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Einleitung:
Konsolenspieler dürfen das
Spiel RPM Tuning schon seid gut einem Jahr in ihre Konsole einlegen. Auf der
Playstation 2 erschien das Babylon Software-Spiel nämlich im Mai 2004. Jetzt
kommt endlich die PC-Umsetzung auf den deutschen Markt. Endlich dürfen auch
autoverrückte Computer-Spieler stundenlang an ihren Boliden herumschrauben.
Wir konnten jetzt die fertige PC-Version testen. Ob sich das Spiel für
Rennspielfans lohnt, erfahrt Ihr in unserem Review.
Zum Spiel:
Nachdem das Spiel gestartet wurde, sehen wir erst einmal ein kleines Intro.
Anschließend finden wir uns im Hauptmenü wieder. Hier erblicken wir die
Menüpunkte "Schnelles Rennen", "Abenteuer", "Tune & Race" und Optionen. Bei
den Optionen dürfen wir wie gewohnt alle spielrelevanten Einstellungen
vornehmen. Die Auflösung - in der wir spielen - wird allerdings beim Start
des Spiels bestimmt. Bei den Optionen lässt sich diese Einstellung leider nicht ändern.
Kommen wir nun zu den eigentlichen Spielmodis. Wer sofort ein Rennen
bestreiten möchte, sollte ein schnelles Rennen starten. In diesem Modus wird
lediglich die Spieleranzahl gewählt, ein Auto ausgesucht, die Strecke
bestimmt und schon kann es auf die Straße gehen. Wer es ein wenig
komplizierter mag darf sich in die anderen beiden Spielmodis begeben. Diese
laufen sehr ähnlich ab, nur das wir im Abenteuermodus eine Story haben.
Dieser Modus ist auch der interessanteste. Wir befinden uns in einer
fiktiven Stadt. Unsere Aufgabe ist es gestohlene Autos zurückzuholen und
eine Autoschieberbande hinter Gitter zu bringen. Die Story wird zwischen den
einzelnen Missionen mit Filmen weitererzählt, die ihrerseits die Aufträge
inkl. Missionsziele einleiten. Am Anfang benötigen wir erst einmal ein
Fahrzeug. Da wir nur wenig Geld haben, beschränkt sich die Auswahl auf ein
paar Autos. Diese sollen zwischen den Missionen aufgerüstet werden. Je mehr
wir ein Auto tunen, desto schneller und besser fährt es. Die Aufgaben wurden
recht unterschiedliche gestaltet. Wir sollen in einer bestimmten Zeit einen
Ort erreichen, der Polizei entkommen, Duelle gewinnen und siegreich aus
Turnieren hervorgehen. Mit der Zeit tauchen wir immer tiefer in die
Tunerszene ein und kommen unserer Hauptaufgabe immer näher. Die Rennen
werden auf unterschiedlichen Strecken gefahren. So agieren wir mal auf einem
Highway, am Strand oder in der Innenstadt. Der Spieler soll bei dem Spiel vor allem eins machen … seine Autos bis ins letzte tunen. Der
Hersteller hat hier auf vieles geachtet. Wir dürfen z.B. unsere Karosserie
verändern, den Motor aufmotzen oder Flügel montieren. Aber auch optische
Veränderungen sollen vorgenommen werden. Das war aber noch nicht alles. In
die Mechanik dürft Ihr ebenfalls eingreifen. So kann das Getriebe genauso
verändert werden wie die Federung, Bremsen und so weiter. Hinzu kommt das
der Wagen gleichmäßig aufgerüstet werden soll. Ein PS starker Wagen muss
auch über das richtige Getriebe verfügen und die Bremsen sollten ebenfalls
nicht zu schwach sein. Allerdings darf am Anfang nicht alles eingestellt
werden. Mit der Zeit werden immer mehr Bereiche freigeschaltet und dem
Spieler ergeben sich dadurch neue Möglichkeiten. Die Tuningmaßnahmen kosten
natürlich Geld, welches der Akteur erst einmal in den Rennen gewinnen muss.
Außerdem sollte der Spieler auf die Schäden am Auto achten. Diese wirken
sich auf das Fahrverhalten aus. So dürft Ihr Euch nun an den
unterschiedlichen Fahrzeugen auslassen.
Technik:
Das Spiel kann leider nicht mit aktuellen Topspielen aus dem Genre
mithalten. Zum einen wäre da die Grafik, die etwas veraltet aussieht. Die
Fahrzeuge könnten einige Polygone und Details mehr vertragen. Das gleiche
gilt für die Strecken. Hinzu kommen die dürftigen Effekte. Zumindest wird
beim Streckendesign etwas Abwechslung angeboten. Außerdem darf sich der
Spieler über ein gutes Schadensmodell und nette Zwischensequenzen freuen.
Diese werden allerdings mit englischen Sprechern wiedergegeben. Zumindest
hat uns der Hersteller einen deutschen Übersetzungstext gegönnt. Der Sound
ist ebenfalls nur mittelmäßig. Die Autos und die Umgebungsgeräusche klingen
leider nicht so gut wie in anderen Rennspielen. Etwas besser ist die Musik
ausgefallen, die das Geschehen stimmungsvoll unterstützt. Mit der Steuerung
muss man sich erst einmal auseinandersetzen. Vor allem mit der Tastatur
braucht man einige Übung. Mit einem Pad hat man weniger Probleme und daher
raten wir jedem eins anzuschließen.
Fazit:
Grundsätzlich macht das Spiel schon Spaß. Vor allem Tuningfans werden auf
ihre Kosten kommen. Außerdem wird man durch die Story bzw. den Filmsequenzen
gut unterhalten. Einzig der recht knackige
Schwierigkeitsgrad könnte den Spielspaß mindern. Vor allem Anfänger werden hier
Probleme bekommen. Mit ein wenig Erfahrung dürfte aber jede
Herausforderung machbar sein. Zahlreiche Tuningoptionen sorgen für
zusätzlichen Spielspaß. Allerdings ist die Technik ein wenig veraltet. Vor
allem bei der Grafik hätte der Hersteller mehr machen können. Ein wenig mehr Spielmodis
und eine etwas längere Spielzeit wären auch nicht schlecht gewesen.
Allerdings muss man auch erwähnen, dass dieses Spiel gerade einmal 25 Euro
kostet. Wer also ein preisgünstiges Rennspiel sucht, darf bei diesem Spiel
zuschlagen. Allerdings erwartet nicht zu viel.
Mehr als ein paar Stunden kann RPM Tuning nicht unterhalten. Sein Geld ist
es aber trotzdem wert.
Features:
- Über eine Million verschiedene Tuningmöglichkeiten, sowohl für die
Karosserie als auch für die Technik jedes Autos
- Freies Fahren auf mehr als 100 Kilometer Straße, Gelände und Parkplätzen
- Unbegrenzter Spielspaß! 54 Missionen im Abenteuermodus mit zahlreichen
Filmsequenzen sorgen für einzigartige Atmosphäre
- Evolution des Fahrverhaltens, abhängig von den ausgesuchten Tuning-Teilen
und dem sichtbaren Schaden
- 4 Spielmodi, inkl. Tuning- und Multiplayer-Modus
- Zahlreiche aufregende Elemente wie z.B. eine Zeitlupenfunktion bei
spektakuläten Unfällen, Echtzeitschatten, realistische Licht- und
atemberaubende Spezialeffekte.
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