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Einleitung:
Rising Star Games bringt
mit Pilot Academy die erste Flugsimulation für die PSP raus. Endlich können
Spieler auf Sony´s Handheld kommerzielle und militärische Flugzeuge an ihre
Leistungsgrenze bringen. Wir konnten uns das Spiel jetzt genauer ansehen. Ob
sich das Flugsimulationsspiel für angehende Piloten lohnt, erfahrt Ihr in
unserem Review.
Zum Spiel:
Pilot Academy ermöglicht uns, in die Cockpits einiger der berühmtesten und
aufregendsten Maschinen der Luftfahrt zu steigen. Bevor wir uns allerdings
in die Lüfte begeben, wollen wir erst einmal ganz von vorne anfangen.
Nachdem das Spiel gestartet und ein Profil angelegt wurde, erscheint das
Hauptmenü. Hier darf der Spieler zum einen die spielrelevanten Einstellungen
unter Optionen ändern oder einen Spielstand laden bzw. speichern. Außerdem
darf er sich in den Einzel- oder Mehrspielerbereich stürzen. Hinzu kommen
der Bereich Freiflug und Hangar. Im Hangar finden wir die freigeschalteten
Flugzeuge und unter Freiflug kann man mit einem beliebigen Flugzeug ein paar
Runden drehen. Allerdings müssen diese erst durch absolvieren von Lektionen,
Missionen und Herausforderungen frei geschaltet werden. Die meisten werden
sich am Anfang erst einmal in den Einzelspielermodus begeben. Zu Beginn
sollte jeder die Lektionen durcharbeiten. In diesem Bereich lernt
man ausgiebig wie
man fliegt. Ein ziviler Fluglehrer gibt uns einige kurze Lektionen. Außerdem
steht ein Fluglehrer der Luftwaffe bereit, uns in die Grundlagen des
Luftkampfes einzuführen. Haben wir das Tutorial abgeschlossen, können wir
uns getrost in die Bereiche Missionen, Herausforderungen oder in den
Freiflugmodus begeben. Die interessanteste Spielart ist ohne Zweifel der
Missionsmodus. Jede Mission versetzt uns in eine neue Situation, egal ob wir
als Luftchauffeur fungieren, Schädlingsbekämpfungsmittel versprühen oder in
einem Militäreinsatz tief in feindlichen Luftraum eindringen. Wenn der
Spieler alle Ziele einer Mission absolviert hat, ist die Mission erfüllt.
Abstürze oder Überschreitungen des Zeitlimits führen automatisch zum
Scheitern der Mission. Für Erfolge bekommt der Akteur dagegen Punkte. Bei
guten Leistungen erhält der Spieler außerdem diverse Belohnungen und
ehrenvolle Erwähnungen. Beide Auszeichnungen sind ein Schritt zur
Freischaltung des nächsten Flugzeugs. Hinzu kommen dann noch spielbare
Bereiche bei den Herausforderungen. Diese Spielart bringt uns an unsere
Leistungsgrenze, denn hier soll der Spieler bei diversen Stuntflügen kleine
Tests absolvieren.
Die Erfolge kann man übrigens in einer Pilotenstatistik zu jeder Zeit
nachsehen. Hier werden neben Gesamtpunktestand auch Auszeichnungen und der
Rang angezeigt. In der Luft werden wir es mit vielen unterschiedlichen
Flugzeugen zu tun bekommen. Das Spiel bietet schließlich neben 40
vollständigen Missionen und gut 30 Quick Challenges diverse Flugzeuge aus
unterschiedlichen Zeitepochen an. Von Doppeldeckern über die Spitfire bis
hin zu diversen Düsenjägern ist alles vorhanden. Selbst Flugzeuge wie die
Boeing 747 fehlen in der Sammlung nicht. Natürlich lässt sich jedes Flugzeug
ein wenig anders lenken. Schließlich ist ein Cessna um einiges langsamer,
wie eine F-14 Tomcat. Mit diesen unterschiedlichen Flugzeugen soll der
Spieler nun atemberaubende Flugmanöver - wie das durchfliegen von Scheunen,
Brücken oder Ringen - durchführen, spannende Luftkämpfe austragen,
Bodenzeile zerstören oder auf Zielscheiben schießen. Starts und Landungen
dürfen selbstverständlich nicht fehlen. Das geschieht natürlich in immer
anderen Umgebungen wie Städte, offenes Land oder das Meer. Wer genug vom
Singleplayermodus hat, kann sich auch im Mehrspielerbereich auslassen. Über
WLAN darf man sich mit anderen menschlichen Spielern messen. Natürlich stehen
auch hier unterschiedliche Spielarten zur Auswahl. Im Luftkampf geht es um
das nackte Überleben. Ziel ist es, den anderen Spieler vom Himmel zu holen.
Die Spieldauer bzw. die Siegbedingungen dürfen dabei frei bestimmt werden.
Das gleiche gilt für den Schauplatz (Wüste, Europa oder Pazifik). Hinzu
kommt die freieinstellbare Epoche, aus der die Flugzeuge stammen sollen. Ist
alles eingestellt, darf man sich in Spielarten wie Deathmatch, Team
Deathmatch, Survival und Chase stürzen. So agieren wir nun in den
unterschiedlichen Spielarten und bringen die diversen Flugzeuge an ihre
Leistungsgrenze.
Technik:
Die Grafik ist grundlegend in Ordnung. Vor allem die verschiedenen
Flugzeugmodelle können überzeugen. Die Maschinen weisen viele kleine Details auf und
so fliegt man mit diesen
sehr gerne. Die Umgebungen besitzen ebenfalls unzählige Objekte. Von
Hochhäusern in Städten bis hin zu Bäumen auf dem Land ist alles vorhanden.
Hinzu kommen Brücken, diverse Gebäude und Berge. Allerdings sind die
Bodentexturen etwas mager ausgefallen. Oft sieht man nur angedeutete
Objekte, die auch nicht größer werden, wenn man an diese heran fliegt. Das
kennt man aber von solchen Spielen. Zumindest wird man durch
unterschiedliche Effekte ein wenig entschädigt. Luft- oder Bodenkämpfe
laufen z.B. mit vielen Explosionen ab. Der Himmel sieht ebenfalls gut aus.
Wolken sind natürlich genauso vorhanden, wie unterschiedliche Tageszeiten.
Es ist schon sehr beeindruckend, wenn man bei Abenddämmerung fliegt. Auf
einem ähnlich guten Niveau bewegt sich der Sound. Neben den Flugzeugen
dürfen wir auch diversen Ingamegeräuschen und einer stimmungsvollen Musik
lauschen. Mit der Steuerung muss man sich ein wenig auseinandersetzen. Das
liegt zum einen daran, dass wir immer wieder andere Flugzeuge fliegen, die
sich naturgemäß unterschiedlich verhalten. Hinzu kommen Flugzeuge die sehr
träge sind und so ist das manövrieren nicht immer einfach. Zum Glück werden
wir passend durch einen Lernbereich in das Spiel eingeführt. Mit
der frei rotierenden Kamera kann man
ebenfalls gut leben. Für einen optimalen Blickwinkel sind allein wir zuständig.
Der Schwierigkeitsgraf ist relativ hoch. Nicht nur das die gestellten
Herausforderungen uns ins Schwitzen bringen, oft hängt uns auch noch eine
knappe Zeit im Nacken. Nur mit viel Übung und Geduld werden wir die
gestellten Aufgaben meistern. Fasst man alles zusammen, so kann die Technik
insgesamt überzeugen.
Fazit:
Pilot Academy ist ein wirklich spaßiges Flugsimulationsspiel. Gefallen kann
vor allem die große Vielfalt bei den Flugzeugen. Diese sind sogar in
verschiedenen Zeitepochen angesiedelt. Mit ihnen sollen wir dann
abwechslungsreiche Aufgabe bewältigen, die alles von uns abverlangen. Oft
ist der Schwierigkeitsgrad recht hoch und so könnten Anfänger schnell die
Lust verlieren. Genrekenner werden dagegen immer eine passende
Herausforderung finden. Hat man dann vieles freigeschaltet, darf man auch
mal entspannt zu einem kleinen Ausflug aufbrechen. Es macht schon Spaß in
den unterschiedlichen Landschaften herumzufliegen. Da man mit den Flugzeugen
viele Flugmanöver ausführen darf, kann man die Umgebung ganz individuell
erkunden. Wer vom Einzelspielerbereich genug hat, sollte sich auch mal an
den Mehrspielerbereich versuchen. Tragt Ihr Luftkämpfe gegen einen anderen
menschlichen Spieler aus, werden die Stunden nur so vergehen. Allerdings
benötigt Euer Gegenspieler ebenfalls einen Handheld und ein Spiel. Wer also
schon immer einmal auf seiner
PSP mit Doppeldecker oder Kampfjets in den
Himmel starten wollte, der hat jetzt die Gelegenheit dazu. Uns hat das
Simulationsspiel gut gefallen und daher können wir Pilot Academy auch zum
Kauf empfehlen.
Features:
- Einzelspielermissionen, Herausforderungen und Mehrspieler-Luftschlachten
- Detaillierte Landschaften und drei riesige Gebiete von 64 x 64 Kilometern,
die du erforschen kannst
- Vier verschiedene Mehrspieler-Modi für bis zu 4 Spieler
- Mit weltberühmten Flugzeugen aus vier Epochen der Fliegerei
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