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Rainbow Six 3: Raven Shield - Review (PC)

Wertung:
90 %

Einleitung:

Fans von teambasierten Taktik-Shooter werden die Rainbow Six-Reihe sicherlich kennen. Nach dem ersten Rainbow Six-Teil und Rogue Spear kommt nun das dritte Spiel aus dieser Reihe auf den Markt. Es handelt sich dabei um das Spiel Tom Clancy´s Rainbow Six 3 - Raven Shield das von Red Storm Entertainment und UbiSoft entwickelt wurde. Wie schon in den anderen Teilen agiert der Spieler als Mitglied der Anti-Terroreinheit Rainbow und muß so gegen das Böse in der Welt antreten.

 

Zum Spiel:

Der Spieler übernimmt bei Raven Shield das Kommando über eine multinationale Anti-Terrortruppe, die vor allem dann zum Einsatz kommt, wenn die Welt vor dem totalen Chaos steht. Diesmal dürft Ihr Euch in rund 15 Einzelspielermissionen und 9 Multiplayer-Modis versuchen. Die Einsatzorte sind wie immer rund um die Erde verteilt. Von der Schweiz über Südamerika bis hin zu diversen Ölplattformen, Flug- und Frachthäfen muß der Terrorismus bekämpft werden. Bevor eine Mission beginnt wird der Spieler über ein Briefing in die Mission eingeführt. Die Orte präsentieren sich dort in 3D und Missionsziele werden vorgegeben. Um das Spiel ein wenig leichter zu machen darf man auch ein paar Tipps und Tricks auffangen. Da Tom Clancy wieder einmal das Spiel beeinflusst hat werden die weltpolitischen Hintergründe der Terroristen auch noch erläutert. Nachdem der Auftrag erklärt wurde soll ein Team zusammengestellt, ausgerüstet und in drei Gruppen mit maximal vier Leuten eingeteilt werden. Wer es ein wenig schneller mag darf auch die vordefinierte Ausrüstung verwenden. Tüftelfans dagegen können diese Ausrüstung selber vornehmen. 

Für die Aufträge stehen unterschiedliche internationale Spezialisten zur Verfügung. Von Sturmangriff-Spezialisten über Sprengstoffexperten bis hin zu Scharfschützen bietet das Spiel alles was der Spieler benötigt um einen Auftrag erfolgreich abzuschließen. Jeder dieser Spezialisten hat individuelle Vor- aber auch Nachteile. Ist die richtige Truppe zusammengestellt geht das Ausrüsten los. Hier kann der Spieler aus einem reichhaltigen Sortiment wie Pistole, Maschinen- bis hin zum Scharfschützengewehr auswählen. Insgesamt stehen 57 realistisch nachgebildete Waffen zur Verfügung. Für jeden Mitstreiten steht also die richtige Ausrüstung parat - dabei sollte der Spieler darauf achten das ein Sniper auch ein Scharfschützengewehr bekommt. Neben den Waffen kann die Spielfigur auch noch weitere Gegenstände mitnehmen. Granaten, Tränen- und Rauchbomben stehen genauso zur Auswahl wie Türsprengsätze oder Herzschlagsensoren. Für Nachteinsätze müssen natürlich auch Nachtsichtgeräte an die Soldaten verteilt werden - genauso wie ein Thermalsichtverstärker für den Sniper. Jetzt müßt Ihr Euch nur noch abschminken das Ihr einer Figur mehrere Waffen mitgeben könnt, denn jede Soldat darf nur eine große Waffe, eine Pistole und zwei weitere Gegenstände verwenden. Wie schon erwähnt muß der Spieler diese Prozedur nicht durchexerzieren. Das Spiel bietet diesen Modus für die Leute die an ausgiebigen Planungsspielen Spaß haben. Wer das nicht mag nimmt einfach die vordefinierten Einstellungen. Also keine Angst, es ist keine Verpflichtung dieses vor jedem Auftrag einzustellen. 

Nun beginnt endlich der Einsatz und der Spieler übernimmt die Rolle eines Teammitglieds. Eure Teammitglieder seht Ihr um Euch herum die Umgebung absichern. Jeder Zeit kann der Spieler zwischen der Truppe umschalten bzw. die Rolle eines anderen Mitglieds übernehmen. Wenn im Vorfeld eine Taktik ausgearbeitet wurde, werden nun Pfeile und Punkte zu den nächsten Wegpunkten angezeigt. Die Soldaten können eigentlich alle nötigen Bewegungen machen. Neben stehen, hocken oder liegen können sie auch um Ecken spähen. Dabei öffnen sie Türen und Fenster und wenn es nötig ist dieses auch nur einen Spalt breit. So dürfen dann auch Blendgranaten nach erfolgreichem spähen in die Räume geworfen werden ohne das man sofort erschossen wird. Neben der normalen Steuerung der eigenen Figur gibt es auch noch ein Kommando-Interface, womit Ihr Befehle wie Go, Team halt oder Team vorwärts erteilt. Mit diversen taktischen Möglichkeiten versucht nun der Spieler - mit Hilfe seiner Teamkollegen - ans Ziel zu kommen. Dabei sind die Möglichkeiten unendlich. Taktiker können sich genauso auf viel Spielspaß freuen wie Actionfans, da in dem Spiel für alle das richtige geboten wird. Ein wichtiger Aspekt bei so einem Spiel ist die KI der mitspielenden Figuren - egal ob sie zur eigenen Truppe gehören oder Feinde darstellen. Um es kurz zu sagen - sie haben eine gute KI. Die Teammitglieder halten ihre Formation und sichern sehr realistisch die Umgebung ab. Auf Kommandos reagieren sie prompt und ohne große Probleme. Auch Feuerschutz geben die Kammeraden und so kann der Spieler sicher sein das außerhalb seines Sichtbereiches alles OK ist - außer der Gegner macht eine interessante Aktion. Die KI der eigenen Leute ist nämlich genauso gut wie die der Gegner - so das sich dadurch interessante Gefechte ergeben. Feinde ducken sich oder flüchten sogar im Notfall, wenn sie merken das ihre Situation ausweglos ist. Es kommt sogar mal vor das sich ein Gegner ergibt. Man sieht schon das sich ganz verschiedene Verhaltensweisen auf die Soldaten auswirken. Dieses macht u.a. das Spiel auch so interessant. Die KI der Gegner geht aber noch weiter denn sie schmeißen auch Granaten zurück, wenn sich die Möglichkeit bietet. Ist man selber zu ungeschickt sind sie sogar so skrupellos und erschießen die Geiseln oder vernichten Beweise - dieses ist dann gleichbedeutend mit einem Scheitern der Mission. Geiseln sind auch nicht mehr so blöd wie in anderen Spielen. Sie folgen sogar recht ordentlich und bleiben nicht an Ecken hängen. Rundum zeigt das Spiel das es wirklich gut durchdacht ist. 

 

Technik:

Das Spiel bietet optisch alles was man sich nur vorstellen kann. Es wurde übrigens die Unreal-Warfare-Engine verwendet. Gerade auf die Details wurde viel wert gelegt. Neben den sehr vielen Waffen und den Charakteren kann der Spieler auch wunderbar modellierte Gebäude, Explosionen, Nebel und sonstige Effekte erleben. Zusammen ergibt es eine optische Aufmachung die man kaum zuvor in einem Spiel gesehen hat. Dieses setzt sich dann auch in den einzelnen Animationen der Charaktere fort. Sie bewegen sich wirklich real. Genauso gut schneidet der Sound ab. Waffen klingen originalgetreu und dank einer stimmungsvollen Musik wird die Spannung immer oben gehalten. Nur die Sprachausgabe der Mitspieler und Gegner hätte der Hersteller ein wenig abwechslungsreicher gestalten können. Dank der hervorragenden KI macht das Spiel im Singleplayer Modus genauso viel Spaß wie im Mutliplayer Modus. Dank eines guten Trainingsmodus ist die Steuerung schnell erlernt und wenn sich der Spieler ein wenig mit den weiteren Möglichkeiten wie Planung und kommandieren der anderen Mitglieder auseinander setzt, ist dieses auch kein größeres Problem mehr. Ein wenig solltet Ihr Euch aber mit den vielen Möglichkeiten auseinander setzen. Das Handbuch gibt dafür auch eine sehr gute Hilfe. Wenn man alles zusammen nimmt ist das Spiel technisch sehr ausgereift und läßt kaum wünsche offen.

 

Fazit:

Rainbow Six 3: Raven Shield ist mal wieder ein Spielehighlight in diesem Jahr, das mit einem Atemzug mit Titeln wie Splinter Cell oder Ghost Recon genannt werden kann. Zwar stört ein wenig die recht hohe Hardwareanforderung aber dadurch bekommen alle Spieler - die einen starken Rechner haben -eine richtig gute Optik geboten. Viele Details, gut animierte Charaktere, tolle Spezialeffekte und wunderbare Level warten auf den Spieler. Desweiteren kann der gelungene Mix aus Action und Strategie überzeugen. Egal welche Art des Spiels (Taktik oder Action) man bevorzugt - bei Raven Shield kann jeder sich ausleben. Besonders lobenswert ist auch die KI zu bewerten. Kaum hat man ein Spiel gesehen, wo sich die computergesteuerten Figuren so gut und vor allem so realistisch verhalten. Die einzelnen Szenarios können ebenfalls positiv punkten. Sie sind sehr abwechslungsreich gestaltet und bieten dann noch viele Möglichkeiten um ans Ziel zu kommen. Da die Gegner auch noch verschieden positioniert wurden kann der Spieler ruhig öfters ein Level bestreiten. Es wird immer wieder ein neues Erlebnis sein. Wer dann noch den Mehrspielermodus bevorzugt darf mit Freunden im LAN oder über das Internet zu weiteren Gefechten aufbrechen. Rundum kann man Raven Shield als neues Referenzspiel im Taktik-Shooter Genre bezeichnen - den jeder als Pflichtkauf ansehen sollte. Wer das Genre mag kann mit dem Spiel nur Freude haben.

 

Features: 

- Raven Shield nutzt die Unreal Engine
- 15 neuen Missionen im Singleplayer-Bereich 
- 6 Multiplayer Maps und verschiedenste Spielmodi für bis zu 16 Spieler über LAN oder Internet 
- Neue innovative Features 
- 57 verschiede Waffen 
- Die optionale Planungsphase wurde vereinfacht

 

 

Screenshots:

Wertungsbox:

Rainbow Six 3: Raven Shield (PC)

 
 Rainbow Six Ravenshield
EUR 51,99
Bei GAME WORLD bestellen

Grafik: 92 %  
Sound: 89 %  
Bedienung: 92 %  
Singleplayer: 90 %  
Multiplayer: 87 %  
Spielspaß: 88 %  
Gesamtwertung:  90 %  

Mindestanforderungen:

Minimum:

· 800 MHz Pentium III, AMD Athlon oder gleichwertig

· 128 MB RAM (XP Anwender: 256 MB)

· DirectX 8.1b-kompatible Grafikkarte mit 64 MB

· DirectX 8.1b-kompatibles Soundausgabegerät

· Windows 98/ME/2000/XP



 

 

 

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