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Einleitung:
Einer der erfolgreichsten
Kinofilme aller Zeiten ist ohne Zweifel Fluch der Karibik. Passend zum Start
des dritten Teils kommt über Disney Interactive Studios das gleichnamige
Spiel auf den deutschen Markt. Es handelt sich dabei um das Action-Adventure
Pirates of the Caribbean: Am Ende der Welt. Dieses erscheint für Playstation
2 und 3, PSP, Xbox 360, Nintendo DS, Nintendo Wii und PC. Wir konnten uns
jetzt die fertige Xbox 360-Version genauer ansehen. Ob sich das Spiel nicht
nur für Filmfans lohnt, erfahrt Ihr in unserem Review.
Zum Spiel:
Willkommen an Bord der Black Pearl! In dem Spiel taucht der Spieler ein in
die Abenteuer des plündernden und brandschatzenden Käpt´n Jack Sparrow. Der
unerschrockene Held ist fest entschlossen, als berüchtigtster Pirat aller
Zeiten in die Geschichte einzugehen. Doch die mächtige East India Company
hat da andere Vorstellungen. Unter dem eisernen Regiment von Lord Cutler
Beckett will sie der Piraterie den Garaus machen und die äußerst profitablen
Handelsrouten der Karibik unter ihre alleinige Kontrolle bringen. Jack muss
nun um seine Freiheit und seine Existenz als Pirat kämpfen, und zwar auf die
einzige Art die er kennt: "Nimm, was du kriege kannst, und gib nichts wieder
zurück". Mit Pirates of the Caribbean: Am Ende der Welt werden Jacks
Abenteuer aus den Filmen Pirates of the Caribbean: Fluch der Karibik 2 und
Pirates of the Caribbean: Am Ende der Welt zum Leben erweckt. Dabei schlüpft
der Spieler in die Rolle von Käpt´n Jack Sparrow. Manchmal findet er sich
auch in den Stiefeln von Will Turner wieder oder durchlebt das Abenteuer in
den Kleidern von Elizabeth Swann! Uns erwarten die spektakulären Ereignisse,
Schauplätze und Charaktere aus den Filmen. Darüber hinaus bereichern
exklusive Handlungsstränge und brandneue Charaktere die Geschichte von Jack
Sparrow und machen das Spiel zu einem wichtigen Teil des Pirates of the
Caribbean-Universum. Bevor wir allerdings unseren Säbel wetzen, wollen wir
erst einmal ganz von vorne anfangen. Nachdem das Spiel gestartet wurde,
erscheint das Hauptmenü mit den Punkten: "Spiel fortsetzen", "Neues Spiel",
"Spiel laden", "Multiplayer", "Optionen" und "Extras". Wie gewohnt darf der
Akteur unter Optionen alle spielrelevanten Einstellungen wie Bildschirm,
Audio oder Steuerung vornehmen. Daneben findet man unter Extras nette
Bonussachen wie Erfolge, Bestenliste, Level erneut spielen oder Schätze.
Bevor wir hier allerdings Sachen vorfinden, müssen wir diese im Spiel erst
einmal freischalten. Nachdem Ihr ein neues Spiel gestartet habt, folgt ein
kleiner einführender Film. Dieser leitet - inkl. deutscher Sprachausgabe -
das Spiel passend ein. Wir schlüpfen nun in die Rolle von Käpt´n Jack
Sparrow, mit dem wir ein einführendes Tutorial durchlaufen. Hier wird uns die Steuerung in kleinen Schritten beigebracht. Wir
agieren nun mit unserer Spielfigur in einer frei begehbaren Umgebung. Dabei
durchlaufen wir sehr lineare Levels. Mit unserem Charakter können
wir natürlich so einiges anstellen. Neben gehen und rennen, sollen wir auch
sprinten und springen. Hinzu kommen diverse Klettereinlagen bei Leitern,
Treppen und Seilen. An Vorsprüngen soll unser Held außerdem hangeln und an
Wänden hochklettern. Dort können wir übrigens noch mehr machen, denn man
darf sich von Wänden auch abstoßen.
Daneben interagieren wir noch mit Türen, Personen und Gegenständen. Diese
Handlungen werden immer passend durch Einblendungen erklärt und so muss der
Spieler nur diesen Hinweisen folgen. Das war natürlich noch nicht alles. An
schmalen Übergängen kann die Spielfigur sich an Mauern anlehnen und Balken
werden durch balancieren überwunden. Schwere Objekte wie Kisten soll der
Spieler dann noch an bestimmten Positionen ziehen, um anschließend höher
gelegene Orte zu erreichen. Jack kann daneben mit seinem Schwert noch
Segel zerschneiden und daran herunter rutschen. Bei unseren Erkundungstouren
finden wir viele nützliche Items wie Geld oder Lebenspunkte. Teilweise sind
diese Objekte auch in Kisten versteckt, die wir mit einem einfachen
Tastendruck öffnen. Wir müssen natürlich noch viel mehr machen wie Items
aufsammeln und Levels erkunden. Bei unseren Aktionen treffen wir immer
wieder auf Gegner, die der Held mit diversen Angriffsaktionen bekämpft.
Neben Schlag und Trittangriffen, sollen wir Gegner auch greifen oder deren
Angriffe kontern. Daneben liegen häufig Spezialwaffen wie Flaschen oder
Fässer herum, die wir ebenfalls in einem Kampf einsetzen. Außerdem kann der
Held mächtige Abschlussmoves ausführen. Hin und wieder werden die Kämpfe
auch mit den Fäusten ausgetragen. Nett ist außerdem das Feature Jackanismus.
Haben wir genügend Schrumpfköpfe gesammelt, darf dieser Spezialmove
ausgeführt werden. Fortgeschrittene Spieler sollten auch mal mit Pistolen
oder Pulverfässer kämpfen. An bestimmten Stellen des Spiels muss Jack dann
noch in einem Mann gegen Mann Duell gegen andere Piraten antreten. Diese
Auseinandersetzungen laufen komplett anders ab. Anstatt actionreich mit den
Angriffsknöpfen zu agieren, muss der Spieler gekonnt Angriffs-,
Verteidigungs- und Konterhandlungen ausführen. Diese Fights sind ein wenig
schwieriger wie die obligatorischen Massenschlachten. Damit wir immer Wissen,
was als nächstes zu tun ist, kann man in einem Logbuch alle aktuellen
Aufträge nachlesen. Hinzu kommt ein Kompass, der immer die Richtung des
nächsten Ziel anzeigt. Das ganze wird dann noch durch nett gemachte
Sequenzen zusammengehalten und so spielt man hoch motiviert bis zum Ende.
Der Akteur erkundet nun die diversen Umgebungen, klettert an Wänden hoch,
sammelt Items auf, beweist sein Können in Quick Time Events, findet Schätze
und Waffen, löst unterschiedliche Aufgaben und kämpft gegen eine Vielzahl
von Gegnern, Zwischengegner und Endbossen. Wer davon genug hat, kann sich
auch im Mehrspielermodus auslassen. Mit einem zweiten Xbox-Controller darf
man Herausforderungen annehmen, kooperativ oder gegeneinander spielen
und Duelle bestreiten.
Technik:
Die technische Seite ist eigentlich ganz in Ordnung. Wir agieren zwar in
linearen Levels, diese wurden aber recht weitläufig gestaltet. Vor allem
muss man die Levelarchitektur loben, denn an jeder Ecke gibt es etwas Neues
zu entdecken. Viele eingebaute Details in den Spielabschnitten laden
zu ausgiebigen Erkundungstouren ein. Hinzu kommen gute Texturen und
viele Gegenstände. Wirklich ansprechend sind auch die Figuren. Unsere
Charaktere wurden genauso gut modelliert und animiert wie die CPU-Gegner.
Es macht wirklich Spaß diesen zuzusehen. Vor allem, weil sie den Originalen
so ähnlich sehen, werden Filmfans feuchte Augen bekommen. Daneben werden wir
noch diverse Effekte wie Explosionen oder Regen erblicken. Hinzu kommen
kleinere Licht und Schattenspiele. Auf einem ähnlich guten
Niveau bewegt sich der Sound. Zum einen wird eine stimmungsvolle Musik
eingespielt. Neben passenden Ingamegeräuschen werden außerdem kleine
Spracheinspielungen erklingen. Hierdurch wirken vor allem Ortschaften sehr
lebendig. Die deutsche Synchronisation ist ebenfalls sehr angenehm. Die
Sprecher machen ihre Arbeit wirklich gut und so lauscht man den Gesprächen
sehr gerne. Passend dazu, müssen wir auch die Sequenzen erwähnen. Diese
treiben immer wieder die Story voran und so agieren wir eigentlich nie
grundlos in dem Spiel. Die Steuerung ist ein zweischneidiges Schwert. Zum
einen muss man die Lenkung der Spielfigur lobend erwähnen. Diese reagiert
recht direkt auf unsere Anweisungen und so kann man sicher alle Aktionen
ausführen. Selbst die Kämpfe bereiten keine Probleme. Einfache
Kampftechniken laden zu schnellen und optisch ansprechenden Fights ein.
Wirklich problematisch ist dagegen die Kamera. Diese muss der Akteur andauernd
selber ausrichten, was vor allem im Kampf und engen Räumen nicht gerade
einfach ist. Die KI der Gegner ist leider mehr als bescheiden. Nur selten
sehen wir intelligente Handlungen. Meistens stehen Feinde nur dumm in der
Gegend herum und warten darauf, von uns erledigt zu werden. In der heutigen
Zeit erwartet man eindeutig mehr von so einem Spiel. Fasst man alles
zusammen, so kann die Technik - trotz kleiner Kritikpunkte - grundlegend
überzeugen.
Fazit:
Pirates of the Caribbean: Am Ende der Welt ist eigentlich ein nettes
Actionspiel. Immer wieder soll der Spieler andere Aufgaben erledigen. Dabei
wechseln sich Junp & Run-Aktionen immer wieder mit unzähligen Kämpfen ab. Hin
und wieder sollen wir dann noch kleine Nebenhandlungen ausführen und viele
Items sammeln. Das ganze wird natürlich passend durch kleine Filmsequenzen
zusammengehalten. Dank professioneller Synchronisation hört man den Figuren
auch gerne zu und so wird man eigentlich permanent motiviert, weiter zu
spielen. Dennoch muss man auch erwähnen, dass wir eigentlich ständig das
gleiche machen. Vor allem die monotonen Kämpfe nerven - aufgrund der
fehlenden KI - enorm. Trotzdem macht das Spiel eine ganze Zeit lang Spaß. Das kommt
zum Teil auch durch die zeitgemäße Grafik
zustande. Vor allen die Hauptfiguren sehen ihren Originalen zum verwechseln
ähnlich. Auch wenn das Spiel das Genre nicht neu erfindet, kann es gerade
Filmfans am Bildschirm fesseln. Pirates of the Caribbean: Am Ende der Welt
hat uns trotz diverser Kritikpunkte gut gefallen und daher können wir das
Game auch zum Kauf empfehlen. Erwartet Ihr nicht zu viel von dem Spiel und
mögt Ihr den Film, so dürft Ihr ruhig zu diesem Titel greifen.
Features:
- Schlüpfen Sie in die Rolle von Käpt´n Jack Sparrow, Will Turner und
Elizabeth Swann
- verhindern Sie, dass Jack von seiner dunklen Vergangenheit eingeholt wird.
- Erleben Sie das einzigartige Gameplay mit schwertgestützter Akrobatik,
adaptiven
- Kämpfen und klassischen Duellen.
- Lernen Sie die "Fluch der Karibik"-Welt in nie gekanntem Detailreichtum
kennen und folgen Sie dem Spiel weit über die Handlung der Filme hinaus.
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