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ProStroke Golf: World Tour 2007 - Review (PSP)

Wertung:
79 %

Einleitung:

Spricht man über Golfspiele, so kommt man kaum an Titeln wie Tiger Woods PGA Tour oder Everybody's Golf vorbei. Jetzt erscheint ein neues Sportspiel in Deutschland, das den anderen Genrevertretern Paroli bieten will. Es handelt sich dabei um das Oxygen-Spiel ProStroke Golf: World Tour 2007. Auf der Playstation 2, Xbox und PC konnte das Golfsimulationsspiel schon gute Verkaufszahlen hinlegen. Bis jetzt gingen weltweit gut 300.000 Exemplare über den Ladentisch. Dieser Erfolg soll nun auf Sony´s PlayStation Portable fortgesetzt werden. Wir konnten die fertige PSP-Version jetzt ausgiebig testen. Ob sich das Spiel für angehende Golfprofis lohnt, erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

In ProStroke Golf: World Tour 2007 schlüpfen wir in die Rolle eines absoluten Golf-Anfängers, der versucht, eine erfolgreiche professionelle Golfkarriere zu beginnen. Bevor wir allerdings auf dem Golfplatz den Schläger schwingen, wollen wir erst einmal ganz von vorne anfangen. Nachdem das Spiel gestartet wurde, soll der Spieler ein Profil erstellt. Neben den Namen muss man auch das Aussehen gestalten. Dazu stehen Kappen, Hemden, Handschuhe, Hosen und Schuhe zur Auswahl. Im Anschluss erscheint das Hauptmenü mit den Punkten Quick Play, Game Modes, Netzwerk-Spiel, Course Designer, Optionen und View Profile. Wie gewohnt dürft Ihr unter Optionen alle spielrelevanten Einstellungen anpassen. Nette Infos über die Erfolge und Misserfolge unseres Sportlers findet der Akteur dann unter View Profile. In diesem Bereich kann man wunderbar die Karriere des Golfers verfolgen. Das war natürlich noch nicht alles. Wer seine Kreativität ein wenig ausleben möchte, sollte den Menüpunkt Course Designer anwählen. Hier dürft Ihr Euch daran versuchen, einen eigenen Golfplatz zu gestalten. Dieser kommt dann bei Freunden oder in eigens erstellten Turnieren zum Einsatz. Den Freunden darf man allerdings nicht nur neue Kurse anbieten. Unter Netzwerk-Spiel fordert man diese auch zu einem spannenden Mehrspielerspiel auf. Im Ad-hoc Wireless-Modus treten dann zwei bis vier Spieler bei den Spielarten Lochspiel oder Zählspiel gegeneinander an. Sämtliche Aspekte des Spiels, wie das Wetter oder der Golfplatz, können natürlich frei bestimmt werden. Bevor Ihr Euch allerdings mit anderen Spielern messt, solltet Ihr ProStroke Golf: World Tour 2007 im Einzelspielermodus erst einmal richtig kennen lernen. Hat ein Gamer es besonders eilig, so begibt er sich in den Quick-Play-Modus. Hier springt Ihr direkt in ein Spiel hinein und versucht auf einem der zur Verfügung stehenden Plätze ein paar Bälle einzulochen. Viel interessanter ist selbstverständlich der Bereich Games-Modes. Gleich vier Modis finden wir unter diesem Menüpunkt. Am Anfang bietet sich erst einmal der Trainingsbereich an. Hier lernen Anfänger alle wichtigen Aspekte des Spiels - wie das Spielprinzip oder die Steuerung - gut kennen. Sind die Grundlagen geschaffen, so dürft Ihr unter Play-Round eine Runde Golf spielen. Diese Partien kann man - von der Anzahl der Löcher bis hin zur Windstärke - frei gestalten. Hinzu kommen Spielarten wie Match Play und Stroke Play die es uns ermöglichen, unterschiedliche schwierige Spiele gegen den Computer auszutragen. Wer es ein wenig anspruchsvoller mag, sollte sich in einem Turnier versuchen. Hier könnt Ihr ein persönlich gestaltetes Zählspiel-Turnier gegen bis zu 68 CPU-Gegner mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden einrichten.

Die interessanteste Spielart ist ohne Zweifel der Karrieremodus. Dieser besteht aus fünf Saisons von Golfturnieren und Wettkämpfen, und die Leistung der Spieler werden auf zweierlei Arten gemessen: Renown (Ruhm) und Money (Preisgeld). Um an die Spitze der Geldliste zu gelangen, muss man mehr Preisgelder als seine Konkurrenten angehäuft haben. Allerdings darf nicht jeder an den hoch dotierten Turnieren teilnehmen. Nur der Sportler der viel Ruhm besitzt, wird zu den Topveranstaltungen eingeladen. Bevor wir nun unsere Fähigkeiten auf dem Bildschirm beweisen, erscheint erst einmal der Kalenderbildschirm. Dieser zeigt alle anstehenden Veranstaltungen für den kommenden Monat, sowie freie Tage, an denen Spieler ihre eigenen Wettkämpfe ansetzen können, an. An den freien Tagen werden dann z.B. eigene Wettkämpfe veranstaltet. Im Kalenderbildschirm sieht man außerdem den aktuellen Stand der Geldliste, unseren Ruhm und das Profil des Sportlers. Veranstaltungen gibt es dann ebenfalls noch. Diese bestehen aus Geschicklichkeitstests, Wettkämpfen "Einer gegen Einen" und Turnieren, von kleinen Amateurveranstaltungen bis hin zu vollen Championships über mehrere Tage. Egal welchen Modus bzw. welche Spielart wir nun auswählen, irgendwann steht unsere Spielfigur endlich auf dem Platz. Davon gibt es übrigens 18 Stück, einschließlich bekannter Orte wie Brabazon at the De Vere Berlfrey und Lake Nona. Nun sollen wir gegen bekannte Golfspieler wie Sergio Garcia, Colin Montgomerie oder Ben Curtis unser Können beweisen. Mit dem Analog-Stick wird recht einfach gezielt. Eine Markierung zeigt uns dabei die Richtung, Höhe, den ausgewählten Schläger und Entfernung an. Selbstverständlich liegt es an uns, mit welchem Schläger wir einen Schlag ausführen wollen. Sind unsere Voreinstellungen beendet, folgt die Schwunganzeige. Der Golfer steht jetzt neben dem Ball. Nun halten wir die R-Taste um den Durchschwung auszuführen. Eine Markierung an der Schlagkraftanzeige bewegt sich auf die 100 % zu. Haltet dann die L-Taste gedrückt und lasst die R-Taste an dem Punkt auf der Schlagkraftanzeige los, die der gewünschten Schlagkraft entspricht, um den Abschwung zu starten. Im Anschluss teilt sich die Markierung auf der Schlagkraftanzeige. Eine Markierung bleibt am aktuellen Punkt stehen, eine weitere bewegt sich abwärts zur 0 %-Linie. Zum durchführen des Schlags lasst Ihr die L-Taste los, wenn die Markierung sich im blauen "Sweet Spot" befindet und zwar möglichst nahe an der 0%-Linie, um einen geraden Schlag auszuführen. Noch weiter kann der Sportler schlagen, wenn er einen Schlag aus dem Handgelenk ausführt. Allerdings birgt es das Risiko, dass der Schwung ungenauer wird. Daneben darf der Golfer auch noch Kurvenbälle schlagen oder den Schlagwinkel anpassen, um Hindernissen auszuweichen. Schläge mit Drall sind ebenso möglich und so wird eigentlich alles genretypische angeboten. Sind wir dann beim Putten angelangt, so braucht man nur noch einen platzierten bzw. präzisen Schlag ausführen. So spielen wir nun eine Partie nach der anderen und versuchen unsere Gegner zu besiegen.

 

Technik:

Die Grafik bei ProStroke Golf: World Tour 2007 haut einen zwar nicht vom Hocker, dennoch wird das Gameplay gut unterstützt. Wir werden zum einen viele unterschiedliche Plätze erblicken, die schön gestaltet wurden. Neben der eigentlichen Spielfläche wird auch eine üppige Vegetation gezeigt. Hinzu kommen gut modellierte Spielfiguren. Etwas steif sehen allerdings deren Bewegungen aus. Wirklich störend ist dieses allerdings nicht. Ansonsten bietet das Spiel kaum Besonderheiten, was bei so einem Sportspiel allerdings normal ist. Auf einem ähnlichen Niveau bewegt sich auch der Sound. Neben diversen passenden Ingame-Geräuschen werden wir auch einer netten Musik lauschen. Etwas schade ist hierbei, dass kaum andere Töne eingespielt werden. Hier hätte der Hersteller ruhig etwas mehr machen können. Durch die international renommierten Golf-Kommentatoren werden wir aber anständig entschädigt. Diese machen ihre Arbeit recht gut und so kommt schnell eine ordentliche Stimmung auf. Zufrieden kann man dann noch mit der Kamera sein. In jeder Situation wird uns ein guter Blickwinkel angeboten und so haben wir stets alles im Blick. Gelungen ist auch die Steuerung. Man muss sich zwar ein wenig an diese gewöhnen, aber nach ein paar Löchern kommt man gut mit der Lenkung klar. Der Einstieg wird dann noch durch einen nützlichen Trainingsbereich leicht gemacht und so sind schnell Erfolge vorprogrammiert. Das bringt uns zum Schwierigkeitsgrad. Dieser ist dank unterschiedlicher Einstellungen recht fair. Anfänger aber auch Genrekenner werden immer eine passende Herausforderung finden. Fasst man nun alles zusammen, so kann man mit der technischen Seite zufrieden sein.

 

Fazit:

ProStroke Golf: World Tour 2007 kann einen für lange Zeit an Sonys Handheld binden. Das liegt vor allem an den unterschiedlichen Herausforderungen. Bis man alles gesehen hat, wird viel Zeit vergehen. Natürlich wären noch ein paar Spielarten mehr oder Aktivitäten neben dem Platz ganz nett gewesen. Zumindest wird man aber durch ein ansprechendes Gameplay ordentlich entschädigt. Dank intuitiver Steuerung kann man die Schläge schon nach recht kurzer Zeit sicher ausführen und so sind erste Erfolge vorprogrammiert. Nett ist auch der Golfplatz-Editor, mit dem man eigene Plätze generieren darf. Hierdurch wird die Motivationskurve lange hoch gehalten, denn unendlich viele Plätze darf ein begabter Spieler damit erstellen. Der Kreativität werden hier kaum Grenzen gesetzt. Auch wenn die Grafik, Musik oder Präsentation einen nicht vom Hocker haut, kann das Spiel trotzdem gut unterhalten. Wer also aktuell ein nettes Golfsimulationsspiel sucht, der darf bei ProStroke Golf: World Tour 2007 gerne zuschlagen. Uns hat das Spiel trotz kleinerer Kritikpunkte gut gefallen und so können wir eine Kaufempfehlung aussprechen.

 

Features:

- Internationale Stars fordern den Spieler heraus inkl. Sergio Garcia, Colin Montgomerie, Justin Rose, Ben Curtis, Ian Woosnam, Thomas Bjorn…
- "Pro-Stroke" - Eine neuartige Schwungsteuerung, die es dem Spieler erlaubt, seinen eigenen, individuellen Golf-Stil zu entwickeln
- 18 fordernde Golfkurse inkl. Brabazon at the De Vere Berlfrey und Lake Nona
- Über WirelessLan kann gegen andere spielen

 

 

 

Screenshots:
 
 
 
 
 

Wertungsbox:

ProStroke Golf: World Tour 2007 (PSP)

 Pro Stroke Golf: World Tour 2007
EUR 39,95

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Grafik: 76 %  
Sound: 74 %  
Bedienung: 86 %  
Singleplayer: 80 %  
Multiplayer: 75 %  
Spielspaß: 82 %  
Gesamtwertung:  79 %  


 

 

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