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Professor Heinz Wolff's Gravity - Review (Wii)

Wertung:
73 %

Einleitung:

Knobelfans dürfen ihre Wii-Konsole entstauben, denn ein neuer Genrevertreter kommt auf den deutschen Markt. Es handelt sich dabei um das Deep Silver-Spiel Professor Heinz Wolff's Gravity. Der Namensgeber Professor Heinz Wolff's ist ein angesehener Wissenschaftler, der sogar ehrenamtlicher Vorsitzender des Microgravity Advisory Committee (Beratungsausschuss für Mikrogravitation) der Europäischen Weltraumorganisation war. Dementsprechend spielt die Physik eine wesentliche Rolle in dem Spiel. Der Spieler soll mit Hilfe der Schwerkraft diverse knifflige Aufgaben lösen. Das Knobelspiel selber erscheint übrigens für PC, Wii und NDS. Wir konnten uns in den letzten Tagen ausgiebig die Wii-Version ansehen. Ob sich das Spiel nicht nur für angehende Physikstudenten lohnt, erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

In Professor Heinz Wolff's Gravity geht es darum, real und präzise umgesetzte Physik zu begreifen und mit ihrer Hilfe kniffliger Rätsel zu lösen. Dabei gönnt man uns 100 Aufgaben, die viel Geschicklichkeit und Einfallsreichtum von uns erfordern. Wir müssen die zur Verfügung stehenden Objekte verwenden, um Gebilde zu bauen, die unser Spielobjekt (z.B. einen Ball) von der Startposition zum Buzzer führt oder in anderer Weise dafür sorgen, dass der Buzzer betätigt wird. An unserer Seite steht übrigens der Professor, der hilfreiche Tipps und Ratschläge für uns hat. Bevor wir allerdings die ersten Aufgaben lösen, wollen wir erst einmal ganz von vorne anfangen. Nachdem das Spiel gestartet wurde, muss die Sprache bestimmt werden. Ihr könnt zwischen Englisch, Französisch, Italienisch, Deutsch und Spanisch wählen. Es folgt das Hauptmenü mit den Punkten Spielen, Level-Editor, Partymodus und Optionen. Unter zu letzt genannten Punkt darf man alle spielrelevanten Einstellungen anpassen. Wer gerne kleine Minispiele mag, der sollte in den Bereich Partymodus wechseln. Hier werden gleich vier Physik-Mini-Games angeboten. So sollen wir einen Turm bauen, Bälle versenken, Blöcke abräumen oder einen Turm zerstören. Das Herzstück ist natürlich der Modus "Spielen". Hier müssen wir nun 100 Aufgaben meistern. Diese darf man in einer Levelauswahl einzeln anwählen. Wie bei solchen Spielen üblich, darf man allerdings nur absolvierte Levels noch einmal spielen. Um neue zu bekommen, muss man das jeweils letzte Level schaffen. Habt Ihr Euch für einen Spielabschnitt entschieden, so erscheint endlich der Gravity-Spielbildschirm. Ihr erblickt nun ein 2D-Bild, das jeweils anders aussieht. Jeder Abschnitt in dem Spiel ist aber grundlegend gleich aufgebaut. Das Ziel des Spiels ist, die so genannten aktiven Objekte geschickt anzuordnen, damit sie zusammen mit den statischen Objekten eine Bahn bilden. Wenn wir dann Spielen aktivieren, startet das bewegliche Objekt am Startpunkt und muss entweder selber auf das Zielobjekt treffen oder eines der aktiven Objekte muss das Zielobjekt berühren. Die Steuerung ist dabei sehr einfach. Grundlegend wird alles mit der Wii-Fernbedienung gemacht. Mit dieser nehmen wir nun aktive Objekte auf und bewegen diese an die gewünschte Stelle. Dazu brauchen wir nur den A-Knopf zu drücken. Daneben könnt Ihr noch das Objekt drehen. Sind wir mit der Position zufrieden, wir der A-Knopf wieder losgelassen, um den Gegenstand dort zu befestigen. Nachdem Ihr alle Objekte nach Euren Vorstellungen an der gewünschten Position gebracht habt, kann man den Ablauf einschalten. Nun bewundert was Ihr erschaffen habt. Klappt alles, so ist ein Level beendet und wir dürfen uns in die nächste Aufgabe stürzen. Allerdings funktioniert das nur selten auf Anhieb. Schaffen wir es nicht, das Zielobjekt zu berühren, so muss der Gamer den Ablauf stoppen. Alle aktiven Objekte werden nun wieder zurückgesetzt. Im Anschluss kann man die beweglichen Gegenstände neu positionieren. Das macht man dann so lange, bis ein Level abgeschlossen ist. Damit der Einsteig recht gut funktioniert, hilft uns der Professor noch am Anfang. Später müssen wir selbstverständlich die Aufgaben alleine lösen. Da die Lernkurve allerdings langsam ansteigt, wird man alle Levels gut lösen können. Neben den Spielabschnitten und Mini-Games gibt es auch 20 Baukastenlevels, die wir im Laufe des Spiels freischalten können. Diese Levels kann man vollkommen frei spielen - das einzige Ziel besteht darin, mit der Gravity-Physikengine jede Menge Spaß zu haben. In diesen Herausforderungen kann der Spieler die Schwerkraft an- und ausschalten und Wasser hinzufügen. So stürzen wir uns nun in die diversen Aufgaben und spielen mit der Physik.

 

Technik:

Erwartet bei der Grafik nicht zu viel. Da es sich bei Professor Heinz Wolff's Gravity um ein Knobelspiel handelt, wird man nicht viel zu sehen bekommen. Wir agieren in 2D-Bildern die zumindest schön gemalt wurden. Hinzu kommen dann noch bewegliche Objekte, die sich physikalisch korrekt verhalten. Es sieht schon nett aus, was man in den Levels machen kann. Das ganze wird dann noch mit kleineren Ingamegeräuschen und eine passenden Musik untermalt. Das war es dann auch schon. Die Steuerung geht einem recht leicht von der Hand. Das liegt hauptsächlich daran, dass wir nicht viel machen müssen. Dank einer anfänglichen Einführung hat man die Lenkung schnell verinnerlicht und so kann man sich ganz und gar auf die Aufgaben konzentrieren. Der Schwierigkeitsgrad ist recht hoch. Allerdings kommt man erst in späteren Levels so richtig ins Schwitzen. Am Anfang sind die Aufgaben so einfach, dass jeder damit klar kommt. Der Schwierigkeitsgrad steigt dann allmählich an und so wird man langsam an härtere Aufgaben herangeführt. Auch wenn das Spiel technisch nicht gerade ein Meilenstein der Videospielgeschichte ist, kann man dennoch mit dem angebotenen gut leben.

 

Fazit:

Professor Heinz Wolff's Gravity ist ein nettes Knobelspiel, das einen für kurze Zeit am Bildschirm fesseln kann. Die Aufgaben sind nett aufbereitet und dank eines leicht steigenden Schwierigkeitsgrades werden kaum Frustmomente aufkommen. Gerade am Anfang ist der Suchtfaktor recht groß, denn man möchte immer wieder die diversen Aufgaben lösen. Es sieht auch nett aus, wenn z.B. der Ball physikalisch korrekt seine Bahn herunterkullert. Leider gibt es aber ein paar Punkte die stören. So sind die Aufgaben recht abwechslungsarm. Eigentlich müssen wir immer wieder die gleichen Probleme lösen. Wir machen das ständig mit bekannten Objekten, was mit der Zeit etwas langweilig wird. Dennoch ist Professor Heinz Wolff's Gravity ein nettes Spiel für zwischendurch. Wer hin und wieder für ein paar Minuten gerne knifflige Aufgaben lösen möchte, der wird immer wieder das Spiel in seine Konsole legen. Uns hat das Knobelspiel recht gut gefallen und daher können wir einen Kauf befürworten.

 

Features:

- Die realistische Physikengine veranschaulicht physikalische Prinzipien auf unterhaltsame Weise
- Vielfältige Lösungsmöglichkeiten der Levels laden zum spielerischen Ausprobieren ein
- 100 herausfordernde Levels, die auf den Grundlagen der Physik basieren
- Professor Heinz Wolff begleitet Sie durch das Spiel mit hilfreichen Tipps

 

 

 

Screenshots:
 
 
 
 
 

Wertungsbox:

Professor Heinz Wolff's Gravity (Wii)

 
 Professor Heinz Wolff's Gravity
EUR 39,99
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Grafik: 67 %  
Sound: 74 %  
Bedienung: 76 %  
Singleplayer: 70 %  
Multiplayer:   --  %  
Spielspaß: 78 %  
Gesamtwertung:  73 %  

 


 

 

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