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Pitfall: Die verlorene Expedition - Review (PC)

Wertung:
74 %

Einleitung:

Die ursprünglichen Pitfall-Spiele werden nur noch ältere Spieler kennen. Schließlich gehört der kleine Schatzsucher Harry mit zu den ältesten Spielfiguren. Nun kommt ein neues Game mit dem Abenteurer über Application Systems Heidelberg (ASH) auf dem Markt. Es handelt sich dabei um das Spiel Pitfall: Die verlorene Expedition. Wieder müssen im Dschungel diverse Aufgaben bewältigt werden, damit der Schatz von El Dorado nicht in falsche Hände gerät. Wir konnten das neuste Spiel von Aspyr jetzt testen. Ob es erneut soviel Spaß macht wie die Vorgängerspiele erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

In dem Spiel Pitfall: Die verlorene Expedition schlüpft der Spieler in die Rolle des furchtlosen Schatzsuchers Harry. Viele Aufgaben sollen bewältigt werden. Wir müssen die Mitglieder einer verlorenen Expedition retten, einen bösen Hohepriester von seinem Rachefeldzug abbringen, einer Prinzessin helfen und unseren Erzfeind daran hindern den Schatz von El Dorado zu klauen. Wie immer warten im Dschungel zahlreiche Gefahren auf uns. Hungrige Krokodile sind genauso vorhanden wie tiefe Fallen oder bösartige Gegner. Insgesamt sollen wir gut 40 Levels durchspielen die uns an unterschiedliche Orte bringen. So erleben wir nicht nur dunkle Regenwälder sondern auch Höhlen, Minen und gefährliche Gebirge. Fangen wir aber erst einmal vorne an. Nachdem das Spiel gestartet wurde müssen wir einen kleinen Kampf austragen. Trotz eines Sieges bekommen wir große Probleme, was uns natürlich dazu bringt über die aktuelle Situation nachzudenken. Anhand eines netten Intros sehen wir unser Flugzeug abstürzen und schon beginnt mitten im Dschungel das eigentliche Spiel. Pitfall: Die verlorene Expedition ist ähnlich aufgebaut wie die ursprünglichen Pitfall-Spiele. Immer noch ist es ein Jump & Run Spiel, nur das sich diesmal alles in einer 3D Welt abspielt. Mit unserer Spielfigur müssen wir nun bekannte Aufgaben wie an Lianen schwingen, Bäumen ausweichen, auf Krokodile springen usw. bewältigen.

Wir steuern unsere Spielfigur aus einer Third Person Perspektive. Obwohl wir einen linearen Weg folgen, können wir uns in diesem Bereich frei bewegen. Wir laufen, springen und klettern durch die unterschiedlichen Levels. Objekte wie Kisten usw. dürfen von uns dann auch noch zerstört werden. Hinzu kommen kleine Kämpfe gegen böse Gesellen die uns ständig auflauern. Mit einem gepflegten Tritt und diversen Ausweichmanövern stellen diese aber keine große Gefahr für uns dar. Natürlich dürfen die bekannten Lianen nicht fehlen. Diese befinden sich über unterschiedliche Fallen und Gruben. Je nach Falle sollen wir die richtige Taktik anwenden um diese zu bewältigen. So kommen wir Stück für Stück weiter. Selbstverständlich können wir auch in eine Falle geraten. Dann wird uns ein Lebenspunkt abgezogen. Hin und wieder finden wir aber einen Brunnen, so dass wir unsere Lebensleiste wieder auffüllen können. Das ganze wird durch eine nette Story zusammengehalten. Neben unseren Jump & Run Einlagen stehen noch weitere Aufgaben an. Schalterrätsel darf der Spieler genauso lösen wie diverse Objekträtsel. Harry findet im Verlauf seines Abenteuers diverse Gegenstände wie TNT, Feldflasche, Fackel, Schild, Eispickel, Gasmaske und so weiter. Dadurch kommen auch noch Adventure Elemente ins Spiel. So rennen, springen und kämpfen wir uns durch die vielen unterschiedlichen Levels und lösen diverse Aufgaben.

 

Technik:

Die Grafik ist in einem netten Comicstil gehalten. Die Figur sieht genauso gut aus wie die Levels. Diese weisen viele Details auf. Vor allem unterscheiden sich die Abschnitte wunderbar von einander. Allerdings hätten ein paar bessere Texturen nicht geschadet. Der Hersteller hat darauf geachtet, das viel Leben in einem Level ist. Auch die Animationen laufen sehr flüssig ab. Einzig die Farben sind ein wenig bunt ausgefallen. Das liegt aber auch am Comicstil. Der Sound passt sich dem Niveau der Grafik an. Die ganze Zeit berieselt uns eine stimmungsvolle Musik die mit der Zeit aber nervig wird. Nette Geräusche begleiten unsere Aktionen auch noch. Leider werden die Gespräche nur in englischer Sprache angeboten. Zumindest wurden dafür gute Sprecher angeheuert. Auch die Texte sind leider in englischer Sprache was ein wenig unverständlich ist, da vor allem das jüngere Publikum mit dem Spiel angesprochen werden soll. Zumindest kann sich jeder auf das deutsche Handbuch stürzen was alles wunderbar erklärt. Die Steuerung ist sehr direkt. Wer einen Pad hat kann damit wunderbar spielen. Aber auch mit Tastatur wird jeder den kleinen Helden sicher lenken können. Dank vieler Hilfetexte wird alles auch noch sehr detailliert erklärt. Unsere Spielfigur kann viele unterschiedliche Aktionen ausführen. Das wird auch benötigt, denn die vielen Aufgaben fordern alles von dem kleinen Helden ab. Die Kamera folgt dem Spielverlauf recht gut, auch wenn die Kameraführung manchmal etwas träge ist. Wir dürfen diese allerdings noch selber nachjustieren. Allerdings stört das ein wenig wenn wir gerade wilde Sprünge ausführen. Der Schwierigkeitsgrad steigt kontinuierlich an. Neueinsteiger werden am Anfang mit dem Spiel noch klar kommen. Später könnten sie allerdings Probleme bekommen. Zum Glück gibt es immer wieder Brunnen wo wir uns heilen dürfen und mit der Zeit wird unsere Lebensleiste größer. Dadurch können wir problematische Passagen öfters wiederholen. Fassen wir alles zusammen so ist die Technik solide. Es wird zwar nichts Besonderes geboten aber damit kann man gut Leben.

 

Fazit:

Nach über 20 Jahren kann man sich wieder auf ein Pitfall-Spiel stürzen. Der Hersteller hat viele Sachen aus den alten Spielen übernommen. Allerdings gibt es auch viele Verbesserungen. Wirklich neu ist aber nichts. Die grundlegenden Spielelemente hat man alle schon in anderen Spielen gesehen. Trotzdem ist das Gameplay insgesamt gut. Nett wäre noch gewesen, wenn wir nicht nur in linearen Levels spielen würden. Es wird uns immer vorgegeben wo wir als nächstes hin müssen. Schade ist dann auch noch, dass es keine deutsche Übersetzung gibt. Zumindest ist das Handbuch übersetzt worden. Pitfall: Die verlorene Expedition ist insgesamt eine nette Mischung aus Jump & Run und Action Adventure und dank einer großen Vielfalt wird man viele Stunden mit dem Spiel verbringen können. Allerdings reicht das nur für eine mittelmäßige Wertung. Alles ist viel zu linear und dank der trägen Kamera wird bei manchen Spielern schnell der Frust aufkommen. Kommt man damit klar macht das Spiel sehr viel Spaß. Wer also schon immer einmal Pitfall spielen wollte hat nun die Gelegenheit dazu. Das Spiel wird zwar nicht mehr den Kultstatus der Klassikerspiele erreichen aber zumindest bekommen Jump & Run Fans viel für Ihr Geld geboten. Bei einem Preis von unter 30 Euro hat Pitfall: Die verlorene Expedition ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis. Somit kann man bei dem Spiel nicht viel falsch machen.

 

 

 

Screenshots:

Wertungsbox:

Pitfall: Die verlorene Expedition (PC)

 
  Pitfall: Die verlorene Expedition
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Grafik: 72 %  
Sound: 70 %  
Bedienung: 78 %  
Singleplayer: 76 %  
Multiplayer:   --  %  
Spielspaß: 75 %  
Gesamtwertung:  74 %  

Mindestanforderungen:

- Windows 98/ME/2000/XP
- 800 MHz Pentium III
- oder schneller
- 256MB RAM
- 1,15 GB freier Festplattenspeicher
- ATI Radeon 7500/nVidia GeForce 2 oder besser
- mit mind. 32MB VRAM
- DirectX 8.1

 

 

 

 

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