis
Risiko-Klassisch, Risiko-Geheimmission und Hauptstadt angeboten. Bei
Risiko-Klassisch kämpfen wir um die Eroberung der Welt. Ein Spieler gewinnt,
wenn er alle Länder auf der Karte erobert hat. Ein Spiel
Risiko-Geheimmission läuft in der Regel schneller ab wie ein klassisches
Spiel. Hier erhält jeder Spieler eine Auftragskarte. Sobald dieser Auftrag
erfüllt ist hat man das Spiel gewonnen. Bei der dritte Spielart wählt man
ein Land aus in der eine Hauptstadt errichtet wird. Es gewinnt nun der
Spieler der alle Hauptstädte auf der Karte kontrolliert. Das Spiel geht also
nicht verloren, wenn man seine eigene Hauptstadt verliert. Neben der
Spielart können wir auch noch die Spielregeln einstellen. Diverse Varianten
stehen hier zur Auswahl. Anschließend beginnt das Spiel.
Als erstes müssen die Länder verteilt werden. Alle 42 Länder werden
abwechselnd vergeben. Dieses geschieht entweder automatisch oder manuell.
Anschließend werden nach dem gleichen Muster die Armeen positioniert. Nun
müssen noch Verstärkungen auf das Spielbrett gebracht werden. Wir agieren
nun wie bei dem eigentlichen Brettspiel. Vor jeder Runde erhaltet Ihr eine
bestimmte Anzahl von Armeen. Die Menge wird durch die besetzten Länder und
durch gehaltene Kontinente bestimmt. Auf jedem Land muss mindestens eine
Einheit stehen bleiben. Haben wir mehr auf einem Land können wir mit diesen
Angriffe ausführen. Am Ende einer Runde dürfen wir noch Einheiten
verschieben. Pro Runde sollten wir ein Land erobern da wir dann eine Risiko
Karte erhalten. Mit diesen können wir später Extra-Einheiten einsetzen.
Gespielt wird immer abwechselnd. Jeder macht seine Züge, greift Länder an
und positioniert sich neu bevor der nächste loslegen darf. Das wichtigste
bei dem Spiel sind die Schlachten. Dazu wir in einen extra Bildschirm
umgeschaltet. Nun wird ausgewürfelt wer gewinnt oder verliert. Dieses wird
durch kleine Animationen dargestellt. Merkt Ihr als Angreifer das die
Attacke nichts bringt, dürft Ihr diesen Angriff abbrechen. Eine Risiko-Karte
erhaltet Ihr natürlich nicht. Würfeln darf der Angreifer mit maximal drei
und der Verteidiger mit maximal zwei Würfeln. Über die Augenzahl wird
entschieden, wie viele Einheiten zerstört werden. Hat der angegriffene
Spieler keine Einheiten mehr auf einem Land wird dieses erobert. So versucht
Ihr nun die Hauptaufgabe der Spielart zu erfüllen und das Spiel zu gewinnen.
Habt Ihr dann genug von den Offline-Spielen dürft Ihr auch Online Gefechte
austragen.
Technik:
Bei der Grafik wird nicht viel gezeigt. Das kennt man aber von
Brettspielumsetzungen. Zumindest werdet Ihr kleinere Animationen zu sehen
bekommen. Optisch sieht alles ganz nett aus und erfüllt auf jedenfall seinen
Zweck. Ein wenig mehr wird dann noch bei den Schlachten gezeigt. Ansonsten
spielt sich aber alles auf dem Spielbrett ab. Der Sound bietet eigentlich
recht viel. Neben Aktions- und Spielgeräuschen wird auch eine deutsche
Sprachausgabe mit diversen Sprüchen wiedergegeben. Dadurch wird das
Spielgeschehen ein wenig aufgelockert. Die Steuerung ist gut gelungen. Alle
Aktionen lassen sich schnell und unkompliziert ausführen. Außerdem werden
diverse Statistiken angeboten. Die Ansicht und die Kamera sind ebenfalls gut
ausgefallen. Zu jeder Zeit habt Ihr alles im Blick. Durch die
unterschiedlichen Spielarten kommt auch ein wenig Abwechslung auf.
Allerdings auch nicht mehr. Vor allem lohnt sich der Mehrspielerbereich.
Schließlich kommt am meisten Freude auf, wenn man mit einem menschlichen
Spieler zockt. Trotzdem macht auch ein Spiel gegen den Computer Spaß. Dieser
verhält sich je nach Schwierigkeitsgrad angemessen. Somit werden Anfänger
genauso gefordert wie Profis. Mit der technischen Umsetzung kann man gut
leben.
Fazit:
Brettspielumsetzungen haben es immer schwer. Obwohl nicht viel geboten wird
kann man mit Risiko: Die Weltherrschaft zufrieden sein. Die Erwartungen
werden eigentlich voll erfüllt. Nicht mehr aber auch nicht weniger. Das
wichtigste bei so einem Spiel ist der Spielspaß und der stimmt bei dieser
Umsetzung. Vor allem begeistert der Mehrspielermodus. Aber auch der
Singleplayermodus kann sich dank guter CPU Spieler sehen lassen. Wer also
schon immer einmal Risiko auf der Playstation 2 spielen wollte darf bei
Risiko: Die Weltherrschaft zuschlagen. Erwartet aber nicht zu viel.
Features:
- 10 KI-Gegner, jeweils mit Persönlichkeit, Stimme und individuellem
Spielstil
- Bis zu 6 Spieler können online gegeneinander antreten
- 3D-Spielewelten
- 3 Spielmodi: Klassisches Risiko, Missions-Risiko und Kapital-Risiko
- Verschiedene Kartendesigns stehen zur Auswahl
- Anspruchsvolle grafische Umsetzung mit kinoreifer Kameraführung
- Für besondere Erfolge und Leistungen in der Schlacht werden Orden vergeben
- Konsolenspezifisches Spielmenü garantiert schnellen Einstieg ins Spiel
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