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Prime Time: Der Fernsehmanager - Review (PC)

Wertung:
73 %

Einleitung:

RTL Enterprises bringt mit "Prime Time - Der Fernsehmanager" ein neues Wirtschaftssimulationsspiel auf den deutschen Markt. Das Spiel ist eine Mischung aus Lifesim und Aufbaustrategiespiel. Der Spieler soll den Erfolg eines Fernsehsenders vorantreiben und die Geschicke einer ganzen Stadt lenken. Wir konnten uns die fertige PC-Version jetzt näher ansehen. Ob sich das Spiel für angehende Manager lohnt, erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

In Prime Time - Der Fernsehmanager sind wir der frisch gebackene Geschäftsführer einer kleinen Sendeanstalt. Allein wir sind dafür verantwortlich aus dem kleinen Provinzsender ein florierendes Medienunternehmen zu machen. Bevor wir nun den Chefsessel besteigen, wollen wir erst einmal ganz von vorne anfangen. Nachdem das Spiel installiert und gestartet wurde, erblickt der Spieler das Hauptmenü. Hier finden wir die Menüpunkte "Neues Spiel", "Spiel laden", "Optionen" und "Highscores". Wie gewohnt kann man unter Optionen alle spielrelevanten Einstellungen vornehmen und unter Spiel laden einen bestehenden Spielstand aktivieren. In den Highscores findet man die beliebtesten Fernsehproduktionen, geordnet nach deren Einschaltquoten. Außerdem sind die Namen der erfolgreichsten Spieler und deren Auszeichnungen aufgeführt. Damit der Spieler dort eingetragen wird, muss er am Anfang erst einmal ein neues Spiel starten. Vor Spielbeginn soll noch der Schwierigkeitsgrad - leicht, mittel und schwer - bestimmt und ein Name eingetragen werden. Anschließend finden wir uns in einer virtuellen 3D-Stadt wieder. Diese ist voll gepackt mit TV-Junkies, die nichts lieber tun, als den Tag vor dem heimischen Fernsehgerät zu verbringen. Unser Ziel ist es nun nach vier Jahren den Fernsehpreis für das beste Programm zu gewinnen. Bis dahin ist allerdings ein langer Weg. Das Spiel ist grundlegend in unterschiedliche Bereiche aufgeteilt. Zum einen gibt es die Stadtansicht. Hier darf sich der Spieler recht frei bewegen. Mit einem Klick auf die rechte Maustaste gelangen wir in ein Navigationsmenü. Hier werden die wichtigsten Gebäude aufgeführt. Nach einem weiteren Klick gelangen wir direkt zu den aufgeführten Orten. Natürlich dürfen wir uns auch manuell zu diesen Gebäuden begeben. Das war natürlich noch nicht alles, was wir auf der Startkarte machen können. Klicken wir mit der rechten Maustaste auf ein Gebäude unserer Sendeanstalt, so öffnet sich das Baumenü des jeweiligen Gebäudes. Auf diese Weise kann der Spieler Aus- und Anbauten in Auftrag geben. Wie im richtigen Leben sollten wir vorher das Einverständnis unseres Vorgesetzten einholen und ein passendes Grundstück erwerben. Dieses bekommen wir übrigens im Bauamt im Rathaus, wenn unsere Finanzen stimmen. Kommen wir nun zurück zur Stadtkarte. Neben den aktionsrelevanten Gebäuden gibt es auch viele normale Wohnhäuser. In diesen schauen sich die Bewohner der Stadt das alttägliche Fernsehprogramm an. Der Spieler erfährt hierdurch, was die Familie gerade im Fernsehen sieht und welche Vorlieben sie haben. Sehen wir Personen, so dürfen wir diese ebenfalls unter die Lupe nehmen. Jeder Stadtbewohner gibt uns diverse Informationen und so kann man die Bewohner in unterschiedliche Berufe, soziale Schichten oder deren Fernsehvorlieben einteilen. Mit diesen Erkenntnissen sollte es ein Kinderspiel sein, ein passendes Programm zusammen zu stellen.

Dazu begeben wir uns nun in die unterschiedlichen Gebäude. Betreten wir diese, so wird gleich die Ansicht geändert. Der Spieler sieht einen Raum, indem sich Personen befinden. Wahlweise gibt es auch noch Türen die uns in andere Bereiche bringen. So gibt es z.B. eine Bank, wo wir unsere Geldangelegenheiten erledigen oder Kredite holen können. Wollen wir unseren Kreditrahmen erweitern, so müssen wir extra zum Bankdirektor. Der wird natürlich nur zustimmen, wenn unsere Finanzen stimmen. Daneben gibt es noch die Drehbuchagentur, wo wir Scripte für Eigenproduktionen von Filmen oder Serien erhalten. Diese können wir dann später verfilmen lassen. Selbstverständlich darf der Spieler auch fertige Filme kaufen. Dazu begeben wir uns zum Filmhändler, der eine ganze Reihe an fertigen Filmen hat. Allerdings sollte man die Informationen der Filme gut durchlesen um den Geschmack der Zuschauer zu treffen. Im späteren Spielverlauf werden auch einige Formate von der Filmbörse zur Auktion freigegeben. Hier kann man dann echte Schnäppchen erwerben - wenn es die Konkurrenz zulässt. Das Sportstadion und die Konzerthalle sind ebenfalls quotenbringende Ereignisse. Das wissen allerdings auch die anderen Sender und so entbrennt schnell ein feilschen um die besten Übertragungsrechte. Im späteren Spielverlauf wird auch die Marktforschungsagentur freigeschaltet. Diese Agentur beschäftigt sich mit den aktuellen Vorlieben und Abneigungen der Stadtbewohner. Daneben gibt es auch noch eine Werbeagentur. Diese setzen wir gekonnt ein um uns bekannter zu machen. Mit dem nötigen Kleingeld werden wir schnell neue Zuschauer gewinnen, die uns attraktiver für Werbepartner machen. Erfüllen wir bestimmte Kriterien wie Zuschauerzahlen, so können wir lukrative Werbspots ausstrahlen. Wir sollen nun alles gut koordinieren um eine ansprechende Programmplanung zu erstellen. Machen der Spieler hier einen Fehler, so bekommt er es schnell mit der Medienaufsicht zu tun. Die strengen Damen und Herren dieser Aufsichtsbehörde schalten sich immer dann ein, wenn wir bei Filmen die Richtlinien des Altersschutzes missachten. Außerdem erteilen sie wichtige Sendelizenzen. Da wir gegen andere Sender arbeiten, sollten wir uns auch über deren Aktivitäten gut informieren. Diverse Statistiken stehen dafür zur Verfügung. Diese geben u.a. auch Auskunft über unsere aktuelle finanzielle Situation. Nur wenn wir diese im Griff haben wird unser Sender erfolgreich sein. Der wichtigste Bereich ist natürlich unser Sender. Betreten wir das Gebäude erblicken wir als erstes die Empfangshalle. Hier befindet sich u.a. auch eine Trophäenvitrine mit errungenen Preisen. Über weitere Türen kommt der Spieler dann in die anderen Bereiche des Gebäudes. Im Filmarchiv befinden sich z.B. alle Sendungen, die sich im Besitz des Senders befinden. Wenn wir Sonder- oder Live-Berichte erstellen wollen, dann können wir das in der Nachrichtenzentrale machen. Das war bei weitem noch nicht alles. Der Regieraum ist einer der wichtigsten Räume unseres Senders, denn hier wird unser Fernsehprogramm erstellt. Erfüllen wir diverse Bedingungen, so kann man später auch weitere Mitarbeiter einstellen - die dann wichtige Positionen besetzen.

 

Technik:

Prime Time - Der Fernsehmanager haut einen technisch nicht wirklich vom Hocker. Zum einen werden wir eine etwas sterile Grafik zu sehen bekommen. Hinzu kommen nicht sonderlich gut animierte Personen. Ganz nett ist zumindest die Stadtansicht. Hier dürfen wir uns recht frei durch die City bewegen. Von dort aus kommen wir dann in alle wichtigen Gebäude, wo diverse Aktionen ausgeführt werden können. Der Sound bewegt sich auf einem ähnlichen Niveau. Neben einer etwas nervigen Musik werden wir auch ein paar Ingamegeräusche zu hören bekommen. Hinzu kommen deutsche Synchronsprecher, die ihre Arbeit ganz ordentlich machen. Bei den Dialogen wird auch gleich ein kleiner Fehler sichtbar, denn die gleichzeitig eingeblendeten Sprechblasen stellen das gesprochene nicht komplett dar. Wirklich schlimm ist dieses allerdings nicht, da alles Wichtige durch die Sprecher übermittelt wird. Dennoch sieht es etwas unschön aus. Mit der Steuerung wird jeder sofort klar kommen. Alles wurde sehr übersichtlich angeordnet und durch die Schnelltastenfunktion kann man viele Aktionen binnen Sekunden ausführen. Hinzu kommen ansehnliche Statistiken, die alle wichtigen Informationen beinhalten. Die Technik setzt zwar keine neuen Maßstäbe, dennoch wird das Gameplay gut unterstützt.

 

Fazit:

Prime Time - Der Fernsehmanager ist ein ansprechendes Wirtschaftssimulationsspiel. Nett ist vor allem, dass der Spieler nicht nur mit Statistiken kämpfen muss. Es ist schon interessant, dass wir in Gebäude reingehen und uns in der Stadt frei bewegen können. Dank netter Sprachausgabe und häufigen Bildwechseln mutiert das Spiel auch nicht zur reinen Statistikschlacht. Neben der guten Vielfalt kann auch die Steuerung überzeugen. Schon nach wenigen Minuten hat man diese verinnerlicht und so kann man sich schnell auf seine Arbeit als Manager konzentrieren. Schade ist dann noch, dass wir es nur mit fiktiven Filmen zu tun bekommen. Es wäre ganz nett gewesen, wenn man mit Originalfilmen oder -serien handeln könnte. Grundlegend können sich angehende Manager sehr lange mit dem Spiel beschäftigen. Der Hersteller hat eigentlich an alles gedacht und so wird der Fernsehalltag gut simuliert. Wer also damals Spiele wie Mad TV mochte, kann ruhig zu diesem Spiel greifen. Obwohl es ein paar Kritikpunkte gibt, hat uns Prime Time - Der Fernsehmanager ganz gut gefallen und so können wir das Spiel auch zum Kauf empfehlen.

 

Features:

- Riesige Spielwelt
- Über 500 Objekte und Gebäude
- 150 Spielereignisse
- 30 Bevölkerungsgruppen
- 20 plastisch gestaltete Innenräume
- 3 konkurrierende TV-Sender mischen die Stadt auf
- 10 zugängliche Gebäude offen (Filmbörse, Werbeagentur uvm.)
- Realistisches Publikumsverhalten
- Erstellung eigener Serien, Shows und Filme

 

 

 

Screenshots:
 
 
 
 

Wertungsbox:

Prime Time: Der Fernsehmanager (PC)

 
 RTL Prime Time - Der Fernsehmanager
EUR 39,99
Bei GAME WORLD bestellen

Grafik: 66 %  
Sound: 68 %  
Bedienung: 84 %  
Singleplayer: 76 %  
Multiplayer:   --  %  
Spielspaß: 72 %  
Gesamtwertung:  73 %  

Systemanforderungen:

- Windows 98SE/2000/XP
- ab 512 MB RAM
- ab Pentium 3 Prozessor oder besser
- 64MB DirectX 8.1 Grafikkarte
- 8-fach CD-ROM

 

 

 

 

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