|
Einleitung:
Puzzlespiele gibt es schon
so lange wie es Spiele gibt. Immer wieder erscheinen neue Titel für dieses
Genre die vor allem eines bieten - Spielspaß. Nun kommt über Sega ein neues
Spiel auf den Markt. Es handelt sich dabei um das spaßige Puyo Pop Fever das
für Playstation 2, Gamecube und Xbox erhältlich sein wird. Schon beim Kauf
fällt das Spiel positiv auf, denn Puyo Pop Fever kommt für gerade einmal
29,99 Euro auf den Markt. Wir konnten jetzt die fertige Gamecube-Version
testen. Ob das Spiel mit der Knuddeloptik überzeugen kann und ob das Spiel
das Geld wert ist erfahrt Ihr in unserem Review.
Zum Spiel:
Das Spiel orientiert sich stark an dem Kultspiel Tetris. Der Spieler muss
verschiedenfarbige Puyos so anordnen, dass gleichfarbig je vier Stück in
einer senkrechten oder wagerechten Reihe zusammenkommen. Geschieht dieses so
explodieren diese und verschwinden. Durch den geschaffenen Platz können neue
Puyos angeordnet werden. Wie bei Tetris fallen die Puyos von oben herab.
Wird eine tiefer liegende Reihe so weggesprengt rutschen die runden Kerle
brav nach. Je größer die Reihe desto heftiger fällt die Kettenreaktion aus.
Ihr könnt gegen CPU-Gegner oder menschliche Spieler antreten. Durch das
eigene abbauen der Puyo sendet Ihr diese als graue schwer abzubauende Puyos
zu dem Gegenspieler. Der muss dann damit klar kommen. Natürlich geschieht
dieses auch, wenn der Gegner das schafft. Dann habt Ihr halt das Problem.
Diese störenden Kugeln können Ihr nur wegbekommen, indem Ihr angrenzende
Puyos zerstört. Mit diesem Konterangriff kann der Spieler auch gegen den
starken CPU-Gegner gut bestehen.
Durch das Puzzeln lädt der Spieler seine Fever Anzeige auf. Wenn diese
gefüllt ist wird in den Fever-Modus geschaltet. In diesem Modus könnt Ihr
das ganze Spielfeld mit einem einzigen Puyo abräumen. Allerdings geschieht
dieses nur, wenn er an der richtigen Stelle platziert wird. Schafft Ihr das
wird der Gegner mit einer ganzen Ladung zugeschüttet. Der hat so kaum noch
eine Chance zu gewinnen. Spielt Ihr gegen den CPU-Gegner so müsst Ihr den
Fever-Modus sehr bedächtig einsetzen, denn der Schwierigkeitsgrad steigt mit
der Zeit stark an. Das Spielprinzip selber ist so einfach das jeder nach ein
paar Partien versteht worum es geht. So beginnt der volle Spielspaß schon
nach wenigen Minuten. Wer alleine gegen den Computer spielen möchte darf
dieses im Story-Modus in drei Schwierigkeitsgraden machen. Außerdem dürfen
diverse Endlosspiele angegangen werden. Der wahre Spielspaß kommt aber erst
so richtig auf, wenn Ihr gegen menschliche Mitstreiter antretet. Hier dürft
Ihr mit Fever loslegen aber auch im klassischen Spielmodus agieren. Außerdem
steht auch ein Modus zur Verfügung, indem Ihr Eure Regeln selber bestimmen
könnt. Fasst man alles zusammen ergibt sich wieder einmal ein Spiel das
süchtig macht.
Technik:
Optisch erwartet Euch eine knallbunte Grafik. Man muss sich allerdings erst
einmal an die rosa Optik gewöhnen. Mit der Zeit stört dieses Outfit aber
nicht mehr, da man viel zu sehr mit dem eigentlichen Spiel beschäftigt ist.
Hinzu kommen dann noch ein paar kleine 3D-Effekte. Die Hintergrundstory ist
natürlich nur ein Grund um das Spiel alleine zu spielen. Ernst kann man
diese nicht nehmen aber das ist ja nichts außergewöhnliches in diesem Genre.
Der Sound ist ebenfalls nicht der Hammer aber wen interessiert das schon
wenn die große Hektik ausbricht. Zumindest wirkt die Musik beruhigend auf
die Akteure. Spaßig sind vor allem der Mehrspielermodus und das spannende
Fever-Feature. Hier kommt der wahre Spielspaß auf. Der Schwierigkeitsgrad
ist gegen den CPU Gegner recht hoch. Trotzdem ist das Spiel für Anfänger
aber auch Puzzle-Profis geeignet. Dank der einfachen Steuerung wird jeder
mit Puyo Pop Fever sofort klar kommen. Fasst man alles zusammen bietet das
Spiel technisch nicht viel aber das stört nur wenig da der Spielspaß
überwiegt. Nimmt man dann noch den Anschaffungspreis hinzu wird ein gutes
Preis-/Leistungsverhältnis geboten.
Fazit:
Am Anfang sieht das Spiel erst einmal chaotisch aus. Das ändert sich aber
schnell, wenn man das Spielprinzip erkannt hat. Anschließend bricht das
Puzzle-Fieber aus. Vor allen kann bei Puyo Pop Fever das Fever-Feature und
der Mehrspielerbereich überzeugen. Dieses sorgt für ein wirklich gelungenes
Gameplay, das vor allem mit Freunden viel Spaß macht. Stellt Euch aber auf
übelste Beschimpfungen ein nachdem Ihr mal wieder einen Angriff gekontert
habt. Das Spielprinzip ist immer noch sehr ansprechend. Durch den recht
hohen Schwierigkeitsgrad werden dann Profis genauso gefordert wie
Genreneulinge - die zum ersten Mal so ein Puzzlespiel verfallen. Auch wenn
es nicht leicht ist gegen die CPU zu spielen wird genügend Motivation
geboten um es erneut zu versuchen. Ein wenig muss sich der Spieler nur an
die sehr bunte und kitschige Optik gewöhnen. Im späteren Spielverlauf nimmt
man diese aber genauso hin wie den Sound. Vor allem hat der Akteur sowieso
keine Zeit sich daran zu stören denn das Spiel fesselt einen so stark das
man nur noch auf die Puyos achtet. Leider wird aber kaum was Neues gezeigt,
so dass Puzzlefanatiker ein wenig zu kurz kommen werden. Auch ein
Vierspielermodus hätte nicht geschadet. Zumindest stimmt aber der Preis, so
das wir das Spiel vor allem Anfänger empfehlen können die schon immer ein
spaßiges Puzzlespiel kaufen wollten. Sie werden mit Puyo Pop Fever viele
Stunden verbringen können.
Features:
- Augenweide: Farbenfrohe Optik im Manga-Stil, die perfekt auf das
Spielgesehen abgestimmt ist.
- Suchtfaktor: egal, ob allein oder zu zweit, Sie werden den Controller
nicht aus der Hand legen wollen.
- Spielspaß: neben verschiedenen Ein- und Zweispieler-Modi wird Sie vor
allem der actiongeladene "Fever-Modus" begeistern.
- Vielfalt: etliche Charaktere mit unterschiedlichen Eigenschaften stehen
zur Auswahl.
- Absolut kultig: Die "Puyo Pop Fever"-Vorgänger begeisterten in Japan
bereits über 3 Millionen Videospieler.
- Qualität: das Spiel wurde vom "Sonic Team" entwickelt, Segas
Erfolgsprogrammieren.
|