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Einleitung:
Der Winter kommt und dementsprechend
auch die passenden Wintersportspiele. Eine Reihe die uns seid Jahren
mit guten Spielen erfreut, ist die RTL Ski Alpin Racing-Serie.
Bisher waren Bodo Miller, amerikanische Ski-Prominenz aus der Ski
Alpin-Reihe von RTL Enterprises, und Österreichs Hermann Maier,
Galionsfigur der Ski Racing-Serie von JoWood Productions, erbitterte
Konkurrenten. Jetzt führt Entwicklerstudio 49Games beide
Publikumslieblinge in einem Spiel zusammen. Es entstand RTL Ski
Alpin Racing 2007 wo u.a. die beiden Skiasse um Bestzeiten kämpfen.
Das Sportspiel wird übrigens für Playstation 2 und PC erscheinen. Wir
konnten jetzt die fertige PS2-Version ausgiebig testen. Ob sich das
Spiel für skiverrückte Spieler lohnt, erfahrt Ihr in unserem Review.
Zum Spiel.
Nach einem einführenden Film sollt Ihr erst einmal die Sprachauswahl
(deutsch oder englisch) bestimmen. Im Anschluss erscheint das Hauptmenü mit
den Punkten Schnellstart, Übungsmodus, Arcade Modus, Karriere, Fahrer,
Aufgaben, Rekorde, Optionen und Spieldaten. Wie bei Spielen üblich, darf man
unter Optionen alle spielrelevanten Einstellungen anpassen und unter
Spieldaten einen Spielstand sichern oder aktivieren. Das Rekorde-Menü zeigt
uns für jede Austragungsstätte - aus allen Disziplinen - die Bestzeiten in
Karriere und Training an. Das war natürlich noch nicht alles. Das Spiel
bietet uns 16 zusätzliche Herausforderungen, die wir innerhalb des
Karrieremodus meistern können. Mit jeder erledigten Aufgabe werden
zusätzliche Bonusgegenstände, wie z.B. neue Anzüge oder Skier, freigeschaltet.
In dem Menü Aufgaben kann der Akteur dann nachschlagen, welche Ziele noch
offen bzw. welche schon erledigt sind. Selbstverständlich dürft Ihr auch eigene Fahrer erstellen oder bestehende editieren. Dieses geschieht
unter dem Menüpunkt Fahrer. Übrigens kann man hier auch den
Schwierigkeitsgrad anpassen. Kommen wir nun zu den eigentlichen Spielarten.
Am Anfang bietet sich der Übungsmodus an. Bei dieser Spielart könnt Ihr Eure
Fähigkeiten und das Wachsen der Skier wunderbar trainieren. Die Strecke darf
dabei genauso frei gewählt werden, wie der Fahrer oder das Wetter. Nachdem
der Spieler die Steuerung und das Gameplay ein wenig kennen gelernt hat, stürzt
er sich unter Schnellstart in ein voreingestelltes Rennen. Diese Spielart
ist für ein schnelles Spiel gedacht, denn man darf direkt in eine Disziplin
starten. Allerdings kann man hier kein Geld verdienen oder einen Fahrer
trainieren. Im Arcade Modus soll man dagegen einen oder mehrere Arcade-Fahrer erstellen. Anschließend bestreitet der Akteur einen Alpin Cup
oder einen von uns zusammengestellten virtuellen Cup. Die interessanteste
Spielart ist ohne Zweifel der Karrieremodus. Hier begleitet Ihr einen oder
mehrere Fahrer durch die gesamte Karriere. Wir planen die Saison, engagieren
Trainer und Wachser und kaufen bessere Ausrüstungen. Die gewonnenen bzw.
verdienten Preis- und Sponsorgelder verwaltet der Spieler dann auch noch. Außerdem
sollt Ihr die Talente Eures Fahrers steigern, bis die Fähigkeiten ausreichen,
um in der Profiliga zu bestehen. Hier warten dann besonders ruhmreiche Titel
und ganz fette Preisgelder auf uns.
Zu Beginn wählt der Spieler erst einmal einen Fahrer aus. Neben Bodo Miller
und Hermann Maier können wir auch einen neuen Sportler erstellen.
Anschließend bestimmen wir den Schwierigkeitsgrad, der sich auf die
Talentpunkte, deren maximale Höhe und das Startgeld auswirkt. Im Anschluss
folgt das Karrieremodus-Menü. Dieses ist in viele Bereiche unterteilt. Unter
Spieldaten und Aufgaben können wir die oben genannten Sachen machen. Hinzu
kommen die Auszeichnungen. Ihr seht Euch hier die bereits gewonnenen
Medaillen oder Pokale der unterschiedlichen Wettbewerbe an. Wer wissen will,
welche Termine bzw. Veranstaltungen anstehen, der darf dieses unter Kalender
nachschlagen. In der Rangliste findet der Akteur dann seine aktuelle
Platzierung in den verschiedenen Disziplinen. Ein wenig Wetten kann der
Sportler
unter gleichnamigen Punkt ebenfalls. Nette Extrasummen darf man hier
verdienen. Wer genug Geld auf dem Konto
hat, sollte auch mal den Shop besuchen. Hier warten diverse
Ausrüstungsgegenstände auf uns. Bevor wir uns in die Wettbewerbe stürzen,
sollten unsere Skier vorbereitet und unsere Spielfigur trainiert werden.
Dazu dürfen wir entsprechende Fachleute engagieren, die - je nach Leistung
- viel Geld für ihre Arbeit verlangen. So etwas wie das Wachsen darf der
Spieler allerdings auch selber übernehmen. Sind alle Vorbereitungen beendet,
steht der nächste Wettkampf an. Das Spiel bietet dazu diverse Disziplinen
an. Vom Riesenslalom über Abfahrt, Super-G bis hin zum normalen Slalom ist
alles vorhanden. Irgendwann steht der Spieler dann auf seinen Skiern. Damit
wir mit ordentlichem Speed in ein Rennen starten, muss der Rennstart erst
einmal gelingen. Dazu soll der Akteur den Startbalken optimal treffen.
Schaffen wir das, so sind die Erfolgsaussichten relativ hoch. Nun kann
unsere Spielfigur durch tiefes Hocken schneller werden, nach links und rechts
lenken,
durch Kanten der Skier engere Kurven
fahren und Sprünge
ausführen. Je nachdem wie die Regeln in der aktuellen Disziplin sind,
durchfahren wir nun viele Tore und versuchen so schnell wie möglich ins Ziel zu
kommen. Mit ein wenig Übung gelingt uns das sehr schnell und erste
Erfolgserlebnisse sind garantiert.
Technik:
Die Grafik ist ganz ordentlich. Wir werden zum einen tolle Umgebungen bzw.
Strecken
inkl. eines eindrucksvollen Panoramas erblicken. Hinzu kommen unzählige animierte Zuschauen, die für Stimmung
sorgen. Gut modelliert und animiert sind auch die Fahrer, denen man gerne
zuschaut. Sie gehen ordentlich in die Kurve und bei einem Sturz fallen sie
so, wie man es erwartet. An
unterschiedlichen Wettereinflüssen wie Nebelbänke, Schneetreiben oder
Eisflächen hat der Hersteller ebenfalls gedacht. Mit der Präsentation kann
man gut leben. Alles sieht wie bei einer Live-Übertragung im Fernsehen aus.
Für eine originalgetreue Atmosphäre sorgen dann auch noch die Kommentatoren. Sie geben
zwar öfters die gleichen Sprüche ab, dennoch kann man ihnen gut zuhören.
Hinzu kommen viele passende Ingamegeräusche und eine stimmungsvolle Musik.
Über die gewählten Musikstücke kann man natürlich streiten. Die Steuerung
ist sehr einfach. Das liegt zum einen daran, dass wir in einem Rennen nicht
viel machen können. Bis auf die Lenkbewegungen, das Kanten, Beschleunigen
und Springen darf man nur noch die Perspektive ändern. Die Figur selber,
folgt unseren Anweisungen recht genau und so sind erste Erfolge schnell
eingefahren. Außerdem bietet uns das Spiel genügend Spielarten an, in denen
wir erst einmal üben können. Das ist auch notwenig, denn manche Disziplinen
sind nicht gerade einfach. Sehr bedienerfreundlich sind dann noch die Menüs.
Diese wurden übersichtlich und nicht überladen aufgebaut.
Fazit:
RTL Ski Alpin Racing 2007 erfindet das Genre natürlich nicht neu.
Grundlegend wird das angeboten, was andere Spiele der Reihe schon gezeigt
haben. Allerdings stimmt das Gesamtkonzept, denn wir können in dem Spiel
eigentlich alles machen. Ein Fahreraufbausystem ist genauso vorhanden, wie
viele unterschiedliche Strecken und Disziplinen. Hinzu kommen eine gute
Grafik, eine solide Steuerung und viele freischaltbare Features. Allerdings
gibt es auch Sachen die man vermisst. Ein Editor für Strecken wäre z.B. ganz
nett gewesen. Insgesamt muss man dem Spiel aber zugestehen, das es wunderbar
unterhalten kann. Wer noch kein Ski Alpin-Spiel besitzt, der wird mit diesem
Teil eines der besten und ausgereiftesten Wintersportspiele
erhalten. Uns hat RTL Ski Alpin Racing 2007 recht gut gefallen und daher
können wir das neuste JoWood-Spiel allen skibegeisterten Gamern zum Kauf
empfehlen.
Features:
- Ausgefeilter Karrieremodus mit der Möglichkeit einen eigenen Charakter zu
erstellen
- Ausgefeilter Karrieremodus mit der Möglichkeit die Karriere von Bode
Miller oder Hermann Maier nach zu spielen
- 38 verschiedene Rennen in 16 verschiedenen Austragungsorten
- Sechs unterschiedliche Disziplinen: Abfahrt, Super-G, Riesenslalom, Slalom
sowie Free Ride und Speed-Abfahrt
- Drei unterschiedliche Ligen: Nachwuchsliga, Amateurliga, Profiliga
- Drei verschiedene Schwierigkeitsstufen: Einfach, Mittel und Schwer
- Zwei Kommentatoren mit mehr als 1300 verschiedenen Audiokommentaren
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